Omega Kaliber 481, oder: Achtung, verschluckbare Kleinteile

Diskutiere Omega Kaliber 481, oder: Achtung, verschluckbare Kleinteile im Anleitungen & Revisionen Forum im Bereich Uhrenwerkstatt; Ich würde Euch hier gerne ein Uhrwerk vorstellen. Ich denke doch, zumindest ein Teil von Euch interessiert sich ja auch so für das Innenleben von...

tobby_d

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Ich würde Euch hier gerne ein Uhrwerk vorstellen. Ich denke doch, zumindest ein Teil von Euch interessiert sich ja auch so für das Innenleben von Uhren, und so möchte ich meine aktuelle Bastelarbeit mal nutzen, und Euch das Innenleben hier zeigen. Ich finde nämlich, das Werk ist durchaus zeigenswert. Auch wenn es nur ein einfaches Handaufzugswerk ohne Sekundenzeiger ist, so hat es doch die ein oder andere Besonderheit die (meiner Meinung nach) vorgestellt werden darf.

Es handelt sich um ein Damenuhrwerk von Omega, Kaliber 481, vom Ende der 50er Jahre. Ich habe das Werk als defekt ohne Aufzugswelle, ohne Gehäuse, mit verbeultem Zifferblatt für sehr kleines Geld ersteigert, hauptsächlich um auch mal an kleineren Werken zu trainieren. Laut Ranfft hat das Werk nämlich die Maße 12,5mm x 15,5mm x 3,2mm. Das ist schon ganz schön klein. Zum Vergleich: Eine 1-Cent-Münze hat einen Durchmesser von 16,25mm...

Vorweg aber noch: das Werk wurde zwar gereinigt und geölt, aber dies ist keine vollständige, fachgerechte Revision! Insb. das Federhaus ist unberührt. Ein größeres Problem hat das Werk auch noch, aber dazu später mehr...
Es geht mir in diesem Beitrag vorrangig darum, Euch das Innenleben des Werks zu zeigen, und vielleicht auch etwas die Furcht (nicht aber den Respekt!) vor kleinen Werken zu nehmen, wie ich sie zumindest vorher hatte ;)
Meine Ausführungen hier sind nach bestem Wissen und Gewissen verfasst, ich bin aber nur ein Hobby-Schrauber. Ich würde mich sehr freuen, wenn Angaben ergänzt, und ggf. korrigiert werden.

Also, zunächst einmal ein Bild des Werkes mit Zifferblatt und Zeiger in seiner gesamten "Größe":

001_Zifferblatt.jpg


Das Werk wird selbstverständlich nicht angefasst, ich wollte hier nur mal etwas die "Größe" veranschaulichen.
Zuerst wurden Zeiger und Zifferblatt abgenommen. Das Zifferblatt ist ganz normal mit zwei seitlichen Schrauben befestigt, ließ sich allerdings (vermutlich durch die große Beule) etwas schwer abheben. Danach kommt Folgendes zum Vorschein, wo sich (neben reichlich Dreck und Schmodder) schon zwei kleine Besonderheiten zeigen:

002_Zifferblattseite.jpg


Rot gekennzeichnet ist die Stoßsicherung der Unruh. Funktioniert genauso wie eine normale Incabloc-Sicherung, nur die Feder ist etwas anders. Die Halterung ist verschraubt. Diese hatte ich beim Zerlegen ohne groß nachzudenken zunächst gelöst - in dem Moment wurde mir klar, dass das vermutlich eher keine gute Idee war... Ist zum Reinigen ja gar nicht nötig. Glücklicherweise hat ein Uhrmacher irgendwann vorher oben schon eine kleine Kerbe gesetzt, sodass man die richtige Position wieder finden kann. Puh - Glück gehabt.

Grün gekennzeichnet ist das Lager des Ankerrads. Dies ist in diesem Werk auch stoßgesichert. Die eigentliche Sicherung befindet sich auf der anderen Werksseite (dazu später mehr), auf der ZB-Seite hier ist ein Deckstein über dem Lochstein aufgesetzt (und geschraubt).

Nun aber zur Werksseite, durch die Lupe fotografiert (wie auch die übrigen Bilder in diesem Beitrag: dann mit entsprechendem Ausschnitt):

003_Werksseite.jpg


Was mir zuerst aufgefallen war: die Incabloc-Sicherung fällt hier recht groß aus. Und die Steine sind auch wirklich nicht nur im Verhältnis groß, da hatte ich schon deutlich kleinere Steinchen in der Pinzette. Bereits hier zeigt sich, dass das Werk trotz der Größe eigentlich recht wartungsfreundlich aufgebaut ist.

