Neues Werk von Oris: Calibre 400

Diskutiere Neues Werk von Oris: Calibre 400 im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Er hat doch nicht unrecht, oder? Was sollen sie an der Aquis sonst noch technisch verbessern? Aktuell sinds rund ~1700€ für ein Serienmodell, mit...
Plaggy

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Er hat doch nicht unrecht, oder?
Was sollen sie an der Aquis sonst noch technisch verbessern?

Aktuell sinds rund ~1700€ für ein Serienmodell, mit dem neuen Werk vermutlich ganz knapp unter der psychologischen Schwelle von 3.000€, das ist schon ein happiger Preissprung für eine Marke die eben bisher für gute, aber bezahlbare Schweizer Hausmannskonst stand und das auch gerne herausgestellt kommuniziert hat: "Real Watches for real People" war doch mal lange der Slogan.
 
munichblue

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Er hat doch nicht unrecht, oder?
Was sollen sie an der Aquis sonst noch technisch verbessern?

Aktuell sinds rund ~1700€ für ein Serienmodell, mit dem neuen Werk vermutlich ganz knapp unter der psychologischen Schwelle von 3.000€, das ist schon ein happiger Preissprung für eine Marke die eben bisher für gute, aber bezahlbare Schweizer Hausmannskonst stand und das auch gerne herausgestellt kommuniziert hat: "Real Watches for real People" war doch mal lange der Slogan.
Natürlich hat er unrecht, wenn der Preis der Neuen nicht höher als 3k ist. Eine Standard-Aquis mit Bracelet kostet EUR 1.950 und damit kann man sich die mögliche Erhöhung ausrechnen, die weit von einer Verdoppelung entfernt ist. Abgesehen davon fände ich bei einem Werk mit diesen Leistungsparametern und einer 10-jährigen Garantie im Finish einer Aquis auch EUR 4.000 angemessen, wenn ich das mit dem Markt vergleiche.

Außerdem glaube ich - und das ist eine persönliche Annahme - wird Oris mittelfristig weiterhin Modelle mit Sellita Werken in der heutigen Preis-Range anbieten.

“Real Watches for Real People“ ist und bleibt der Slogan, der aber, entgegen deiner Annahme, kein Versprechen auf das Preissegment darstellt. Für diese Aussage steht ihr Slogan „Inclusive Luxury“ und dem werden sie treu bleiben, da kannst du dir sicher sein (s.o.).
 
LennyLeonard

LennyLeonard

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Warten wir einfach noch bis Anfang November und dann werden wir ja die erste Uhr mit dem neuen Kaliber sehen und auch wissen in welcher Preisregion das neue Werk dann liegen wird.
Kann mir gut vorstellen, dass es erstmal einige Limited Editions mit dem Kaliber gibt und es weiterhin noch Uhren mit Sellita-Werk geben wird.
 
Astron

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Jetzt schon an den Verkauf an Dritte beim Cal. 400 zu denken ist wahrlich noch zu früh. Zuerst einmal muss das neue Werk bei ORIS flächendeckend in allen Dreizeiger-Modellen zum Einsatz kommen. Und erst wenn das geschafft ist und man mehr dieser Werke produzieren kann als man selber braucht, kann über einen Verkauf an Dritte nachgedacht werden. Wenn sich das Cal. 400 in den nächsten Jahren bewährt und einen Namen machen kann, dann kann ich mir schon sehr gut vorstellen dass auch die Nachfrage da ist. Schließlich will ETA den Hahn immer mehr zudrehen und dann bleiben eigentlich nur noch Sellita, Miyota und noch ein paar günstige NHxx Seikowerke übrig. Die vielen Mikrobrands hätten bei einem vernünftigen Preis sicher Interesse an einem "Swiss Made" Automatikwerk.
 
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Funkmaster

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Wenn ORIS vom neuen "Standard" spricht, ist es eine Frage der Zeit bis das neue Calibre 400 in all ihren Dreizeiger-Modellen tickt. Natürlich nicht morgen oder nächstes Jahr aber vermutlich wird es in 5 Jahren nur noch wenige bis gar keine Modelle mehr geben mit fremdem Werk. Das ist ein schleichender Übergang und die beste Methode sich eine Klasse höher zu etablieren. Man muss bedenken dass auch die Konkurrenz ihre Preise stetig anziehen werden, also wieso nicht auch ORIS. Und wenn man dann auch noch mit einem echten Manufakturwerk auftrumpfen kann, hat man eigentlich ein stechendes Blatt in der Hand solange man nicht zu gierig wird aber da habe ich bei ORIS keine Sorgen. Die wissen schon wie der Hase läuft denn mal ganz ehrlich, welche andere noch unabhängige Uhrenmanufaktur kann im Preissegment in dem sich ORIS bewegt, gleichziehen? Also mir fällt da keine ein. Und daher hat ORIS fast schon ein Alleinstellungsmerkmal. In behutsamen Händen ist das ein echtes Erfolgsrezept. Ich mach jedenfalls mit und werde mir auf jeden Fall ein Calibre 400 holen :prost:
Also Nomos denke ich ist in einem sehr ähnlichen Preissegment zu hause und ist meines Wissens nach auch unabhängig. Und die machen ja bekanntlich auch ihre Werke selber.
Ich finde beide Marken sehr sympathisch und bin gespannt was da noch alles kommt!🙂
 
