Uhrenbestimmung Omega Seamaster antimagnetic

Diskutiere Omega Seamaster antimagnetic im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Uhrenfreunde, ich bin neu hier und bedanke mich vorab erst mal für die freundliche Aufnahme in euren Kreis. Aus dem Nachlass meines...
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heikosuhr

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Hallo Uhrenfreunde,

ich bin neu hier und bedanke mich vorab erst mal für die freundliche Aufnahme in euren Kreis. Aus dem Nachlass meines Großvaters, der mir zufällig in die Hände fiel, habe ich eine Omega Uhr. Es handelt sich um eine Omega Seamaster antimagnetic. Hinten steht noch 18K 0750.

Zeitlich würde ich die Uhr anhand der Lebensdaten meines Großvaters auf spätestens frühe 1970er Jahre schätzen. Aber da ich nichts Genaues weiß, bin ich hier. Mich würde interessieren, ob die Uhr überhaupt echt ist, was die Uhr damals Wert war, was die Uhr heute möglicherweise noch Wert ist und was für ein Uhrarmband ich dazu am besten nachkaufen sollte, um die Uhr wieder vollständig zu machen.

Es folgen ein paar Bilder. Vielen Dank für eure Hilfe,

Heiko

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batery_99

batery_99

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Oha,
das sieht aber schwer nach Autobahngold aus.
Trotzdem willkommen im UFO.
Viele Grüße
Marco
 
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heikosuhr

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Oha,
das sieht aber schwer nach Autobahngold aus.
Trotzdem willkommen im UFO.
Viele Grüße
Marco
Hallo Marco,

ich musste zunächst "Autobahngold" googlen ;-)

Ich hatte eigentlich die Hoffnung, dass mein Großvater da ein Original gekauft hat und keine Fälschung. Woran kann man das denn explizit feststellen? Kann ich damit zum Juwelier meines Vertrauens gehen oder reicht es, wenn ich die Uhr wiege oder dergleichen?

Danke,

Heiko
 
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Andre2

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Hallo Heiko,

Marco hat Recht. Schnell die Bilder entfernen, Fakes werden hier nicht gern gesehen...;-)
 
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heikosuhr

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Hallo Heiko,

Marco hat Recht. Schnell die Bilder entfernen, Fakes werden hier nicht gern gesehen...;-)
Hallo Andre,

auch dir ein Dankeschön für die fachkundige Einschätzung. Die Uhr war definitiv die letzten 30 Jahre in Familienbesitz. Trotzdem interessant, gerade für mich als Historiker. Kann man eventuell zu der Fälschung noch mehr herausfinden? Wo wurde so was in den 1970er Jahren angeboten? War die Uhr damals schon für den "gebildeten Laien" als Fake zu erkennen? Ich wüsste gerne, ob mein Großvater da einem Betrüger aufgesessen ist oder ob er es besser wusste und die Uhr zum "angeben" nutzen wollte...
 
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Theobald Tiger

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.................... Kann ich damit zum Juwelier meines Vertrauens gehen oder reicht es, wenn ich die Uhr wiege oder dergleichen?

Danke,

Heiko
Hi,

das kannst Du Dir getrost schenken. Die Uhr ist ein allseites bekannter (dazu noch schlecht gemachter Fake). Wurde meines Wissens gerne auf dem Weg in den Süden auf Autobahnraststätten (daher Autobahngold) von den "Eltern" der heutigen Internetberüger verkauft.

grüßle
 
walti

walti

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Hallo,

hier mal eine originale alte Seamaster aus der Zeit, ist schon ein Unterschied zu erkennen, oder ?



Und hier noch eine alte Seamaster aus der Zeit:



Und hier noch ein letztes Bild , zwar ein Chrono, aber auch ein Original:



LG

Walti
 
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heikosuhr

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Hallo,

hier mal eine originale alte Seamaster aus der Zeit, ist schon ein Unterschied zu erkennen, oder ?

LG

Walti
Hallo Walti,

ja, in der Tat. Da sieht sogar der Laie gleich den Unterschied. Immer noch ein wenig verwunderlich zu erfahren, dass der Großvater da ein Fake am Arm trug. Passt eigentlich gar nicht zu dem peniblen Preußen, den ich vor meinem inneren Auge habe.

