Neues Start-Up Montredo.com . Habt ihr schon Erfahrungen gemacht?

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#1
topoel

topoel

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Hallo liebe UF-Gemeinde,

durch einen Freund wurde ich auf einen neuen online Shop Montredo | Uhren Online Shop hingewiesen.

Ich habe mir die Seite heute mal genauer angeschaut und muss sagen, dass sie nicht schlecht gemacht ist. Aller Anfang ist schwer...
Die Preise finde ich teils sehr ambitioniert, allerdings gefällt mir, dass anscheinend auch weniger "wertige" bzw. bekannte Marken angeboten werden bzw. angeboten werden sollen.

Mich würde interessieren ob jemand von Euch mit dem Händler schon Erfahrungen gemacht hat und wir ihr die Seite im Allgemeinen findet?
 
#2
O

Orient59

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Hallo!

Der Kauf gebrauchter Uhren ist immer so eine Sache. Wenn eine O.K. war heißt das längst nicht das die anderen gut sind.
 
#3
katzenraupe

katzenraupe

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Hallo! Ich habe mich da beim Newsletter angemeldet, und einen Gutschein erhalten. Als ich den dann einlösen wollte, wurde meine Bestellung storniert und mir wurde am nächsten Tag vom Geschäftsführer angeboten, die Uhr stattdessen zum vollen Kaufpreis zu erwerben. Auf das Geld, das ich schon gesendet hatte, musste ich dann auch fast eine Woche warten. Trotz Androhung rechtlicher Schritte, ist nichts passiert. Ich finde das äußerst unseriös und finde das riecht nach Betrug. Hat Jemand ein ähnliches Problem mit denen Gehabt? Ich kaufe da jedenfalls nichts mehr...
 
#4
Bienenreiter

Bienenreiter

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Hallo! Ich habe mich da beim Newsletter angemeldet, und einen Gutschein erhalten. Als ich den dann einlösen wollte, wurde meine Bestellung storniert und mir wurde am nächsten Tag vom Geschäftsführer angeboten, die Uhr stattdessen zum vollen Kaufpreis zu erwerben.
Na das ist natürlich ein Angebot, das man schwer abschlagen kann...
 
#5
D

Datejust Lady

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Hallo! Ich habe mich da beim Newsletter angemeldet, und einen Gutschein erhalten. Als ich den dann einlösen wollte, wurde meine Bestellung storniert und mir wurde am nächsten Tag vom Geschäftsführer angeboten, die Uhr stattdessen zum vollen Kaufpreis zu erwerben. Auf das Geld, das ich schon gesendet hatte, musste ich dann auch fast eine Woche warten. Trotz Androhung rechtlicher Schritte, ist nichts passiert. Ich finde das äußerst unseriös und finde das riecht nach Betrug. Hat Jemand ein ähnliches Problem mit denen Gehabt? Ich kaufe da jedenfalls nichts mehr...
Genau das Selbe ist mir auch passiert!? Hast du überlegt etwas zu unternehmen? Ich habe dir gerade per PN geschrieben.
 
#6
Montredo

Montredo

Uhrenshop
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Liebe Uhrenfreunde.

An dieser Stelle möchten wir gern Stellung nehmen zu den fraglichen Gutschein-Codes.

Vorweg kurz zu uns:
Wir sind ein junges Start-up mit einer Leidenschaft für hochwertige, mechanische Armbanduhren und arbeiten seit Mitte 2012 zusammen mit bestehenden Kontakten aus der Uhrenbranche daran, Uhrenbegeisterten beim Online-Kauf möglichst umfassende Transparenz und Sicherheit bieten zu können – und dies explizit nicht nur bezogen auf die Authentizität der Produkte, sondern insbesondere auch mit dem Ziel einer möglichst objektiven und für den Kunden nachvollziehbaren und vergleichbaren Zustandsbewertung von Gebrauchtware. Nach einer längeren Anlaufphase sind wir mit der jetzigen Plattform nun seit Ende Januar dieses Jahres endlich online und freuen uns sehr über das uns bis heute bereits entgegen gebrachte Vertrauen.

