Kaufberatung Neue Breitling Superocean 2 42 vs Omega Planet Ocean 600m 39.5

Diskutiere Neue Breitling Superocean 2 42 vs Omega Planet Ocean 600m 39.5 im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo liebe Uhrforum-Mitglieder,😉 ich bin nun schon knapp 1,5 Jahre auf der Suche nach meiner ersten richtigen Uhr. In meiner Jugend habe ich...
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Hallo liebe Uhrforum-Mitglieder,😉

ich bin nun schon knapp 1,5 Jahre auf der Suche nach meiner ersten richtigen Uhr. In meiner Jugend habe ich forwiegend Fossil, Diesel und andere Modemarken getragen, bevor der Wunsch nach einer "richtigen" Uhr in mir aufkam.

Zu meiner Person: ich bin 28 Jahre alt, arbeite im BĂŒro (schicke Alltagskleidung) und bin sportlich aktiv. Ich gehe gerne in die Natur und schwimme sehr gerne.

Nach der ersten Recherchezeit, sprich lesen von Uhrenblogs und auch hier im Uhrforum und schauen von etlichen Videos, bin ich mir nun ziemlich sicher, dass es eine der oben genannten Modelle werden soll.

Design:
Die Breitling vereint fĂŒr mich persönlich sportlichkeit, maskulinitĂ€t und PrĂ€senz am Handgelenk sehr gut miteinander. Das Design finde ich jung und frisch.
Die Omega hat fĂŒr mich aber noch ein StĂŒck mehr Besonderheit und zeitlosigkeit und die wohl coolste Verbindung mit dem, wohl berĂŒhmtesten, britischen Agenten der Welt - well played Omega.:klatsch:
Fazit: beide Uhren gefallen mir vom Äußeren sehr gut, wobei m.E. nach die 39.5mm der Omega ein Tick besser zu meinem schmalen Handgelenk passt. Einzig die Bauhöhe verunsichert mich hier ein wenig, aber die 39.5mm ist im Vergleich zur 43.5mm ja ein paar mm flacher.

Technik:
Nach lÀngerem Einlesen in das Thema der Uhrenwerke, wurde mir, wie Allseits bekannt, der Unterschied der beiden verbauten Werke bewusst.

Das Breitling Kaliber 17 ist ein "modifiziertes" ETA 2824 Werk, welches langbewÀhrt, den meisten Uhrmachern bekannt ist (Stichwort: Revi) und sehr robust und langlebig sein soll.

Das Co-Axial Master Chronometer 8800 ist ein Inhouse-Werk von Omega, selbst entwickelt und auf einem sehr hohen Niveau, was die Gangwerte anbelangt und dazu noch antimagnetisch. Die Kosten fĂŒr eine Revision sind hier jedoch höher und kann meinen Informartionen nach nur von Omega selbst durchgefĂŒhrt werden.

Verarbeitung:
Man liest immer wieder, dass sich Omega verarbeitungstechnisch auf einem anderen Niveau als Breitling befindet. Der Konzi, bei dem ich vor einigen Wochen war, bestÀtigte dies (höherer Listenpreis bei der Omega beeinflusst evtl. die ObjektivitÀt?). Die ArmbÀnder finde ich oberflÀchlich gesehen fast gleichwertig, wobei die Omega die superpraktische Schnellverstellung zu bieten hat. Breitling hat hier nur 3 kleinere Punkte zur Feinanpassung anzubieten.

Nun meine Fragen hierzu:
‱gibt es Mitglieder, welche Uhren von beiden Herstellern besitzen oder besaßen und mir zur QualitĂ€t etwas sagen können
‱Wie sieht es mit dem modifizierten Werk von Breitling aus. Bezahlt man bei der Uhr fĂŒr ein Uhrwerk, welches man auch von gĂŒnstigeren Herstellern bekommen könnte oder sind die modifizierten Werke von Breitling wirklich qualitativ hochwertiger, ganggenauer und exklusiver? Ich bin in allen anderen Angelegenheiten ein Preisleistungs-KĂ€ufer, daher stelle ich mir diese Frage schon lĂ€nger. Nach etlichen Stunden der Recherche bin ich zu keinem erhellenden Ergebnis gekommen. Klar, die Omega hat auch kein Werk "vom Mond" geholt, bietet jedoch ein selbstentwickeltes Werk an, das es sich zu kaufen lohnt, da es nur in einer Omega-Uhr verbaut ist.