rockyslayer

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Hallo,
Ich als alter Oris Fan, würde es sehr bedauern wenn Oris ihren Slogan
“Real Watches for Real People"
untreu würden........und ihre Uhren PREISE auf die nächste Stufe schieben würden!
Da wäre der Weg zum wählen für den Kunden, bestimmt der treuere für Real People.
( mit den Sellita Werken laufen die Oris Uhren eigentlich auch in Zukunft auf einer 2. Schiene ganz gut8-))
Da bin ich mal gespannt wohin der Oris-Weg geht..........

Gruß Bernd
 
Corbit

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Und erst wenn das geschafft ist und man mehr dieser Werke produzieren kann als man selber braucht, kann über einen Verkauf an Dritte nachgedacht werden.
Produziert ORIS die Werke wirklich selbst? Ich meine, mich zu erinnern, dass der Laden recht klein ist. Eine Produktionslinie für Werke aufzubauen, traue ich denen eigentlich nicht zu. Ich denke eher, dass ORIS die Werke produzieren lässt, sie in Zusammenarbeit mit dem Hersteller federführend entwickelt hat und alle Rechte daran hält. Wenn da jemand, was anderes weiß, lasse ich mich gerne belehren.
 
Astron

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@Corbit, ich denke auch dass es so läuft, dennoch könnte ORIS die Werke später mit Aufschlag auch weiter verkaufen. Jetzt am Anfang werden sie daran sicher nicht interessiert sein sondern das Cal. 400 exklusiv anbieten wollen.
 
lactor69

lactor69

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Diskutiert ihr wirklich über eine "psychologische Schwelle von EUR 3.000,-"?

Pressemeldung Rolex:

"Wir haben ein neues Werk mit 120 Stunden Gangreserve entwickelt, welches die COSC-Kriterien unterbietet und ihnen dabei eine 10-jährige Garantie ohne Wartungsverpflichtung innerhalb dieses Zeitraumes offeriert. Eingeschalt in DIE superlative Taucheruhr mit 300m WD: Die legendäre Submariner."

--> Rolex Submariner, EUR 12.000,-: "Wann endet die Warteliste?"
--> Oris Aquis, EUR 3.000;-: "Naja, warten wir mal auf den Marktpreis..."
 
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Plaggy

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Was willst du uns jetzt damit sagen? :hmm:

Daran merkt man halt das es eben nicht nur auf das Werk ankommt. Bzw. schon lange nicht mehr.
IWC schalt ETAs in ihre Mark ein und nimmt dafür ~5.000€ je nach Uhr noch mehr.

Der eine kanns der andere nicht 🤷‍♂️
 
INOX

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Es geht bei der Preisdiskussion doch nicht darum, ob Oris mit dem neuen Werk die Preise erhöhen darf. Natürlich können Sie die Preise erhöhen, die Uhren sind mit dem Werk und Ihrer ganzen Verarbeitung dann sicher auf, oder über Tudorniveau.
Die Frage ist aber für den einzelnen ja trotzdem berechtigt, ob ich mir dann noch eine Orisuhr leisten kann.
 
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LBeck

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Es ist die Frage wo sich Oris zukünftig positionieren möchte. Scheinbar ist das Segment 2,5-4k jetzt im Fokus und man möchte zu eigenen sehr guten Manufakturwerken kommen. Dies dürfte verständlich sein, da es hochwertige Uhren mit ETA oder Selitta Werken auch schon deutlich günstiger gibt. Ebenso ist die Werksverfügbarkeit dann sicher gestellt. Die Zukaufswerke aus schweizer Produktion werden ja auch nicht günstiger. Mit eigenem Werk kommt man aus der Vergleichbarkeit und kann sich preislich wohl auch höher positionieren. Laut Daten scheint das Werk auch mehr als angemessen und durchaus für das neue Preissegment zu passen.
 
clocktime

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Natürlich hat er unrecht, wenn der Preis der Neuen nicht höher als 3k ist. Eine Standard-Aquis mit Bracelet kostet EUR 1.950 und damit kann man sich die mögliche Erhöhung ausrechnen, die weit von einer Verdoppelung entfernt ist. Abgesehen davon fände ich bei einem Werk mit diesen Leistungsparametern und einer 10-jährigen Garantie im Finish einer Aquis auch EUR 4.000 angemessen, wenn ich das mit dem Markt vergleiche.