Wer am Incabloc-Steinchen vorbeischaut, wird allerdings schon bemerken, dass der Rückerarm hier vollkommen am Anschlag auf "Retard/langsamer" steht, und da liegt ein großes Problem: Der Spiralschlüssel ist nämlich gar nicht dort, wo man ihn bei dieser Rückerarm-Position erwarten würde. Er sitzt komplett am falschen Ende: sozusagen am Ende der Endkurve. Hier wurde gepfuscht. Der Rücker ist nicht original und durch den langen Hebel nicht einstellbar: das Werk wird zwangsläufig deutlich vorgehen, laut Zeitwaage später sogar noch viel mehr, als ich anfangs erwartet hatte...

Da hatte ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht viele Gedanken dran verschwendet, sondern mich erstmal weiter dem vorsichtigen Zerlegen gewidmet.

Zuerst wurde die Unruh entnommen. Dann kam der Anker an die Reihe, und hier lag eine kleinere Hürde: ich hatte ja (noch) keine Aufzugswelle zum sicheren Ablassen der Zugfeder - falls diese noch unter Spannung steht. Ganz vorsichtig habe ich dann mit einem großen Schraubendreher das Sperrrad bewegt, fixiert (und die bestehende Spannung angetestet) und mit der Pinzette dann die Sperrklinke gelöst, und somit noch die allerletzte Spannung von der Feder gelassen.

Und nanu, was kam denn da unter dem Ankerkloben zum Vorschein?

004_UnruhUndAnker.jpg


Nein, das ist kein Co-Ax-Gedöns oder ähnliches: das ist eine ganz normale Schweizer Ankerhemmung. Nur eben nicht ganz in Ankerform ;) Hier hat Omega sich einen kleinen Kniff erlaubt, um Unruh / Anker / Ankerrad möglichst kompakt um die Ecke zu setzen. Ein Detailbild folgt noch später vor dem Zusammensetzen.

Jetzt habe ich das Werk nochmal gedreht und das Minutenrohr vorsichtig entfernt. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass es sinnvoll sei, vorher Unruh und Anker zu entfernen: Erschütterungen beim Abziehen des Rohrs sind ja sicherlich nicht förderlich für Anker- und Unruhzapfen. Klang für mich plausibel.
Weiter ging es dann wieder auf Werksseite mit dem Kronrad und dem Sperrrad. Abgesehen von den bislang kleinsten von mir gelösten Schrauben (endlich kam mal mein kleinster Dreher zum Einsatz), gab es hier nichts besonderes.

005_KronradUndSperrradEntfernt.jpg


Die filigrane kleine, vermutlich durchaus flugfähige Klinkenfeder, liegt hier - wieder sehr wartungsfreundlich - durch eine Mulde einfach entnehmbar unter der Sperrklinke:

006_Sperrfeder.jpg


Nach Entnahme von Federhaus- und Räderwerkbrücke, ließen sich Federhaus und das Räderwerk dann auch nach und nach entnehmen:

007_Räderwerk.jpg


Interessant hierbei schon zu sehen: Ankerrad und Sekundenrad überlappen sich sehr stark. Das Sekundenrad sitzt deutlich erhöht, das Ankerrad lässt sich nicht direkt nach oben ziehen, sondern muss seitlich aus der Platine geführt werden. Das kann man nachher beim Zusammensetzen auch noch genauer sehen.

Weiter geht's wieder auf der Zifferblattseite.

008_AufzugUndZeigerstellung.jpg


Nach dem Abnehmen der Winkelhebelfeder habe ich kurz die Luft angehalten, um noch das folgende Foto zu machen, bevor sich Einzelteile überlegen, ihre Sprunghaftigkeit unter Beweis zu stellen.

009_AufzugUndZeigerstellung2.jpg


Nach dem Abnehmen des Wechselrads und des Zeigerstellrads, habe ich die verbleibenden Teile vorsichtshalber unter Folie entnommen. Auch wenn tatsächlich Spannung vorhanden war: die Feder ist glücklicherweise flach (bzw. hoch - naja, ihr wisst vermutlich, was ich meine?), sodass sie eigentlich ganz gut zu entnehmen ist.
Das Teil zwischen Winkelhebel und der dünnen Feder kann einfach nach oben abgenommen werden. Der Winkelheber selbst wird noch durch eine Art dünnen, federnden Kloben gehalten, welcher mit der Schraube hier ganz vorne fixiert ist.