Ich möchte noch zum Schluss schreiben, dass ich aktuell die Absicht habe, nur eine einzige Uhr zu besitzen und diese daher etwas besonderes sein sollte. FĂŒr einen Einsatz in fast allen Lebenslagen sollten wohl beide Modelle geeignet sein.

Nachfolgend noch zwei Bilder, welche beim letzten Besuch beim Konzi entstanden sind:
20191019_124739.jpg
20191019_125422.jpg

Ich freue mich auf Eure Meinungen, EinschÀtzungen und Antworten.

Mit besten GrĂŒĂŸen:super:
 
johro

johro

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In deinem Fall die Omega, find diese Breitling nicht so brickelnd, da wÀre die neue Colt ja eine Alternative.

Die PO baut halt sehr hoch, ich bin da ja der Fanboy der alten PO 2500...

Verarbeitung naja, ist ein Preis Liga Thema, die PO ist ja ein StĂŒck teurer, gell?
Bei Navitimer und Chronomat ist kein Unterschied zu Omega-Klasse
 
Pausini

Pausini

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Also die PO 39.5 baut kaum höher als die Superocean. Sie wirkt halt aufgrund der kurzen Hörner immer etwas pummeliger als andere Taucheruhren.

@TS Ich mag beide Modelle sehr (nimm diejenige, die mehr kribbelt im Bauch), und wenn du die SO tragen kannst, könntest du auch die neue PO in 43.5 tragen. Ich wĂŒrde trotzdem die kleine wĂ€hlen, wegen dem geringeren Gewicht, und dein Handgelenk kann beide tragen.

Du machst mit keiner etwas falsch. Bei der SO hast du etwas mehr Independent-Feeling betreffs Wartung (das B17 ist ĂŒbrigens möglicherweise auch ein Sellita, was aber keinen Unterschied macht). Bei der Omega etwas mehr Oberklassen-Feeling, denn rein technisch ist sie der Breitling (und den meisten anderen, auch viel teureren Divern) ĂŒberlegen. Daher hast du mit der Omega womöglich lĂ€nger Freude.
 
Max Power

Max Power

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In dem Falle wĂŒrde ich die PO nehmen. Obgleich ich keine guten Erfahrungen mit Omega (einer 2013er PO mit 8500er) gemacht habe. Gangwerte waren top, Verarbeitung nicht ĂŒberzeugend. Vor allem die Bandanstösse und die Spaltmasse beim Band-GehĂ€useĂŒbergang haben mich nicht ĂŒberzeugt. Ich wĂŒrde anstelle der Superocean auch lieber zur Colt greifen.

Und zum Thema inhouse bei Omega: Omega gehört zu Swatch, genau wie ETA. Ich möchte jetzt keine Manufakturdiskussion starten, meine ja nur...

Die Gangwerte bei der Breitling werden sich sicher nicht so sehr von der PO unterscheiden.

Letztlich aber sicher eine Geschmacks- und Herzenssache bzw -entscheidung.
 
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Shadow22

Shadow22

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Von den beiden Modellen finde ich die Omega deutlich schöner und auch passender an deinem Arm. Zifferblatt, LĂŒnette und Hörner sehen hochwertiger aus.
mich habe die Superocean selbst noch nicht angelegt, aber die PO schon - wirklich sehr tolle Uhr.
 
