"Neue" Uhr: F.P. Journe Centigraphe Souverain (Update: Datograph-Vergleich - Post #65)

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sasolit

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Gehäuse: Rotgold
Durchmesser: 40,0 mm
Höhe: 10,7 mm
Länge von Anstoß zu Anstoß: 48,0 mm
Anstoßbreite: 20,0 mm
WaDi: 30m
Werk: Calibre 1506 (Handaufzug, 3 Hz / 21.600 Halbschwingungen pro Stunde; Werkplatte und Brücken aus Rotgold)
Gangreserve: 80 Stunden (24 Stunden bei durchgehend laufendem Chronographen)
Spezial: Ausgezeichnet mit dem Aiguille d'Or 2008; Chronograph mit 1/100s-Messung

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Quelle: F.P. Journe

kkthxbye

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Na gut, jetzt kommt dann doch eine richtige Vorstellung. Ansonsten müsste ich wohl mit Ärger aus Richtung Rütli-Schule rechnen.

Die Marke (oder besser: Der Mann hinter der Marke)

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Es gäbe so viel über François-Paul Journe zu schreiben. Nach seinem Abschluss an der Ecole d'Horlogerie de Paris in 1976 arbeitete er acht Jahre für seinen Onkel und restaurierte antike Uhren. In 1982 baute er seine erste Taschenuhr mit Tourbillon und Remontoir, bevor er sich in 1985 als Uhrmacher in Paris selbstständig machte. 1992 kreierte er dann auf Basis der zuvor erwähnten Taschenuhr seine erste Armbanduhr, die als der Prototype für das erste Serienmodell der Marke F.P. Journe, die Tourbillon Souverain, in 1999 gilt. Und dann ging es erst so richtig los.

So gewannen Uhren der Marke seitdem insgesamt dreimal den Aiguille d'Or, die höchste Auszeichnung, die der Grand Prix d'Horlogerie de Genève zu bieten hat (2004, 2006 und 2008). Dazu gesellen sich einmal der Preis für die beste komplizierte Uhr (2010), zweimal der Preis für die beste Herrenuhr (2003 und 2005) und einmal der Sonderpreis der Jury (2002). Abseits von Auszeichnungen gehen auch noch Innovationen wie die erste Armbanduhr, die sich das Resonance-Phänomen zu Nutze macht, und die erste konstant springende, mechanische Digital-Sekunde auf das Konto von F.P. Journe. Im Schnitt verlassen 800 bis 900 Uhren pro Jahr die heiligen Hallen der Montres Journe in Genf.

Dieser Abschnitt ließe sich noch beliebig lang fortsetzen. Aber nachdem das hier eigentlich eine Uhrenvorstellung des Centigraphe Souverain werden soll, empfehle ich stattdessen sich 35 Minuten Zeit zu nehmen, auch um das Unternehmens-Motto “Invenit et Fecit” zu verstehen:


Das Model

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Nachdem er in 2004 den damaligen “Scuderia Ferrari”-Teamchef Jean Todt im Zuge ihrer Zusammenarbeit für Todts Stiftung “Institut du cerveau et de moelle épinière” (ICM) traf und sich mit ihm anfreundete, kam in François-Paul Journe das Bedürfnis auf, den perfekten Chronographen für die Motorsportwelt zu erschaffen. In 2006 begann die finale Entwicklung des dafür notwendigen Kalibers und in 2008 schließlich entdeckte die Idee in Form des Centigraphe Souverain dann das Licht der Welt: der erste mechanische Chronograph, der es ermöglichte Zeiten auf eine Hundertstelsekunde genau abzulesen. Für diese Innovation wurde die Uhr im Erscheinungsjahr mit dem Aiguille d'Or ausgezeichnet. Auch ist Jean Todt bis heute der Pate des Centigraphe, so dass 30 % des mit dem Modell erwirtschafteten Gewinns an die ICM-Stiftung gehen.