Somit ist das Werk in fast alle Einzelteile zerlegt:

010_Einzelteile.jpg


Zu sehen ist hier neben der Unruh, dass ich zwischenzeitlich auch noch die Steinchen der Unruh-Stoßsicherung (um untersten Fach direkt bei der Unruh, sowie ganz unten unter der Schraube), sowie den Deckstein des Ankerrads entfernt hatte. Hierfür hatte ich die Unruh wieder eingesetzt.
Und da fiel mir auch die zuvor erwähnte Ankerrad-Stoßsicherung ein, die natürlich auch noch eine Extra-Behandlung wünscht.

Da ich auf insgesamt über 20 Bilder kommen werde, geht's damit im nächsten Beitrag weiter.
 

tobby_d

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Und weiter geht's mit der gerade erwähnten Stoßsicherung, hier mal etwas detaillierter im Bild:

011_Duofix.jpg
Die Brücke ist wieder aufgesetzt, um sie sicher zu fixieren. Ein hantieren im komplett zusammengebauten Zustand war mir etwas zu heikel, ich weiß nicht, ob der Ankerradzapfen ggf. leiden könnte.

Für diesen Typ Sicherung habe ich verschiedene Namen gefunden, meist aber einfach "Duofix". Diese Feder scheint es auch bei Rolex-Werken zu geben, aber diese Art Sicherung habe ich auch auf Bildern alter Seiko-Werken gesehen, jeweils in der gleichen Funktion wie hier.
Längst nicht so flexibel und gut gesichert wie in einem Incabloc, da ja nur in vertikaler Richtung Flexibilität sichergestellt werden dürfte. Aber sicherlich auch besser als gar kein Schutz.

Die Feder muss in roter Pfeilrichtung geschoben werden, was nicht ganz trivial war. Ich habe ein paar Anläufe mit einer feinen Pinzette gebraucht, bis ich die Feder rausgeschoben hatte. Die kleine Nase rutschte dann durch den Druck des Decksteins von selbst ein wenig nach oben, sodass sich die Feder dann leicht öffnen ließ.

012_Duofix.jpg

Als der Deckstein entnommen war, habe ich die Feder - ohne groß nachzudenken - wieder verschlossen. Dadurch wurde das Öffnen zum Zusammenbau später aber nicht gerade einfacher, da ja jetzt der Druck durch den Deckstein auch noch fehlte...
Kann man die Feder für die Reinigung vielleicht auch einfach offen lassen?

Und wie ölt man das ganze korrekt? Ich habe nach dem Reinigen einen Tropfen auf den Lochstein gegeben, und dann den Deckstein aufgelegt. Müsste man es eigentlich wie beim Incabloc machen? Also einen Tropfen auf den Deckstein, und diesen dann umdrehen und aufsetzen? Das schien mir doch etwas zu gefährlich...

Jetzt aber endlich zur Reinigung und zum Zusammenbau.
Unruh und Anker dürfen im Wundbenzin baden, der Rest bekommt ein Ultraschallbad und eine Isopropanol-Spülung.
Beim Ablegen der Teile nach dem US-Bad zeigte sich übrigens noch ein kleines Problemchen: selbst trockene Teile klebten auf magische Weise aneinander :D Das Werk war magnetisiert...

013_Magnetismus.jpg

Darum kümmere ich mich dann im Ganzen, wenn alles wieder zusammengesetzt ist.
Die Einzelteile sahen wieder deutlich ansehnlicher aus, die Lager sehen sauber aus. Auch die neue Aufzugswelle war mittlerweile angekommen. Das Zifferblatt hat noch eine kleine Rodico-Kur bekommen.

014_NachReinigung.jpg

Als allererstes hatte ich mich beim Zusammenbau um die Stoßsicherungen gekümmert. Die Decksteinchen sauber mit einem Tröpfchen Möbius 9010 versehen und den Lochstein darüber gesetzt. Die Platine habe ich zum einsetzen direkt neben das Steinchen gelegt.

015_IncablocZB.jpg

Diese Vorgehensweise (Stoßsicherungen als allererstes & Platine nicht im Werkhalter) ist vielleicht nicht ganz nach Lehrbuch, aber mir ist das irgendwie (im Moment noch) lieber, wenn ich die kleinen Steinchen nicht allzu weit heben und tragen muss...

Danach folgte das Einsetzen von Federhaus und des Räderwerks. Ich fange gerne auf dieser Seite an, da mit eingebauter Federhausbrücke das Einlegen von Kupplungstrieb und Aufzugswelle deutlich entspannter ist...

