Neuer Seiko-Chef: "Marke ohne klare Identität", "zurück zu den Wurzeln"

Diskutiere Neuer Seiko-Chef: "Marke ohne klare Identität", "zurück zu den Wurzeln" im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Seit April ist Aiko Naito der neue Chef der Seiko Watch Co. Der Financial Times hat er ein bisschen was über seine Pläne erzählt, wie er der Marke...
Mister Owen

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Seit April ist Aiko Naito der neue Chef der Seiko Watch Co. Der Financial Times hat er ein bisschen was über seine Pläne erzählt, wie er der Marke neues Leben einhauchen will. "Seiko ist zu einer Marke ohne klare Identität geworden", sagte er der Zeitung. "Aus 'Alles für alle' wurde am Ende 'Alles für niemand', das muss sich ändern."

Naito will das Auslandsgeschäft wieder stärken und kann dabei auf Erfahrungen zurückgreifen, die er unter anderem als US-Chef von Grand Seiko gesammelt hat. Während Seiko in den 1980ern noch 70 Prozent des Geschäfts mit Exporten machte, ist es heute wieder stärker vom Heimatmarkt abhängig (58 Prozent des Umsatzes entfallen auf Japan). Damit war das Unternehmen auch stark von der Pandemie betroffen. Im letzten Jahresbericht ist das Uhrengeschäft um 22 Prozent eingebrochen. Während sich die Schweizer Konkurrenz wieder erholt, bleibt Seiko wegen der anhaltenden Lockdowns in Japan verwundbar. Aber inzwischen zeigt auch Seiko deutliche Anzeichen der Erholung.

Im unteren Segment gerät Seiko von zwei Seiten unter Druck: Smartwatches (hier vor allem die Apple Watch) und günstige Uhren chinesischer Hersteller, deren Produktionsqualität sich verbessert hat. Das gilt auch für die Schweizer, im Preisbereich unter 500 CHF sind die Exporte in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Das Luxussegment hingegen wächst.

Auch Naito setzt daher auf das Luxussegment und will die Marke im Ausland nun wieder klarer definieren. "Als ich in die USA kam, war die Wahrnehmung der Marke ziemlich unten". Selbst die Mitarbeiter waren nicht überzeugt, dass Grand Seiko eine Marke mit klarem Charakter sei wie etwa Hublot oder Richard Mille. "Wir müssen zurück zu unseren Wurzeln und klar definieren, wer wir sind und das auch rüberbringen", skizziert Naito seinen Plan für Seiko. "Ich würde nicht sagen, dass das einfach wird, aber wenn wir es schaffen, können wir die Marke wiederbeleben." Aus Grand Seiko will Naito eine Luxusmarke machen, "in die sich die Leute verlieben können". Und Seiko soll wieder die Premium-Marke sein, die "gute Qualität und Leistung für was zu bezahlst" bietet.

Quelle:

Akio Naito: Seiko watches have to go back to their roots to grow again
New president admits that 140-year-old brand is bland and change is needed
 
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Da bin ich mal gespannt, was daraus wird. Was man im Design und der Logistik unzähliger Limited Editions einspart, kann man an anderer Stelle besser investieren.
 
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Autsch, das animiert mich jetzt nicht zum Kauf einer Seiko.
Klingt ja fast wie „wir können nix, werden uns in Zukunft aber bessern. Aber der Weg wird nicht einfach“.
Normalerweise sagt man „wir sind super, aber nur super reicht uns nicht. Wir werden supersuper!“
 
ostseeuhr

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Seit April ist Aiko Naito der neue Chef der Seiko Watch Co. Der Financial Times hat er ein bisschen was über seine Pläne erzählt, wie er der Marke neues Leben einhauchen will. "Seiko ist zu einer Marke ohne klare Identität geworden", sagte er der Zeitung. "Aus 'Alles für alle' wurde am Ende 'Alles für niemand', das muss sich ändern."

Naito will das Auslandsgeschäft wieder stärken und kann dabei auf Erfahrungen zurückgreifen, die er unter anderem als US-Chef von Grand Seiko gesammelt hat. Während Seiko in den 1980ern noch 70 Prozent des Geschäfts mit Exporten machte, ist es heute wieder stärker vom Heimatmarkt abhängig (58 Prozent des Umsatzes entfallen auf Japan). Damit war das Unternehmen auch stark von der Pandemie betroffen. Im letzten Jahresbericht ist das Uhrengeschäft um 22 Prozent eingebrochen. Während sich die Schweizer Konkurrenz wieder erholt, bleibt Seiko wegen der anhaltenden Lockdowns in Japan verwundbar. Aber inzwischen zeigt auch Seiko deutliche Anzeichen der Erholung.

