Neue GQ mit GQ Uhren Magazin

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Exekutor

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Bomforzionös
Moin,

ich habe gestern die neue GQ erhalten. Dem Magazin liegt eine 146-seitige Sonderbeilage über Uhren bei. Sehr interessant fand ich die Artikel über die Finissierung von Manufakturwerken und einen Beitrag über Tudor. Natürlich werden auch spannende Uhren vorgestellt und mit schönen Bildern untermalt. image.jpg
 

ominus

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Vielen Dank.
Das Magazin werde ich mir auch kaufen,die Uhren Beilage hat mir immer gut gefallen.
 

plarmium

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Wie liest sich das Heft denn? Wie eine 146-seitige Anzeige? Oder ist tatsächlich Substanzielles dabei? Ich habe mittlerweile aufgehört, diese Hefte zu kaufen, weil mir der Journalismus nicht unabhängig genug erscheint.
 

Parameter

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Danke:super:, ich werd´s mir auch mal kaufen, schöne Lektüre für längere Zugfahrten.
 

Mueller27

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Hi Stephan,

das sind sog. "Verlagsbeilagen" die gar nicht von der Redaktion des Mutterheftes geschrieben und verantwortet werden, sondern direkt bei den Werbeagenturen produziert werden, 100% von der Industrie bezahlt. In der Regel werden die Beilagen von internationalen Agenturen gleich für Dutzende internationale Zeitschriften produziert, nur mit geringen Änderungen auf dem Cover und in der Landessprache.

Die Zeitschriften bekommen dann einen Obolus dafür, dass sie die Beilage mit verteilen.

Das HQ Uhrenheft hat so viel mit Journalismus zu tun wie der MEDIA MARKT Katalog der deiner Tageszeitung beiliegt. :-)
(Aber den MEDIA MARKT Katalog blättert man ja auch gerne mal durch.)

Carsten
 

ominus

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Für mich ist das auch nur schmökern und Bilder schauen.
Aber das ist es mir wert,das Hauptmagazin mag ich wiederum nicht.
 

blausegelwolf

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Das GQ Uhren gibt es jetzt bereits in der 8ten Auflage.
Alle waren bisher Informativ und gut gemacht.
Früher mit viel wissen von Gisbert Brunner.

Gruss Rita
 

Spitfire73

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Aus dem gleichen Grund habe ich sämtliche Tageszeitungen abbestellt. :???:

Den Verlagen und Redaktionen das Geld zu entziehen ist zwar auf den ersten Blick verständlich; fördert die Unabhängigkeit im Journalismus aber auch nicht wirklich sondern beschleunigt und vernormalisiert eher noch das Eingehen von Abhängigkeiten.;-) Schlimm genug, dass ein Gutteil der netzsurfenden Bevölkerung zwischenzeitlich eine echte Nachricht nicht mehr von einer Bloggermeinung unterscheiden kann.

Zum Thema "Uhrenjournalismus" selbst muss man im Grunde kaum noch etwas sagen. Unabhängige Berichterstattung in einem derartig engen Nischenbereich kann es gar nicht geben..."Wes Brot ich ess, des Lied ich sing". Da ist mir noch nie in irgend einer Form wirklich und wahrhaftige objektive Berichterstattung untergekommen. Weder in gedruckter noch in virtueller Form. Schon gar nicht in Heftbeilagen von Lifestylemagazinen, die die Artikel (hoffentlich) nicht selbst schreiben sondern letztlich weitestgehend vorgegebene, wohlwollend formulierte Texte übernehmen und diese Beilagen eher als zusätzlichen Kostendeckungsbeitrag denn als echte Information für den Verbraucher verstehen.

Gruß
Helmut
 
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Devilfish

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Wie liest sich das Heft denn? Wie eine 146-seitige Anzeige? Oder ist tatsächlich Substanzielles dabei? Ich habe mittlerweile aufgehört, diese Hefte zu kaufen, weil mir der Journalismus nicht unabhängig genug erscheint.

Wenn man das nicht mag, gibt es mittlerweile leider so gut wie keine Alternativen bei solchen Heften mehr.

das sind sog. "Verlagsbeilagen" die gar nicht von der Redaktion des Mutterheftes geschrieben und verantwortet werden, sondern direkt bei den Werbeagenturen produziert werden, 100% von der Industrie bezahlt.

Mir ist es eigentlich auch lieber, die Texte schreibt der Hersteller oder eine beauftragte Agentur als ein thematischer Laie eines Lifestylemagazin.
 

Excalibur

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Mir ist es eigentlich auch lieber, die Texte schreibt der Hersteller oder eine beauftragte Agentur als ein thematischer Laie eines Lifestylemagazin.

