Kaufberatung Omega - Beurteilung von Vintagekenner

Diskutiere Omega - Beurteilung von Vintagekenner im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo liebe Gemeinde, eigentlich würde ich mir gern einen Traum erfüllen, nicht nur die magische Jahreszahl 1962 reizt mich an dieser Uhr...
Wristwatch

Wristwatch

Themenstarter
Dabei seit
08.07.2008
Beiträge
892
Ort
Stuttgart Ø
G-Shock

G-Shock

Dabei seit
06.01.2010
Beiträge
3.629
Schaut gut aus, unverbastelt und in tollem Zustand, soweit man auf den Bildern sieht :super:
 
walti

walti

Dabei seit
04.05.2010
Beiträge
2.744
Hallo,

besser geht es kaum noch, excellent was Gehäuse,ZB und Werk betrifft. Eine schöne Uhr, die wegen der großartigen Erhaltung fast zu schade zum Tragen ist. Mehr für den Sonntag oder besondere Anlässe, aber nicht zum abrocken.

Ich denke mal die wird so bei 400-500,- € landen, das kann man für so ein gutes Stück von einer hervorragenden Manufaktur aber auch zahlen. Aktuelle Uhren in dieser Qualität wird man kaum unter 3 K Euronen bekommen.

Mein Rat: Kaufen und zwar ohne Wenn und Aber !

LG

Walti
 
Paulchen

Paulchen

Dabei seit
16.01.2006
Beiträge
6.073
Schöne Uhr, keine Frage aber

Weißes Omega Zifferblatt, Best Zustand, vom Fachmann frisch restauriert, keine Kratzer, kein Flecken, signiert mit Omega Seamaster De Ville Automatik Swiss.

hört sich für mich nach "gemaltem" Zifferblatt an.
Beim Werk schreit er ja auch "original", warum nicht beim Zifferblatt?
Ich gestehe allerdings, dass ich keine Ahnung habe ;-)
 
Uhrbene

Uhrbene

Dabei seit
25.07.2010
Beiträge
9.374
Ort
Marburg
Sieht gut aus. In der Omega-DB ist das Kaliber 552 aber nicht mit der Referenz-Nummer 166.020 vorhanden. Ich habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass die nicht ganz vollständig ist.

Wegen der guten Fotos, der offenen Angabe der Referenznummern und der Garantie würde ich mitbieten. Ich denke nicht, dass die deutlich unter 500 Euro geht.
 
BSBV

BSBV

Dabei seit
17.06.2010
Beiträge
15.429
Ort
Braunschweig
Das ist eine Uhr mit 34mm Durchmesser. Also recht klein. Alles Andere scheint passig zu ein.
 
Ruebekarl

Ruebekarl

Dabei seit
20.03.2010
Beiträge
4.758
Ort
Schweizer Bodenseeufer
Schöne Uhr, keine Frage aber

Weißes Omega Zifferblatt, Best Zustand, vom Fachmann frisch restauriert, keine Kratzer, kein Flecken, signiert mit Omega Seamaster De Ville Automatik Swiss.

hört sich für mich nach "gemaltem" Zifferblatt an.
Beim Werk schreit er ja auch "original", warum nicht beim Zifferblatt?
Ich gestehe allerdings, dass ich keine Ahnung habe ;-)
Ich würde mich da Paulchen anschliessen: 'Restaurierte Ziffernblätter' schreit nach nachmalen, sonst würde dort stehen Ziffernblatt in makellosem Originalzustand. Leider ist die Zahl der Pinsler relativ hoch, und gerade bei teuren Uhren gibt es ein paar Anbieter, die fast nur 'vom Fachmann frisch restaurierte Ziffernblätter' anbieten. Für den Hausgebrauch ist das sicher kein Problem, nur beim Verkauf (und auch beim Einkauf) sollte man im Kopf haben, dass es sich hier um keine 100% originale Uhr in originalem Sammelzustand handelt, sondern eher um ein Stück zum Tragen, denn da kommt es normalerweise nicht auf ein Original-Ziffernblatt an. Sicher ist auch das Gehäuse poliert worden, aber das tut der Schönheit und Tragbarkeit der Uhr keinen Abbruch.
Nichstsdestotrotz würde ich sagen, dass die Preiseinschätzung von Walti etwas zu hoch gegriffen ist: Für einen Originalzustand (inkl. ZB) ist das sicher ein reeller Preis, die restaurierte Variante ist realistischerweise eher bei 250-300 EUR anzusiedeln.

