Omega AT Chrono klickt bei Bewegung - normal?

Diskutiere Omega AT Chrono klickt bei Bewegung - normal? im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Uhrenspezialisten. :-) Ich habe eine Omega Aqua Terra Chronograph Co-Axial mit dem Omega-Werk 3313. Nun ist mir aufgefallen, daß die Uhr...
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Sidney

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Hallo Uhrenspezialisten. :-)

Ich habe eine Omega Aqua Terra Chronograph Co-Axial mit dem Omega-Werk 3313. Nun ist mir aufgefallen, daß die Uhr gut hörbare Klickgeräusche von sich gibt, wenn ich sie z.B. am Arm trage und den Arm bewege. Nun habe ich herausgefunden, daß das Klicken verschwindet, wenn ich die Stoppfunktion laufen lasse oder den Rückstellknopf gedrückt halte. Wenn der Stoppsekundenzeiger "mittendrin" mit dem oberen Knopf gestoppt wird, ist das Klicken nur noch sehr leise zu hören (oder möglicherweise auch gar nicht).

Ist das ein erwartetes Verhalten? Das Band ist so klapperfrei, daß das Klicken etwas nervt.

Edit: Möglicherweise ist das Klicken bei Nutzung der Stoppfunktion auch nur leiser, ist schwer zu sagen.

Gruß
Sidney
 
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Rostfrei

Rostfrei

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das 3313 erzeugt Geräusche über die Automatik; diese sind aber sehr leise; in welchem zeitlichem Intervall kommen diese Geräusche? Könnten es das Federhaus sein?
Entstehen die Geräusche auch im liegen, also nicht tragen der Uhr?
 
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Sidney

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Hi.

Die Geräusche kommen durch das (heftige ) Bewegen der Uhr. So z.B. wenn die Uhr etwas am Arm klebt und ich sie "freischüttele" ( ich hoffe das ist verständlich ). Das Laufgeräusch des Werkes ist gut hörbar aber komplett gleichmäßig.

Grus
Sidney
 
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Sidney

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Hi @Rostfrei.

Wenn der Rotor frei läuft, ist das Klicken nicht zu hören. Ob es zu hören ist, wenn der Rotor aufzieht, kann ich nicht sagen. Ich schaffe es nicht den Rotor in Aufziehrichtung zu beschleunigen und danach die Uhr ruhig zu halten. Wenn ich die Uhr aber mit dem Boden nach Oben halte ( Bandanstöße rechts und link) und sie dann nach vorne und hinten Kippe, ist bei jedem Kippen einmal das Klicken zu hören. Der Rotor bewegt sich dabei unter Umständen gar nicht.

Gruß
Sidney
 
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Sidney

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Hi.

Ich habe die Uhr nun sowohl bei Omega, als auch bei einem Konzi vorgeführt und beide waren der Meinung, daß das Klicken normal sei. Etwas stutzig macht mich aber, daß beide meinten dieses Geräisch noch nie gehört zu haben, es aber normal sei :confused:.

Zum Vergleich habe ich mir baugleiche Modelle zeigen lassen und die Klicken auch, aber nicht mal im Ansatz so laut, wie meine Uhr.

Meine Uhr hat seitdem ich sie habe ihre Ganggenauigkeit deutlich gesteigert. Das ist wohl dem "Eintragen" zuzuschreiben. Wenn ich es richtig verstanden habe, verteilen sich Schmiermittel in der Uhr, wodurch das Werk "leichter" läuft. Die Uhren, die ich mir angehört habe, warn alle noch im Laden und noch nicht getragen worden. Kann es sein, daß das Klicken bei meiner Uhr lauter geworden ist, da sich Schmiermittel verteilt haben und so irgendetwas leichtgängiger ist also vielleicht irgendein "Hebelchen" (?) leichter hin und her schlägt?

Noch eine kurze Zusatzfrage. Was passiert eigentlich, wenn man den Rückstelldrücker drückt, wenn die Stopfunktion noch läuft?