Eben.
Es ist eine nette Beilage mit guten Fotos. Ist doch voellig ok. Was soll denn sonst in so einer Beilage stehen? Detaillierte Revisionsanleitungen fuer exotische Werke?
Schlimmer sind doch die eigentlichen Uhrenzeitschriften, die als Zielgruppe nur die Grossverdiener haben. Zugegeben - schone Bilder sind da auch drin. ;-)

Edith sagt: Gerade den verlinkten Artikel gelesen. Steckt viel Wahres drin. Aber die Zeitschriften muessen eine erstaunlich konstante Leserschaft haben, da es alle drei seit langer Zeit gibt. Statt der Forderung nach einer Vintage-Zeitschrift wuerde ich eher eine fuer die Einsteigerzielgruppe unter 500 Euro herausgeben. Die ganzen Modeuhren, G-Shocks, Einsteigerautomatiken... alles wuerde da wunderbar reinpassen.
 
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Frisch_ling

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Hi Stephan,

das sind sog. "Verlagsbeilagen" die gar nicht von der Redaktion des Mutterheftes geschrieben und verantwortet werden, sondern direkt bei den Werbeagenturen produziert werden, 100% von der Industrie bezahlt. In der Regel werden die Beilagen von internationalen Agenturen gleich für Dutzende internationale Zeitschriften produziert, nur mit geringen Änderungen auf dem Cover und in der Landessprache.

Die Zeitschriften bekommen dann einen Obolus dafür, dass sie die Beilage mit verteilen.

Das HQ Uhrenheft hat so viel mit Journalismus zu tun wie der MEDIA MARKT Katalog der deiner Tageszeitung beiliegt. :-)
(Aber den MEDIA MARKT Katalog blättert man ja auch gerne mal durch.)

Carsten

Meine Meinung zum Thema Uhrenjournalismus habe ich bereits kundgetan und der Beitrag wurde hier sogar verlinkt.

Trotzdem eine Richtigstellung zu dem hier erwähnten GQ-Heft:
Es ist keine klassische, mehrfach eigesetzte Beilage, sondern von GQ selbst und einmalig produziert. Das Layout und die Schreibe stimmen exakt mit dem eigentlichen Heft überein. Es sind teilweise auch die Journalisten, die seit Jahern für das Heft zum Thema Uhren schreiben.

Unbenommen dessen ist wohl jedem klar, dass die Industrie durch Werbung und Productplacement das Heft bezahlt. Und darüber hinaus ist es peinlich für die drei großen deutschen "Fachmagazine" dass ihnen dieses Supplement in Inhalt und Gestaltung in vielen Bereichen weit voraus ist. Die Stunden dieser Blätter sind gezählt, wenn ein "Branchenfremder" ihnen zeigt, wo es lang gehen kann. Bitte erst lesen und dann urteilen.
 

Spitfire73

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Danke für den lesenswerten Link, Christian. Ich denke mal diese Aussage daraus zu den gängigen deutschen Uhrenheften beschreibt ganz gut, warum ganz wenige Zeitschriften mit ganz wenigen Lesern von ganz wenigen Herstellern ganz enorm abhängen und sich tunlichst davor hüten werden, ganz kritisch zu berichten:

"Die Gesamtauflage der drei Magazine zusammen alle 2 Monate beträgt nicht mal 27.000,- verkaufte Exemplare. Das ist gerade mal ein Drittel der Monatsauflage der „Motor Klassik“"

Und "Motor Klassik" ist schon eine ziemliches Randgruppenerzeugnis.;-)

Gruß
Helmut
 
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Uhr-Enkel

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Schlimm genug, dass ein Gutteil der netzsurfenden Bevölkerung zwischenzeitlich eine echte Nachricht nicht mehr von einer Bloggermeinung unterscheiden kann.
Das impliziert, daß Blogger per se journalitisch schlechter sind als herkommliche Medien. Ich halte das für eine unzulässige Verallgemeinerung. Wie fehlerbehaftet klassische Medienhäuser berichten, kann man z.B. Tag für Tag auf BildBlog nachlesen. Einen Blogger wie Stefan Niggemeier halte ich allemal für kompetenter als einen Großteil der Journalisten, z. B. zu folgendem Thema: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/10793/wie-die-print-lobby-kinder-indoktriniert/

Ich verstehe ehrlich gesagt, meine Mitforisten nicht, die bereit sind, am Kiosk für mehr oder weniger reines PR-Material Geld auszugeben, obwohl die gleichen Bilder, Texte, Informationen im Netz für lau zur Verfügung stehen. Ist es die reine Bequemlichkeit, nicht selbst die Herstellerseiten ansurfen zu müssen? Wenn's wenigstens einen journalistischen Mehrwert gäbe ...
 