Grundsätzlich wäre ich allerdings bei solchen Angeboten etwas vorsichtiger: Die hier vom gleichen Anbieter hat das Gehäuse wie meine Omega Geneve und kein Seepferdchen untendrunter, obwohl sie als Seamaster gem. ZB markiert ist. Meiner Meinung nach sieht das eher nach Bastelwastel aus - und bei schwarzen ZB's ist das ohnehin häufig der Fall. Dazu passt, was Uhrbene unten geschrieben hat zur diskutierten Uhr:
"In der Omega-DB ist das Kaliber 552 aber nicht mit der Referenz-Nummer 166.020 vorhanden."

Ich habe einen Uhrmacher in der nähe, der Omega-zertifiziert ist (und Zugriff auf alle Ersatzteile hat), die aber auch ohne Skrupel zu "neuen" Omegas zusammenbaut nach Wunsch. Das sind tolle Uhren zum Tragen und Begucken, man muss sich halt im Klaren sein, dass sie so das Omega-Werk nicht verlassen haben ...
 
Uhrbene

Uhrbene

Dabei seit
25.07.2010
Beiträge
9.374
Ort
Marburg
Genau das ist immer die Diskussion: Original oder aufgehübscht? Evtl. ein anderes Werk? Wieviel Originalität der Käufer wünscht, muss er entscheiden, das kann ihm keiner abnehmen.

Wenn es eine Uhr aus dem Geburtsjahrgang sein soll: Die Werk wurde wohl 1962 gebaut, das Gehäuse 166.0020 laut Omega-DB ebenfalls. Das Gehäuse hat normalerweise das Werk 562. Vielleicht hat sich der Verkäufer auch verschrieben? Nachfragen und besseres Foto des Werks anfordern.

Für mich sieht die Uhr anhand der Fotos sehr gut aus und wäre mir mehr als 300 Euro wert.
 
Wristwatch

Wristwatch

Themenstarter
Dabei seit
08.07.2008
Beiträge
892
Ort
Stuttgart Ø
Hallole,

ich danke allen sehr für Ihre freundliche und fundierte Unterstützung!

Letzendlich fasse ich zusammen, dass ich hier sehr wahrscheinlich keine historisch "originale" Omega erhalten werde. Genau so wahrscheinlich ist allerdings auch, dass die "zusammengestellte" Uhr in dieser dargestellten Form in Top-Zustand ist.

Ich muss abwägen zwischen Originalität und dem hier gebotenen Zustand, oder anders gesagt: zwischen Sammleruhr (Original) oder Uhr zum Tragen (aus guten bis sehr guten Einzelteilen zusammengebaut). Und abschliessend erfolgt dann entsprechend eine preisliche Abwägung. Um dies mal ein wenig zu kategorisieren:

Höchstpreis > 550,00 €:
- sehr gut erhalten und vorhandene Originalität

Mittlerer Preis 300,00 € bis 550,00 €:
- sehr gut erhalten, weniger vorhandene Orginalität
- bedingt gut erhalten und vorhandene Originalität

Unterer Preis < 300,00 €:
- schlecht erhalten und vorhandene Originalität
- bedingt gut erhalten und wenig vorhandene Originalität

Kommt nicht in die Tüte:
- schlecht erhalten und wenig vorhandene Originalität

Ich bin kein Fetischist, d.h. ich freu mich natürlich über Originalität, kann aber auf diese zugunsten eines sehr guten Zustands und für mich herausragender Optik (Gesamteindruck) auch verzichten bzw. die eingeschränkte Originalität akzeptieren.

Wenn der Preis erträglich bleibt, d.h. im beginnenden mittleren Preisbereich, würde ich kaufen wollen!

Nochmals vielen Dank...

Grüßle

Ralf
 
hkl65

hkl65

Dabei seit
08.12.2010
Beiträge
66
Ich habe selbst viel Lehrgeld für Bastelarbeiten bezahlt und würde das heute nicht mehr machen. Insbesondere als mir ein Ebayer im Reallife mal erklärt hat, wie er mit neuen Gehäusen, Original-Zifferblättern und aufgearbeiteten Werken (die dann wie neu aussehen) Omega-Uhren zusammenbastelt, die er im oberen dreistelligen Bereich bis in den vierstelligen Bereich mit guten Profit absetzt.

