Neurosen eines Jungpapas: Eterna Kontiki Four-Hands

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ddee

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Hier geht es nicht um eine Uhr.

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Von allen meinen hervorstechenden körperlichen Merkmalen musste sie ausgerechnet meine Zehen bekommen. Ich bin vier Zentimeter kleiner als zwei Meter, und habe Schuhgröße 50. Davon fallen ganz bestimmt mindestens die letzten drei Größen auf meine großen Zehen. Links und rechts ragen sie einen guten Zentimeter vor. Dicke Hornhaut an den Zehenballenaußenseiten bezeugen die übergebührliche Last die sie tragen müssen. Sie haben die Größe reifer Pflaumen am Stöckchen und füllen meine Fäuste, wenn ich sie greife. Durch ihre Exponiertheit sind sie eine Einladung zum Nahkontakt mit jeder Kante auf diesem verdammten Erdboden, immer darauf bedacht mir die Funktionsfähigkeit ihrer Nozizeptoren zu beweisen.

Meine Füße sind ein Quell ewiger Erheiterung. Schuhgrößenvergleiche bringen Stimmung in jede noch so lahme Party. Mit einer uninformierten Lagerhausmitarbeiterin durfte ich am Telefon streiten, dass es für mich sehr wohl Sicherheitsstiefel mit Schutzkappen gibt, ungeachtet der Größe abseits konventioneller Wohlfühlzonen. Im Sommer Sandalen tragend wurde ich sowohl von unsensiblen Erwachsenen als auch von pubertierenden Schulkindern ohne Genierer ausgelacht. Seitdem trage ich keine Sandalen mehr.

Der rechte große Zeh ist zusätzlich noch unhübsch lädiert.
Ich bin leidenschaftlicher Sportfechter. Es muss so 12 oder 13 Jahre her sein, da führte ich während eines Gefechts einen Gegenangriff direkt in die begonnene Attacke meines Kontrahenten. Das ist nicht üblich, aber beim Degen eine erlaubte Variante zu kontern. Dabei sprang mir mein Gegenüber so dermaßen hart auf den rechten Fuß, dass sich der Nagel der großen Zehe vom Nagelbett vollflächig ablöste und blutunterlaufen anschwoll. Ich konnte kaum gehen vor Schmerzen. Wenige Tage später bat ich meinen Vater den Nagel mit einem Akku-Schrauber aufzubohren.
Dieser applaudierte innerlich ob der pragmatischen Lösung hemdsärmeligen Zuschnitts zur Druckentlastung. Bei der Durchführung hatte er aber sichtlich Spundus. Er. Und ich erst! Aber solange der Bohrer nicht unten wieder rauskommt wird alles gut dachte ich mir. Das Vertrauen der Kinder in ihre Väter ist eben groß. Selbst wenn sie zu dem Zeitpunkt schon Mitte 20 sind. Kinder bleiben Kinder ihrer Eltern, ein Leben lang.
Der Eingriff war dann unterm Strich auch halb so schlimm. Gute Makita. Gut dosierbares Drehmoment. Schmerz weg, Problem weg. Sag ich doch.

Naja nicht ganz. Der nachkommende Nagel wurde ein deformiertes Ärgernis, mit dem die Fußpflege einige Zeit kräftig Umsatz hatte. Braucht seitdem immer Pölsterchen an den Seitenrändern, die ich mittlerweile selber mache. Kleine einwachsende Kröte. Praktisch ist das alles nicht und schön schon gar nicht. Von allen möglichen Zweitkarrieren wird mir dadurch jene als Fußmodel auf ewig verwehrt bleiben.

Und ausgerechnet solche hervorstechenden großen Zehen denen ich ihre kommenden Leidensgeschichten jetzt schon ansehen kann, musste ich am zweiten Tag nach der Geburt bei meiner Tochter entdecken.
Das sitzt.

Meine Zehen, ausgerechnet. Hätte ich jemals an einen Vaterschaftstest gedacht, damit war er erledigt. Der Leberhaken war noch gar nicht richtig verdaut, da drehte sich schon glückshormongeschwängert die Wahrnehmung. Um drei Ecken gedacht ist das doch eigentlich supertoll. Irgendwie. Meine Tochter, mein Mädel. Wird wie Papa auf großem Fuße leben. Die mutige Kriegerin wird die Welt beschreiten wie ihr Vater.
Ist das nicht lässig? Selbstverständlich ist das lässig. Supersehrlässigübertoll sogar. Mindestens.