016_Ankerrad.jpg

Hier sieht man auch deutlich, wie das Ankerrad seitlich eingeschoben werden muss, und wie das Sekundenrad versetz darüber liegt.

017_Räderwerk.jpg

Die übrigen Räder wurden eingesetzt, und die Federhaus- und die Räderwerkbrücke konnten befestigt werden. Während die Federhausbrücke überhaupt kein Problem dargestellte, hatte das Sekundenrad immer den Hang, zur Seite wegzukippen...
Und immer, wenn ich die Räderwerksbrücke aufgesetzt hatte, und optisch alles gut und gerade aussah, blockierte das Ankerrad trotzdem und lief nicht frei.

Beim wiederholten Einsetzen und Entnehmen war mir nochmal wieder angenehm aufgefallen, wie einfach die Schrauben hier im Werk einzusetzen sind. Hier noch ein Detailbild:

018_Schauben.jpg

Die Schrauben fallen direkt richtig in die Gewinde und lassen sich sofort festziehen. Da kippelt oder wackelt nichts, wie ich es bei anderen Werken schonmal hatte. Einfach einsetzen, anziehen, fertig. Und beim lösen ist es ungemein praktisch, dass die Köpfe so lang sind. Die Schrauben lassen sich wunderbar herausnehmen (und eben auch wieder einsetzen...).

Aber noch zum Ankerradproblem: Der Deckstein vom Ankerrad auf ZB-Seite war noch gar nicht eingesetzt! Hierdurch passt das Höhenspiel vom Ankerrad nicht, und es hat immer direkt blockiert. Also: nochmal das Werk gedreht, den Lochstein mit Möbius 9010 geölt, Deckstein drauf, wieder umgedreht, und schon ließ sich auch das Ankerrad einsetzen und die Räderwerksbrücke befestigen. Und siehe da: alles drehte sich schön sauber und frei :D

Nun hieß es dann: Räderwerk ölen.

019_AnkerradÖlen.jpg

Tja, und hier jetzt die zuvor erwähnte Freude: Zum Ölen des Sekundenrads muss man mit dem Ölgeber an den Zähnen des Ankerrads vorbei. Hier war die 10x-Lupe schon ganz praktisch. Der Erfolg zeigt sich dann auch direkt: beim Ölen des Sekundenrads dreht sich das Ankerrad ja sofort mit und sollte dabei besser nicht am Ölgeber anschlagen ;)
Die übrigen Lager habe ich mit Möbius 1300 versehen.

Weiter ging es dann auf der Zifferblattseite mit dem Minutenrohr (etwas gefettet), und dem mit Fett und Möbius 1300 versehenen Kupplungs- und Aufzugstrieb (heißen die eigentlich so?!). Die geölte neue Aufzugswell kann dann eingeschoben werden.

020_Aufzugsmechanismus.jpg

Das zusammensetzen der Teile erfolgte dann auch grob umgekehrt wie das auseinandernehmen.
Wechsel- und Zeigerstellrad wurden auf die geölten Wellen gesetzt, der geölte Winkelhebel eingesetzt. Die Feder habe ich (um mich vor fliegenden Kleinteilen zu schützen) sicherheitshalber auch unter Folie eingespannt. Dann wurde die Winkelhebelfeder aufgesetzt, geölt und eingespannt. Als letztes habe ich dann noch den federnden Kloben(?!) aufgesetzt und verschraubt.

021_Aufzugsmechanismus.jpg

Und jetzt wird es langsam ernst: der Anker wird eingesetzt. Hier nochmal eine Detailaufnahme dieser ja doch eher ungewöhnlichen Konstruktion:

022_Anker.jpg

Das Einsetzen war tatsächlich etwas friemelig. Der Anker liegt nicht ganz so frei, wie bei anderen Werken. Der Anker kippte mir häufig zur Seite, aber schließlich hat er doch noch seinen Weg ins Lager gefunden, und der Ankerkloben konnte aufgesetzt werden.
Die sonst üblichen Begrenzungsstifte sind hier übrigens einfach Teil der Platine.

022_AnkerEingesetzt.jpg

Jetzt kam noch eine große Herausforderung: das Ölen der Hemmung... Eigentlich sollte ja immer die Ausgangspalette mit Öl versorgt werden, dann das Werk ein paar Zähnchen weiterlaufen lassen usw. Weder von der Werksseite, noch von der ZB-Seite kam ich jedoch vernünftig an die Ankerpalette. Auf Werksseite kommt man gar nicht heran, und auf der ZB-Seite müsste man das Werk vermutlich von unten beleuchten, um etwas zu sehen. Da geht's tief hinein und da ist es sehr dunkel :P
Also habe ich kurzentschlossen von der Werksseite her doch die Eingangspalette vorsichtig mit Möbius 9415 versorgt. Ein Frevel? Gefährlich? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Fett dann doch irgendwo hin läuft und irgendwas verklebt?

