Neue Uhren: Wempe

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Jean23611

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Zum 10jährigen Jubiläum in Glashütte hat Wempe 4 neue Armbanduhren und eine limitierte Präzisionspendel rausgebracht. Dazu drei Links

http://www.wiwo.de/unternehmen/hand...-hat-mich-mein-gefuehl-getruegt/14525002.html

http://www.sz-online.de/nachrichten/wempe-feiert-seinen-glashuetter-standort-3488410.html

http://www.watchtime.net/nachrichte...terwerke-automatik-erste-live-bilder-der-uhr/


Das Automatikwerk wurde mit Soprod entwickelt, der Jahreskalender mit Mondphase hat ein eta-Werk, welches in Zusammenarbeit mit LVMH verfeinert wurde.

Die Preise sind gesalzen...
 

Paulchen

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Das Automatikwerk wurde mit Soprod entwickelt,

Und ist dazu noch potthässlich

Wempe-Glashuette-Werk-Chronometer-Automatik-768x625.jpg


Das ist doch kein Rotor!
 

Uhrparti

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Da habe ich auch schon schönere Rotoren gesehen, passt überhaupt nicht zur restlichen Optik des Werkes
 

discipulus

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Die Idee, neben anderen Luxusuhren auch eigene Modelle anzubieten, gefällt mir nicht so richtig. Aber solange man dafür genügend Käufer findet, ist es schon ok. Wenn irgendwann einmal die "Uhr" dabei sein sollte, werde ich meine Meinung vielleicht noch einmal üderdenken. Aktuell gefallen mir die Modelle von Wempe weniger gut.
 

Grimm

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Hallo,
das schönste Werk ist es nun wirklich nicht, aber dafür sticht es aus Masse.

Wenn ich überlege das man eine Wempe Taucheruhr mit umgebauten Sellita-Werk für die Hälfte des Preises bekommt, dann würde mir die Wahl nicht schwer fallen.
 
L

lieberknecht

Gast
Die schwarze Zeitmeister Sport Taucher Chronograph finde ich recht hübsch.
Hatte schon einen Wempe Zeitmeister Glashütte i/SA Sport Taucher, der war Qualitativ sehr überzeugend.
Die Preise sind aber jetzt nimmer meins, das war früher mal besser.
Der Wertverlust ist natürlich extrem hoch bei solchen Uhren.
 
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Stepr

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Ich verbinde mit dem Namen Wempe eine Handelskette. Ich finde es unpassend und mich spricht der Name überhaupt nicht an. Dann lieber ein neuer Name, wenn man das Projekt ausbauen will.

Was mich aber interessiert:

"In der Chronometerwerke Automatik tickt das CW 4 – Wempes erstes eigenes Automatikwerk. Die Entwicklung dauerte dreieinhalb Jahre und erfolgte zusammen mit dem Schweizer Hersteller Soprod. Man habe sich für diesen Partner entschieden, lässt Bernhard Stoll (Uhren-Chef bei Wempe) wissen, da Soprod attraktive Module baut

Was heißt eigentlich "eigenes" Werk? In einem Artikel wird das CW4 sogar als Manufakturwerk bezeichnet.

Man arbeitet mit Herstellern wie ETA, Soprod oder ETA zusammen. Aufgrund der erwarteten Stückzahlen sind besondere Konfigurationen möglich. Ob das Sinn macht oder nur eine Art und Weise ist, eine gewisse "Eigenständigkeit" zu suggerieren?

Und der eine Artikel zeigt es sehr deutlich. Sie bauen Uhren aus der kaufmännischen Sicht. Das finde ich sehr schade. Mir fehlt hier die Leidenschaft!

VG
Stephan
 

Grimm

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Nun ja Stephan,
hat man keine eigenen Maschinen die Werke herstellen, dann sucht man sich so einen Partner. Dieser wurde gefunden.

Die Entwicklung der Werke liegt bei Wempe. Die Fertigung der Werke bei Soprod.
Empfinde ich als nicht schlimm, weil auch andere Uhren - u. Werkehersteller sich Teile machen und zu liefern lassen.

Und wenn ich Deine Einstellung richtig verstehe, dann müssten auch Cartier und Gucci dazu zählen. Vielleicht sogar auch Chopard.
Nur, nimm mal die Uhren von diesen Herstellern in die Hand. Durchweg tolle Uhren, in der Verarbeitung, wobei der Geschmack des Designes auch eine Rolle spielt.
 

Stepr

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Steht irgendwo, welche Entwicklungsarbeit der Werke durch Wempe selbst erfolgt? Oder beauftragen sie dies?