Die Abstufung würde ich allerdings viel krasser ansetzen :

- original und erstklassig erhalten: 1000 Einheiten
- original, aber abgerockt und Werküberholung erforderlich: 300 Einheiten
- überarbeitet, vor allem neues Zifferblatt, poliertes Gehäuse, Werk aufgebübscht: 100 Einheiten

Dabei kann eine Einheit gerne auch 5 Euro sein oder eben nur 30 Cent ... das kommt dann ein bisschen aufs Modell an. Es gibt natürlich viele kleine Abstufungen und Zwischenschritte.

Mag sein, dass ich falsch liege. Aber Basteleien mit neuen Zifferblättern zu hohen Preisen bringen den Vintage/NOS-Markt durcheinander. Ich beziehe mich durchaus auch auf das, was man auf Uhrenbörsen findet.

Schöne Grüße
Holm.
 
Frisch_ling

Frisch_ling

Dabei seit
08.03.2010
Beiträge
1.181
Ort
Saarland
entscheidung ist doch einfach:

- die uhr ist aufgehübscht und sieht aus wie neu
- 12 monate garanrie
- rückgaberecht
- du findest sie geil.

also leg deine obergrenze fest und biete.

für 300 ist es ein schnapper
für 400 eine schöne uhr
alles drüber eine teure, schöne uhr

nur wenn du eine vintage ohne kompromisse suchst - dann ist es die falsche.

gruß

bernhard
 
Wristwatch

Wristwatch

Themenstarter
Dabei seit
08.07.2008
Beiträge
892
Ort
Stuttgart Ø
@ Holzländer:

Ich denke Du siehst richtig, es wird bei meiner Kandidatin wohl "T Swiss Made T" bei der 6 stehen, es ist auch eine Seamaster De Ville mit kleinen Tritium-Punkten, was die von Dir gezeigte Uhr nicht ist und offensichtlich auch nicht hat (Tritium-Punkte)! Danke für den Hinweis!

Dass das Zifferblatt aufgefrischt oder negativer ausgedrückt "gemalt" ist, dass will und kann ich offensichtlich nicht bestreiten, aber dies wurde dann doch, denke ich recht fachmännisch und nahe an der Originalität verbrochen.

Wie bereits gesagt, ich muss abwägen, was mir die nicht vorhandene uneingeschränkte Originalität wert ist...sowohl vom Selbsverständnis her als auch monetär...

Grüßle

Ralf

Ich kann mir das so erklären und bitte lyncht mich nicht, der Laie (ich) hat gesprochen...
Nochmals Dank an alle! Aber es ist ja auch interessantes Thema...

Grüßle
 
Monk

Monk

Dabei seit
28.11.2008
Beiträge
1.594
Hier ist es wie ich finde ganz einfach: Gefällt Dir die Omega biete bis zu Deinem Limit mit.
Bekommst Du den Zuschlag hast Du 14 Tage Zeit die Uhr bei dem Uhrmacher Deines Vertrauens begutachten zu lassen. Zu der Problematik mit den Zifferblättern: Ich finde bei Omegas fällt ein in irgendeiner Art restauriertes Zifferblatt sofort auf. Gerade die silbernen haben im Original diesen wunderbaren Schimmer. Möglich wäre natürlich eine Zusammenstellung diverser Teile. Allerdings: Bei der gezeigten Uhr handelt es sich um die Version mit dem Einschalengehäuse. D.h. die Uhr ist nur über das Glas zu öffnen. Ein Umstand, der evtl. Laien vom Öffnen abgehalten haben könnte. Allerdings ist die Uhr auch nur vom Profi zu öffnen. Mal eben schnell die Rückseite aufschrauben und hineinschauen ist hier ausgeschlossen.
Und wenn sich herausstellt, daß sie doch nix ist oder überhaupt nicht gefällt, hier gibt es ja Rückgaberecht.
Ich habe schon zwei, und Goldig ist auch nicht so meins bei einer Seamaster. Aber wenn ich jetzt genau so eine suchen würde...
In jedem Fall viel Glück,
monk
 
Tourbi

Tourbi

Dabei seit
06.08.2007
Beiträge
1.962
Ort
85304 Ilmmünster
Die Seamaster De Ville gab es ab Oktober 1960.
Der Schriftzug "De Ville" tauchte aber bis einschließlich 1962 nur in Prospekten, und den Papieren der Uhren auf.
Erst ab 1963 war De Ville auch auf den ZB zu finden.
Angeregt hatte das der amerikanische Generalagent Norman Morris.

Ist diese Uhr tatsächlich Baujahr 1962, wäre das eine Referenz CD 14905. (CD = 14 Karat Goldkappe)
CD 165.020 erst ab 1964!