Spitfire73

Spitfire73

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Beides tolle Uhren. Ich wĂŒrde in Deinem Fall von der GrĂ¶ĂŸe her definitiv zur Omega raten. Ansonsten ist die Omega etwas besser verarbeitet was bei dem Preisunterschied auch zu erwarten sein sollte. Ihr Werk ist technologisch hochwertiger als das der Breitling auch wenn Du in der Praxis davon bezĂŒglich der Gangwerte eher keinen Unterschied spĂŒren wĂŒrdest.

Gruß
Helmut
 
Stuart9

Stuart9

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@Spitfire73
Mit den Gangwerten wÀre ich mittlerweile etwas vorsichtig, habe mir im August eine Breitling SO II 42 gekauft mit exzellenten Gangwerten auf der Zeitwage +-0 sec/24h, in der RealitÀt ist sie jedoch locker 8-9 Sekunden pro Tag vorgelaufen und hat dazu noch geprellt, was ab und zu +4sec/h ergab. Ich dachte ich warte einfach mal zwei Monate und dann wird sich das schon einpendeln, hat es aber nicht.
Mein HĂ€ndler hat sie dann zu Breitling eingeschickt, dort wurde sie offensichtlich ohne weitere Behandlung nach drei Wochen wieder zurĂŒck gesendet. Die Uhr dann wieder am Arm mit dem gleichen Prellverhalten, mein Konzi hat mir daraufhin die Uhr sehr kulant getauscht (vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Hieber in MĂŒnchen). Die Neue trage ich gerade ein, das Gangverhalten lĂ€sst auch hier etwas zu wĂŒnschen ĂŒbrig, derzeit +8 sec/24h, wohlgemerkt COSC zertifiziertes Kaliber 17, zumindest prellt sie nicht und der Rest wird sich schon einpendeln.
An den TS, die Breitling sieht toll aus und hat absolut etwas, die Omega ist nicht so groß, hat mehr Bling Bling und ein sehr gut laufendes Werk, man kann sich aber relativ schnell an ihr satt sehen (speziell die Zeiger), zumindest ging es mir seinerzeit so (hatte mir 2009 die 42mm PO Version geholt), trotzdem beides tolle Uhren, einfach auf‘s BauchgefĂŒhl hören.
 

AnhÀnge

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Mueller27

Mueller27

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‱gibt es Mitglieder, welche Uhren von beiden Herstellern besitzen oder besaßen und mir zur QualitĂ€t etwas sagen können
Ja, hier! :-)

Ich hatte in den letzten Jahren beide Modelle, bzw. genau die direkten VorgÀnger der von dir gezeigten Uhren.
(Wobei ich Breitling weiter treu geblieben bin, aber spÀter zur Breitling COLT gewechselt bin, die ich noch immer besitze. )

Vorneweg muss man aber festhalten, dass die beiden Uhren nun mal in unterschiedlichen Preisklassen spielen, auf dem Grau- und Onlinemarkt einmal 3.000€ und die andere fast 5.000€. Auf dem Gebrauchtmarkt dĂŒrfte die Spreizung noch etwas grĂ¶ĂŸer sein.

Von dem was Du von außen siehst sind beide Modelle fĂŒr mich aber auf dem gleichen Level. Breitling und Omega sind was GehĂ€use, BĂ€nder, Blatt und Zeiger ihrer Diver angeht absolut gleichauf.

Dadurch dass die Planet Ocean aber durch die vielen extra Details auf dem Blatt insgesamt etwas "schmuckiger" wirkt und ein StĂŒck weniger Toolwatch ist als die Breitling, dĂŒrfte die Omega fĂŒr den unbedarften Zuschauer aus der Ferne teurer wirken, das hat aber nichts mit der QualitĂ€t des Dargebrachten zu tun.

