Neue Uhren: Seiko 1965/1970 Diver´s Modern Re-interpretation

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Andyk29

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Dieses neue Band, mit Stoff aus japanischem Feenstaub, sieht schon interessant aus. Aber ich komme bei meiner 62Mas trotz allem immer wieder zum klassischen Waffelrubber zurück. Für mich einfach die Einzige, 100% schlüssige Kombination aus Tragekomfort, Alltagstauglichkeit und Stil. Egal wie viele Alternativen ich auch schon an der Uhr hatte.

Bin mir ziemlich sicher, dass es mir auch bei dieser Neuaflage so gehen würde. Welche bei mir persönlich aber durchfällt, da ich Fauxtina nicht leiden kann.
 

wiesi1989

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Diskutieren natürlich gerne, dafür ist ja ein Forum da.

Von einigen sehr netten Membern mit hohem Hintergrundwissen über Seiko und deren Modellhistorie wird immer rasch Licht ins Dunkel gebracht, weil speziell die Modellpolitik scheinbar einigen immer sauer aufstößt. Hat mich selbst hier erstaunt dass es doch bei einigen scheinbar identen Reissue-Modellen so feine Nuancen an Unterschieden gibt. Warum sie das so machen? Keine Ahnung, es macht die Marke für mich noch interessanter.
 

janez

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Zwei schoene Bilder von Monochromewatches (Insta-Account):
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wiesi1989

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Das grüne Band ist der Hammer finde ich. Die Fauxtina wirkt bei Tageslichtbildern angenehmer und nicht so aufdringlich wie auf den anderen Bildern - im Grunde fast schon richtig authentisch wie richtiges gealtertes Tritium. Sieht bei meiner 6105 kaum anders aus.
 

akrisios

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Die Militär-Retros finde ich weniger interessant. Eine Willard ist ja schon ein ungeplanter Inside-Kult, den kaum einer erkennt oder versteht. Von diesem Undercover-Kult dann nochmal eine Retro zu machen finde ich persönlich unsinnig. Genauso kann man dann in 10 Jahren von der Willard-Retro wieder eine Retro machen. Die "erste echte Retro der Retro-Seiko-Willlard" usw. Dafür bin ich von der Re-Craft-Reihe im 70er-Style ganz angetan. Hab eine SKN01. Die ist schick & klasse. Warum es die nie in Deutschland gab oder die Serie länger und wertiger lief hab ich nie verstanden. Leider geht sie in 24 Std. so locker 20 Sek. vor und lässt sich nur per Rotor aufziehen. Gehäuse, "lebendes" Blatt, Zeiger, Verarbeitung usw. sind super. Bei der hätte ich mir einfach nur ein besseres Werk gewünscht. Dafür wäre ich bereit gewesen bis 700,-- zu gehen. Naja. Man kann nicht alles haben.
 

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ajiba54

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Hast Du Belege, dass das 6R35 weniger zuverlässig läuft als andere Werke?

Welche Fortschritte meinst Du bei den ETA-Derivaten genau außer der verlängerten Gangreserven? Wirklich eine ernst gemeinte Frage, die mich interessiert, weil ich die Entwicklung der ETA-Werke nicht wirklich mitverfolge.

Ich verstehe aber wirklich die Preisfrage nicht. Nehmen wir den Longines Legend Diver - eine Reinterpretation eines Klassikers. Dort steckt ein Longines L.888-Werk drin, was mehr oder minder ein ETA 2892 mit längerer Gangreserve ist, einem Werk aus den 70ern. Die Uhr kostet knapp 2000€.
Für ein besser reguliertes ETA-Werk mit etwas längerer Gangreserve, dessen Basis vor 50 Jahren entwickelt wurde (alter Hut), in einer Uhr eines Schweizer Herstellers ist es voll okay, einen vierstelligen Betrag zu verlangen, aber wenn Seiko eine komplett inhouse hergestellte Reinterpretation eines absoluten Klassikers mit sehr coolem Zifferblatt, was es so nicht unbedingt woanders gibt oder wenn woanders wahrscheinlich sehr viel mehr kosten würde, für einen vierstelligen Betrag anbietet, ist es total überteuert, weil das Werk der letzte Rotz ist? Sorry für die Übertreibung, aber ich verstehe das Bashing hier nicht. Für 20€ kann ich außerdem das 6R35-Werk sehr wahrscheinlich auf ein sehr gutes Niveau regulieren lassen, falls es wirklich so schlecht laufen sollte.

Aus meiner Sicht stellt sich Seiko hier aus Marktsicht strategisch vollkommen richtig auf und der Erfolg scheint ihnen Recht zu geben.

