Uhrenbestimmung Omega 15 Jewels, Seriennummer 10.xx Bj. 1944 - Hilfe bei Bestimmung

Diskutiere Omega 15 Jewels, Seriennummer 10.xx Bj. 1944 - Hilfe bei Bestimmung im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Liebe Freunde der Zeitmessung, ich möchte gerne wissen, ob sich der Kauf dieser Uhr lohnt und was die wert ist. Die Seriennummer des Werkes...
EDNX

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EDNX
Liebe Freunde der Zeitmessung,

ich möchte gerne wissen, ob sich der Kauf dieser Uhr lohnt und was die wert ist.

Die Seriennummer des Werkes 10.128.801 deutet lt. Internet auf 1944 hin. Kann das sein?

Welches Werk ist da verbaut? Ich habe es mal grob eingegrenzt auf ein Omega Kaliber 265 oder 260.

Im Innendeckel ist 2190, Omega, Acier inoxydable, Fab. Suisse, Swiss made eingepunzt. Deckel gedrückt, keine Dichtung, Gehäuse dürfte Edelstahl sein.

Gehäuse: 32 mm ohne Krone, 34 mm mit Krone, Bandanstoss 18 mm, ZB 28 mm lichte Weite.

Ich habe das Gefühl, das mit der Uhr irgendwas nicht stimmt und die eventuell verbastelt ist. Das Uhrwerk hat im Gehäuse auch Spiel und ich habe nicht rausgefunden, wie ich es fest bekomme.

Ich danke schonmal für Eure Hilfe bei der Bestimmung und Werteinschätzung der Uhr. Die Verkäuferin will mindestens 200 Euro.

VG Felix

Omega1.jpgOmega6.jpgOmega3.jpgOmega2.jpgOmega5.jpgOmega4.jpg
 
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GUB Kaliber

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Hallo
Da fehlt ein innen liegender Ring der das Wek hält. Den Preis find ich etwas hoch.
Gruss
 
Starmann

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Bin zwar Kein Kenner aber

Ich tendiere nach Kaliber:30 T2 PC /Baujahr ab 1943
alles andere stimme ich zu 15 Jewels /Stoßsicherung: Incabloc/Schwingung: 18000
Könnte von der Royal Navy sein.

Kaliber :260-265 erst ab 1949

Preis relativ für einen eingefleischten Omega-Sammler der noch jede menge Euros im Rücken halt akzeptabel !(für eine Aufarbeitung) seltenes Werk .

und wie schon gesagt Werkhalterung fehlt !!
 
Minerva

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Bin zwar Kein Kenner aber

Ich tendiere nach Kaliber:30 T2 PC /Baujahr ab 1943
alles andere stimme ich zu 15 Jewels /Stoßsicherung: Incabloc/Schwingung: 18000
Könnte von der Royal Navy sein.

Kaliber :260-265 erst ab 1949

Preis relativ für einen eingefleischten Omega-Sammler der noch jede menge Euros im Rücken halt akzeptabel !(für eine Aufarbeitung) seltenes Werk .

und wie schon gesagt Werkhalterung fehlt !!
Hier muss ich widersprechen: Diese Art Gehäuse kommt ohne Werkhaltering aus. Da fehlt nix. Das Werk wird vom Boden gehalten, der - anders als üblich - einen hohen "Kragen" hat.

Die genau Werkbezeichnung findet sich unter der Unruhe (unter der Stelle, an dem das Spiralklötzchen angeschraubt ist). Auch in meinen Augen ist wohl ein 30T2 PC.

Nach meinem Gefühl hat diese Uhr nichts mit der Royal Navy zu tun.

Das Zifferblatt könnte vor langer Zeit schon einmal aufgefrischt worden sein. Zumindest deutet die Form des Omega-Symbols und des Omega-Schriftzuges für mich darauf hin.

Das Cal. 30T2 gehört mit zu den besten Werken, die Omega je gebaut hat. Deshalb gehen 200 Euro mehr als in Ordnung. Der Vorredner GUB-Kaliber, der diesen Preis zu teuer findet, darf gerne alle Omega 30T2 Uhren zu diesem Tarif bei abliefern. Ich würde sie sofort kaufen.
 
Starmann

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Da Hab ich ja wieder was dazu gelernt hab zwar ein Buch vor mir liegen .
Es handelt von Military Uhren im 2 Wk da sind einige Omegas abgebildete.
Aber wie ich jetzt erst sehe haben die Uhren mit Werkhalterungen (8 Laschen) auch Gehäuse ohne Einbuchtungen für die Krone und sind verschraubt !