Der Aufpreis der Omega liegt daher klar beim Werk:
Das ist nicht wenigen Uhrenfreunden einen glatten Tausender wert durch den Glasboden der Omega deren Werk sehen zu können und zu wissen und zu fĂŒhlen dass sie eines der besten modernen Werke, wenn es um Ganggenauigkeit und Robustheit geht, besitzen, das man fĂŒr Geld kaufen kann.*

Der zweite Mehrwert der Omega liegt eben beim Image: .
Zum einen der Marke, zum anderen aber der Planet Ocean-Linie insgesamt. Omega hat diese Linie vor nun inzwischen 15 Jahren lanciert, das Marketing anfangs eng mit James Bond verknĂŒpft und vor allem die Linie mit jedem Modellwechsel sorgsam gepflegt. So ist ein Modell mit Wiedererkennungswert entstanden.
Breitling dagegen war mit der Superocean Linie, bzw. Superocean II im letzten Jahrzehnt etwas sprunghafter, da fehlte bisher die Ruhe um diese Modell-Linie wirklich fest als Klasiker zu verankern.

Fazit:
Beide Uhren sind ihr Geld in gleichem Maße wert.
Das Äußere spielt qualitativ in der gleichen Liga.
Wem das Uhrwerk wichtig ist, wird aber sowieso zur Omega greifen.

Am Ende muss der Geschmack entscheiden - denn beides sind ja durchau sehr unterschiedliche Uhren mit anderem Charakter.

(Ich persönlich mag Breitling inzwischen lieber als Omega, da die Marke sich im Design etwas leicht extravagantes bewahrt hat. Die Breitling Colt macht sicher 50% der Tragezeit aller meiner Uhren aus. Meine Omega Planet Ocean dagegen hab' ich dann irgendwann gegen eine Rolex Submariner getauscht, nach dem Motto: Keine halben Sachen. Wenn schon, denn schon. :-))


Carsten

* was aber neben dem höheren Anschaffungspreis auf lange Sicht von 20 Jahren auch zu deutliche höheren Unterhaltskosten fĂŒhren wird. So ist in der Forenwelt in letzter Zeit zu beobachten, dass die noch vor einigen Jahren generell gegenĂŒber jedem neuen "Manufakturwerk" euphorische Stimmung sich etwas abgekĂŒhlt hat, und "ETA-Werk" heute nicht mehr per se als Nachteil gesehen wird, zumal ein gut einreguliertes Chronometer-ETA, wie es Breitling mit viel Aufwand verbaut auch schon nah an die +/- 0 Abweichung kommt, und noch besser als "0" geht nun mal nicht. Am Ende bleibt das Werke-Thema aber immer reine Emotion.
 
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R. D. LeBay

R. D. LeBay

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@Stuart9
Mal 'ne blöde Frage, weil ich's wirklich nicht weiß / erkennen könnte: Woran merkst Du, dass die Uhr prellt?
 
20fingers

20fingers

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Ich stimme auch fĂŒr PO... aber bei der GrĂ¶ĂŸe wĂŒrde ich auch nochmal etwas grĂ¶ĂŸeres umschnallen.
Meine Frau trĂ€gt auch PO, die Weiße in 42mm. Sie hat sehr schmale Arme und Wrist - natĂŒrlich sitzt die Uhr leger. Ich finde die Uhr an Ihr sexy und keinesfalls zu groß. Mein Wrist ist mit 17cm auch nicht mĂ€chtig aber die Uhr sieht da wie ein Spielzeug aus, wĂ€hrend meine Sub mit 40mm einfach die perfekte GrĂ¶ĂŸe besitzt. Will damit sagen, das Anhand der gezeigten Bilder ich es an der GrĂ¶ĂŸe nicht festmachen wollte.
 
Stuart9

Stuart9

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@R. D. LeBay
Erstmals kann man es am ungewöhnlichen Gangverhalten zumindest identifizieren, einen Tag im BĂŒro mit c.a. +4sec/24h und am nĂ€chsten bei sportlicher BetĂ€tigung mit +16sec/24h oder mehr. Prellen entsteht bei Vollaufzug der Feder, also unter vollem Drehmoment, wobei zusĂ€tzlich aufgenommene Energie durch Bewegung oder Aufzug ĂŒber das schnellere Gangverhalten durch die Zeiger sichtbar, zĂŒgig abgebaut wird.
Normalerweise sollte dies nicht oder nur geringfĂŒgig passieren, da die Feder im Federhaus eine Rutschkupplung besitzt damit die aufzunehmende Energie begrenzt wird, aber... es können viele Faktoren eine Rolle spielen, etwa verklebte Unruhspirale, nicht korrekt sitzende Palettensteine etc. ist wohl ein endloses Thema.
 