Zu den oben genannten Gutscheinen:
In der Nacht vom 23. auf den 24. Februar wurden von unserem System innerhalb eines Zeitraums von weniger als zwei Stunden aufgrund eines technischen Fehlers insgesamt 13 nicht autorisierte Gutscheincodes versendet:

- Gutscheinhöhe jeweils im vierstelligen EUR-Bereich
- Einlösen der Gutscheine nicht gebunden an einen Mindestbestellwert
- Mehrere Gutscheine innerhalb einer Bestellung nutzbar

Ausgelöst wurde das Versenden durch einfaches Anmelden zum Newsletter. Selbst Mehrfachanmeldungen waren möglich, sodass drei unserer Kunden zusammen insgesamt sieben der 13 Codes auf sich allein vereinen konnten.

Hier nur zwei Beispiele von Bestellungen, die uns infolge dessen und zum Teil per E-Mail und noch nach Hinweis auf Ungültigkeit der Codes erreichten:

- Warenwert 1.000,- EUR → Rechnungsbetrag: 0,- EUR
- Warenwert 3.400,- EUR → Rechnungsbetrag: 400,- EUR

An dieser Stelle noch kurz eine Anmerkung: Nirgends wurde im Vorfeld auf diese Gutscheine hingewiesen. Es wurde also niemand mit dem Verweis auf einen Gutschein „geködert“, um so an seine persönlichen Daten zu gelangen.

Unsere weitere Vorgehensweise war dann wie folgt:
- E-Mail an alle betroffenen Kunden mit dem Hinweis auf das Problem, Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten und Angebot eines persönlichen, klärenden Telefonats mit der Geschäftsführung.
- Bei sämtlichen (!) (auch nach erfolgtem Hinweis auf Ungültigkeit der Codes) in diesem Zusammenhang eingegangenen Bestellungen wurde als zumindest kleine Wiedergutmachung ein realistischer Rabatt angeboten.
- Beträge, die trotz vorherigem Hinweis unsererseits auf Ungültigkeit der Codes von Kunden überwiesen wurden haben wir allesamt spätestens drei Tage nach Eingang auf unserem Konto in voller Höhe zurückerstattet.




Wir versuchen unseren Kunden jederzeit den bestmöglichen Service zu bieten. Fehler wie dieser – selbst wenn im Einzelfall nicht direkt von uns verschuldet – stehen dem natürlich deutlich entgegen. Doch wie topoel oben leider ganz richtig bemerkt: „Aller Anfang ist schwer...“. Deshalb hoffen wir auf euer Verständnis und stehen euch darüber hinaus jederzeit gern auch zu einem persönlichen Telefonat zur Verfügung.

Wir freuen uns auf euer Feedback und beantworten gern eure Fragen!

Vielen Dank und Grüße aus dem endlich sonnigen Berlin



Philipp Budiman, Stefan Walter
(Geschäftsführung)
 
#7
VinC

VinC

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- Bei sämtlichen (!) (auch nach erfolgtem Hinweis auf Ungültigkeit der Codes) in diesem Zusammenhang eingegangenen Bestellungen wurde als zumindest kleine Wiedergutmachung ein realistischer Rabatt angeboten.
Das steht irgendwie im starken Kontrast zu "wurde meine Bestellung storniert und mir wurde am nächsten Tag vom Geschäftsführer angeboten, die Uhr stattdessen zum vollen Kaufpreis zu erwerben." und dem folgenden "Genau das Selbe ist mir auch passiert!?"

Für mich sind hier nun 3 unabhängige Statements, die sich alle 3 zeitgleich so nicht zugetragen haben können.

Nur ohne näheren Kontakt zu den Betroffenen wird dies nur schwerlich aufzuklären sein.

Ich muss aber sagen, ich finde die Seite ziemlich unübersichtlich, ich mag auch nicht immer die Geschichten lesen müssen.
Solche "Features" wie "Status der Marke" und "Zusatznutzen"...

Zusatznutzen wäre es wenn mir die Uhr eine Pizza bestellen backen könnte oder zumindest eine bestellen.

Manchmal sind weniger Features einfach mehr, aber das sind nur meine 2 Cent dazu.
 
#8
D

Datejust Lady

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Vollzitat von Post #6 entfernt - Ranma

Das halte ich offen gesagt für eine Unverschämtheit. Die 10€ angebotener Discount (nachdem die Bestellung erst von Herrn Walter storniert wurde), sind m.E nach dreist und kein "realistischer Rabatt". Für mich sieht die ganze Aktion klar nach einer Köderung aus. Zwar wurde nicht explizit hiermit geworben, jedoch veranlasste mich die Versprechung dazu, die Seite an einige Freunde zu empfehlen, die nun von Ihnen als unehrliche Opportunisten dargestellt werden (meine Interpretation).

