Neue Uhr "einlaufen lassen", - vor Justierung

Diskutiere Neue Uhr "einlaufen lassen", - vor Justierung im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Sehr viele meiner Uhren haben ETA-Werke. Und bei denen habe ich rundweg die Erfahrung gemacht, dass sie innerhalb der ersten 3 Wochen etwa 2-3...
BBouvier

BBouvier

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Sehr viele meiner Uhren haben ETA-Werke.
Und bei denen habe ich rundweg die Erfahrung gemacht,
dass sie innerhalb der ersten 3 Wochen
etwa 2-3 Sek/Tag gegenüber Schachtelneuzustand
verlieren.
Worauf sich das Gangverhalten erst stabilisiert.

Dieses Phänomen erlebe ich soeben an meiner
2 Wochen alten Chineser-Alpha ganz extrem:
Die ging in den ersten 2 Stunden an die
80 Sek/Tag vor, am selben Abend waren es
"nur noch" rund 40 Sek/Tag, und nun ist sie bereits
bei etwa 10´Sek/Tag...

(Bleibt also nur zu hoffen, die läuft demnächst
nicht noch rückwärts. :oops: )

Was ich betonen möchte, also:
Nicht zu früh regulieren!

BB
 
D

Django

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Müden
Ist doch klar bei der Alpha: Die muss sich vom Jet Lag erholen :wink:











Ne,jetzt mal im ernst,danke für Deinen kurzen Erfahrungsbericht :P
 
Tourbi

Tourbi

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Mit Chinesen kann man aber auch Überraschungen erleben. Mein Mädchen hat sich mal in der Bucht eine Meisterzeit gekauft. Mit springender Stunde wie sie auch Frank Muller baut. Vor 6 Monaten hat sie die Uhr zuletzt getragen. Seitdem dreht das Ding ihre Runden in einem Uhrenbeweger.
Heut hab ich zufällig mal draufgeschaut, und siehe da, 5 Minuten Vorgang. Das entspricht nach 6 Mon. einem mittleren Gang von +1.6 Sek.
Sie läuft immer noch vorwärts.

Gruß

Tourbi
 
Chronischer_Fall

Chronischer_Fall

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Da gebe ich auch noch einen zum Besten:

Meine Promaster habe ich vor ziemlich genau zehn Jahren gekauft. Als sie neu war, ist sie ungefähr 15-20 Sekunden am Tag nachgegangen. Hatte ich so zur Kenntnis genommen (war in meiner Jugendzeit von billigen Mechanischen weit Schlimmeres gewohnt). Ich musste sie mindestens einmal pro Woche vorstellen, um die Bahn zur Uni nicht zu verpassen. Hab' sie in den vergangenen Jahren nur noch selten getragen (war neben meiner jeweils neuesten Anschaffung aber stets die Nummer zwei, dafür schätze ich sie auch heute besonders :)).

Seit ein paar Wochen trage ich sie wieder ausschließlich. Und, was soll ich sagen? Ob Ihr's glaubt oder nicht, sie gewinnt etwa alle drei bis vier Tage eine Sekunde! Da waren so einige frühe Digitale weit schlechter! Hat leider keinen Sekundenstopp, sonst könnte ich's noch genauer festlegen.

Nach dem, was ich hier bisher so gelesen habe, kann das doch eigentlich garnicht sein, oder? Sie müsste doch im Neuzustand schneller und nach zehn Jahren ohne Revision (allerdings bei Nichtnutzung auch ohne Aufzug) schon ziemlich abgenuddelt oder verharzt sein.

Hat jemand eine Erklärung dafür?
 
Junnghannz

Junnghannz

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Chronischer_Fall schrieb:
Nach dem, was ich hier bisher so gelesen habe, kann das doch eigentlich garnicht sein, oder? Sie müsste doch im Neuzustand schneller und nach zehn Jahren ohne Revision (allerdings bei Nichtnutzung auch ohne Aufzug) schon ziemlich abgenuddelt oder verharzt sein.
Bei mechanischen Uhrwerken gibt es kein "müssen"! Jedes Werk ist ein Unikat und verhält sich anders, auch über einen längeren Zeitraum betrachtet. Es kann durchaus sein, daß eine Uhr nach einer gewissen Einlaufzeit sogar schneller läuft als zu Anfang. Hier lassen sich bei verschiedenen Kalibern zwar Tendenzen ausmachen, aber das heißt nicht, daß es nicht auch (viele) Ausnahmen gibt.

Wenn Du Deine Promaster in den letzten Jahren kaum getragen hast, dann kann sie sich auch nicht "abgenuddelt" haben! Wohl aber können sich die Schmiermittel teilweise verflüchtigt haben, was zu einer geringeren Amplitude der Unruh und damit zu einer höheren Schwingfrequenz führen KANN. Auch eine leichte Magnetisierung kann sich als Vorgang äußern. Den wahren Grund erfährst Du nur, wenn Du die Uhr auf einem Meßgerät (Zeitwaage) prüfen läßt. Stimmt u. a. die Amplitude, dann hast Du mit diesen Gangwerten einfach Glück gehabt! Auf der sicheren Seite wärst Du, wenn Du von einem fähigen Uhrmacher eine Revision durchführen lassen würdest und die Uhr dabei auch neu einregulieren ließest.


Viele Grüße

Wolfgang
 
BBouvier

BBouvier

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Tourbi schrieb:
Mit Chinesen kann man aber auch Überraschungen erleben. Mein Mädchen hat sich mal in der Bucht eine Meisterzeit gekauft. Mit springender Stunde wie sie auch Frank Muller baut. Vor 6 Monaten hat sie die Uhr zuletzt getragen. Seitdem dreht das Ding ihre Runden in einem Uhrenbeweger.
Heut hab ich zufällig mal draufgeschaut, und siehe da, 5 Minuten Vorgang. Das entspricht nach 6 Mon. einem mittleren Gang von +1.6 Sek.
Sie läuft immer noch vorwärts.

Gruß

Tourbi
Danke, Tourbi!

Ist ja fast unglaublich!...das freut mich abers : - )

...inzwischen ist - wie ich soeben feststelle -
meine ALPHA bei so 6sek/Tag Vorlauf angekommen
und wird mir langsam unheimlich:

Die Chinesers werden mir da doch nicht etwa
heimlich/bertügerisch ein ETA eingebaut haben??

grins,
BB
 
Chronischer_Fall

Chronischer_Fall

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Junnghannz schrieb:
Bei mechanischen Uhrwerken gibt es kein "müssen"!
Oops, etwas kurz gegriffen von mir. Ich meinte, wenn sie nach so langer Zeit auf einmal sehr genau geht*), dann sollte sie doch - auch nach den von Dir beobachteten Tendenzen :wink: - am Anfang eher vorgegangen sein.


Junnghannz schrieb:
Auf der sicheren Seite wärst Du, wenn Du von einem fähigen Uhrmacher eine Revision durchführen lassen würdest und die Uhr dabei auch neu einregulieren ließest.
Nun ja, eine Uhr, für die ich seinerzeit 130,- DM bezahlt habe, zur Revision zu geben, kostet mich schon Einiges an Überwindung. ;)


*) Habe die Uhr heute nacht mal bewußt angelassen (ich meine wohl, früher war das bei mir die Regel) und siehe da, acht Sekunden verloren. "Mrs. Perfect" hat also doch ihre Schwächen. :)
 
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