Im unteren Segment gerät Seiko von zwei Seiten unter Druck: Smartwatches (hier vor allem die Apple Watch) und günstige Uhren chinesischer Hersteller, deren Produktionsqualität sich verbessert hat. Das gilt auch für die Schweizer, im Preisbereich unter 500 CHF sind die Exporte in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Das Luxussegment hingegen wächst.

Auch Naito setzt daher auf das Luxussegment und will die Marke im Ausland nun wieder klarer definieren. "Als ich in die USA kam, war die Wahrnehmung der Marke ziemlich unten". Selbst die Mitarbeiter waren nicht überzeugt, dass Grand Seiko eine Marke mit klarem Charakter sei wie etwa Hublot oder Richard Mille. "Wir müssen zurück zu unseren Wurzeln und klar definieren, wer wir sind und das auch rüberbringen", skizziert Naito seinen Plan für Seiko. "Ich würde nicht sagen, dass das einfach wird, aber wenn wir es schaffen, können wir die Marke wiederbeleben." Aus Grand Seiko will Naito eine Luxusmarke machen, "in die sich die Leute verlieben können". Und Seiko soll wieder die Premium-Marke sein, die "gute Qualität und Leistung für was zu bezahlst" bietet.

Quelle:

Akio Naito: Seiko watches have to go back to their roots to grow again
New president admits that 140-year-old brand is bland and change is needed
Der gute Mann soll mal beim Thema Qualitätskontrolle anfangen - Seiko braucht dafür definitiv eine Abteilung. Bisher gab es wohl keine. 🙈
 
BiffTannen

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Seiko 5 ist preismäßig ja auch jetzt höher positioniert als noch vor ein paar Jahren. Das ist die logische Konsequenz wenn sich der Absatz in der unter ~500 Taler Klasse ausdünnt. Da muss man sich schlicht abgrenzen zu SmartWatches und den Mitbewerbern aus China; dass Seiko das nicht über einen Preiskampf versucht finde ich eher positiv
 
fnu

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Nun, Seiko 5 war zu ihren Anfängen nicht wirklich ein "preiswert Segment", eher das Gegenteil. War eher gedacht als (sportliche) Marke in der Marke, vglb. Grand, King, Lord und wie sie alle heißen. Zeigt aber auch das Problem das der Mann anspricht ist eher ein Altes, historisch gewachsene Fragmentierung und Splitterung.

Erstaunlich das ein Japaner so offene Worte findet, zeichnet seine Company schlechter als sie m.E. ist. Man darf nicht vergessen, Seiko's Markt ist die Welt und nicht nur einzelne (super)reiche Regionen, wie bei gewissen anderen Herstellern. Seiko war und ist dazu immer ein Quell an Innovationen und Ideen, wegweisender und wichtiger Teil der Uhrenindustrie.

Das Portfolio könnte was homogener sein und sie sind gut genug auch mal Kante zu zeigen. Ein mega Bauch im unteren Preissegement, wenig im mittleren Preissegment, erst wieder im sehr teuren Bereich, der leider zu oft nicht den Ansprüchen genügt, GS mal ausgenommen. Luxussegment gerne, wenn die Qualitäten im Detail besser werden, ohne teuerer zu werden, jedes 2824/SW200 wird quasi besser eingeregelt als ein 8L35 ... dazu ist Qualität und Liebe zu Details auch im unteren bzw. mittleren Segment kein Fehler.

Und wegen der Chinesen, Seiko sollte sich evtl. an der ETA orientieren und Ihre Kaliber einfach nimmer an Einschaler verkaufen, z.B. aus dem Land des umfallenden Sack Reis. Wie oft hört man, der China-Bomber ist doch super, hat doch ein Seiko Uhrwerk ... 🤬

Ich würde mir wieder hochwertige Quartz Kaliber ausserhalb von GS wünschen und bitte 4Hz im mittleren (mechanischem) Preissegement ...
 
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Mister Owen

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Der gute Mann soll mal beim Thema Qualitätskontrolle anfangen

Ich denke, man kann das so interpretieren, dass ihm diese Qualitätsprobleme bewusst sind – das würde ich aus "zurück zu den Wurzeln" und der angesprochenen "guten Qualität" herauslesen.

Autsch, das animiert mich jetzt nicht zum Kauf einer Seiko.

Er sagt ja nicht, dass die Uhren schlecht sind, sondern dass sie ein Image-Problem haben. Daran hat auch das zu breite und beliebige Portfolio einen Anteil. Wenn er das schärfen will, halte ich das für einen guten Weg.