Ich will da eigentlich nicht drauf rumreiten. Ich besitze selbst (außer Seiko ;-)) keine mit einem Manufakturwerk ausgestattete Uhr. Ich habe mich bei der Tudor BBB sogar aktiv dagegen entschieden. Aber es wirkt so, als wolle man unbedingt als vollwertiger Uhrenhersteller auftreten und nicht als Einschaler dastehen.

"Manufakturwerk" ist für mich ein großes Wort und ich finde es schade, wenn hier verwässert wird.

Ich möchte nicht behaupten, dass Wempe nur zukauft. Aber so richtig gesagt wurde es nicht.

VG
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:

Constellation

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Ich verbinde mit dem Namen Wempe eine Handelskette.
. .
. . . .
Und der eine Artikel zeigt es sehr deutlich. Sie bauen Uhren aus der kaufmännischen Sicht. Das finde ich sehr schade. Mir fehlt hier die Leidenschaft!
. . .

und

Steht irgendwo, welche Entwicklungsarbeit der Werke durch Wempe selbst erfolgt?
. . . . . . . . . . . Aber es wirkt so, als wolle man unbedingt als vollwertiger Uhrenhersteller auftreten und nicht als Einschaler dastehen.

"Manufakturwerk" ist für mich ein großes Wort und ich finde es schade, wenn hier verwässert wird.
. . .

sind für mich auch zwei (oder auch drei) Aspekte, die mir aufgefallen sind.

Generell ist das Wort "Manufaktur" in den letzten Jahren stark gepusht worden und gefühlt(!) hat fast jeder Hersteller so ein "Manufakturwerk" im Portfolio. Ob man damit besser fährt oder mehr vom großen Kuchen abbekommt? Bei manchen Käufern wirkt es, bei anderen gar nicht. Und spätestens bei der ersten Revi wird einigen klar, dass sie damit ein drei bis viermal so teures, eben exklusives Ticket Jahre zuvor gelöst hatten und die Weh-Schreie sind weithin hörbar.


Zurück zu den Uhren - nur Vorderseite - selber: nett, aber eben auch nur nett. Als Dresser mit 41mm zu groß und die Art Railroad am Rande beißt sich für meinen Geschmack mit den sehr filigranen Zeigern. In Summe für mich zu unausgewogen. (Aber eine uhrentechnisch wichtige Stadt ist gut lesbar auf dem ZB;-)8-)).
 
H

Horologist

Gast
Zu Wempe Uhren habe ich ein ambivalentes Verhältnis.
Anerkennenswert finde ich ihr Engagement in Glashütte und, dass sie dort recht eigenständige Uhren zuwege bringen.

Die Glashütte Regel besagt:
1. Montagewerk ansässig und eingetragen in Glashütte / Sachsen; Eigentümer, Holding, Mutterkonzernsitz kann auch im Ausland beheimatet sein
2. 50% Wertschöpfung am Werk

Die Kontrolle ist dabei nicht über staatliche Stellen gewährleistet, sondern findet nur mittelbar über Fachgremien, Zeitschriften etc. statt.

Ob von Wempe genutzte Kaliber dann tatsächlich Manufaktur-Kaliber sind, möge jeder für sich selbst entscheiden.

In der Uhrenindustrie werden Hersteller als „Manufakturen“ bezeichnet, wenn sie Werke selbst konstruieren und einen wesentlichen Teil der Kaliber fertigen, anstatt diese bei Dritten einzukaufen.
Quelle: NOMOS Glashütte: Manufaktur

Manufaktur-Kaliber > Ein Werkskaliber, das von der signierenden Firma selbst entwickelt und in allen Einzelteilen selbst hergestellt wird. Dies wurde in den letzten Jahrzehnten immer seltener. Der Normalfall, besonders in der Schweiz, ist der, dass ein Uhrenhersteller die Rohwerke komplett von einem darauf spezialisierten Betrieb (z. B. einer Firma der Holding -> Ebauches SA) bezieht.
Quelle: "Das große Uhren-Lexikon", Fritz von Osterhausen, Heel Verlag Königswinter, Auflage 2010, Seite 200

Wempe schreibt auf der Website von Manufakturwerken. Weitergehende Informationen sind dort aber sehr spärlich gesät und auch auf Drittseiten findet man keine wirklich belastbaren Aussagen zum Herstellungsprozess, sondern meistens Zitate von Wempe selbst.

Naja, wer schon mal eine der aktuellen Wempe Uhren am Arm und in der Hand hatte, sieht das vermutlich recht entspannt.
Die sind schon sehr gut gemacht - und das merkt man ihnen an.
 