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Max Power

Max Power

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Nun meine Fragen hierzu:
‱gibt es Mitglieder, welche Uhren von beiden Herstellern besitzen oder besaßen und mir zur QualitĂ€t etwas sagen können
‱Wie sieht es mit dem modifizierten Werk von Breitling aus. Bezahlt man bei der Uhr fĂŒr ein Uhrwerk, welches man auch von gĂŒnstigeren Herstellern bekommen könnte oder sind die modifizierten Werke von Breitling wirklich qualitativ hochwertiger, ganggenauer und exklusiver?
Wie schon oben geschrieben hatte ich bis vor kurzem eine 2016er (nicht 2013) Omega PO mit der ich qualitativ nicht zufrieden war, wacklige LĂŒnette, Bandanstösse, Band. Gangwerte waren jedoch top.

Jetzt habe ich eine Breitling (2010er Avenger Skyland Code Yellow) und bin sehr zufrieden. Die Verarbeitung der Uhr (LĂŒnette, GehĂ€use, Zifferblatt, Haptik allgemein) ist sensationell. Alles ist perfekt. Auch die Gangwerte im absoluten Chronometerbereich.

Da ist mir die ExklusivitĂ€t eines Manufakturkalibers wirklich egal, obgleich es natĂŒrlich seinen Reiz hat.
 
klausthaler

klausthaler

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Ich besitze die SO44 (2013) und die PO43,5 (2019).
Beides sind tolle Uhren welche in meinen Augen ihr Geld absolut wert sind.
Die Omega ist vom GehĂ€useform aufwĂ€ndiger gearbeitet, es gibt verschieden Fasen und Schliffe. Polierte OberflĂ€chen wechseln sich mit gebĂŒrsteten ab. Das Erzeugt teilweise den Eindruck die Omega sei höherwertig als die vom GehĂ€use doch recht schlichte Breitling. Auch das Ziffernblatt aus Keramik sowie die Indices und Zeiger (poliert) glĂ€nzen sehr stark. Die Breitling kommt da eher im Tarnzug daher.

Auch wenn ich die aktuelle Super Ocean noch nicht in der Hand hatte, so bin ich der Meinung das die Omega, bis auf das Werk, nicht höherwertig sondern einfach anders ist.

Zum Werk: Bei meiner PO ist das 8900er verbaut welches imho ein absolut erstklassiges Werk ist. Ich habe bis jetzt zwei Uhren mit diesem Werk besessen. Eines ging ca. 1 Sek vor am Tag, das aktuelle geht mit ca. +1 Sek. pro Woche. Das Kaliber 17 kann das im Prinzip auch, kommt aber selten ab Werk derart genau reguliert.
Technisch ist das 8000er Meilen vor dem Breitling 17. Im Alltag spielt es, bis auf die Gangreserve, eigentlich keine Rolle.

Beim Band und der Schließe sieht es fĂŒr mich Ă€hnlich aus. Die Schließe der PO bietet erheblich mehr Komfort, ist aber auch grĂ¶ĂŸer und dicker. Die der Breitling liegt dafĂŒr sehr gut am Handgelenk. Beide BĂ€nder sind extrem angenehm zu tragen. Die Glieder der Omega sind kleiner, die der Breitling in allen Achsen beweglich. So liegt der Tragekomfort auf gleichem Niveau.