Außerdem glaube ich - und das ist eine persönliche Annahme - wird Oris mittelfristig weiterhin Modelle mit Sellita Werken in der heutigen Preis-Range anbieten.
Wo positioniert sich Oris? Eben - bei "Otto Normalverbraucher", und deshalb muss die Uhr für diesen bezahlbar bleiben.
Deshalb nehme ich auch an, dass Oris nicht in das 4000€-Segment einsteigen wird. Des Weiteren ist da oben die Luft relativ dünn und Oris hat noch lange nicht den Ruf, gegen Longines, Omega und Rolex bestehen zu können. Deshalb dürfte sich der Preis eher bei höchstens 2200€ bis 2500€ einpendeln. Eine Preisansetzung bei gegen 3000€ wird es nur geben, wenn Oris der Meinung ist, dass sie die Uhren für den Preis loswerden. Dann ist es aber schlauer, erstmal tiefer einzusteigen und dann die Preise anzuziehen. Hat auch den Vorteil, dass bereits verkaufte Uhren im Preis nicht sinken, sondern eher steigen. ;-)
 
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LBeck

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"Otto Normalverbraucher " kaufen keine Uhr für über 1000 Euro. Angepeilt ist die Preislage über 2,5k -4 k und nicht darunter. Manufakturwerk macht da Sinn und mit den Daten durchaus auch eine Alternative zu Longines. Longines hat da nichts Vergleichbares. Omega und Rolex spielen schon in einem ganz anderen Preissegmenten. Bei Rolex gibt es für 2,5-4k nichts und bei Omega ebenfalls sehr wenig. Da ist man eher dabei in die Startregion 5k zu gehen. Die Luft bei 2,5-4k ist da eher etwas lockerer und die Konkurenz überschaubarer. Ich gehe stark davon aus, dass das Werk mit Kenissi zusammen gefertigt wird.
 
clocktime

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"Otto Normalverbraucher " kaufen keine Uhr für über 1000 Euro.
[...]
Ich gehe stark davon aus, dass das Werk mit Kenissi zusammen gefertigt wird.
Du hast wohl zunächst recht, aber wenn er eine (fast) lebenslang haltbare Uhr zu dem Preis bekommt - und das mit 10 Jahren Garantie -, bin ich nicht mehr so sicher. :hmm:

Kenissi??? Wenn ich das richtig interpretiere, meinst Du, dass Oris sich mit der Firma des Rolex-Konzerns verbandelt? Das wäre gegen die Oris-Philosophie...
 
H

Heinrich1984

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Außerdem glaube ich - und das ist eine persönliche Annahme - wird Oris mittelfristig weiterhin Modelle mit Sellita Werken in der heutigen Preis-Range anbieten.
Mich würde es wundern wenn das nicht innerhalb 2-3 Jahre komplett umgestellt ist. Warum sollte sich ein normaler Mensch (also nicht wir) z.B. eine Aquis kaufen die 1000€ mehr kostet als das Standard Modell? Tudor hat das schön gelöst mit dem Übergang ETA zu Manufaktur. Aber so ein Schnitt wird es bei Oris ziemlich sicher nicht geben.

Es bleibt spannend!
 
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LBeck

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Was tickt den bisher in dem meisten Oris Modellen? Eta oder Selitta. Welche Philosophie siehst du da? Damit ist man in der Region bis 2k im direkten Wettwerb mit zahllosen Anderen. Kenissi arbeitet ja mit einigen Firmen zusammen und bietet einen Fullservice um sein Werk Manufakturwerk zu nennen. Warum sollte nicht auch Oris Interesse daran haben? Fortis, Norqain, Chanell, Tudor sind dabei. Sicher noch einige Andere.
 
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LBeck

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@Heinrich1984 Warum nicht? 10 Jahre Garantie aufs Werk und 5 Tage Gangreserve sind schon Argumente. Manufakturwerk kommt noch hinzu. Sonst könnte ich fragen warum kauft jemand eine Uhr A für 4000,- obwohl in B das gleiche Werk für 1000,- angeboten wird. Ich nenne extra keine Firmennamen.
 
Thema:

Neues Werk von Oris: Calibre 400

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