Schließlich musste noch die Unruh eingesetzt werden. Dies geht bei diesem Werk auch wieder erstaunlich einfach. Der Zapfen legt sich wirklich sehr einfach von selbst ins Lager. Hier habe ich bei anderen Werken schon ordentlich hin und her drehen müssen, bis die Unruh richtig ins Lager fand. Das geht hier irgendwie alles wie von allein.

Zu guter letzt noch entmagnetisiert, und dann, wie zu erwarten, das desaströse Ergebnis auf der Zeitwaage :'/

023_Zeitwaage.jpg

+1149s/d, das sind fast 20 Minuten! Damit kommt man sicher nicht zu spät...
Als Hebungswinkel findet man im Netz übrigens in mehreren Listen 68°. Das scheint aber ein Fehler zu sein. In der Anleitung für die Witschi-Zeitwaagen habe ich dann die 52° gefunden, und das deckt sich auch mit dem beobachteten Wert aus einem Slowmotion-Video meines Handys. 234° finde ich dann für so ein altes Werk völlig i.O., zumal ich ja nichts an der Zugfeder gemacht habe.

Irgendwie aber schon schade, dass hier jetzt nicht mehr zu machen ist. Ich hatte kurz überlegt, ob man nicht einfach den Rückerarm kürzen kann: Dann ließe sich das Werk ja verlangsamen und vermutlich einregulieren. Aber es scheint mir, als wenn auch der Rückerradius nicht wirklich zur Endkurve passt - auch da wäre also noch Anpassung notwendig. Und das wäre ja erstens auch alles Pfusch, und zweitens in den "Größen"-ordnungen auch jenseits dessen, was ich mir als Laie momentan zutraue.

Die Arbeit mit dem Werk hat trotzdem wirklich Spaß gemacht :D

024_LetztesBild.jpg

Und irgendwie schon putzig, wenn man das Werk mal tatsächlich neben einem 1-Cent-Stück als Größenvergleich sieht :D
 

Schraubendreher

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Hallo Tobby,

vielen Dank für den schönen Reparaturbericht. Und meinen Respekt, dass Du Dich da ran getraut hast. So ein kleines und flaches Werk ist auch für einen Uhrmacher eine Herausforderung.

Ein paar Anmerkungen: das Ankerradlager ist keine Stoßsicherung sondern einfach ein geschlossenes Lager mit Deckstein. Diese Lager schließt man trocken und ölt sie dann mit einem automatischen Ölgeber von der Räderwerksseite. Oder man gibt Öl in die Ölsenkung uns sticht es mit einer Nadel in Innere des Lagers durch.
Der massive Vorgang ist natürlich ärgerlich, aber bei einem reinen Übungswerk zu vernachlässigen. Einen passenden Rücker aufzutreiben wird schwer und eventuell wird der nicht ausreichen. Vielleicht gehört die ganze Unruh gar nicht zu diesem Werk? Du könntest Dein Glück mit schwereren Masseschrauben versuchen, aber so kleine muss man erst mal bekommen. Ich würde das auch so lassen.

Bis dann:
der Schraubendreher
 

tobby_d

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Und meinen Respekt, dass Du Dich da ran getraut hast. So ein kleines und flaches Werk ist auch für einen Uhrmacher eine Herausforderung.
Na, Danke für die Blumen und die Tipps! Aber wie gesagt: mit Zeit und Ruhe wirklich nicht so schlimm wie erwartet. Der kleine Durchmesser wird durch gute Details wie die angenehmen Schrauben relativiert.
Ein paar Anmerkungen: das Ankerradlager ist keine Stoßsicherung sondern einfach ein geschlossenes Lager mit Deckstein.
Auch die Duofix-Seite? Im Jendritzki war Duofix im Stoßsicherunskapitel als Beispiel gelistet. Ich denke, eine gewisse Sicherung ist durch die eine Seite schon gegeben. Evtl. auch missverständlich von mir geschrieben... Danke für die Öl-Tipps!
Vielleicht gehört die ganze Unruh gar nicht zu diesem Werk?
Auch nicht auszuschließen. Der Vorgang ist schon verdächtig hoch...
 