Natürlich darf der stolze Jungpapa seinen Wahrnehmungen nicht trauen. Aufgeschwemmt mit Zuneigung irrlichtern die Emotionen kreisrund im Ringelspiel, und nur eine naive Seele würde jedes Wort aus so einem Munde auf die Goldwaage legen. Ich kann nichtmal sagen, ob meine Beobachtung daher wirklich stimmt. Vielleicht ist die ganze Geschichte zu den Zehen ein ausgewachsener überdimensionierter Blödsinn. Ich weiß es einfach nicht. Ich bin verblendet, und meine Freunde sind nicht herzlos. Von denen ist also auch keine Ehrlichkeit zu erwarten. Dem neurotisch verliebten Jungpapa ist die Wahrheit nicht zumutbar.
Das schönste Kind auf dem Planeten? Das glauben auch immer alle Eltern. Aus diesem Dilemma gibt es kein Entkommen. Für alle anderen Eltern nicht und für mich natürlich auch nicht.

Jedenfalls gab es zur Geburt der Tochter eine neue Uhr. Muss ich hier niemanden erklären wieso. Ich habe allerdings lange gezögert nochmal nachzuzeichnen, warum es nur eine Eterna sein konnte. Und warum es diesmal eine Kontiki sein musste. Ich wollte nicht alte lauwarme Geschichten noch einmal aufwärmen. Das Ende aller Überlegungen war aber, dass es ohne unvollständig sein würde, und daher in aller Kürze nochmal erzählt werden will.

Als sich mein Vater vor neun Jahren erlaubte, mit einem Herzinfarkt tot vom Fahrrad zu fallen um mich von einem Tag auf den anderen aus einem Doktorratsstudium heraus zum Schweinebauern zu befördern, war noch nicht absehbar, dass geschlagene vier Jahre später die Revision seiner Lieblingsuhr der Verarbeitung des erlebten Traumas eine positive Richtung geben würde. Diese Uhr gab mir die Möglichkeit etwas von ihm zu tragen was ich seit meiner Kindheit kannte und immer mit ihm verband. Ich weiß nicht genau was es war, aber die Aufarbeitung der ungelösten Konflikte ging ab da leichter. Trauerarbeit als ein elendiger jahrelanger Prozess. Dieses Erbstück war und ist natürlich eine Eterna Kontiki. So heftig war der Einschlag, dass meine erste eigene Eterna dann keine Kontiki sein durfte, aus Sorge sie würde das Erbstück entwerten.

Nun sind neun Jahre vergangen, die Landwirtschaft ist schon lange verpachtet, und irgendwann ist dann auch gut. Ich kann es jetzt schade finden, dass er seine Enkelin nie kennenlernen wird. Und ich finde es schade, dass ich ihn jetzt nicht fragen kann, wie das damals war, mit uns Kindern. Ich könnte Mama fragen. Aber das wäre nicht das gleiche.
Was aber geblieben ist: Für das eigene Kind musste es auch eine Kontiki sein.
Aus der doppelten Bedeutungstriangel Zehe/Vater/Uhr soll eine neue Geschichte geschrieben werden, meine, unsere, die eigene.

Womit der inhaltliche Kreis dieses Textes endlich abgezirkelt sein sollte.

Sachlich nüchterne Einschätzungen zur Uhr verbieten sich vor diesem Hintergrund trotzdem fast.
Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut, die Leuchtmasse leuchtet lang und ausreichend hell um die Uhrzeit die ganze Nacht lang ablesen zu können. Ist durchaus nützlich. Sagen wir mal, so zwischen drei und vier in der Nacht.
Mir gefallen die rattenscharfen Schwertzeiger und die Blattaufteilung. Die ikonischen Dreiecksmarkierungen verleihen der Uhr ein Charaktergesicht, welches man auch aus der Entfernung und auf unscharfen Fotos noch gut erkennen kann. Was hier noch nützlich sein wird.
Ein Zeigerdatum gibt es auch.
Ganggenauigkeit? Nie gemessen. Wann habe ich denn das letzte Mal die Zeit nachjustiert? Keine Ahnung, kann also nicht schlecht sein. Schöner gravierter Rücken vom namensgebenden Kontiki-Floß. 42mm groß, verpackt in alltagstauglichen 12 atm. Das Herz ist ein ETA 2836. Die Uhr bekommt man ausschließlich am Stahlband, aber ich mag keine Stahlbänder. Montiert wurde nach der ersen Anprobe ein Premium Scuba Diver von Zuludiver. Ein interessantes Band, welches nach den ersten Tagen ein wenig milchig grau wurde, sich aber nun stabil und farbverzerrungsfrei eingetragen hat.