Wenn ich lese, "setzt auf das Luxussegment", heißt das wohl übersetzt, "wir drehen weiter an der Preisschraube".

Ich verstehe das so, dass er im internationalen Geschäft stark auf Grand Seiko setzt und das Standing im Luxus-Segment ausbauen will. Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie im gesamten Portfolio weiter die Preise anziehen. Das haben sie ja in den vergangenen Jahren schon gemacht.
 
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hrboehm

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Naja, also das Luxussegment mit Namen "Grand" Seiko, ist ja nun in den letzten Jahren deutlich gewachsen - zumindest an der Produktauswahl in Europa und damit auch beim Bepreisen. Das wird es auch genau sein, was man weiter verfolgen möchte. Nur macht Seiko in diesem Segment aus meiner Sicht viel falsch. Die Uhren sind größtenteils einfach zu sportlich gehalten, es fehlt die echte Klasse und eine klares Bild der Marke. Und wenn dann mal klassische Modelle - optisch an die Seiko Historie angelehnt - vorgestellt werden, bleiben sie der Masse verwehrt, weil die Preise irgendwo bei 30-60k starten. Irgendwie holt mich das alles nicht ab, was man in diesem Segment macht. Da sind mir 40Jahre alte Modelle deutlich angenehmer.

Und im unteren und gerade auch im mittleren Preissegment, jagt ja leider eine unschöne LE die nächste. Darüber hinaus sind die aktuellen 6R35 Werke vom Gangverhalten nicht gerade der Klassenprimus.
Wie hier schon mal erwähnt, laufen ETA oder Sellita Werke deutlich besser und auch stabiler als sogar ein undekoriertes Grand Seiko Werk. Und für mehr als 1000€(teilweise sogar 3k+) bekommt man ja aktuell auch schon tolle Modelle mit schief stehenden Lünetten, nicht mittig anzeigenden Datumsscheiben und und und...

Aber vielleicht will man ja die Identität schärfen, indem man all die Probleme der Kundschaft einfach nur als tolle Features verkauft - natürlich mit Preisaufschlag.

Ich bin nicht gespannt auf das, was da kommt, denn es wird nicht besser, nicht billiger und auf keinen Fall so wie früher.

lg,

Steffen
 
Dr. Wu

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Ich persönlich war immer zufrieden mit meinen Seikos,allerdings bin ich auch der Ansicht,das es zuviele ähnliche Modelle einer Linie wie z.B. der SPB,gibt. Da könnte man die Hälfte einstampfen und trotzdem würden sie gekauft.
Bei GS sind mir rund 5t€ eigentlich genug Luxus,es sei denn,die King-Linie wird ordentlich wiederbelebt. Da gab es ja auch viele Spalter in früheren Jahrzehnten mit abgefahrenen Blättern und Gläsern.
Na ich lehne mich mal zurück und harre der Dinge.
 
Spitfire73

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"Seiko ist zu einer Marke ohne klare Identität geworden", sagte er der Zeitung. "Aus 'Alles für alle' wurde am Ende 'Alles für niemand', das muss sich ändern."
Erstaunlich klare und ehrliche Aussage für einen Japaner. Wenn man genau das hier in den letzten Jahren angesichts ausufernder LEs, zunehmendem Rückstand bei den Werken ggü der Schweiz und bis zur Unkenntlichkeit zerfasernder Modellpolitik ansprach, wurde man umgehend von den einschlägigen Fanboys angegangen, als hätte man sich der Blasphemie schuldig gemacht. Nun sagt es der Chef selbst. Das dürfte einigen hier quer im Halse steckenbleiben.:D

Ja, bei Seiko muss sich einiges ändern. Von der Modellpolitik bis zur lausigen Qualitätssicherung. Ich freue mich darauf, wenn der neue Chef den Laden wieder nach vorn bringt und Profil schafft. Hoffentlich geht damit die Zeit der unsäglichen Quatsch-LEs im Dutzendpack langsam dem Ende entgegen. Man hat den Bogen überspannt aber erkennt es wenigstens. Dass im unteren Preisbereich kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, ist auch klar. Auch Seiko muss die Flucht nach weiter oben antreten.

Gruß
Helmut
 
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tiktaktobi78

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Klare Worte des neuen Chefs! Auch ich bin der Meinung, daß er seine Firma schlechter redet, als sie wirklich ist. Man hat sich etwas verrannt im Modell und vor allem LE klein-klein, aber ansonsten macht seiko schon noch mehr richtig als falsch. Man hat die Preise angezogen, ohne in der Qualität nachzuschärfen, das geht eben selten gut. Generell wäre seiko gut beraten, nicht nur auf das höherpreisige segment zu schielen, es gibt durchaus noch einen Markt für preisgünstige Uhren! Was es aber nicht braucht, sind gefühlt 10000 verschiedene, idR lieblos gestaltete Quarz-Einstiegschronos. Da lieber weniger, dafür mit prägnantem und gutem Design, es braucht nicht gefühlt jede Woche ein neues Modell. Bei den höherpreisigen Modellen muß gleichzeitig dringend an der Qualitätssicherung gearbeitet werden!
 