Du wirst das hier nicht verstehen können. Hier gibts Experten die meist mehr wissen haben als alle Hersteller zusammen. Da kommt jemand haut seine Erfahrung von selbtsgetragenen, selbstregulierten und selbstzerschrotteten Uhren raus und wird in der Regel sein Halbwissen mit unbelegten aber rhetorisch gutverpackten Schilderungen ins Worldwide Web setzen und die Likes die man dann meist bekommt, so denkt er dann in einem Forum brächte ihn auf die richtige Fährte, eigene Schulterklopfer inklusive. Ist auch ziemlich einfach Google zu fragen, hinter der Tastatur an Bildschirm den Experten zu spielen, wenn man mal überlegt. An der Uhrensammlerfront wo man allerdings mit 100en teils Gleichgesinnten sich in die Augen schaut und dabei vielleicht noch einige Hersteller an der Seite sitzen hat ,markenunabhängig, fängt so einfach dann keiner dieser Experten diese Themen an, oder die meisten Problematiken sind dann meistens wie weggepustet oder weggehustet.
Lass dich davon nicht beirren oder ablenken, deine Erfahrung und deine Erkenntnis wird nicht gewichtiger, richtiger oder falscher sein als viele andere hier aus eben eigenen Blinkwinkeln. Das hast du schon in meinen Augen richtig gesehen. Sagen wir mal so. Was ist Uhrenleidenschaft? Vergleichen und abwegen und dann das meist Erlesene oder Gehörte bissl forumsgetreu umschreiben und kompetent wirkend wiedergeben? Oder alles was einem gefällt so zu nehmen und das Beste daraus zu machen mit allen Höhen und Tiefen. Als Nächstes kommt die Antwort, wir sind hier im Forum man kann ja seine Meinung sagen oder man muss hier nicht ja und Amen sagen . Oder , jey nehmt mal die Rosarote Brille ab. Klar alles gut so weit. Ich mach es ehrlich gesagt auch oft so. Ich als Dortmundfan, der regelmässig im Stadion sitzt soweit ich kann, dessen Jugendabteilung ich kenne und auch als Trainer versucht habe jahrelang gute Talente zu finden und dem Profisport so aus meiner Region zu unterstützen, gehe auch regelmässig in die Stadien in Süddeutschland und Norddeutschland und kaufe mir regelmässig teure Karten um den Zuschauern und Fans dort zu erklären warum Dortmund viel besser ist und warum sie selber eher alles falsch machen :lol:
Das ist doch das Normalste auf der Welt was es gibt.

Was ich damit sagen möchte ist. Seit Jahren bashen die gleichen User diese Marke, seit Jahren. Viele sind sogar total interessenlos wie man so liest. Es haben sich einige das regelrecht zu Herzen genommen mit Rat und Tat so weit es geht sie in so viele Vergleiche zu packen dass man sich schon teilweise fragen muss ob es bezahlte Basher gibt :lol:

Weder du noch ich oder sonst ein Experte, Uhrenfreund oder Sammler oder wer auch immer in der Forenwelt wird es ändern können. Das Interessante an dieser Marke Seiko ist doch, dass egal wann und wieviele Neuheiten irgendwie herausgebracht werden , die so viel Uninteressierten , Enttäuschten, Glücklichen und auch Überzeugten sich immer wieder zusammenfinden und seit über einem Jahrzehnt, vermutlich länger über die selben Vergleiche wie Japan oder Schweiz, ETA oder Citizen oder Seiko - Werke usw usw, wie eine Seifenoper die mitlerweile ihre 39 Staffel herausgebracht hat, diskutieren. Jetzt kann man sich natürlich fragen, ist das gut oder schlecht?

Seiko ist auf dem richtigen Weg. Warum? Immer mehr Enthusiasten entdecken die Marke sogar heute noch neu und es wird weitergehen. In einer unglaublichen Schlagzahl dass ich schon teils nicht mehr hinterherkomme....

Und weisst du was, bei der nächsten Neuerscheinung reden wir erneut über das selbe...

LG
Barış
 
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Mueller27

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Die Militär-Retros finde ich weniger interessant. Eine Willard ist ja schon ein ungeplanter Inside-Kult, den kaum einer erkennt oder versteht. Von diesem Undercover-Kult dann nochmal eine Retro zu machen finde ich persönlich unsinnig.

Die "Willard" kennt kaum einer?*
Das dürfte die internationale Community der Uhren-Sammler und finanziell potenten Retro-Fans - und an diese richten sich die teils ja nicht gerade günstigen Re-Editions - aber anders sehen, und nicht erst seit gestern.