Makel? Der Rehaut sitzt nicht perfekt. Vor dem Hintergrund der geballten emotionalen Aufladung ist das vernachlässigbar. Hinreichend genau um in meinem Tolerenzgefüge zu bleiben ist es dennoch. Dieser Uhr würde ich ohnehin fast alles verzeihen, sie ist ja auch nur ein Mensch.

Nicht verschwiegen werden soll der Zustand von Eterna im Jahre 2018. Desolat, scheintot, zwangsbeatmet. Stimmt alles. Eterna liegt auf der Intensivstation, geht schonmal unabsichtlich hopps, wird reanimiert, aber so wirklich scheint derzeit kein Licht am Ende des Tunnels. Die Firma als Trauerspiel zu betrachten ist wohlwollend formuliert. So ist das derzeit. Wie man richtig vermuten darf tut mir das in der Seele weh, lässt sich aber nicht wegdiskutieren.
Ich hoffe sie kriegen irgendwie noch die Kurve.

Zu den Fotos: hier dokumentieren sich die ersten hundert Tage mit unserer Maus. An jedem von ihnen habe ich die Kontiki getragen. Ab und an fiel sie auch ins Bild. Mehr hat mich an der Stelle auch nicht gekümmert.

Wie ich schon im ersten Satz sagte: hier geht es nicht um eine Uhr.

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Nikolaus Be.

Nikolaus Be.

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Ab der Sache mit dem Bohrer konnte ich nicht mehr weiterlesen. :shock::face:

Bis dahin tolle Geschichte - und auch danach noch tolle Bilder einer ebenso tollen Uhr... :super:
( Ach so, um die ging‘s ja gar nicht. :D )
 
kater7

kater7

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Tolle kleine Maus und naja ..... die Uhr geht so :D Bring es Deiner Kleinen bei wie man mit Schuhgröße Kleincontainer durchs Leben kommt ohne sich was zu lädieren, keiner könnte es besser als Du, junger Papa. Ein wenig beneide ich Dich, die Zeit mir den Kindern vergeht viel zu schnell, gerade noch hast Du die Nabelschnur durchgeschnitten im Kreissaal, den klitzekleinen, schrumpeligen Erdenbürger gebadet, schwuuups geht die Kleine in den Kindergarten, drehst Dich zweimal um ist schon Einschulung und zack ist sie groß, 18 und will ihren eigenen Weg gehen ...... es ist egal welche Uhr Du trägst oder ob Du ünerhaupt versuchst die Zeit zu messen, sie rennt davon, rinnt Dir durch die Finger, Du kannst sie nicht festhalten aber Du kannst sie genießen, jede Sekunde davon!

Danke für die tolle Vorstellung :super:
 
Nikolaus Be.

Nikolaus Be.

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Entwarnung. Ich habe doch weiter gelesen, danach war‘s nicht mehr so schlimm... :D

Aber im Ernst, wirklich eine tolle Vorstellung, eingebettet in eine sehr persönliche Geschichte.

Wie hieß es im anderen Thread neulich: Schapoh :klatsch:
 
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Dan_Oldb

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Glückwunsch zur Tochter! Ja, auch zur Uhr, aber die ist hier Nebensache.

Leg ihr schonmal eine Makita bereit! :)

Ciao, Daniel
 
C

chris2611

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… zeich maln Bild vom Huf!!




Glückwunsch zur Uhr, gefällt mir!!
… zur Tochter sowieso!:-)
 
Fufu

Fufu

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Die runterhängenden Mundwinkel in Bild Nummer 6 kenne ich. Die habe ich letzte Woche erst gesehen. Oder vor zwei?
Also so grob seit ungefähr 98. Also 19.. :D

Alles Gute und genieße die Zeit.

