Neue Weishi ist eingetroffen - wohin mit der Krone ?

Diskutiere Neue Weishi ist eingetroffen - wohin mit der Krone ? im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Probier doch einfach aus welchen Unterschied es in den verschiedenen Lagen macht. Ich mess so:

l'orologio

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Probier doch einfach aus welchen Unterschied es in den verschiedenen Lagen macht.

Ich mess so:
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Sectorfan

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Tja, auch hier sieht man, dass da keine Krone durch den Ausschnitt ragt, wenn man davon ausgeht, dass das Mikrofon mit der Metallseite verbunden ist, müsste auch die größte Fläche der Uhr dort anliegen. ;-)

Gruß
Mike
 

hermannH

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Hallo

Der Metallteil ist der Abnehmer für die Geräusche.
Diese werden vom Werk am besten über die Krone übermittelt.
Eigentlich hätte ich bei der Abklebmethode den Kopf geschüttelt, es scheint aber zu funktionieren.
Bei der Weishi ist das Teil tatsächlich zu scharfkantig. Deshalb habe ich dort nachgefeilt. Jetzt ist alles schön rund.

Gruß hermann
 

Thomas-A159

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Hermann bringt es auf den Punkt.
Die Signalerfassung erfolgt akustisch über den Körperschall und jegliches Material zwischen Aufnehmer (Mikrofon) und Messobjekt (Krone mit Welle) dämpft das Signal.

Uhr oder Mikrofon abkleben ist so als wenn man ein leises Geräusch hören möchte und sich die Ohren dabei zuhält => kontraproduktiv ;-)
 

l'orologio

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Prinzipiell geb ich euch ja Recht wegen der Ableberei.

Aber: Wer heilt hat Recht + solange es funktioniert rede ich kein Problem herbei.
 

omega511

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PjK>MUC>W>OL>?
ÄHM, ich sach da mal was zu:
Es ist meistens SCHEISSegal, ob die Krone am gabelförmigen Blech des Mikrofons oder in der Aussparung des federbelasteten Schiebers steckt, um ein ordentliches Messergebnis zu produzieren.

Genau deshalb wird es aber bei Modellen ab der 2000er interessant, denn nur bei der Krone an gabelförmigen Blech ist der Ablauf durch die Lagenangabe (CH,3,6,9,12,FH) elegant und nachvollziehbar.

Interessant wäre hier das Feedback von @Schmitti , der meines Wissens nach eine 9900er mit automatischem Mikrofon hat, vielleicht kann er das Ganze ergänzen....
 

hermannH

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Es ist meistens SCHEISSegal, ob die Krone am gabelförmigen Blech des Mikrofons oder in der Aussparung des federbelasteten Schiebers steckt, um ein ordentliches Messergebnis zu produzieren.

Prinzipiell hast du recht.
Zwei kleine Vorteile gibt es wenn die Krone am Anmehmer anliegt, die befürchteten Spuren am Gehäuse werden vermieden, und die Krone ist über die Stellwelle direkt mit dem Werk in Verbindung. Das sollte eine etwas bessere akustische Erfassung ermöglichen.
Aber wie gesagt, da geht es um Winzigkeiten.

Gruß hermann
 

hiltibrant

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Und wenn‘s denn schon egal ist und es sowieso nur um Winzigkeiten geht - warum dann nicht die Methode „Krone links / an Gabel“, wo die doch auch ohne Tesa kratzervermeidend ist? Ok, die Krone könnte verkratzen :hammer:

Ich versteh die Diskussion ehrlich gesagt nicht ...
 