Das Kaliber passt zu beiden Referenzen.
Ab 1964 wurde zusätzlich auch das 550 verbaut.

Was mich noch etwas irritiert, ist Die Punze "CB". Steht eigentlich für das Gehäusematerial.
CB gibt es aber nicht. Wenn dann BC. Das wäre aber Weißgold.....
 
ketap

ketap

Dabei seit
30.10.2010
Beiträge
13.159
Ort
Spinalonga
Auch ein Hallo von mir,
vermute mal das diese "hübsche" 0,5k bringt und findes das dann wiederrum ein bissl hoch, da sie rafiniert aufgehübscht wurde.

Dennoch drück ich Dir die Daumen und verspreche auch nicht mitzubieten. :)

Ketap
 
W

wasabi

Gast
Tja, den Ausführungen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, insbesondere im Hinblick auf das aufgehübschte ZB, das ist dann tatsächlich Geschmackssache, jedenfalls täuscht der Verkäufer nicht darüber. Den Verkäufer bzw. dessen Auktionen kenne ich. Leider habe ich gerade bei seinen Auktionen es oft erlebt, dass da ein paar Spassvögel Gebrauch vom snapper machen. Also nicht wundern, wenn in der allerletzten Sekunde der Preis nochmal einen gehörigen Sprung macht und leider auch in Regionen, die eher absurd sind. Ich bin deswegen bei seinen Auktionen auch glücklos geblieben, aber ich drücke Dir die Daumen ;-)
 
ketap

ketap

Dabei seit
30.10.2010
Beiträge
13.159
Ort
Spinalonga
bei 540 ist die Uhr gelandet, schon viel, aber Du wirst schon eine für dich finden, denn es gibt sie ja recht häufig.
Das Suchen macht ja auch Spass und wenn du die hast, geht eine neue Jagd wieder los :)

Gruß Ketap
 
Wristwatch

Wristwatch

Themenstarter
Dabei seit
08.07.2008
Beiträge
892
Ort
Stuttgart Ø
@ all:
Danke für die Unterstützung!
Um genau zu sein sind es 560,55 € geworden...ich hatte mitgeboten, aber wie prophezeit explodierte der Preisin den letzten Sekunden der Auktion um über 100 €.

Die Jagd geht weiter, vielleicht wäre die Strategie, eine in weniger gutem Zustand mit vollständiger Originalität zu kaufen und die dann bei Omega in Kur zu schicken, die zielführendere. Kaufen für 200-300 € und die Kur mit Schönheits-OP für 500 € ergäbe ca. 800 € für eine Uhr ohne Kompromisse.

Grüßle

Ralf
 
Thema:

Omega - Beurteilung von Vintagekenner

Omega - Beurteilung von Vintagekenner - Ähnliche Themen

  • [Verkauf] Omega Constellation Quartz Stahl/Gold

    [Verkauf] Omega Constellation Quartz Stahl/Gold: Liebe Foris, ich gebe meine Omega Constellation aus den späten 80ern ab. Ich hatte die Uhr mal für meine Frau gekauft, aber sie hatte das gute...
  • [Suche] Omega Bandschrauben Ref.124ST3307

    [Suche] Omega Bandschrauben Ref.124ST3307: Moin, suche die im Titel genannte Schraube für mein Speedy Armband
  • Kaufberatung Omega Seamaster Aqua Terra 150 m oder ähnliches bis 5.000,- Euro

    Kaufberatung Omega Seamaster Aqua Terra 150 m oder ähnliches bis 5.000,- Euro: Hallo zusammen, ich möchte mir meine erste "Luxus" Uhr zulegen und tendiere zur Omega Seamaster Aqua Terra 150 m mit Stahlarmband (+zusätzlich...
  • Vorstellung und Beurteilung erbeten: Omega Soccer Ref. 145.020

    Vorstellung und Beurteilung erbeten: Omega Soccer Ref. 145.020: Hallo zusammen, vor 14 Tagen habe ich das Angebot gefunden und konnte trotz schlechter Bilder und einem Preis der eigentlich zu teuer war nicht...
  • Omega Speedmaster 1971 - bitte um Beurteilung der Experten

    Omega Speedmaster 1971 - bitte um Beurteilung der Experten: Guten Morgen Auf dem Forum habe ich bezüglich meiner Suche nach einer 71er Speedy vor kurzer Zeit eine Anfrage eröffnet. Von einem sehr netten...
  • Ähnliche Themen

    Oben