Ach so, schöne Uhren übrigens. :ok:
 
Systembolaget

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Eine wunderbare Geschichte! Mein Sohn ist heute 98 Tage alt und ich kann viel von dem nachvollziehen, das du beschreibst. Auch ich habe meine hier vor ca. einem Jahr vorgestellte Uhr seitdem stets getragen und ich freue mich, sie auf vielen gemeinsamen Fotos mit ihm zu entdecken - eine Freude, die man durch deine Fotos ganz besonders spürt.

Durch die Vorgeschichte und deine damit zusammenhängende Verbundenheit zur Marke Eterna bekommt die ganze Sache natürlich noch eine viel tiefere, aber auch sehr traurige, Dimension. Ich finde die Vorstellung, uns durch Gegenstände lieben Menschen, die nicht mehr bei uns sind, verbunden und nahe zu fühlen, ganz wunderbar. Ich bin, ebenso wie du, überzeugt, dass ein "Ding" eine Brücke sein und immer wieder das Tor zu schönen Erinnerungen aufstossen kann. Nun hast du die Uhr deines Vaters und eine Uhr gleichen Herstellers, den du mit deiner Tochter verbindest, und kannst so beide Generationen zusammenbringen, obwohl sie nie das Glück hatten, sich zu begegnen. Eine schöne, tröstliche Vorstellung. Sicher wird deine Tochter dir gespannt lauschen, wenn du ihr irgendwann diese Geschichte erzählst, und in vielen, vielen Jahren, wird auch sie diese Uhr mit Stolz und voller Erinnerungen tragen. Ich danke dir sehr dafür, dass ich sie hier lesen durfte.
Ich freue mich mit dir über diese Uhr, auch wenn sie meinem Geschmack nicht exakt entspricht. Trotzdem glaube ich, dass du unmöglich eine bessere Wahl hättest treffen können. Eterna - die Ewige. So ewig wie Erinnerungen, die kein Verfallsdatum kennen. Ich war mir erst nicht ganz sicher mit dem Durchmesser für eine Frau, wenn sie die Uhr eines Tages von dir übernimmt. Aber nach lesen deines Textes ist klar: Falls das Handgelenk letztlich zu schmal sein sollte, kann sie die Uhr ja problemlos um den grossen Zeh tragen.

Alles Gute und viele Grüsse,
Johannes
 
Ford_Prefect

Ford_Prefect

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Eine wunderschöne Geschichte, meinen herzlichen Dank dafür. Und auch vielen Dank dafür, dass Du uns die Bilder Deiner Zehen ersparst... ;-)

Viele Grüße
Fred
 
tbickle

tbickle

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Ich bin vier Zentimeter kleiner als zwei Meter ...
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;-)

Ansonsten eine sehr schön geschriebene Vorstellung, die auch unter dem Titel „Styria-Power-Drill-Massacre“ verfilmt werden könnte - mit Steven Segal in der Hauptrolle als @ddee .

Glückwunsch zu dem Würmchen. Die Uhr ist auch sehr schön und gefällt mir gut, wobei ich finde, dass sie durch das Band ein bisschen abgewertet wird. Ein schönes Hirsch-Performance würde ihr imho wesentlich besser zu Gesicht stehen. Vielleicht ist das ja eine Überlegung wert? Letzten Endes ist das natürlich Geschmacksache.

Danke für die lesenswerte Vorstellung.

Gruß

PS: Beim Lesen der „Zehen-Passage“ Deiner Vorstellung fühlte ich mich stark an Mahlkes Makel aus Günther Grass‘ Novelle „Katz und Maus“ erinnert, und wie Mahlke zeitlebens alles daran setzte, ihn zu kaschieren. ;-)
 
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T

Tomcat1960

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Wunderschön.
Wunderschöne Uhr.
Wunderschöne Tochter.
Wunderschöne Geschichte.
Wunderschön erzählt.
Wunderschön.

Danke.