Matthias MUC

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Ihr denkt zu klein. Eine Taschenuhr bekommst Du nur mit Krone in Gabel = "links" bei Normalstellung "ZB oben" in den Aufnehmer oder irgendwie anders, aber nie mit Krone zum Schieber.....
 

clocktime

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Der Metallteil ist der Abnehmer für die Geräusche.
Diese werden vom Werk am besten über die Krone übermittelt.
Eigentlich hätte ich bei der Abklebmethode den Kopf geschüttelt, es scheint aber zu funktionieren.
Bei der Weishi ist das Teil tatsächlich zu scharfkantig. Deshalb habe ich dort nachgefeilt. Jetzt ist alles schön rund.
Ich nehme die Krone immer auf die Kunststoff-Seite mit dem Loch - funktioniert.
Ich verwende neben meiner Weishi hin und wieder mein Handy, funktioniert ebenfalls sehr gut mit "Watch accuracy meter". Da das Handy in einer Gummihülle steckt, gibt es hier nicht einmal eine direkte Verbindung - auch das geht, solange ich das Mikrofonloch gegen die Uhr drücke.
 

Seamaster007

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drs
Ich nehme die Krone immer auf die Kunststoff-Seite mit dem Loch - funktioniert.
Ich verwende neben meiner Weishi hin und wieder mein Handy, funktioniert ebenfalls sehr gut mit "Watch accuracy meter". Da das Handy in einer Gummihülle steckt, gibt es hier nicht einmal eine direkte Verbindung - auch das geht, solange ich das Mikrofonloch gegen die Uhr drücke.
Perfekt!
 

hermannH

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Ich nehme die Krone immer auf die Kunststoff-Seite mit dem Loch - funktioniert.

Ja klar - wie ich geschrieben habe, es geht da um "Winzigkeiten".
Diese Mikrophone sind so empfindlich, das in der Zeit in der ich messe nicht die Eingangstüre der Werkstatt offen haben kann, da der Autoverkehr die Messung stört.
Im Endeffekt eine Glaubensfrage, solange die Messungen funktionieren. ;-)

Gruß hermann
 

ThorDrees

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Im Endeffekt eine Glaubensfrage, solange die Messungen funktionieren. ;-)

Gruß hermann
...und genau, dass ist die Kernfrage, funktioniert die Messung mit der Weishi wirklich?

Ich würde behaupten die Weishi zeigt/rechnet oftmals Geisterzahlen..., und es ist teilweise nicht egal wie die Uhr in den Halter eingespannt wird. Bzw., hängt es teilweise auch davon ab wie das Werk im Gehäuse montiert ist, ob die Weishi halbwegs plausible Zahlen anzeigt.
z.B.: Werkhaltering (Krone eher gegen Metallrundung), oder Werk richtig fest im Gehäuse verschraubt (dann kann es auch egal sein und die Weishi zeigt in beiden Positionen vergleichbare Werte).

Manchmal zeigt auch ein Neustart, bzw. Gerät Off und wieder On ganz "andere" Zahlen..., aber vielleicht ist bei mir der Belzebub in der Weishi...?

Wie lange, in Ruhe, muss die Uhr im Halter verbleiben, damit die Weishi verwertbare/reale Zahlen anzeigt?!
Und durch das nachlassen der Federkraft/Drehmoment ist jede Messung nur eine Momentaufnahme...!

Mich würde mal ein direkter Vergleich der Weishi und der hochpreisigen Witschi Geräte interessieren! ; - )))
 

hermannH

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Mich würde mal ein direkter Vergleich der Weishi und der hochpreisigen Witschi Geräte interessieren!

Ich habe einen Freund und guten Kollegen mit einer großen Werkstatt für viele Marken zertifiziert in Wien. Der muss schon aus diesem Grund die teuren Witschi Zeitwaagen haben. Er hat aber auch die Weishi.
Nur wegen seiner Aussage das die Geräte absolut identische Werte zeigen, und da vertraue ich ihm vollkommen, habe ich mir als Ersatz für meine alte Zeitwaage eine Weishi zugelegt.
Ich kann bis jetzt nichts negatives darüber berichten.
Natürlich muss man auch bei der Weishi das Gerät richtig bedienen. Manchmal muss man die Lautstärke des Signals regeln um ein besseres Ergebnis zu bekommen, das war´s dann aber bei mir schon.
Den Hebewinkel habe ich noch nie umgestellt. Da kann ich mich auf mein geschultes Auge verlassen. Für Anfänger gibt es zum Glück ja Listen an denen sie sich orientieren können.

Gruß hermann
 
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