N

Nikolaus Be.

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...viel falsch. Die Uhren sind größtenteils einfach zu sportlich gehalten, es fehlt die echte Klasse und eine klares Bild der Marke.
...
Wie hier schon mal erwähnt, laufen ETA oder Sellita Werke deutlich besser und auch stabiler als sogar ein undekoriertes Grand Seiko Werk. Und für mehr als 1000€(teilweise sogar 3k+) bekommt man ja aktuell auch schon tolle Modelle mit schief stehenden Lünetten, nicht mittig anzeigenden Datumsscheiben und und und...

Nur mal zusammengefaßt. Der, der für die o.g. Dinge bisher verantwortlich war, wird nun für ganz Seiko verantwortlich? :hmm:

Trotzdem, ich würde mich freuen, wenn Seiko die Kurve kriegen würde. :super:
 
riffhard

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Ob es wirklich besser oder einfach nur teurer wird? Abwarten.
Ob der Mann mich doch noch (wieder) zu Seiko holt?
Den Hype um diese Marke gerade hier im Forum verstehe ich sowieso nicht.
Eine meiner beiden Seiko hat mich längst wieder verlassen. Die andere liegt hauptsächlich in der Box.
Preis/Leistung und vor allem Qualität bzw. deren Kontrolle stimmt da einfach hinten und vorne nicht.
In der untersten Preisklasse bieten andere japanische Marken imho mehr. In der mittleren Preisklasse kann ich auch zu den diversen Schweizern und Microbrands mit schweizer Uhrwerken greifen und bekomme deutlich mehr fürs Geld.
 
Mister Owen

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Nur mal zusammengefaßt. Der, der für die o.g. Dinge bisher verantwortlich war, wird nun für ganz Seiko verantwortlich? :hmm:

Er war im Laufe seiner Karriere für Töchter in Australien, USA sowie auch Europa verantwortlich und hat zuletzt als COO das internationale Geschäft beider Marken geleitet. Das sind überwiegend Vertriebspositionen, wie weit er auch für die Produktentwicklung haftbar zu machen ist, weiß ich nicht.
 
kage-ul

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Automatische Uhrwerke aus Silizium vergleichbar dem METAS-Standard wären eine gute Idee für Grand Seiko.
 
Spitfire73

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Ich wäre schon froh, wenn man endlich die alten 4R und 6R Krücken einstellen und gegen in zeitgemäßen Toleranzen einregulierte moderne Kaliber halbwegs auf Augenhöhe zu den Powermatics der Swatchgroup ersetzen würde.

Der Wachwechsel in den Grand Seikos weg von den alten 9S6x Werken aus den 90ern hin zu den 9SAx hat ja dagegen schon begonnen.

Gruß
Helmut
 
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saigonbababa

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Ich verstehe nicht, warum bei Seiko einige immer mit zweierlei Maßstab messen.

Am Schaufenster eines Nicht-Luxus-Juweliers heute Nachmittag habe ich mir mal angesehen, was es so von "Schweizer" und "deutschen" Marken (in Anführungszeichen, weil kein Mensch weiß, wo die Uhren hergestellt werden) im Preisbereich 500 EUR gibt. An das dort gebotene kommt Seiko locker ran; kein Hahn kräht bei denen nach Qualitätskontrolle, wahrscheinlich, weil die Marken niemand kennt und man die Namen 2h später längst wieder vergessen hat.

Nur bei Seiko muss es anscheinend Rolex-Level-Spaltmaße für 99 EUR geben, sonst stimmt was nicht mit der Qualitätssicherung...
 
ostseeuhr

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Ich verstehe nicht, warum bei Seiko einige immer mit zweierlei Maßstab messen. Nur bei Seiko muss es anscheinend Rolex-Level-Spaltmaße für 99 EUR geben, sonst stimmt was nicht mit der Qualitätssicherung...
Eine 99€ Seiko 5 ist nicht das Problem, das Modell kritisiert ja kaum jemand.

Die "Probleme" fangen da an wo andere zum ähnlichen Preis besser sind - zwischen 500&1000€. Ich hatte einige Uhren mit Powermatic 80 Werk - alle durch die Bank weg unter +5 sek./Tag. Da muss Seiko hin.
 
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