Neue Weishi ist eingetroffen - wohin mit der Krone ?

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Sette

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Ich habe jetzt mit der aktuell am Arm befindlichen Uhr (massiver Chronograph) getestet - nur eine Lage, ZB oben. Ich habe eine Weishi 1000 und die Uhr ist eine Montblanc.

Eigentlich idente Werte mit Krone am Metall (verwende ich normalerweise) zu Krone am Schieber. Warum eigentlich ident?

Der Gang ist der gleiche (schwankt zwischen -1 und -2, egal wo die Krone ist), die Amplitude wird reproduzierbar etwas niedriger bei Krone am Metall angezeigt (287 zu 292, die Schwankungsbreite überlappt aber auch öfters). Am auffälligsten für mich war, dass der Abfallfehler bei Krone am Metall immer 0,0ms ist, bei Krone am Schieber immer 0,2 bis 0,1ms - mehrmals umgespannt.

Ich habe die Weishi zwischendurch auch stromlos gemacht, das ändert nichts. Die Werte sind plausiebel, wobei ich natürlich nur den Gang kontrollieren kann. Außerdem ist für mich die Wiederholbarkeit der Messungen OK. Es zeigen sich keine Auffälligkeiten, wenn man der Weishi mindestens 3 Messperioden a 4 Sekunden (Standardeinstellung) Zeit gibt.

Ich bin zufrieden damit, detaillierte Vergleichsmessungen mit einer ZW um tausende Euros wäre schon interessant. Vergangene Vergleiche mit Ausdrucken vom Uhrmacher haben da aber auch keine großen Abweichungen gezeigt.
 
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Seamaster007

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drs
Ich habe jetzt mit der aktuell am Arm befindlichen Uhr (massiver Chronograph) getestet - nur eine Lage, ZB oben. Ich habe eine Weishi 1000 und die Uhr ist eine Montblanc.

Eigentlich idente Werte mit Krone am Metall (verwende ich normalerweise) zu Krone am Schieber. Warum eigentlich ident?

Der Gang ist der gleiche (schwankt zwischen -1 und -2, egal wo die Krone ist), die Amplitude wird reproduzierbar etwas niedriger bei Krone am Metall angezeigt (287 zu 292, die Schwankungsbreite überlappt aber auch öfters). Am auffälligsten für mich war, dass der Abfallfehler bei Krone am Metall immer 0,0ms ist, bei Krone am Schieber immer 0,2 bis 0,1ms - mehrmals umgespannt.

Ich habe die Weishi zwischendurch auch stromlos gemacht, das ändert nichts. Die Werte sind plausiebel, wobei ich natürlich nur den Gang kontrollieren kann. Außerdem ist für mich die Wiederholbarkeit der Messungen OK. Es zeigen sich keine Auffälligkeiten, wenn man der Weishi mindestens 3 Messperioden a 4 Sekunden (Standardeinstellung) Zeit gibt.

Ich bin zufrieden damit, detaillierte Vergleichsmessungen mit einer ZW um tausende Euros wäre schon interessant. Vergangene Vergleiche mit Ausdrucken vom Uhrmacher haben da aber auch keine großen Abweichungen gezeigt.
Der Abfallfehler kann durch Nebengeräusche/Signal zu schwach verfälscht werden. Deshalb: Krone an Signalabnehmer.
 

ukhh

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Nochmal was zur Krone (evtl. wurde das schon gesagt).

Bei dicken Gehäusen kann es schon mal notwendig sein die Krone an die Gabel zu klemmen.
Bei meinen Deepseas hab ich allerdings noch nichts bemerkt.
Die Weishis scheinen da gut zu sein.
 

omega511

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...und genau, dass ist die Kernfrage, funktioniert die Messung mit der Weishi wirklich?

Mich würde mal ein direkter Vergleich der Weishi und der hochpreisigen Witschi Geräte interessieren! ; - )))

ich kann dir versichern, genau diesen Vergleich habe ich bei drei Fachleuten/Werkstätten gemacht, die Weishi Modelle zeigen die gleichen Werte wie Wirschi und Elma Zeitwaagen. Meine 6000 war sogar mal für mehrere Wochen eingesprungen, als eine Witschi zur Wartung musste.

vielleicht solltest Du Dir über den Zustand der Uhr mehr Gedanken machen als über den Zustand des Messgeräts.
 

Thomas-A159

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ist doch eigentlich ganz klar, es gibt laute Uhrwerke und weniger laute Uhrwerke.
Das was das Mikrofon der Zeitwaage hört hängt zum einen von der Lautstärke der Mechanik ab und der Dämpfung des Gehäuses.
Da die Krone über die Stellwelle weit ins Werk hinein ragt, werden die Geräusche dadurch besser übertragen.
Man kennt ja den alten Automechaniker Trick mittels eines langen Metallschraubendreher (= Stethoskop) am Ohr den Motor oder die Umlenkrollen abzuhören.
Das gleiche passiert hier über die Stellwelle.
Wer eine sehr laute Uhr misst, oder eine Uhr hat die die Werkgeräusche sehr gut auf das Gehäuse überträgt wird kaum einen Unterschied feststellen
wenn die Krone mal an der Gabel oder mal auf der anderen Seite anliegt.... Dafür gibt es ja auch den Gainregler bei den Zeitwaagen, sprich regelbare Mikrofonverstärkung.


Nebenbei bemerkt....bei digitalen Quarzuhren (hier wird ja in der Regel kapazitiv gemessen) gibt es "laute" und weniger "laute" Quarze.
Hier habe ich zum Beispiel erhebliche Probleme bestimmte Seiko Modelle zu messen. Das geht mit meinem Bandelin Aufnehmer nur bei ausgebautem Werk.
Die alte Bulova N6 LED dagegen strahlt wie ein Christbaum durch das fette Stahlgehäuse 8-)
 
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