Gruß
Andreas
 
Spitfire73

Spitfire73

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Abgesehen vom Zehenteil, den ich schlicht und ergreifend nicht weiterlesen kann, ist das bestimmt nicht meine Uhr und noch weniger meine Marke aber darum geht es auch nicht. Die zielstrebige, bildhafte und trotzdem im Stil erfrischend lakonisch angehauchte Schreibe drumrum machte die Vorstellung für mich dennoch lesenswert. Als Vater zweier Kinder erkennt man sich und seine eigenen Gedanken in den oftmals emotionsverzerrten und hormonvernebelten Situationen der ersten Monate wieder. Den ersten hundert Tagen mit dem eigenen Kind wohnt ein besonderer Zauber inne und den kann man im Grunde gar nicht beschreiben. ddee hat es trotzdem gemacht und es ist ihm gelungen. Dafür -und für seinen Verzicht auf Zehenfotos- den Daumen hoch.:super:

Gruß
Helmut
 
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pallasquarz

pallasquarz

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Hallo ddee, dann gratuliere ich Dir auch herzlich zu allen "Errungenschaften".
Als mein 2. Sohn zur Welt kam, habe ich mir auch eine neue Uhr gegönnt, allerdings war das eher ein zufälliges Zusammentreffen als eine symbolische Entscheidung.
Beide werden und sollen Dich lange begleiten.
Gruß Christoph

PS Stahlbänder sind auch nicht meins, allerdings begeistern mich in letzter Zeit doch diese Rundanstöße
 
Brambilla

Brambilla

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Eine wunderbare Geschichte der abenteuerlichen Achterbahn, genannt „Das Leben“. Und ja, es ist immer wieder ein unglaubliches Wunder, wenn man „plötzlich“ zu Dritt oder zu Viert etc. ist. Dir und Deinen Lieben auch von meiner Seite alles Gute.
Die Uhr gefällt mir natürlich sehr gut. Genau dieses Modell aus der Kontiki Reihe ist mehr als gelungen und erzählt perfekt das romantische Abenteuer der Seefahrer und der fernen Exotik.
 
Artur

Artur

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Glückwunsch zur der kleinen Schönheit, Glückwunsch zur schönen Kontiki!! :super:

Kann ich jetzt bitte mal eine Zehe sehen? :pics:
 
steinhummer

steinhummer

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Eine wunderschöne Geschichte, meinen herzlichen Dank dafür. Und auch vielen Dank dafür, dass Du uns die Bilder Deiner Zehen ersparst... ;-)

Viele Grüße
Fred
Dem schließe ich mich in jeder Hinsicht an! ;-) Deine wunderbare Geschichte hat mich wieder an jenes unendliche Glücksgefühl vor fast 19 Jahren erinnert, als unser Fraßschädling auf die Welt kam. Vielen Dank dafür.

Und was die Zehen der kleinen Maus angeht: Wenn es sie denn überhaupt auch so schlimm getroffen hat wie dich, dann ist das Gute daran immerhin, dass auch sie nie Sandalen tragen wird. Ich freue ich über jeden Fuß, der bedeckt ist. :ok: Dafür wird sie aber bestimmt sonst ein ganz toller Mensch, was bei kindlicher Früherziehung mit Calvin und Hobbes ja auch gar nicht anders sein kann.

Ach ja, die Uhr. Trotz durchaus großer Sympathien für diese Marke nicht ganz mein Ding, aber muss ja auch nicht. Die Runde ganz links - mutmaßlich das Erbstück? - finde ich hingegen ganz toll! Hat die eine verschraubte Krone?

Weiter alles Gute der Kleinfamilie,

Pitt
 
ddee

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Zuerst mal ein allgemeines Danke an alle die sich bisher eingebracht haben! Das ganze ist offensichtlich rundherum eine Herzensangelegenheit.

@Nikolaus Be. siehst du, war ja gar nicht so schlimm :-) Vielen Dank!

@kater7 auch dir meinen besten Dank! Das Leben im Zeitraffer beginnt jetzt, sagen sie alle. Ich wage es nicht den erfahrenen Eltern zu widersprechen...

@Dan_Oldb Wir könnten jetzt Wetten abschließen welche Firma es länger geben wird. Makita oder Eterna. Aber das wäre gemein und herzlos, was ich erstens allgemein, und zweitens in dem speziellen Fall nicht bin. Makita rules :super: Vielen Dank!