Schau einfach mal im Netz in den einschlägigen Blogs und Review-Seiten, und zwar nicht in der Nerd-Ecke sondern auf den millionenfach geklickten Mainstreamseiten: Toolwatches, Diver und Militäruhren sind seit langem Interest-Point No. 1
Und fast jede Seite die in den letzten Jahren mal einen Beitrag "Die 10 bekanntesten und begehrtesten historischen Taucheruhren" gebracht hat, hat die SEIKO "Willard" auf ihrer Liste.

Das Ding ist unter modernen Uhrenfans echt 100% Mainstream und mehr als bekannt - zumindest bei den "Verrückten" die entweder bereit sind 2.000€ für eine Vintage auszugeben oder eine ähnlich hohe Summe für einen Re-Edition.
Die Einzigen die den Boom und den Hype um dieses Modell im letzten Jahrzehnt lange ignoriert haben, und erst sehr spät auf den Trichter kamen auf was für einem Schatz sie da hocken, war ausgerechte SEIKO. :-)


*Und noch als Disclaimer: Ja klar, Lieschen Müller und Hans Maier draußen auf der Straße kennen und erkennen diesen Klassiker natürlich nicht. Die erkennen aber auch keine Blancpain Fifty Phantoms oder Omega Seamaster 300 Vintage und sind auch nicht die Zielgruppe.
 
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Sedi

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@ajiba54
ziemlicher Quark, was du da schreibst. Die meisten, die über die aktuellen Preise motzen, haben, so wie ich, Dutzende Seikos und wissen daher recht genau um die Schwächen der verwendeten Werke. Zumal man halt Seiko vor Jahren als sympathischen Underdog kannte, der sehr viel Uhr fürs Geld bot (aber auch damals schon die Luxussparte bediente). Jetzt isses halt nicht mehr so und was einem früher die Marke so sympathisch machte, ist größtenteils dahin. Deswegen ist das kein Gemotze von Ahnungs- oder Interesselosen, sondern von enttäuschten Fans. Wenn kein Interesse an der Marke bestünde, wozu dann meckern?
 

akrisios

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Die "Willard" kennt kaum einer?*
Das dürfte die internationale Community der Uhren-Sammler und finanziell potenten Retro-Fans - und an diese richten sich die teils ja nicht gerade günstigen Re-Editions - aber anders sehen, und nicht erst seit gestern.
*Und noch als Disclaimer: Ja klar, Lieschen Müller und Hans Maier draußen auf der Straße kennen und erkennen diesen Klassiker natürlich nicht. Die erkennen aber auch keine Blancpain Fifty Phantoms oder Omega Seamaster 300 Vintage und sind auch nicht die Zielgruppe.
Ja, ich meinte es auch mehr nach Deinem letzten Satz. Es ist eben eine Mikro-Minorität von Uhrenfreaks die man, gemessen am Markt, bedient. Ich habe noch eine Seiko Pogue (gelbes Blatt). Sowas ist mMn auch so gut wie unbekannt. Für die meisten sind's halt Seikos, die eine schwarz, die andere gelb oder blau. Ich meine so "erkennen" tun die meisten Otto-Normalos gerade noch eine RolSubDate, Breitling Chronomat und Swatch. Dann kommt erstmal lange nix.

Von der Pogue würde ich mir aber auch keine "Retro" kaufen wenn die mal rauskäme. Gebrochen habe ich mit dieser Einstellung nur bei der Tutima 1941-Retro. Da kostet das WKII-Original leider einfach >6K.. Aber klar, wenn es sich für Seiko rechnet, auch wenn der Markt rel. klein ist, bringts ja zwangsläufig auch was. Zumal sich einige Fans dann darüber freuen.
 

Sedi

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Aus dem einfachsten Grund der Welt: Weil man's kann.
Was kann? Meckern oder nicht meckern, das ist die Frage ;).
Ich hätte mich hier auch ohne den obenstehenden Rumdumschlag weitestgehend rausgehalten.
Wer Seiko schon länger kennt, weiß halt, dass die mal sehr gute Uhren für um die 50 Euro (Straßenpreis) verkauft haben. Dann wollte man halt die gesamte Marke mehr Richtung Luxus verorten und hat mit den Boutiquen angefangen und die weitere Entwicklung ist bekannt.
Mehr werde ich nicht dazu sagen.
Die neuen Uhren gefallen mir übrigens sehr gut, um mal wieder zum Thema zu kommen. Schöne Farben und Natos mag ich eh.
 

MasterEye6590

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Gefallen mir gut, besonders die „Willard“.
Aber das 6R35 tickt auch in meiner Alpinist und die kostet Liste (fast) nur die Hälfte.
Von dem Aspekt her erschließt sich mir hier der Preis nicht so wirklich. Aber Listenpreis und späterer Verkaufspreis unterscheiden sich bei Seiko ja meistens eh recht stark.
 
Thema:

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