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Quelle: GPHG

Das Äußere

Das Gehäuse

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Vierzig Millimeter im Durchmesser, 10,7 mm dick, 48,0 mm von Anstoß zu Anstoß und vollständig poliert - das komplett bei F.P. Journe gefertigte Gehäuse des Centigraphe ist simpel aber nichtsdestotrotz elegant gehalten. Diese Einfachheit steht in der journeschen Tradition mehr Wert auf die Mechanik und/oder das Material (z.B. Tantalum beim Chronomètre Bleu) als auf einen komplexen Schliff der Gehäuse-Bestandteile (wie z.B. bei einer Royal Oak oder Nautilus) zu legen. Gänzlich unabhängig davon ist natürlich, dass die geschwungene Form des Gehäuses und der Anstöße dazu führt, dass sich die Uhr hervorragend trägt.

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Nachdem es sich um eine Handaufzugsuhr handelt, spielt die Krone auf vier Uhr eine wichtige Rolle beim Centigraphe. Und ich kann sagen: Sie macht das Aufziehen der Uhr - selbst im Vergleich zu einem Datograph - zu einem wahrem, weil sanft cremigen Vergnügen und das obwohl man die Krone zunächst umständlich auf die erste Stufe rausziehen muss, um dies zu tun. Die Tau-ähnliche Rändelung der Krone verleiht ihr trotz der Flachheit ausreichend Griffigkeit.

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Gleichermaßen wichtig - schließlich sprechen wir hier von einem Chronographen - sind natürlich die Drücker zum Starten und Stoppen der Zeitmessung. Statt der üblichen zwei Drücker nord- und südlich der Krone kommt beim Centigraphe ein patentierter Wipp-Schalter auf zwei Uhr zum Einsatz, der über ein Säulenrad in den Chronographen-Mechanismus eingreift. Durch diese Maßnahme wollte Journe zwei Aspekte fördern: Eine generell bessere Ergonomie und eine verringerte mögliche Reaktionszeit. Zumindest letzteres scheint ihm dadurch geglückt, denn mein persönlicher “Rekord” liegt bei einer Messung von etwa 12/100 Sekunden. Allerdings muss ich sagen, dass dieser Schalter nicht das herausragende Haptik-Gefühl eines Datograph-Drückers mit sich bringt, sondern sich “nur” ziemlich gut bzw. für einen Säulenrad-Chronographen typisch anfühlt.

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Das Blatt

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Beim Zifferblatt dürfte es sich wohl um den Spalter schlechthin handeln: Es ist mehrheitlich lachsfarben, es ist vollgestopft, es weist Ziffern in unterschiedlicher Größe auf, die auch noch teilweise angeschnitten sind, und die Uhr hat nicht mal ein Datum oder gar einen Sekundenzeiger. Insgesamt sieht der Centigraphe aus wie kein anderer Chronograph auf dem Markt. Warum? Weil die Möglichkeit der Messung im Vordergrund steht. Aber der Reihe nach.

Die normale Zeitanzeige wird durch die in der Mitte befindlichen, thermisch gebläuten Stahlzeiger realisiert. Dies ist für eine Uhr aus dem Hause F.P. Journe recht untypisch, da die Zeitanzeige meist in einem Hilfszifferblatt erfolgt. Eine aufgedruckte Minuterie im Eisenbahnschienen-Stil gepaart mit den ebenfalls gedruckten Stundenziffern unterstützt das Ablesen der Zeit auf dem auf aus Rotgold bestehenden Hauptzifferblatt. Und ja, diese Uhr verfügt über keinen Sekundenzeiger.

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Die Höhepunkte des Zifferblattes sind aber natürlich die drei Chronographen-Hilfszifferblätter, die durch eine schwarz polierte Brücke miteinander optisch verbunden sind: Der Zeiger des Hilfszifferblatts auf 10 Uhr dreht sich bei laufendem Chronographen einmal pro Sekunde, so dass hier die Hundertstelsekunden abgebildet werden. Jener des Blattes auf zwei Uhr dreht sich einmal alle 20 Sekunden und visualisiert somit die ganzen Sekunden. Und auf 9 Uhr befindet sich das Hilfszifferblatt, dessen Zeiger sich nach 10 Minuten einmal vollständig gedreht hat und somit für die Minuten-Messung zuständig ist.

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Nachdem jedes dieser drei Zifferblätter über seine eigene schwarz gedruckte Tachymeter-Skala verfügt, ist es somit in der Theorie möglich eine Geschwindigkeit zwischen 6 und 36.000 Kilometer pro Stunde mit dem Centigraphe zu stoppen. Die dazu korrespondierenden Zeiteinheiten sind rot gedruckt. Die Zeiger bestehen aus rot lackiertem Titan, die Hilfszifferblätter selbst aus Silber.