Gruß
Sidney
 
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DerUhrmacher

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Noch eine kurze Zusatzfrage. Was passiert eigentlich, wenn man den Rückstelldrücker drückt, wenn die Stopfunktion noch läuft?
idR. drückt man dann einfach ins Leere, es passiert also ganz genau garnix ;)

Zu dem Klicken:
Es kann sein, dass durch die erhöhte Reibung etwas Schmierstoff "bei Seite" geräumt wurde und es dadurch jetzt lauter ist.
 
Rostfrei

Rostfrei

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^^Bei diesem Kaliber drückt man nicht ins leere, da der Weg durch einen Zahn des Schaltrades blockiert ist - der Resetdrücker lässt sich bei laufendem Chrono nicht drücken

Ich habe damals im Service einige wenige male den Fall gehabt, dass die Uhren zu Boden vermutlich direkt auf den Resetdrücker gefallen sind; das Resultat war, dass das komplette Schaltrad mitsamt Schraube aus der Platine gebrochen ist.

Das ist aber ein Sonderfall; das Kaliber 3303, bzw. 3313 sind imho sehr gute Kaliber und lassen sich gut reparieren.


Was heisst bei Omega vorgeführt? Boutique?
 
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Sidney

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Hi @Rostfrei,

ja, ich war in der Omega Boutique. Die Verkäuferin dort hatte jedoch von den Uhren sehr wenig Ahnung, sie kannte nicht mal die "einfachen" Werte der einzelnen Kaliber, meinte aber, daß das Klicken normal sei, obwohl sie es erst gar nicht gehört haben wollte. Das war nicht sehr vertrauenserweckend.

Wegen des Rückstellknopfes frage ich auch einem bestimmten Grund. Das auffällige Klicken ist mir erst aufgefallen, nachdem die Uhr zum Bandlängenverstellen bei einem "Juwelier" ( der keine Omegas führt ) war und ich sie dort für eine Stunde unbeaufsichtig abgeben mußte. Die Verkäuferin dort hat sich so unglaublich ungeschickt angestellt und die Uhr mit so viel Mißachtung und dennoch Interesse betrachtet, daß ich dachte es könnte ja sein, daß sie in meiner Abwesenheit ein bißchen mit der Chronofunktion rumgespielt hat und weil sie wirklich gar keine Ahnung von Uhren zu haben schien, vielleicht den Rückstellknopf falsch bedient hat. Dadurch, dachte ich mir, könnte irgendein Hebelchen, das vom Rückstellknopf ins Werk geht ( mal so ganz Laienhaft vermutet), verbogen worden sein. Da es nun nicht mehr "stramm" anliegt, macht es nun Geräusche, so meine Theorie.

Kann das sein, oder ist das Unsinn?

Gruß
Sidney
 
Rostfrei

Rostfrei

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Vom herumspielen sollte da nichts kaputt gehen; alles weitere kann ich nicht ausführen, da ich bis dato noch nicht versucht habe, dieses Kaliber händisch zu schrotten.

Tja, was soll man Dir sagen, außer dem Tipp, dass man mit hochwertigen Uhren leider nicht mehr zu jedem Uhrmacher gehen kann.?

In den Ω-Boutiquen sind doch immer Uhrmacher da, die sich mit den eigenen Kalibern auskennen (Du bist schliesslich Kunde, hast Garantie und eine Stange Geld für die Uhr bezahlt. Dann kann man imho verlangen, dass einem Kunden der Sachverhalt erläutert wird).
Vielleicht doch noch mal einen Besuch abstatten, da es auch vorstellbar ist, dass die Rotorschraube lose sein kann und dadurch der Rotor herumschlackert, sprich Geräusche beim an den Staubschutzdeckel bzw. das Werk stossen erzeugt (und nach lose kommt ab!);
aber das sind alles nur Vermutungen und keine Fakten.
 
S

Sidney

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Hi @Rostfrei. Danke für Deine Ausführungen.