Solche Fehler dürfen nicht passieren, und da es sich bei Ihnen um einen Onlineshop bzw. Gewerbe handelt, und nicht um eine Privatperson, finde ich, dass Sie bei solchen Vorgängen zu Ihrem Wort stehen müssen. Letztendlich werben Sie mit folgendem Slogan "Das ist unser Versprechen und damit gehen wir nicht leichtfertig um." Sowas nennt man unlauterer Wettbewerb. Darüber hinaus gebe ich Ihnen mit der Aussage, die Codes waren "nicht autorisiert" ganz klar unrecht. Die Codes wurden von Ihrer Emailadresse versendet und funktionierten im System bzw. im Warenkorb. Was heißt hier nicht autorisiert?

Ich bin sehr enttäuscht von solchen Vorgängen, und sage ganz klar, ich empfehle Sie nicht weiter.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
#9
Badener

Badener

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Wenn es sich bei den Gutscheinen um halbwegs nachvollziehbare Beträge, sagen wir mal 100 Euro gehandelt hätten, würde ich dir Recht geben. Aber dass bei einem Gutschein im vierstelligen Bereich etwas vielleicht nicht stimmt, müsste jedem halbwegs aufmerksamen Internetnutzer auffallen. Auch wenn so etwas nicht passieren sollte, kann es passieren, kommt es doch immer mal wieder zu Technikpannen. Und das als Startup aus eigener Tasche auszugleichen, scheint mir etwas zu viel verlangt. Zumal dir ja kein echter Schaden entstanden ist.

Sorry, aber für mich klingt das nach dem Klassiker "Gier frisst Hirn...".

Gruß
Badener
 
#10
Spitfire73

Spitfire73

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Sorry, aber für mich klingt das nach dem Klassiker "Gier frisst Hirn...".
Dem schließe ich mich an.

...Hier nur zwei Beispiele von Bestellungen, die uns infolge dessen und zum Teil per E-Mail und noch nach Hinweis auf Ungültigkeit der Codes erreichten:

- Warenwert 1.000,- EUR → Rechnungsbetrag: 0,- EUR
- Warenwert 3.400,- EUR → Rechnungsbetrag: 400,- EUR
Fehler in der Aufbauphase eines Internetauftritts sind nicht schön aber können passieren. Wer aber ernsthaft solche "Bestellungen" tätigt, hat m.E. ein logisches Problem. Ein Verkäufer, der eine 400 Euro Uhr ernsthaft für 3.400 Euro anbietet wird (zu recht) angeprangert, ein Käufer, der eine 3.400 Euro Uhr für 400 Euro ernsthaft kaufen will, dagegen nicht. Und wir reden jetzt nicht über Chinaticker. Das Gutscheine über vierstellige Beträge, die nicht an Mindestbestellwerte gebunden sind, nur einem Versehen entsprungen sein können, muß bei vernünftiger Betrachtung jedem Beteiligten klar sein. Sich als Besteller an einem solchen Versehen bereichern zu wollen halte ich für absolut schäbig und unseriös.

...Auf das Geld, das ich schon gesendet hatte, musste ich dann auch fast eine Woche warten. Trotz Androhung rechtlicher Schritte, ist nichts passiert...
Beträge, die trotz vorherigem Hinweis unsererseits auf Ungültigkeit der Codes von Kunden überwiesen wurden haben wir allesamt spätestens drei Tage nach Eingang auf unserem Konto in voller Höhe zurückerstattet.
Falls Zahlung und Rückzahlung per Überweisung und innerhalb von "fast einer Woche" erfolgten, kann man unter Berücksichtigung der banküblichen Laufzeiten im Gegenteil sogar von ziemlich zügig sprechen. Hier schon "rechtliche Schritte" anzudrohen finde ich maßlos überzogen. Mit solch zittrigen Händen sollte man sich gar nicht erst am allgemeinen Geschäftsverkehr beteiligen. Es empfiehlt sich in Bezug auf die Geduld bei der Rückabwicklung der Zahlung die gleiche Kaltschnäuzigkeit an den Tag zu legen, die für die überhastete Überweisung -um das vermeintliche Geschenk in vermeintlich trockene Tücher zu packen- Triebfeder war. Dann müßte man sich hinterher nicht wegen einer Rückabwicklungsdauer von unter einer Woche einnässen.