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Zwar sehe ich einen Fluxkompensator, aber spaßeshalber wird das ZB übrigens öfter auch mal mit diesem hier verglichen:
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Quelle: Philips

Das Band

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Während der Centigraphe üblicherweise mit einem schwarzem Uhrenarmband aus Krokodilleder (oder alternativ mit einem zum Gehäuse passenden Edelmetall-Band) ausgeliefert wird, habe ich mein Exemplar mit der Bourdeaux-Variante ausgestattet. Zwei Aspekte sind aber unabhängig von der Bandfarbe bei allen Journe-Bändern hervorzuheben: Die standardmäßig montierten Schnellwechsel-Federstege und das Krokodilleder sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite des Bands. Angefertigt werden die Bänder meines Wissen nach durch Camille Fournet in Paris.

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Umgelegt wird das Band mit Hilfe einer gewöhnlichen, aber insgesamt wertigen Dornschließe aus Rotgold. Natürlich gibt es eine optional erhältliche, passende Faltschließe aus dem Hause Journe. Für diese bin ich aber aktuell zu geizig, auch weil der Rotgold-Centigraphe sich im Vergleich zu z.B. einem Datograph aus Platin nicht kopflastig trägt. Daher benötigt er kein “Gegengewicht”, damit sich das Gehäuse gut an das Handgelenk schmiegen kann.

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Das Innere

Das Werk

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Der geneigte Journe-Kenner wird sofort erkennen, dass mein Centigraphe ein Werk der zweiten Generation verbaut hat. Die erste und nur kurzlebige Generation des Kalibers 1506 verfügte über 49 Steine. Nachdem sich die Konstruktion im Alltag als anfällig erwies, wurde ein wenig umgebaut und auch die Zahl der Steine auf 50 erhöht. Somit war die zweiten Generation des Kalibers geboren. Die dritte und aktuelle Generation des Werks zeichnet sich durch zusätzliche Öffnungen in den Brücken aus, die die Fehlererkennung beim Zusammenbau vereinfachen. In dieser Fotostrecke von “The Journe Guy” kann man sehr gut die Unterschiede zwischen den Generationen nachvollziehen.

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Auch wenn eigentlich wenig sichtbar ist, kann man den Anblick des Werks in seiner Gesamtheit sicherlich in die Kategorie “spektakulär” einstufen. Schließlich sind sowohl die Werkplatte als auch die Brücken aus 18-karätigem Rotgold gefertigt und verfügen daher über entsprechend viel Bling. Aber im Detail sieht man, dass die Werksfinissage nicht das Haupt-Kaufargument für eine Uhr aus dem Hause F.P. Journe sein sollte (im Gegensatz zu einer Lange oder gar zu einer Philippe Dufour). Daher wenden wir uns lieber schnell dem viel wichtigeren Aspekt zu: der einmaligen Chronographen-Mechanik des Kalibers 1506.

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Die Mechanik

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[The Centigraphe] is much more complex than the tourbillon and dare I say even the minute repeater. With those two watches; you just get the hang of it and do more and more. With the Centigraphe, having to synchronize the hands is a nightmare. One slip of focus and you've failed. It's extremely challenging which is why I love it. I like challenges and it keeps me on my feet. I never get bored of it...
Das sind nicht die Worte von François-Paul Journe, aber die des Uhrmachers, durch dessen Hände jeder Centigraphe aktuell wandert (Quelle). Nun ist allerdings nicht nur der Zusammenbau eines Centigraphe sondern auch die Erklärung seiner Funktionsweise ein Alptraum. Ich versuche im Folgenden mein Bestes als Laie. Aber wer sich wirklich für die technischen Details interessiert, sollte auch einen Blick in das entsprechende Patent werfen. Übrigens: In 2017 wurden genau 11 Centigraphe Souverain (alle ZB-Varianten) hergestellt.