Baumeister

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Hallo tobby,
Schau doch mal nach, ob sich bei diesem Werk der Regulierschlüssel gegen den Regulierzeiger verdrehen lässt. Oft sind die zwei über eine Reibung drehbar, miteinander gekoppelt. Zum Grobregulieren kann man dann den Slüssel an die richtige Stelle bringen und den Zeiger mittig stellen. Danach erst das feinere Regulieren am Zeiger.
Ich weiss aber nicht, ob das bei diesem Werk so ist.

003_Werksseite-01-01.jpeg
 

tobby_d

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Huiuiui...
Also, zunächst einmal gehen 100 Punkte verdient an @Baumeister
Ich dachte, ich hätte mir den Rücker am Anfang genau angesehen, aber Du hattest vollkommen recht: der Arm und der Rücker sind tatsächlich doch getrennt voneinander versetzbar.

Das hat mir vorhin keine Ruhe gelassen, und ich habe den Zeiger festgehalten und den Schlüssel gedreht. In vollem Bewusstsein, dass ich ja schon herausgefunden hatte, dass die Endkurve eigentlich gar nicht zum Spiralschlüssel passt... Und was war passiert? Ich habe die Spirale mit gezogen/geschoben, Resultat war eine verborgene Spirale: ein Knick nach außen am Spiralklotz, ein grober Bogen zwischen Klotz und Schlüssel, und eine gestauchte Spirale gegenüber des Spiralklotzes :wand:

Ihr könnt Euch wirklich nicht ausmalen, wie ich mich über mich selbst geärgert habe. Ich bin im Dreieck gesprungen...
 

tobby_d

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So schnell wollte ich aber nicht aufgeben.
Ich weiß gar nicht, ob ihr das so genau wissen wollt, die echten Uhrmacher sollten über die nächsten Absätze jetzt besser die Augen verschließen...

Ich habe zunächst mit nem weichen Putzholz die Spirale durch den Schlüssel nachgeschoben.
Der Knick am Klötzchen hatte sich da schon relativiert. Blieb trotzdem noch die gestauchte Spirale. Also, feinste Pinzette herausgeholt und das gemacht, was ich doch eigentlich vorher sorgfältig üben wollte: Spirale richten...
Vorsichtig von der Innenseite entlang gestriffen, und nach und nach kamen tatsächlich wieder die Windungen zum Vorschein.
So geht das natürlich eigentlich nicht. Die Spirale gehört ordentlich ausgebaut und auf ebener Fläche gerichtet...
Die Endkurve ist jetzt sicherlicher eher eine Hügellandschaft, wenn der Rücker verschoben würde.

Ich muss meinen ursprünglichen Beitrag revidieren: das hier ist Pfusch, nicht das, was ggf. ein Uhrmacher vor mir gemacht hat.


Aber, das Werk läuft wieder:

20210209_200946.jpg

20210209_181428.jpg

Und bei den Werten bin ich auch zuversichtlich, dass sogar doch noch ordentliche Werte machbar sind.
Aber nicht mehr heute. Da fasse ich heute gar nichts mehr an :P
Ich war bislang noch nie so glücklich, wieder eine tickende Unruh zu haben ;)
 

Megasonic

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Durchatmen und morgen weitermachen - das wird schon!

Welche Zeitwaage ist das? Die graphische Darstellung des Hemmungssignales gefällt mir gut.
 

tobby_d

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Ich mag keinen Pfusch.
Und so kam, was kommen musste: ich habe weiter gemacht. Endlich mit neuen Lupen ausgestattet (kleine Nebeninfo: eine Sternkreuz 5x ist genauso stark wie meine alte 10x Budget-Lupe...), habe ich mich an die Spirale begeben.

Uhrwerke sind für mich Bastelprojekte, quasi eine Art Modellbau in Corona Zeiten. Wenn etwas mal länger dauert ist das für mich auch kein Problem. Ein Risiko einzugehen (Spiralarbeiten als Laie sind natürlich ein Risiko), ist da durchaus OK: ein kleiner Nervenkitzel zwischendurch ;) Das heißt nicht, dass das grundsätzlich Arbeit ist, die von Laien angegangen werden sollte...
Aber nun wieder zurück zum Werk:

Zunächst mal wurde die Unruh vom Kloben getrennt. Der Begrenzer für den Spiralschlüssel lässt sich von oben öffnen: 45° reichen schon. Das Spiralklötzchen ist seitlich verschraubt (mal wieder der kleinste Dreher, ich gewöhne mich bald daran :D). Beides gelöst, lässt sich der Kloben abnehmen, und die Unruh bleibt samt Spirale im Werk.

