Neue Uhr: Le Forban Sécurité Mer „Brestoise“

Diskutiere Neue Uhr: Le Forban Sécurité Mer „Brestoise“ im Uhren News Forum im Bereich Uhren-Forum; Die Vorstellung kommt mit Sicherheit!

Aminona

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Dann will ich mich mal outen :-D Ich bin zufällig auf die Brestoise gestoßen , weil ich seit meiner MAEN Hudson ohnehin gerade etwas im Microbrand-Fieber bin und hatte diese Uhr dann in einem Beratungsfaden einfach mal vorgeschlagen. Sie lag zwar über Budget, aber ich finde sie optisch so toll, dass sie einen Vorschlag definitiv wert war. Klar, über das Werk kann man streiten aber

da bin ich ganz bei dir.



Bitte unbedingt zeigen, wenn du sie hast. Ich spiele auch intensiv mit dem Gedanken, mir die Brestoise zu bestellen. Zumindest optisch finde ich sie wie gesagt sehr hübsch anzuschauen. Und die Abmessungen sind auch perfekt.
Die Vorstellung kommt mit Sicherheit!
 

Spitfire73

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Was meint ihr denn mit dem "hüpfenden" 8215? Ich kenne nur das 8203 aus meiner Promaster, das ist - bis auf den in einer Richtung sausenden Rotor - eigentlich ganz okay.
Gemeint ist das kurzzeitige Stehenbleiben des Sekundenzeigers bei starker Erschütterung der Uhr. Das Werk selbst läuft natürlich weiter aber die indirekte Verbindung zum Sekundenzeiger wird kurz unterbrochen. Viele Microbrands verwenden -vorsichtig gesagt- die billigsten Miyotas. Ich kenne diese Effekte jedenfalls kaum aus Citizen Uhren selbst sondern fast immer nur aus irgendwelchen billigen Einschalungen. Möglicherweise gibt es da mehrere Qualitäten.

Gruß
Helmut
 

music-power

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Ich kenne diese Effekte jedenfalls kaum aus Citizen Uhren selbst sondern fast immer nur aus irgendwelchen billigen Einschalungen. Möglicherweise gibt es da mehrere Qualitäten.
Beim Preis von knapp 500.- Euro für die Brestoise bleibt zu hoffen, dass hier nicht allzu billig eingeschalt wird, Helmut!
 

Spitfire73

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Der alten Werbung nach zu urteilen (siehe letztes Bild im Startpost) gab es das Design 1969 so von Le Forban. Aber da wären wir wieder bei der alten Frage: Huhn oder Ei? :D

Beste Grüße,
Frank
Ich hielt das auch erst für eine SeaQ "Hommage". Wenn das Design Ende der 60er offenbar im Westen so gängig war, dann muss die DDR-Uhr bei Erscheinen 1969 selbst eine "Hommage" gewesen sein. Und die SeaQ heute ist also eine Hommagehommage. Again what learned...

Gruß
Helmut
 

ETA2824

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Einen aussetzenden Sekundenzeiger kenne ich nicht.
Ich schon. Die einfachen japanischen Werke von Miyota, Seiko und Orient
sind anfällig fürs Prellen und dann macht das ganze Geschirr schon mal einen Sprung
um mehr als 10 Sekunden, manchmal sogar das Doppelte nach vorne. :hmm:
 

Spitfire73

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Beim "Prellen" ist die Amplitude sehr hoch und es wird in kurzer Zeit zB beim Sport oder bei Erschütterungen ein ungewöhnlicher Vorlauf erzielt. In anderen Situationen läuft die Uhr wieder völlig unauffällig. Der Sekundenzeiger hüpft aber nicht diese Strecke einfach nach vorn.

Da japanische Uhren typischerweise eher niedrigere Amplituden haben, ist Prellen auch kein typisches Problem deren einfacherer Werke. Die meisten prellenden Werke sind Schweizer Herkunft. Oft auch nach frischer Revi.

Gruß
Helmut
 
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Aminona

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Ich will das mit dem Miyota 82XX nicht schönreden, aber die alten LIP's hatten z.B. Eta 2738 verbaut, also auch ehr ein günstiges Kaliber. Bei Le Forban hab ich ein Eta 2777 gefunden.

Ich fände ein 9015 natürlich schöner (zumal mir das noch fehlt) aber grad bei einer französischen Uhr komme ich gut mit horologischer Hausmannskost klar bzw. empfinde ich es schon wieder ganz stimmig.
 

Sedi

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Der hüpfende Zeiger hat übrigens nix mit Prellen zu tun. Weder Werke von Citizen noch Seiko oder Orient sind dafür anfällig. Nur weil hier schon wieder Halbwahrheiten verbreitet werden.
PS: Helmut war schneller :D.
 