@chris2611 mein rechter Zehe ist schon wieder ganz... lassen wir das. Das hatte schon seinen Grund warum es da keine Bilder gibt :-) Meine sind nicht herzeigbar. Die der Maus aus nicht, nicht dass ich plötzlich ganz was anderes sehe und doch der Hausmeister ins Wort genommen werden muss... Danke für die Glückwünsche!

@Fufu Ja wir werden nicht jünger. Angeblich bekomme ich sogar schon die ersten Falten. Nein, ganz bestimmt nicht. Das war sicher nur die Nacht und das schlechte Licht... Danke dir!

@Systembolaget vielen lieben Dank für deine Gedanken! Uhren sind in der Tat Emotionskondensatoren und Geschichtsaggregatoren. Vielleicht hätte es noch eine andere Kontiki werden können, aber im Grund war die Suche nach der richtigen Uhr in der Tat schon recht leicht, die wesentlichen Parameter waren ja in Stein gemeißelt. Sollte das Tragen von Uhren am großen Zehe sagen wir mal in 2036 tatsächlich Mode sein, wird es eine kleine feierliche Zeremonie geben und die Maus wird die Ewige erhalten :super:

@Ford_Prefect ein bisserl hats mich ja schon gejuckt muss ich zugeben :D Aber nein. Irgendein Geheimnis muss ich hier noch wahren... Vielen Dank!

@tbickle Die Rechnung schaffst du, da bin ich ganz zuversichtlich :super:Nachdem das Stahlband durch meine Präferenzen einfach weg musste hatte ich lange über ein passendes Band nachgedacht. Für meine Madison war schon das abgebildete Condura von Zuludiver gesetzt. Hab dann das Premium Scuba Diver einfach mitbestellt. Styletechnisch in der Tat noch nicht das Ende der Fahnenstange, aber es passt halt und macht das Tragen 24/7 anstandslos mit. Bänderspielereien kommen ganz bestimmt mal, haben nur jetzt gerade nicht oberste Priorität. Für das Styria Power Drill Massacre hätte ich gerne als Regisseur entweder Peter Jackson oder Werner Herzog!

@Tomcat1960 vielen vielen lieben Dank!!!

@Spitfire73 deine Abneigung gegenüber Eterna ist mir wohl bekannt :D Aber wie du siehst, aus meiner Zuneigung zu Eterna komm ich auch schwer wieder raus. Danke dass du reingeschaut hast und ich bei dir trotz meiner kleinen Grausligkeitspassage positive Eindrücke hinterlassen konnte. Es wird weniger schlimm wenn dus öfter liest ;-)

@pallasquarz ah, vielen Dank mein alter Filmquiz-Buddy! An dieser Kontiki ist nun so irgendwie gar nichts zufällig, das war im großen strategischen Ausmaß geplant und exekutiert :-)

@Brambilla lieben lieben Dank! Deine Vorstellungen anderer Eternas sind mein Goldstandard hinsichtlich Recherche und Informationen zu den jeweiligen Modellen. Es freut mich sehr dass du reingeschaut hast!

@Pirandello herzlichen Dank! Kaper ruhig weiter, wenn es so freundliches kapern ist wie in diesem Fall!

@Artur Bedaure! Und lieben Dank!

@steinhummer Calvin und Hobbes sind Pflichtprogramm für alle jungen Eltern. Eigentlich sollten sie Pflichtprogramm sein bevor sie Eltern werden. Nein auch nicht. Bevor sie sich entschließen Eltern sein zu wollen :lol: Die blaue Kontiki links ist in der Tat das erwähnte Erbstück meines Vaters. Ich hab damals auch eine eigene Vorstellung zu ihr geschrieben die du leicht finden kannst. Die Krone ist verschraubt, ja. Zierliche 37mm groß und schon über 40 Jahre alt...
 
tbickle

tbickle

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Für das Styria Power Drill Massacre hätte ich gerne als Regisseur entweder Peter Jackson oder Werner Herzog!
Der einzige Regisseur, der verrückt und verarmt genug wäre, diesen Film zu drehen, wäre vermutlich Uwe Boll. :D

Gruß
 
funchal

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Am Main
Schöne Vorstellung und Uhr.:super:

Bin auch 1,96, hab' aber nur Schuhgrösse 47, yippie!;-)
 
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