...jedoch veranlasste mich die Versprechung dazu, die Seite an einige Freunde zu empfehlen, die nun von Ihnen als unehrliche Opportunisten dargestellt werden (meine Interpretation)
Ich sehe hier eher die Besteller in der Rolle der "unehrlichen Opportunisten" (meine Interpretation). Bezüglich der Goldgräberstimmung der zum vermeintlich großen Fressen hinzugerufenen Freunde kann ich kein schutzwürdiges Interesse erkennen. Davon abgesehen ist nach dem Sachvortrag zivilrechtlich auch gar kein Kaufvertrag zustandegekommen, auf dessen Erfüllung nun herumgeritten werden könnte. Die Angelegenheit ist vielmehr ein klassischer Anwendungsfall für Cpt. Picards legendären Double-Facepalm.

Gruß
Helmut
 
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#11
Cheops

Cheops

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Wenn ich die (vor-)letzten Kommentare lese, sträuben sich mir hier die Nackenhaare.

Es wird hier angeprangert, dass eine 1.000 Euro Uhr einfach nicht kostenlos abgegeben wird? Es wird mit anwaltlichen schritten gedroht, weil ein Händler sich zu recht weigert diese für 400 Euro zu verkaufen?

(Achtung es folgt KEINE Rechtsberatung)

Zunächst einmal ist es so, dass der Käufer im Internetshop ein Angebot abgibt, welches der Händler annehmen kann, aber nicht muss. Wir sind hier ja nicht bei eBay. -> Er hat es nicht getan. Damit ist kein Kaufvertrag zustande gekommen. Sofern jedoch - aus welchem Grund auch immer - ein Kaufvertrag zustande gekommen sein sollte, wurde der Kaufvertrag rechtsgültig widerrufen (unverzüglich, nicht nach 6 Wochen), analog hierzu verweise ich einmal auf diesen Fall hier: O. Kluge - Fehler und Folgen.

ICH habe nun kein Verständnis dafür, dass es tatsächlich User gibt, die denken, man bekommt Uhren für 1.000 / 3.400 Euro (fast) geschenkt. Welcher Händler sollte sich SO etwas leisten können? Unabhängig der Größe des Unternehmens würden auch Branchenriesen wie Amazon etc. diese Käufe stornieren (vor Jahren bei Quelle geschehen, meines Wissens ging es da um TVs für paar Cent).

Grüße

Gerrit
 
#12
Eric72

Eric72

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Ich hab selber schon bei Start Ups gearbeitet. Fehler passieren nun mal. Nicht schön, aber nicht zu vermeiden. Aber ich finde es auch unmöglich, dass sich die Käufer hier über Unseriösität beschweren....Wenn ich so einen hohen Gutschein bekommen hätte, dann hätte ich eher vermutet, dass man mich aufs Kreuz legen weill und gar nicht erst gezahlt.....
 
#13
eretmodus

eretmodus

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So etwas ist doch glaube ich, vor einiger Zeit auch bei OTTO passiert. Auch da wurde meines Wissens alles storniert. So ein Fehler kostet die Unternehmung immer einiges an Arbeit und Ärger, sollte aber nicht die Existenz bedrohen.

Ansonsten wurde alles schon von Helmut und den anderen ausführlich erklärt, kann dem nur voll zustimmern.
 
#14
McMumse

McMumse

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...
Auf das Geld, das ich schon gesendet hatte, musste ich dann auch fast eine Woche warten. Trotz Androhung rechtlicher Schritte, ist nichts passiert. Ich finde das äußerst unseriös und finde das riecht nach Betrug. Hat Jemand ein ähnliches Problem mit denen Gehabt? Ich kaufe da jedenfalls nichts mehr...
Mein Gott, das ist ein gar schändlicher Betrug der da im Gange ist, wenn man doch glatt 5 Tage auf sein Geld warten muss und es dann doch tatsächlich komplett zurück erhält. :???: Tut mir leid, da muss der hier echt sein:

image.jpg

Manchmal zweifel ich wirklich an so Einigem ...

Ansonsten kann ich nur vollumfänglich Helmut (Spitfire73) zustimmen. Ich sehe den Fall wohl erstmal augenscheinlich genauso ohne näheres Hintergrundwissen.
 