Am Rotor wird es wohl nicht liegen, den kann ich ja durch den Boden sehen und der Abstand zum Rand ist immer gleich. Das Geräusch kommt ja auch, wenn sich der Rotor nicht bewegt und schon beim leichten Neigen der Uhr. Da könnte ein Anschlagen des Rotors so ein Geräusch, meiner Meinung nach, nicht machen.

Die Verkäuferin bei Omega ist mir schon mehrfach als völlig deplaziert aufgefallen. Weil ich nun schon mal in der Boutique war, habe ich mir noch eine andere Uhr zeigen lassen. Als ich meiner Freundin erklärt habe, daß das 8500er mit einer niedrigeren Frequenz schlägt als das 3313 und man das auch hören kann, konnte mit die Omega Mitarbeiterin nicht sagen, mit welcher Frequenz das 8500er schlägt. Sie nahm dann einen Katalog und suchte nach der Information. Da sie den Katalog anscheinend noch niemals angesehen hatte und ihn interessant fand, fing sie an zu lesen und überließ uns unserem Schicksal. Erst als wir gehen wollten und ich die angesehen Uhr noch mal lobte und meinte, daß ich mir die mal auf meine Liste schreiben werde, meinte Sie "Wollen Sie die nicht vielleicht doch heute schon mitnehmen?". Das waren ihre gesamten Verkaufsbemühungen. :shock:
Zu dem "Juwelier", der das Band gekürzt hatte. Dabei handelt es sich um eine sehr große Juwelierkette, zu der ich nur gegangen bin, weil der Uhrmacher des Konzis, bei dem ich die Omega gekauft habe, eine verletzte Hand hatte und so das Band nicht anpassen konnte und mit diesem Juwelier eine Abmachung getroffen hatte, daß er seine Kunden schicken darf. Unabhängig von er Abmachung, die er wohl hatte, durfte ich bei dem "Juwelier" trotdzem knapp 7 EUR für das Anpassen der Bandlänge bezahlen. Diese "Juwelierkette" ist seitdem bei mir unten durch. :-(

Gruß
Sidney
 
Rostfrei

Rostfrei

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Geräusche beim Bewegen der Uhr, aber der Rotor dreht sich nicht?:

Das stellt den Sachverhalt auch anders da; dann würde ich (Möglichkeit a) auf eine lose Bridenschraube tippen; da diese außerhalb des Kalibers angebracht sind, sieht man diese im losem Zustand meist nicht. Das Geräusch könnte das herumrutschen der Schraube und der Bride auf dem Werkhaltering sein.
Jedoch passt diese Theorie nicht zu Deinem ersten Post, da das vom Chronozustand unabhänig ist.

Eine weitere (nämlich Möglichkeit b), meiner zahlreichen Theorien wäre, dass die Drückerverlängerungen innerhalb des Werkhalterings klappern, was aber normal wäre und durch ein wenig Fett problemlos zu beseitigen ist.

Wie Du siehst, ist das alles herumgestochere. Eine klare Ansage kann man nur durch das Öffnen der Uhr bringen.

PS: Deine Einstellung gegenüber dieser "Juwelierkette" finde ich sehr begrüssenswert. ;-)

PS²: Das 8500 hat eine Schlagzahl von 25200, also 3,5 1/s
 
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Sidney

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Hi @Rostfrei

Ich war in meiner Beschreibung etwas ungenau. Es ist, auch bei meinen anderen Uhren, möglich den Rotor der Uhr so zu "stellen", dass er sich an der Oberseite der Uhr ist und nicht nach unten fällt, wenn man die Uhr sanft bewegt. Ist etwas blöd zu beschreiben. Und wenn ich das mache und die Uhr sanft bewege, bleibt der Rotor stehen, das klicken ist aber trotzdem zu hören. Die Werte der Uhr sind hervorragend was denn Gang und die Gangreserve angeht, so das ich davon ausgehe, dass das Werk selber OK ist. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es dann an der Drückerverlängerung liegt. Wenn das normal ist, beruhigt mich das zwar, leider nervt es mich etwas.

Danke für deinen Einsatz. :)

Grus
Sidney
 
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