Als Fazit wĂŒrde ich sagen: Nimm die die dich wirklich in den Bann zieht. Mit ObjektivitĂ€t kommst Du da nicht weiter. ;-)
 
R. D. LeBay

R. D. LeBay

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@Stuart9
Herzlichen Dank fĂŒr die ErklĂ€rung. Ich hatte das PhĂ€nomen bei meinen Uhren bisher noch nicht, daher: Again what learned. ;)
 
johro

johro

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nÀhe Wien
@R. D. LeBay
Prellen entsteht bei Vollaufzug der Feder, also unter vollem Drehmoment, wobei zusĂ€tzlich aufgenommene Energie durch Bewegung oder Aufzug ĂŒber das schnellere Gangverhalten durch die Zeiger sichtbar, zĂŒgig abgebaut wird.
wie? an den Zeiger sieht man das?

@Stuart9
Herzlichen Dank fĂŒr die ErklĂ€rung. Ich hatte das PhĂ€nomen bei meinen Uhren bisher noch nicht, daher: Again what learned. ;)
das ganze siehst du auf der Zeitwaage an der Höhe der Amplitude und an den Messpunkten, die dann nicht 2mal (normal) sondern auch schon 3mal dargestellt werden. So kann man das nachweisen, vermuten lÀsst sich das schwer.
 
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Stuart9

Stuart9

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@johro
Och komm, die Zeiger beginnen dann ganz leicht zu vibrieren. :-)
Keine Ahnung fĂŒr was andere ihre Zeiger verwenden, ich kann damit die Zeit ablesen und manchmal vergeht sie dann schneller. ;-)

PS: Mein „Korrekt“ bezog sich auf deine technisch bessere ErklĂ€rung.
 
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Mr.Pink

Mr.Pink

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Erstmal willkommen im Forum lieber TS und freut mich zu sehen, dass Gleichaltrige den Weg hier hin finden :super:

Was Deine Auswahl betrifft, wĂŒrde ich persönlich zur Omega tendieren. Du sagst das sei Deine erste und damit (zunĂ€chst) einzige teure Uhr. Vermutlich wirst Du sie dann entsprechend zu verschiedensten Gelegenheiten tragen wollen. FĂŒr mich, andere mögen das nicht so beurteilen, ist die Omega da einfach flexibler. Schmuckig glĂ€nzend und trotzdem sportlich durch und durch. Zudem finde ich sie anhand der Bilder passender. Aber auch das ist Geschmackssache und höchst subjektiv. Der eine trĂ€gt gerne grĂ¶ĂŸer, der andere kleiner. Solange das L2L-Mass nicht das Handgelenk ĂŒbertrifft, bleibt es tragbar. Zu bedenken gebe ich aber, dass der grössere Durchmesser definitiv spĂŒrbar ist.
Zur Verarbeitung wurde hier ja bereits das ein oder andere gesagt. Bei der Omega ist einfach mehr los. Es gibt aufwendige Schliffe und feine Materialien. Die Breitling ist da zurĂŒckhaltender und tooliger. Das sind einfach unterschiedliche Konzepte und fĂŒr mich daher schwierig zu vergleichen.
Bei beiden Marken wirst du Negativerfahrungen finden können. Dinge wie Spaltmasse, Haptik der LĂŒnetten oder deren Ausrichtung kannst Du aber beim Kauf in Augenschein nehmen und vorab bewerten. In die Werksdiskussion steige ich nicht ein. Das ist bereits unzĂ€hlige Male erschöpfend diskutiert worden und es wird hier nie die eine Antwort geben.

Unterm Strich machst Du mit keiner der beiden Uhren was falsch. Nimm die, bei der es Dir im Laden schwerer gefallen ist sie wieder aufs Tablett des VerkĂ€ufers zurĂŒck zu legen. Und vor allem lass uns wissen, welche es am Ende geworden ist 😉
 
B

bluewings85

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Optisch die Breitling, technisch die Omega.
Nur ob man im Alltag die bessere Technik merkt ?!? Ansichtssache 😉
 
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Neue Breitling Superocean 2 42 vs Omega Planet Ocean 600m 39.5

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