JPW

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Schon interessant, wie gut das Modell hier bei vielen ankommt, scheint ein stimmiges Design zu sein.
Ich schaue mir dann Ende des Jahres das nächste Modell mit Miyota 9xxx an, siehe Post #28.
 

thesplendor

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... kurzzeitige Stehenbleiben des Sekundenzeigers bei starker Erschütterung ...
... fast immer nur aus irgendwelchen billigen Einschalungen. Möglicherweise gibt es da mehrere Qualitäten.

Wahrscheinlich reicht es aus, die entsprechenden Schrauben zu prüfen und evtl. nachzuziehen, bevor der Deckel aufgesetzt wird. Das sparen sich die Einschaler möglicherweise.

Beim Preis von knapp 500.- Euro für die Brestoise bleibt zu hoffen, dass hier nicht allzu billig eingeschalt wird,

Hier im Forum dürfte es eine allgemeinbekannte Binsenweisheit sein, dass der Preis einer Uhr keine tieferen Rückschlüsse auf deren Qualität zulässt, jedenfalls keine linearen. Das Miyota 8215 dürfte im Großhandel bei Abnahme einer mindestens dreistelligen Anzahl deutlich unter US$ 10 kosten. Das weit bessere 9015 dürfte ein Mehrfaches kosten, aber sicher auch deutlich unter US$ 50. Aus dieser Ecke kann also der Endpreis nicht kommen.
 

ticktick

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Wahrscheinlich reicht es aus, die entsprechenden Schrauben zu prüfen und evtl. nachzuziehen, bevor der Deckel aufgesetzt wird. Das sparen sich die Einschaler möglicherweise.
Es sind keine Schrauben für das Springen des Sekundenzeigers verantwortlich. Von der Rückseite der Sekundenzeigerwelle drückt eine kleine Friktionsfeder in Form eines Blechstreifens auf die Welle. Diese verhindert, dass sich das konstruktionsbedingt vorhandene Zahnspiel der indirekt angetriebenen Sekunde all zu stark bemerkbar macht. Es wird sich wohl niemand die Arbeit machen, an dieser Feder so lange herum zu biegen, bis das Werk zufrieden stellende Laufeigenschaften aufweist. Wenn es überhaupt etwas bringt.
Viel mehr denke ich, dass die Werke welche Citizen an externe Kunden liefert, einfach größere Toleranzen in den Zahnrädern haben. Die besten Werke wird Citizen schon für den Eigengebrauch zurück halten.
 

thesplendor

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Von der Rückseite der Sekundenzeigerwelle drückt eine kleine Friktionsfeder in Form eines Blechstreifens auf die Welle. Diese verhindert, dass sich das konstruktionsbedingt vorhandene Zahnspiel der indirekt angetriebenen Sekunde all zu stark bemerkbar macht.

Danke für die Erläuterung. Wieder etwas gelernt.
 

TomasC

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Ich besitze von Le Forban die Malouine, ebenfalls mit 8215. Das Werk ist so gut einreguliert, dass auf 24h Stunden keine Abweichung festzustellen ist. Die Uhr sieht in jeder Beziehung gut und stabil aus. Mein einziger Kritikpunkt an der Malouine ist die schwache Leuchtmasse. Bin gespannt was über die Brestoise in dieser Beziehung berichtet wird.
 

thp001

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Schade, dass der Hersteller diese Uhr mit einem solchen Werk ausgestattet hat. Näher am historischen Vorbild wäre für meinen Geschmack ein Handaufzugswerk (m. W. damals ein Lorsa P75 ohne Sekundenstopp) gewesen. Ist aber offensichtlich heute nicht mehr zeitgemäß bzw. nicht massentauglich genug.

Wobei ich nicht weiß, ob das dieses Uhrendesign überhaupt ist. Für eine (gut erhaltene) Vintage-Uhr wäre es für mich okay, für eine neue Uhr eher nicht. Aber auf gar keinen Fall zu diesem Preis mit diesem Werk ...

Gruß, thp001.
 

music-power

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Näher am historischen Vorbild wäre für meinen Geschmack ein Handaufzugswerk
Das wäre aber kontraproduktiv zur verschraubten Krone. Entweder oder. Im Zweifelsfall würde ich mich für die verschraubte Krone entscheiden.

P.S. laut dem alten Prospekt (Abbildung in meinem Startpost) gab es die Uhr 1969 mit beiden Optionen zu kaufen (Handaufzug und Automatik) Ich gehe aber stark davon aus, dass die Krone damals nicht verschraubbar war.

Beste Grüße,
Frank
 
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