Zunächst muss ich weiter auf die generelle Besonderheit dieser Uhr eingehen, die ich zuvor mehrmals schon angeschnitten habe: Der Centigraphe verfügt über die Fähigkeit Zeiten im Hundertstelsekunde-Bereich zu messen. Damit reiht er sich in eine Riege von Uhren ein, deren Anzahl sich fast an einer Hand abzählen lässt:
Mit Ausnahme der DEFY (der neusten Uhr in dieser Reihe) handelt es sich bei allen genannten Uhren um Limited Editions oder Konzepte in Kleinstauflage. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam: Die genauere Zeitmessung des Chronographen wird über eine zweite Hemmung realisiert, die deutlich schneller als die der regulären Zeitanzeige arbeitet. Um die Messung einer Hundertstelsekunde zu ermöglichen, muss die Schwingungsfrequenz der Unruh mindestens 5 Hz bzw. 360.000 Halbschwingungen pro Stunde betragen.

Wer bis hierher aufmerksam gelesen und die Bilder betrachtet hat, wird sich aber nun sicherlich fragen: “Der Centigraphe verfügt aber doch nur über eine Hemmung, deren Unruh auch nur mit 3 Hz bzw. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde schwingt!?” Willkommen in den Untiefen der mechanischen Welt von François-Paul Journe. Let’s go down the rabbit hole.

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Der Centigraphe arbeitet um dies zu erreichen mit einer blitzenden Sekunde, auch Foudroyante genannt, im Hundertstelsekunden-Hilfszifferblatt. Jedoch könnte auch eine blitzende Sekunde bei 3 Hz nur an sechs Positionen stehen bleiben (wie z.B. beim JLC Duomètre Chronographe). Die Besonderheit liegt hier, dass die Foudroyante zusätzlich zum Chronographen-Sekunden-Räderwerk auch mit dem vierten Rad des Haupträderwerks via einer Ritzel verbunden ist. Hierdurch kann die blitzende Sekunde auch zwischen und nicht nur direkt auf den sechs Positionen stehen bleiben, sobald die Chronographen-Funktion angehalten wird. Technisch gesehen ist das allerdings nicht völlig korrekt, da keine 100% gleitende Bewegung erreicht wird und das “Ticken” auf die sechs Positionen durchaus zu sehen ist.

Eine weitere Besonderheit ist, dass durch das Aktivieren des Chronographen kein Amplituden-Verlust bei der normalen Zeitanzeige auftritt, obwohl eine energiehungrige blitzende Sekunde eingesetzt wird (ein Gegenbeispiel wäre der Zenith El Primero Striking 10th). Bei dem bereits erwähnten JLC Duomètre Chronographe wird dies dadurch gelöst, dass der Chronograph durch ein eigenes Federhaus mit Energie versorgt wird. François-Paul Journe wollte diesen Weg aber nicht gehen, da ein zusätzliches Federhaus die Uhr natürlich größer und dicker macht, was nicht in der journeschen Tradition steht. Daher setzt er im Centigraphe eine patentierte Innovation seiner aktuell kompliziertesten Uhr - die Sonnerie Souveraine - ein, die es ermöglicht, dass das Sekunden- und Minuten-Chronographen-Räderwerk direkt mit dem Federhaus bzw. der Federwelle verbunden werden kann. Die einzige negative Konsequenz aufgrund dieser Lösung ist, dass die Gangreserve bei durchgehend laufendem Chronographen von 80 auf maximal 24 Stunden sinkt.

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Ach ja: Das Werk verfügt - wie alle F.P. Journe-Uhren - über keinen Sekundenstopp, da François-Paul Journe Schäden an der Unruhwelle vermeiden möchte.

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Der Versuch eines Fazits
Ich habe einige mechanisch hochwertige Chronographen in meiner Sammlung. Aber keiner treibt das Schreiben der Zeit so sehr technisch auf die Spitze wie der Centigraphe. Er ist sicherlich nicht der eine Chronograph, um sie alle zu knechten. Diesen Platz würde für mich wohl eher der Datograph einnehmen. Aber der Centigraphe gehört meines Erachtens in jede Sammlung, die sich mit High-End-Chronographen beschäftigt oder die die Faszination an der Uhren-Mechanik thematisiert. Über seine pure Ästhetik kann man sicherlich lange und angeregt diskutieren, aber aus der erwähnten Sammler-Perspektive ist das Ding megaaffengeil. :face:

Zum Abschluss noch ein paar Schüsse aus der freien Wildbahn am Handgelenk:

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P.S. Gödel, darf ich jetzt endlich nach Hause?
 