Exekutor

Themenstarter
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Wie liest sich das Heft denn? Wie eine 146-seitige Anzeige? Oder ist tatsächlich Substanzielles dabei? Ich habe mittlerweile aufgehört, diese Hefte zu kaufen, weil mir der Journalismus nicht unabhängig genug erscheint.

Nein, garnicht. Sicher ist vieles auch Reklame, aber es sind auch gute Artikel und Tips darunter. Desweiteren sind die vorgestellten Uhren sehr schön inszeniert.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Meine Meinung zum Thema Uhrenjournalismus habe ich bereits kundgetan und der Beitrag wurde hier sogar verlinkt.

Trotzdem eine Richtigstellung zu dem hier erwähnten GQ-Heft:
Es ist keine klassische, mehrfach eigesetzte Beilage, sondern von GQ selbst und einmalig produziert. Das Layout und die Schreibe stimmen exakt mit dem eigentlichen Heft überein. Es sind teilweise auch die Journalisten, die seit Jahern für das Heft zum Thema Uhren schreiben.

Unbenommen dessen ist wohl jedem klar, dass die Industrie durch Werbung und Productplacement das Heft bezahlt. Und darüber hinaus ist es peinlich für die drei großen deutschen "Fachmagazine" dass ihnen dieses Supplement in Inhalt und Gestaltung in vielen Bereichen weit voraus ist. Die Stunden dieser Blätter sind gezählt, wenn ein "Branchenfremder" ihnen zeigt, wo es lang gehen kann. Bitte erst lesen und dann urteilen.

:super:. Ich renne auch nicht sofort zum nächsten Konzi nur weil ich eine schöne Hochglanzanzeige gesehen habe, aber als Inspiration taugt es allemal und ist weit interessanter als manches Fachmagazin.
 
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Spitfire73

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Das impliziert, daß Blogger per se journalitisch schlechter sind als herkommliche Medien. Ich halte das für eine unzulässige Verallgemeinerung. Wie fehlerbehaftet klassische Medienhäuser berichten, kann man z.B. Tag für Tag auf BildBlog nachlesen. Einen Blogger wie Stefan Niggemeier halte ich allemal für kompetenter als einen Großteil der Journalisten...

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass viele Menschen heute nicht mehr in der Lage sind, eine Nachricht (als faktische Tatsache) von einer Bloggermeinung (als subjektive Wertung) zu unterscheiden. Es mag gute Blogger und Kommentarschreiber geben aber darum ging es gar nicht.

Ich verstehe ehrlich gesagt, meine Mitforisten nicht, die bereit sind, am Kiosk für mehr oder weniger reines PR-Material Geld auszugeben, obwohl die gleichen Bilder, Texte, Informationen im Netz für lau zur Verfügung stehen. Ist es die reine Bequemlichkeit, nicht selbst die Herstellerseiten ansurfen zu müssen? Wenn's wenigstens einen journalistischen Mehrwert gäbe ...

Ich habe das heute Mittag erst getan und die aktuelle Ausgabe einer der drei im Artikel kritisierten Uhrenzeitschriften erworben obwohl ich davon genausowenig kritische Berichterstattung erwarte wie von Gratisonlineangeboten im journalistisch angehauchten Erscheinungsbild. Damit habe ich dieses Jahr insgesamt das zweite Heft gekauft. Gründe dafür: a) ich habe weder Zeit noch Lust, dutzende von Herstellerseiten einzeln anzusurfen und mir mühsam Infos und Preise zusammenzutragen, b) ich entdecke in den Heften oft genug Uhren und Marken, die ich vorher nie auf dem Radar hatte und online stets wegklickte, c) ich habe sowas viel lieber in gedruckter Form weil ich nichtdigitale Klolektüre liebe und gern mal Fotos von Uhren aus zwei Heften oder die technischen Daten nebeneinander lege zum Vergleich und d) es war eine Marktübersicht enthalten, die mich beim Durchblättern schon auf eine ganz neue Idee für meine nächste Anschaffung brachte.

Gruß
Helmut
 
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Articus

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Habe das Heft nebst Beilage eben erstanden. Ärgerlich ist, dass sich das Hauptheft diesmal quasi nur an Frauen richtet. Etwas perfide, dies mit einer Beilage für Herrenuhren zu kombinieren:shock:

Ansonsten ist die Beilage aber durchaus informativ und enthält viele gute Fotos der aktuellen Neuerscheinungen. Leider zeigt auch diese Übersicht mal wieder, dass es mit den Durchmessern weiter nach oben geht. Eine JLC mit 39mm habe ich gefunden, ansonsten alles ganz überwiegend (deutlich) >40mm :(

Wer sich informieren und an schönen Bildern erfreuen will hat die moderaten 5,50 m.E. dennoch gut angelegt.
 
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