Wieso ich auf Royal Navy komm,weil hier eine Abgebildete ist natürlich super aufgearbeitet.

Die Zahlen auf dem ZB sind genauso aufgeteilt und leicht gedreht,im Deckel die Zahl 2092.
War ja nur eine Vermutung .
 
Minerva

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Echte Omega Militäruhren sehen z.B. so aus wie auf dem Bild. Allerdings heißt es auch bei jener Uhr oft fälschlicherweise "Royal Air Force". In Wahrheit wurde dieser Uhrentyp 1945 an die Army geliefert.

 
Starmann

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Na sauber :shock::super::klatsch:

Schönes Teil
Brauche Input : welches Werk verrichtet dort seine Arbeit !
Und welchen Durchmesser hat die Schöne, und wann ist sie geboren .

und noch die Frage aller Fragen :Unterkäufliches Muster ?
 
EDNX

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@ Minerva: sehr schön erhaltene Dienstuhr der Britischen Streitkräfte. Die Uhr wurde an alle Truppenteile bis in die 60iger ausgeliefert. Die wichtigsten Erkennungsmerkmale sind der "breite Pfeil" unter der 12 und auf der Rückseite W.W.W. (steht für Watches Wristlet Waterproof), "breite Pfeil" und Seriennummern. Nahezu die gleichen Hersteller bauten Uhren für die Wehrmacht und deren Gegner, z.B. Buren, Glycine, Omega.

Zurück zu der Omega von oben: Ich habe mal einen Ausschnitt vom Werk gemacht und da steht T2, seht selbst

detail.JPG

Ist die Uhr wirklich 1944 zu zuordnen? Was macht die Zuverlässigkeit diese Uhrwerks aus? 200 Euro scheint sie wohl wert zu sein, oder?

Ich bin mir nicht sicher ob ich die Uhr kaufen soll. Einzig allein das anscheinend gute Werk würde mich schon interessieren, aber die Überholung des Werkes kostet mich auch einiges.
 
Minerva

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@Starmann: In meiner Militäruhr arbeitet auch ein Cal. 30T2 - allerdings ohne Stoßsicherung. Das Gehäuse hat 35mm Durchmesser (ohne Krone). Die Uhr wurde im August 1945 ausgeliefert und hat eine Werknummer 1019xxxx.

@phoibos: Insofern ist es passend, dass Uhren mit der Werknummer 1012xxxx aus dem Jahr 1944 stammen könnten.

Was die Zuverlässigkeit und Genauigkeit des Kaliber 30 Werkes von Omega ausmacht? Darüber sind ganze Bücher geschrieben worden: In den 40er und 50er Jahren hat Omega mit diesem Kaliber an den Chronometer-Wettbewerben der Observatorien teilgenommen und mehrfach den ersten Platz belegt. Der übergroße Unruhreif und die Breguet-Spirale tragen zur sehr hohen Ganggenauigkeit bei. Das Werk ist genial einfach und klar aufgebaut. Deshalb sollte auch eine Überholung durch einen kompetenten Uhrmacher nicht allzu teuer sein.
 
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Vintages

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NA GUT. Sehr stabiles Werk. Aber Aufarbeitungskosten.............gehe 'mal von EUR 300.- aus !


lg
 
Minerva

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NA GUT. Sehr stabiles Werk. Aber Aufarbeitungskosten.............gehe 'mal von EUR 300.- aus !
300 Euro finde ich hochgegriffen. Wofür genau sollen diese 300 Euro anfallen? Wie setzt sich dieser Schätzbetrag zusammen?
 
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Mein Uhrmachermeister (Junghans und Zenith Konzessionär) meinte, die Revision würde auf 120 - 150 Euro kommen, da die Uhr läuft. Was Omega dafür verlangen würde, weiß ich nicht.
 
FK65

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Also "T2" kannst Du ja schon lesen - die 30 steht links davon, wenn Du genau schaust. Und das "P" von PC ist auch rechts neben dem T2 zu erkennen - also 30 T2 PC stimmt.
Ich habe vor längerer Zeit, zu Beginn meiner Uhrensammelei, mal ein ganz schlimmes Exemplar bei ebay ersteigert. Daraus lernt man dann. Mein Gehäuse ist nicht von Omega und das Zifferblatt war stümperhaft nachgemalt, die Zeiger auch schwarz angepinselt.
So gesehen hast Du eine ziemlich originale Vintage, möglichereise ist mal das Omega nachgemalt aber der Rest sieht sehr autentisch aus. Und der Preis geht sicher in Ordnung, wenn die Uhr gut läuft.
Einplanen würde ich eine Werksrevision mit reinigen/ölen und vielleicht ein neues Glas. Den Rest im Wesentlichen so lassen.
Was ich mit meiner mache, weiß ich auch noch nicht. Ist zu viel Bastel-Wastel. Hab ich als Lehrgeld abgehakt...