#15
D

Datejust Lady

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Mein Gott, das ist ein gar schändlicher Betrug der da im Gange ist, wenn man doch glatt 5 Tage auf sein Geld warten muss und es dann doch tatsächlich komplett zurück erhält. :???: Tut mir leid, da muss der hier echt sein:

Anhang anzeigen 632310

Manchmal zweifel ich wirklich an so Einigem ...

Ansonsten kann ich nur vollumfänglich Helmut (Spitfire73) zustimmen. Ich sehe den Fall wohl erstmal augenscheinlich genauso ohne näheres Hintergrundwissen.
Sehr konstruktiv natürlich... Eure Auffassung, wie so etwas z.B rechtlich ausgelegt werden kann ist auch nicht ganz richtig: Panne kann für den Dienst teuer werden: Paypal-Kunden "gewinnen" 500 Euro - n-tv.de

Ich sehe nicht ein warum Start-ups andere Regeln haben sollten, als bestehende Unternehmen. Eine Firma, die sich bis vor paar Tagen noch "als erster sicherer Online-Shop" (eine fragwürdige Aussage, die aber anscheinend rausgenommen wurde) bezeichnete, und anstrebt premium Uhren zu verkaufen, die darf sich solche Fehler nicht leisten. Wer sich in diese Liga begeben will, der muss auch entsprechend handeln. Ich kann mir nicht vorstellen das bei Miquel so etwas passiert. Ich spreche nicht davon, Sie in den Ruin zu treiben. Aber wer solche Versprechen macht, und sehr wohl Kunden ködert, sollte Sie auch einhalten. Ich hätte bei der ganzen Geschichte sicherlich anders reagiert, wenn der anschliessend gegebene realistische Rabatt höher als 10€ gewesen wäre (bei einer Bestellsumme von 3000€+). Ich finde solches Verhalten ist nicht korrekt. Wenn ein "Start-up" seine Steuern nicht richtig ausweist, macht das Finanzamt auch keine Sonderregelung.

Ich finde es witzig, dass ich in diesem Forum schon mehrere Posts gelesen habe, wo andere User günstige Uhren bei Ebay ersteigert haben. Diese gingen oft deutlich niedriger Weg als anvisiert von den Verkäufern. Trotzdem wurde dann dieses Schnäppchen applaudiert und der User oft ermutigt dieses einzuklagen. Das halte ich für unethisch. Wenn Privatleute etwas missverständlich zu günstig verkaufen, um etwas Geld freizumachen, und anschliessend verklagt werden. Ich sehe nicht warum Gewerbe, unabhängig davon wie alt Sie sind, andere Regeln haben sollten.

Aussagen wie "Doublefacepalm" sollte man sich sparen, vor allem wenn ich mich bereits beraten lassen habe, und hier sehr wohl etwas nicht ganz richtig seinen Lauf nahm: Start-up oder nicht. Die Antworten hier im Post haben mich nur noch mehr verägert. Danke für die konstruktive Diskussion!
 
#16
eretmodus

eretmodus

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Bei Ebay kann ich ein Mindestgebot entweder offen legen oder einen versteckten Mindestpreis als Verkäufer eingeben. Wer das nicht macht, um z.B. Einstellgebühren zu sparen, darf sich hinterher eigentlich nicht beschweren.

OK, bei 10,- € Rabatt auf eine Uhr für über 3000,- €, wäre ich auch nicht begeistert, das kann ich schon nachvollziehen.

Das erinnert mich dann eher an einen Konzi, bei dem ich damals mein erste Mühle bestellen wollte. Bei einer Lieferzeit von 6 Wochen, sollte ich vorab den gesamten UVP überweisen, ohne jeden Rabatt. Das beste dabei war, das Mühle zu diesem Zeitpunkt eine Lieferzeit von weniger als 1 Woche für die Uhr hatte. Merkwürdigerweise gibt es den Konzi immer noch.
 
#17
Spitfire73

Spitfire73

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Sehr konstruktiv natürlich... Eure Auffassung, wie so etwas z.B rechtlich ausgelegt werden kann ist auch nicht ganz richtig: Panne kann für den Dienst teuer werden: Paypal-Kunden "gewinnen" 500 Euro - n-tv.de
Inwiefern Gewinnzusagen mit dem Zustandekommen von Kaufverträgen vergleichbar sein sollen, erschließt sich weder mir noch dem BGB. Was im übrigen schon aus der räumlichen Distanz der entsprechenden Vorschriften §§ 661a und 433 zu vermuten steht...