Grimm

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Bernhard Stoll sagte öffentlich, im Beisein von 41 Journalisten, das ist das erste Automatikwerk das Wempe selbst entwickelt hat.
Er ist im Haus für die Uhrenentwicklung und -produktion zuständig.

Warum sollte man daran zweifeln ?

Auch glaube ich, das Wempe es nicht nötig hat sich mit anderen Federn zu schmücken.

Bei den anderen Werken, das SW 300 oder das 7753 z.B., wurde nie verheimlicht das da die Feinregulierung gewechselt wurde.
Eine von Wempe entwickelte Feinregulierung.
 
H

Horologist

Gast
Bernhard Stoll sagte öffentlich, im Beisein von 41 Journalisten, das ist das erste Automatikwerk das Wempe selbst entwickelt hat.
Er ist im Haus für die Uhrenentwicklung und -produktion zuständig.
Warum sollte man daran zweifeln ?

Falls du mich meinst, daran zweifle ich nur insofern, als es mich interessieren würde, ob da etwas modifiziert wurde oder von Grund auf neu entwickelt.
Es geht wohl auch mehr um die Frage, ob Wempe auch alle Teile selbst produziert.
Manufaktur-Kaliber > Ein Werkskaliber, das von der signierenden Firma selbst entwickelt und in allen Einzelteilen selbst hergestellt wird.

Wenn sie das auf die Beine gestellt haben: Herzlichen Glückwunsch, denn das gelingt im Regelfall nur den ganz Großen der Branche
Entweder den großen Uhrmachern mit kleinem Betrieb zu entsprechenden Preisen (wobei die auch Einzelteile, wie Spiralfedern bestimmter Legierung bspw. zukaufen) oder eben den wirklich auch wirtschaftlich Großen, wie Swatch Group, Seiko, Citizen, Rolex etc.
Selbst Breitling hat ja lang genug an einem eigenständigen Kaliber gebastelt und Tudor als Tochter von Rolex, ist auch erst seit zwei Jahren dabei.
Deswegen würde es mich wundern, wenn Wempe innerhalb so kurzer Zeit eine so hohe Fertigungs- und Entwicklungstiefe vorweisen könnte.

Wie geschrieben, wenn es so ist: Chapeau!
 

Bruce Wayne

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Da wo viele andere Urlaub machen ...
Meine Meinung: Das Werk ist bemerkenswert häßlich. Für meinen Geschmack wie aus 2 nicht zusammengehörden Komponenten (Werk und Rotor) zusammengeschustert. Enttäuschend. Das bekommen sogar die Chinesen optisch deutlich besser hin und das im unteren Preisbereich.
 

Constellation

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Apropos Rotor: ist das ein Mikrorotor oder eher ein Midi-Rotor? Mit scheint er für Mikro etwas zu groß, oder täusche ich mich?
 

Grimm

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@ Horologist: Mein Post war allgemein gehalten.

Ob Wempe das Werk komplett eigenständig herstellt, das weiß ich nicht. Aber ich denken mal nicht, weil von Entwicklung gesprochen wurde, nicht von Fertigung.
 

Uhr-Enkel

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Du irrst dich. Bei Wempe wird selbst die kleinste Schraube in mühevoller Handarbeit hergestellt, so wie das alle anderen Manufakturen auch machen.
 

Paulchen

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Ob Wempe das Werk komplett eigenständig herstellt, das weiß ich nicht. Aber ich denken mal nicht, weil von Entwicklung gesprochen wurde, nicht von Fertigung.

Wenn du die Links gelesen hättest, ...

Bei der Konstruktion wurde auch die Glashütter Tradition berücksichtigt. So besitzt das CW 4 eine Dreiviertelplatine, Streifenschliff, Goldchatons, gebläute Schrauben und eine von Hand gravierte Unruhbrücke. Diese Komponenten werden wie auch die Automatik- und die Minutenradbrücke in Glashütte gefertigt. Die Montage und Reglage findet ebenfalls dort statt.
 

Grimm

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Schon richtig Paulchen, aber dort steht; die Komponenten.......
Wenn das Werk komplett in Glashütte gefertigt werden würde, dann würde das auch so dort stehen, oder nicht ?
 

Stepr

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Genau solche Aussagen stören mich. Das fällt nicht unter "Manufaktur". Die Teile sind in Glashütte gefertigt - was bestimmt nicht schlecht ist. Punkt.
Warum beschränkt man sich darauf nicht? Ist "nur Glashütte" was schlechtes? Wohl kaum!

VG
Stephan
 
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