Viele Grüße

Frank
 
EDNX

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Servus Frank,
ich kenne das mit dem Lehrgeld auch und hab auch schon bezahlt. Ich denke ich werde da mal zuschlagen, Revision anlegen und wenn sie mir gar nicht zusagt, gibts im noch das Angebot Uhrenforum. Die Omega reizt mich irgendwie.
 
7

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Hallo,

möchte auch mal meinen Senf dazutun ;)

Ich habe als Uhrmachermeister schon mehrere solcher Uhren reparieren dürfen, und die Ganggenauigkeit ist sehr gut, wenn die Uhr nicht verbastelt ist. Hab da schon die schlimmsten Dinge gesehen, aber die Spirale ist immerhin Nivarox I, dann mit Breguetspirale und Kompensationsunruh. Klares, schlichtes, dauerhaftes Design, was will man mehr? Die Stoßsicherung wurde laut meinen Unterlagen seit 1947 in diesem Werk verbaut. Ich habe auch noch Teile für diese Werke da, sind mittlerweile ja auch ziemlich selten.

Gruß, Junghans
 
FK65

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@phoibos
Na dann, viel Glück und berichte mal!
Bin gespannt...

Viele Grüße
Frank
 
B

bigsmall

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Ich selbst habe eine ganz ähnliche Uhr, mit einem Omega 268. Gibt es einen vertrauenswürdigen Uhrmachermeister, der vielleicht noch einen Ersatzdeckel für die Uhr hat? Ich möchte meinen abgenommen haben, denn er trägt eine Gravur.
 
walti

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Mein Uhrmachermeister (Junghans und Zenith Konzessionär) meinte, die Revision würde auf 120 - 150 Euro kommen, da die Uhr läuft. Was Omega dafür verlangen würde, weiß ich nicht.
Hallo,

Biel stuft diese Uhr in die Kategorie "Sehr alte Kaliber" ein, das kostet dann mindestens 560,- SFr. Das würde ich bei dieser Uhr aber auch investieren, denn der Einstandspreis von läppischen 200,- € ist imho als sehr günstig anzusehen. Und Biel ist im Vintageservice einfach unschlagbar gut, die Uhr kommt in einem Zustand wieder zurück, da staunt man nur noch !

Mein Rat: Für den geforderten betrag kaufen, in Biel überholen lassen und dann eine alte Omega in Topzustand besitzen. Bei Omega geht die Zuneigung zu den alten uhren soweit, das nicht verfügbare Teile händisch nachgefertigt werden und man bekommt 2 Jahre Garantie auf die Arbeit. Einfach über Konzu KVA machen lassen, wenn es einem zu teuer wird kann man ja immer noch ablehnen.

Mich hat die REsto meines alaten Chronos 1289,-€ gekostet, aber das Ergebnis ist dermassen stunning, da ist mir kein Cent zu schade für. Lieber etwas Geld für perfekte Arbeit ausgeben, als die Uhr nur am Laufen zu halten, da ist imho jeder Cent zu Schade für. Ich schätze die Revi dieser uhr bei ungefähr ca. 7-800,- € ein.

LG

Walti
 
Minerva

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Hallo,

Mein Rat: Für den geforderten betrag kaufen, in Biel überholen lassen und dann eine alte Omega in Topzustand besitzen.
... Lieber etwas Geld für perfekte Arbeit ausgeben, als die Uhr nur am Laufen zu halten, da ist imho jeder Cent zu Schade für. Ich schätze die Revi dieser uhr bei ungefähr ca. 7-800,- € ein.
Ein Revision in Biel bringt sicherlich die tollen Resultate, die Du beschreibst. Doch, ob sich eine solche Investition bei dem gezeigten Modell lohnt?

Bei einem 30T2 Rg Chronometer mag eine Bieler Edelrevision angehen, aber die fragliche 200 Euro Uhr gehört nicht zu den raren, sehr gesuchten Modellen, sondern vielmehr zu den gehobenen Alltagszeiteisen ihrer Zeit. Da würde ich eher den Weg einer günstigen Überholung durch einen vertrauenswürdigen "normalen" Uhrmacher gehen.
 
Thema:

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