Der erste Fehler zeigte sich im Spiralschlüssel. Die Stifte waren stark zusammen gedrückt: oben fast komplett verschlossen. Hier hatte die Spirale am Ende zu wenig Spiel. Das wird mit ein Grund gewesen sein, warum ich beim ersten Verschieben des Rückers die Spirale verbogen habe, statt den Rücker zu schieben... Grundsätzlich sollte so wenig Spiel wie möglich sein, aber der Rücker sollte trotzdem noch verschiebbar sein.

Mein kleinster Ölgeber passte unten so gerade dazwischen, sodass ich die Stifte behutsam auseinander drücken konnte:

025_Spiralschlüssel.jpg

Vermutlich jetzt viel zu weit. Das könnte bei sehr kleinen Amplituden Probleme machen, wenn der Rücker dann quasi keine Wirkung mehr zeigt, aber immerhin lässt er sich jetzt so überhaupt verschieben...

Dann habe ich mir Unruh und Spirale angesehen:

026_Unruh.jpg

Sah eigentlich gar nicht soo übel aus, lediglich die Endkurve schien halt krumm und schief.
Das Lösen der Spirale war dann echter Nervenkitzel. Bei ein paar großen Testspiralen vorher kam ich noch mit feinen Zeigerabhebern unter die Spirale, um diese anzuheben. Hier: keine Chance...
Mit der einen Hand habe ich dann die Spirale am Klötzchen leicht angehoben, mit der anderen Hand dann den kleinsten Schraubendreher angesetzt. Dann die Spirale losgelassen, und mit der Pinzette die Unruh gesichert, während ich mit dem Dreher die Spirale vorsichtig angehebelt habe. Hier war leider keine Hand frei, um Fotos zu machen :P

Zum Richten habe ich die Spirale dann wieder in den Kloben gesetzt. Wichtig ist hier, das Klötzchen wieder fest zu schrauben, sonst verdreht es leicht.

027_Spirale1.jpg

Jetzt ließ sich die Spirale analysieren.
1. Hier war die Endkurve nach innen abgeknickt. Dadurch wurde die Spirale zu sehr gegen den Schlüssel nach innen gedrückt.
2. Diesen Knick habe ich wohl selbst verursacht, beim allerersten Versuch, den Rücker zu schieben
3. Die Spirale war völlig dezentriert.

Ganz vorsichtig habe ich dann an der Spirale geschoben, bis sie jetzt aktuell so aussieht:

028_Spirale2.jpg

Definitiv nicht perfekt, aber für mich ausreichend. Die Unterschiede sehen jetzt auf den Bildern auch gar nicht soo groß aus, aber die Wirkung ist recht groß.

In dem Bereich, der für die Reglage relevant sein dürfte (grün markiert) berührt die Spirale den Schlüssel nicht mehr, egal in welcher Position.
Den Knick habe ich offensichtlich nicht ganz entfernt bekommen, aber den Teil der Kurve hinter dem Knick habe ich jetzt genutzt, die Spirale wieder zu zentrieren. Eigentlich würde man das mit dem Ende der Endkurve machen, aber das war hier so klein, das hätte ich sicherlich nicht hinbekommen. Und wenn der Rücker in diesen Bereich geschoben werden müsste, hat man wieder ganz andere Probleme (s. 20 Minuten Vorlauf vom Anfang).
Ich lasse das jetzt so für mich.

Blieb noch der große Abfallfehler.
Hierfür habe ich die Unruh ohne Spirale mit Kloben eingesetzt um die Position herauszufinden, wo die Ellipse genau im Anker sitzt:


029_Ellipse.jpg
Dann ein Sicherungsfoto von oben, um zu sehen, wie die Spirale sitzen muss, damit die Unruh genau da ihren Nullpunkt hat.


030_Klötzchenposition.jpg
Schließlich habe ich die Spirale wieder aufgesetzt, am Kloben befestigt, die Nase am Spiralschlüssel wieder aufgesetzt. Die Unruh eingesetzt, und dem Werk Vollaufzug gegeben:

032_Zeitwaage.png

Das gefällt mir doch schon wesentlich besser!
Der Abfallfehler ist denke ich vertretbar dafür, dass ja keine Feineinstellung möglich ist.
Und der Rückermechanismus funktioniert wirklich zuverässig: der Rücker selbst kann grob verschoben werden, ohne dass sich der Arm bewegt, und mit dem Rückerarm könnte man das Werk jetzt schön einstellen.
Unsicher bin ich mir noch, warum die Auslösung zwischen beiden Richtungen so weit versetzt ist

Schade irgendwie, dass ich kein Gehäuse habe bzw. das Werk selbst für meine schmalen Handgelenke zu klein wäre :D

Anhang anzeigen 031_SlowMotion.mp4
 

Baumeister

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Das ist aber für einen Hobby-Bastler ein fantastisches Ergebnis! Spiralen richten an Damenuhren ist schon echt anspruchsvoll.