Damit kann man dann diesen Beitrag wohl zu den Akten legen; danke euch allen!
 
batery_99

batery_99

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Das es sich um ein Fake handelt, wird man Deinem Opa wohl damals beim Verkauf kaum gesagt haben. Viele der damaligen Käufer sind auch jetzt noch der Meinung ein Original gekauft zu haben :-(
Damals war man wohl noch etwas vertrauensseliger als Heute.
Viele Grüße
Marco
 
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aeronaut

aeronaut

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Willkommen im Uhrforum, auch wenn deine ersten Beiträge gleich zu Ernüchterung führten :-)
Es würde mich aber doch interessieren was da in der Uhr tickt, kannst du den Boden abhebeln und das Werk fotografieren?
 
batery_99

batery_99

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Das werden wir wohl nicht mehr erfahren. Ich glaube der TS hat mit diesem Faden bereits abgeschlossen:-( (siehe den letzten Satz in seinem letzten Post)
Aber interessant wär's schon gewesen.
Viele Grüße
Marco
 
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Tomcat1960

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Billiger Stiftanker muss noch nicht mal sein - wir hatten hier schon mal Autobahngold mit irgendeinem ETA-Handaufzug. Immerhin hat sie dreißig Jahre durchgehalten. Traue ich nicht jedem billigen Stiftankerwerk zu...

Grüße
Tomcat
 
fidfidfid

fidfidfid

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Aufgrund interesses einiger hier und weil der TS scheinbar schon abgeschlossen hat,
oute ich mich hier:
Vor vielen Jahren, am Beginn meiner Sammlerleidenschaft hab ich auch mal so richtig in den "Gatsch" gegriffen;
Ich hab die Uhr damals in der Bucht per Schnellschuß ersteigert,
zu Hause angekommen,...
hab ich sie natürlich sofort auseinander genommen und gesehen :shock:was ich da verbrochen hab, bzw.. was da mit mir verbrochen wurde,..:wand::wand:
Ich hab die Uhr dann zurückgeschickt und warte sozusagen bis heute auf mein Geld,...:-(:-(:-(
naja, Lehrged halt,...

...ist mir aber danach kein einziges mal auch nur annähernd mehr passiert,
immer erst informieren und dann,....
Hier ein Bild vom Werk und Rückseite:
Bei Bedarf und wenn erlaubt, stell ich auch weitere Bilder des Zombie´s ein,..
101_0119louyq.jpg
 
Rata

Rata

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Tja, und was ist das für ein Werk in dem Meisterwerk?
Das in dem "Lehrgeldstück" von Gerald ist IMHO ein Cupillard 233-6x: bidfun-db Archiv: Uhrwerke: Cupillard 233-60 (FE 233-60)

War übrigens auch in den meisten hier gezeigten "Autobahngold-Seamaster" zu finden...;-).

@heikosuhr: Auch von mir ein Willkommen im Forum:-). Schade, dass dein Einstieg sich als Fälschung heraus gestellt hat, für dich bestimmt enttäuschend. Aber da es ein Erinnerungstück an deinen Opa ist und optisch noch ganz sauber aussieht, würde ich der Uhr ein einfaches braunes oder schwarzes Band verpassen, ein bisschen aufpolieren und sie in einem kleinen Uhrenkasten aufbewahren. Wenn es sich bei dem darin verbauten Kaliber ebenfalls um ein oben gezeigtes "Cupillard" handelt, ginge rein vom Uhrwerk her sogar eine Grundüberholung desselben in Ordnung. Ist zwar nur ein einfaches, aber nicht übles Kaliber, robust und zuverlässig, wenn es entsprechend behandelt wird.

Viele Grüße, Otto

Nachtrag: Werner hat mit dem "Lorsa" recht..:super: Von der Qualität her ungefähr mit dem "Cupillard" vergleichbar, etwas darunter angesiedelt.
 
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tschasovschik

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Sorry für die von mir ausgelöste Verwirrung, Rata hat definitiv besser hingesehen.:super: Der anders geformte Ankerkloben unterscheidet diese Werke. Ob wir noch erfahren werden welches Werk in der Uhr von "heikosuhr" steckt?
Gruß
Werner
 
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Tomcat1960

Gast
Nachdem Otto seine Meinung zugunsten von Werners Meinung revidiert hat und Werner seine zu Gunsten von Ottos, ist die Verwirrung jetzt komplett und vollständig :D

Das gezeigte Werk dürfte in der Tat das Lorsa sein, aber Otto hat Recht, dass das Cupillard oft und gerne in Autobahngold verwendet wurde. Wie ich also sagte: kein billiger Stiftanker, sondern schon was Solides...

Grüße
Andreas
 
Rata

Rata

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Nachdem Otto seine Meinung zugunsten von Werners Meinung revidiert hat und Werner seine zu Gunsten von Ottos, ist die Verwirrung jetzt komplett und vollständig :D
Hallo, Andreas,

Werner und ich sind halt einfach zu zuvorkommend...;-). Doch Werner hat mit seiner Werksangabe Recht, es ist das "Lorsa 238", ganz eindeutig. Es und das "Cupillard" sind jedoch schon recht ähnlich, und auf jeden Fall etwas Ordentliches. Aber es macht aus der von Heiko gezeigten Uhr einfach keine "Omega", ich hoffe dennoch, dass er diese an ein elegantes, flaches Band und dann etwas herausgeputzt in die Vitrine legt.

Viele Grüße, Otto
 
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