...Ich spreche nicht davon, Sie in den Ruin zu treiben....
Warum so bescheiden? Start-up Unternehmen verkaufen Premiumuhren doch gern mal für 0 Euro oder mit über 88% Nachlass. Davon geht doch keine Firma pleite.:wand: Und wenn man schon unbedingt das Finanzamt hinzubemühen muss: das würde bei einer solchen Geschäftspolitik von Liebhaberei sprechen und die Gewinnerzielungsabsicht aberkennen. Wer in dem aufgezeigten Umfang Geschenke will, möge ans Christkind schreiben.

Und wenn der hinterher angebotene Nachlass zu gering ausfällt, kauft man eben bei der günstigeren Konkurrenz. Tut man das nicht, spricht in meinen Augen vieles dafür dass gar nicht die Uhr selbst gewollt war sondern nur das vermeintliche Geldgeschenk abgegriffen werden sollte.


Ich sehe nicht ein warum Start-ups andere Regeln haben sollten, als bestehende Unternehmen.
Haben sie auch nicht. BGB, HGB und Verbraucherschutz gelten für beide.

Ich finde es witzig, dass ich in diesem Forum schon mehrere Posts gelesen habe, wo andere User günstige Uhren bei Ebay ersteigert haben. Diese gingen oft deutlich niedriger Weg als anvisiert von den Verkäufern. Trotzdem wurde dann dieses Schnäppchen applaudiert und der User oft ermutigt dieses einzuklagen. Das halte ich für unethisch. Wenn Privatleute etwas missverständlich zu günstig verkaufen, um etwas Geld freizumachen, und anschliessend verklagt werden. Ich sehe nicht warum Gewerbe, unabhängig davon wie alt Sie sind, andere Regeln haben sollten.
Eretmodus hat es schon ausgeführt. Was haben Verkäufe unter Privatleuten mit gewerblich agierenden Unternehmen zu tun? Man sollte nicht Äpfel mit Birnen und Bananen vergleichen. Davon abgesehen (aber bestimmt völlig unwichtig...) waren in den vorgenannten Ebay-Fällen i.d.R. Kaufverträge zustandegekommen.

Aussagen wie "Doublefacepalm" sollte man sich sparen, vor allem wenn ich mich bereits beraten lassen habe, und hier sehr wohl etwas nicht ganz richtig seinen Lauf nahm: Start-up oder nicht. Die Antworten hier im Post haben mich nur noch mehr verägert. Danke für die konstruktive Diskussion!
Die beleidigte Leberwurst zu geben, weil ein Unternehmen aufgrund eines unglücklichen aber nachvollziehbaren Versehens nicht in der gewünschten Weise ausgeplündert werden konnte, sollte man sich ebenfalls sparen denn es hat einen seltsamen Beigeschmack. Natürlich steht man jetzt etwas dumm da, wenn man zum vermeintlichen Raubzug auch noch die Freunde hinzugerufen hat. Mir wäre es absolut peinlich einen Anwalt mit der wenig erfolgversprechenden Suche nach der fehlenden Rechtsgrundlage zu beauftragen um doch noch eine "Premium Uhr" für 0 Euro oder knapp 12% des Listenpreises "kaufen" bzw. einklagen zu können.

Gruß
Helmut
 
Zuletzt bearbeitet:
#18
eretmodus

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Mir wäre es absolut peinlich einen Anwalt mit der erfolglosen Suche nach der fehlenden Rechtsgrundlage zu beauftragen um doch noch eine "Premium Uhr" für 0 Euro oder knapp 12% des Listenpreises "kaufen" bzw. einklagen zu können.
Wieso ? Ich mache das ständig, leider ohne Erfolg. :D (Sorry, aber der Vorlage konnte ich nicht widerstehen.)

@ Datejust Lady - Deinen Ärger kann ich sehr gut nachvollziehen, vermutlich ginge es mir auch nicht viel anders. Aber Helmut dürfte wohl mit allem Recht haben. Nicht weiter ärgern, sondern das als Lebenserfahrung verbuchen und weiter geht es.
 
#19
Ranma

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Die Standpunkte sind dargelegt, Rechtsberatungen machen wir hier nicht, und bevor es weitere Stilblüten treibt ... ist hier zu!
Gruß
Ranma
 
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