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Uhrakel

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Schnappatmung. Tolle Vorstellung. Die Uhr ist ein Kunstwerk. Trägt man die mit Ärmeltresor? Viel Freude mit dieser außergewöhnlichen Uhr
 
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Phantastische Uhr jenseits meines Horizontes! Danke für diese ausführliche, humorvolle, gut strukturierte und engagierte Vorstellung - es hat Spaß gemacht, das zu lesen!

P.S.: Dank auch an die graue Eminenz des UF, Herrn Gödel, der Dich offenbar gut im Griff hat...
 
govea

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Eine wirklich phantastische Uhr, deren Gestaltung mir ebenfalls sehr gut gefällt. Würde ich sofort nehmen mit dem nötigen Kleingeld. Dir viel Freude mit dem ausgesucht schönen Stück :super:
 
Schwanni

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Beeindruckend, wirklich beeindruckend. Das Design von F.P. Journe ist zwar nicht mein Geschmack, aber die Uhr ist ein Kunstwerk. Danke für die tolle Vorstellun:klatsch:
 
bachmanns

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Hammer! Ich bin absolut sprachlos:super: Wurde hier schon mal eine Journe gezeigt?

Ich ziehe meinen Hut und beglückwünsche Dich zu diesem edlen Stück absoluter Haute Horlogerie!
 
Der Motor

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Wow! Was für eine traumhaft schöne Uhr im Steampunk-Design, präsentiert in einer absoluten Top-Vorstellung.
Was mir an der Uhr am besten gefällt ist, dass sie aus der Masse an Uhren heraus sticht, ohne dass die Ablesbarkeit darunter leidet oder die Uhrenfunktion ganz in den Hintergrund rückt wie es bei Kreationen anderer innovativer Uhrmacher der Haute Horlogerie oft der Fall ist. Trotzdem wirkt sie auch durch das knallige Band deutlich frischer als die meisten klassischen Modelle von AP, Breguet, Blancpain etc.
 
sasolit

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Wurde hier schon mal eine Journe gezeigt?
Eine weitere Vorstellung gibt es, die sich auch noch mit einer der interessantesten, aber auch im Alltag unpraktischsten Journe-Uhren beschäftigt: Die Chronometre à Resonance. Leider lagen die Fotos auf Photobucket, so dass von der Uhr selbst nichts mehr zu sehen ist. Aber da die Funktionsweise des Resonance-Effekts dort gut erklärt wird, ist die Vorstellung trotzdem einen Blick wert.
 
texer98

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Tja, was soll man dazu sagen? Optisch ist die Uhr nicht mein Ding. Das ist aber auch völlig uninteressant.
Deine Vorstellung ist aber mal wirklich ganz großes Kino. Super informativ, tolle technische Beschreibung, schön gespickt mit Details die die Gründe für die Entwicklung dieses mechanischen Meisterwerks erklären und als Sahnehäubchen noch die tollen Bilder "obendrauf ".

Das gibt ne glatte eins mit Sternchen!

Vielen Dank für deine Vorstellung, das hat mal wieder richtig Spaß gemacht, so etwas zu lesen:klatsch:

Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser besonderen Uhr.
 
Devilfish

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DANKE

für diese Vorstellung!

Ich liebe die Uhren von Journe und seine Philosophie für die Marke. Toll, dass hier endlich mal eine vorgestellt wird. Das ist wahre Haute Horlogerie.

Eine ganz wunderbare Centrigraphe hast Du dir gegönnt. :klatsch:

P.S. Ich bin auch ein Fan vom „Journe Guy“. :D
 
bombus c

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Ein wunderbares Stück! Wie so gut wie jede Journe, zumindest für mich. Eine Uhr aus einem Hause, wie sich es wohl die nicht Fachkundigen alle Schweizer Produzenten vorstellen.

Alles in Allem, eine runde Sache. Toll. :super:
 
Thema:

"Neue" Uhr: F.P. Journe Centigraphe Souverain (Update: Datograph-Vergleich - Post #65)

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