Und der Timegrapher gefällt mir auch. Den habe ich mir auch installiert. Mit einem USB-Mikrophon (Vorverstärkung&Digitalisierung im Mikrophon-Gehäuse) eine wirklich schöne Geschichte.
 

tobby_d

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Der Vollständigkeit halber, wenn noch mal jemand diesen Thread in der Suche findet: irgendwie wollte ich doch noch wissen, warum die Amplitude "nur" bei 240° bei Vollaufzug liegt. Bei alten Uhren ja eigentlich ein Wert, der vollkommen in Ordnung ist. Aber, was wäre, wenn...
Das Federhaus hatte ich ja gar nicht angefasst. Und ich war auch neugierig, was für eine Feder überhaupt verbaut war. Noch eine alte, "blaue"? Oder eine neuere, "weiße"?

Also: neue Feder bestellt. Federhaus aufgedrückt, alte Zugfeder entnommen.
20210307_092144.jpg
Weiß, Zustand sieht tatsächlich noch ok aus, aber die Werte waren ja schließlich auch ok.
Trotzdem, die neue Aufzugsfeder zeigt ihre Wirkung sehr ordentlich:




Die Unruh dreht locker eineinhalb Umdrehungen und noch ein bisschen darüber hinaus, das sollten knapp 300° sein. Das Werk läuft wie neu :D
 

Andonit

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Glückwunsch und toller Bericht! 👍 Wenn ich eine mechanische Uhr zerlege schaue ich mir auch die Einzelteile immer
genau an. Oftmals befindet sich noch leichter Grat von der Fertigung an Platine oder Brücken und sonstigen Teilen. Den entferne
ich dann mit feinem Schmirgelpapier oder mit einer feinen Diamantfeile. Da bin ich etwas pingelig und die Teile sehen halt
dann optisch besser aus. Werden die Arbeiten am Uhrwerk beim Zusammenbau unterbrochen stülpe ich immer ein Glas
darüber, ebenso werden auch die gereinigten Einzelteile abgedeckt damit alles immer staub- und fusselfrei bleibt.

Hat das Zifferblatt eine leichte Delle und einen Kratzer? Auf dem Foto sieht es zumindest so aus.

Gruß
Andreas
 
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tobby_d

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Hat das Zifferblatt eine leichte Delle und einen Kratzer? Auf dem Foto sieht es zumindest so aus.

Das Zifferblatt ist völlig zerbeult und zerkratzt 🤣
Keine Ahnung, was da passiert war, ich hatte das Werk ja ohne Gehäuse gekauft. Da muss aber schon ein recht grober Unfall passiert sein.
 

TakkaTukka

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Ich glaube weniger an einen Unfall, mehr an einen grobmotorischen Goldankäufer, dems beim Ausschalen einfach Shietegal war und der Mit Uhrmacherei nichts am Hut hat.
 

watchhans

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Eine tolle und anspruchsvolle Arbeit! Kompliment! :klatsch:
Das Richten einer solch winzigen Feder ist schon recht anspruchsvoll. Und das hast Du super hinbekommen.
Jetzt dürften dir die Unrufedern eines Unitas-TU-Kalibers vorkommen wie die eines Weckers :lol:und beim Blick durch die gleiche Lupe siehst du wahrscheinlich vor dir einen Stahlbalken :lol:
 

BBouvier

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Hallo, Tobby!

Das Winzteil sowie Deine Kunstfertigkeit beeindrucken nicht wenig! :super:

Darüberhinaus kitzelt Dein launiger Vortrag das Zwerchfell ganz ungemein.

Exemplarisch:
<"Die filigrane kleine, vermutlich durchaus flugfähige Klinkenfeder ...">

Ich schmeiß´ mich weg!! :lol:

DANKE!!

Beste Grüße Dir!
BB
 
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[Erledigt] Omega Seemaster mit Quarzkaliber 1336, Vintage, Defekt: Ich bin privater Verkäufer und nicht gewerblich tätig . Bei mir fliegen derzeit neben Bastelsachen auch fast alle Quarzsachen raus. Die 33 mm...
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