Neo-Vintage, Bi-Color und derbe sexy: Oris Divers Sixty-Five Stahl & Bronze (01 733 7707 4354-07 5 20 45)

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Townes

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Prolog:
Eigene Uhrenvorstellungen haben für mich immer auch etwas Therapeutisches. Beim Schreiben arbeite ich meine Entscheidungsfindung auf, reflektiere die Entwicklung meiner Sammlung, verleihe meiner Freude über die schöne, neue Uhr Ausdruck - und amüsiere mich über mich selbst und meine vermeintlich objektive, rationale Rechtfertigung subjektiver, emotionaler Prozesse. Das ist Teil des Spiels, Teil der Leidenschaft; der eine oder die andere kann das vielleicht nachvollziehen. Wen das nicht sonderlich interessiert, der kann nach unten scrollen – dort finden sich Daten und Fotos.

Liebe Uhrengemeinde,

nach 34 Monaten Abstinenz hatte ich mal wieder das Bedürfnis nach einem Neuzugang. Ein Diver im Retro-Look sollte es sein. Nun bin ich ja immer wieder überrascht, wie vorausschauend die Uhrenindustrie arbeitet und wie gut deren Trendscouts und Designer die Nachfrage antizipieren: Just in dem Moment, in dem ich feststelle, dass ich ohne einen Neo-Vintage-Diver nicht mehr leben kann - zack - schon kommen diverse große Hersteller sowie zahlreiche Microbrands mit einem ebensolchen Modell auf den Markt. Erstaunlich, oder? Die Frage, ob die Hersteller mit ihrem Angebot ebendieses Bedürfnis nicht erst bei mir ausgelöst haben, verdränge ich. Wer gilt schon gerne als manipulierbar… ;-)

Natürlich könnte man die Frage stellen, warum nur Retro-Look und nicht gleich Vintage? Die Frage ist durchaus berechtigt, zumal ich schon Vintage Diver in der Box hatte:

LUCTradition.png

Beides coole Uhren, aber die Longines hat mir am Arm leider nie gefallen. Die Tradition mochte ich sehr gerne; inzwischen lässt sie es sich am Bodensee gutgehen. Verkauft habe ich sie lediglich, weil ich meine Sammlung im Zaum halten und das Fass „Vintage Diver“ wieder schließen wollte. Und ich mache es jetzt nicht wieder auf. Zudem wollte ich eine Uhr im Bestzustand, ohne Tragespuren. Also, kein Vintage-Diver. Basta.

Das Profil
Also, mein neuer Neo-Vintage Diver sollte folgendes Anforderungsprofil erfüllen:
  • „Dress-Diver“, eher edel als „toolig“. Ich brauche die Uhr nicht zum Schwimmen oder Schnorcheln, schon gar nicht zum Tauchen.
  • Schwarzes, „aufgeräumtes“, gut ablesbares Blatt, vorzugsweise ohne Ziffern. Man wird älter…;-)
  • Möglichst wenige, besser gar keine farblichen Akzente (Blatt, Zeigerspiel, Lünette). Ich habe genügend Farbe bei meinen Vintage-Tickern. Auch bei Divern habe ich gerne mal den einen oder anderen (orangen) Akzent. Diesmal war mir war nach einer etwas leiseren Uhr. No Colour for Old Men!
  • 39 - 41 mm Durchmesser, L2L max. 50 mm, möglichst flaches Gehäuse
  • Saphirglas oder Plexi, gerne gewölbt
  • Lederband; zumindest soll ihm Leder gut stehen
  • Kaliber zweitrangig, in jedem Fall mechanisch, gerne ein Werk, das ich noch nicht in der Sammlung habe
  • Budget max. 1.500 €.
Die Kandidaten
Nach etlichen Stunden Recherche im Netz und dem Besuch zahlreicher Konzis blieben fünf Kandidaten übrig:

Als erste fiel mir eine Uhr auf bzw. wieder ein, um die ich schon seit Jahren immer mal wieder herumschleiche, die Sinn 104 St Sa I. Sollte mein neuer Diver also in Wahrheit meine erste Fliegeruhr sein? Die Uhr ist wunderschön und entspricht dem Anforderungsprofil in fast allen Punkten. Insbesondere das aufgeräumte und flieger-typisch gut ablesbare Blatt gefällt mir sehr. Zudem macht sie auch an Leder eine gute Figur.

Der zweite Kandidat war die Mido Ocean Star Tribute. Ebenfalls sehr schick, etwas tooliger, vielleicht nicht ganz so „seriös“ wie und weniger edel als die Sinn und durch den orangen Sekundenzeiger ein Tick mehr Farbe. Dafür Retro-Charme, gewölbtes Saphirglas und 80 Stunden Gangreserve auf der Habenseite.

Nummer 3: Die Re-Edition der Yema Superman, inzwischen mit 39 oder 41 mm Durchmesser und an Stahl oder Gummi erhältlich. Mit Kronenschutz und Lünettenfixierung recht „toolig“. Domed Sapphire, flach, leicht, ausreichend Vintage-Charakter. Aber wie steht ihr Leder? Leider live erstmal nicht zu betrachten und zu befingern…

Last but not Least: Die Baltic Aquascaphe, ein Traum von einer Uhr: Domed Sapphire, cremefarbene Vintage-Lume, Saphirglas auf der Lünette, was ihr Tiefe und einen modernen „Bakelit-Look“ verleiht (so macht man das, liebe Certina DS PH200M-Designer!). An Stahl (BoR mit Quick Release Federstegen) oder/und Gummi erhältlich. Der Haken: Ich habe alle meine Microbrands-Ticker irgendwann wieder verkauft und mir eigentlich vorgenommen, die Finger davon zu lassen. Außerdem wäre die Uhr erst wieder ab 21.11.2019 bestellbar - und wiederum ohne sie vorher einmal live gesehen und befummelt zu haben.

Ums kurz zu machen: Drei der vier bleiben weiterhin auf meiner Wunschliste. Der Sinn fehlt auf den ersten Blick vielleicht der Retro-Charm – dafür ist sie aber wohl die Zeitloseste von allen. Bei der Mido sprang letztlich am Arm der Funke nicht über - die ist raus. Die Yema ist mir für den Moment zu toolig und keine fürs Lederband. Ich würde sie wohl an Gummi oder Stahl tragen; sie bleibt unter Beobachtung. Bei der Baltic Aquascaphe habe ich noch etwas Zeit, um mich zu entscheiden. Die ist wirklich klasse und rückt in meiner Wunschliste auf Platz 1 vor. Ich würde sie (locker) am BoR-Band tragen und mich ggf. für das blaue Gilt Dial entscheiden - dann kann ich mir einreden, sie unterscheide sich von meinem Neuzugang. ;-)

Die Gewinnerin: Oris Divers Sixty-Five (Stahl und Bronze)
Im Nachhinein betrachtet war es Liebe auf den ersten Blick. Die Divers 65-Serie habe ich bereits länger im Auge und wäre bei der frühen deauville-blauen Variante beinahe schon schwach geworden. Nun rückten die 65er mit inzwischen vielen neuen Varianten anlässlich meiner aktuellen Suche wieder ins Blickfeld.

Den Ausschlag für die gewählte Referenz haben insbesondere die folgenden Merkmale gegeben:
  • Das aufgeräumte und sehr gut ablesbare, ziffernlose Blatt
  • Die stimmigen Proportionen – vornehmlich bei der 40 mm-Variante
  • Der Retro-Charme der Uhr, wozu vor allem
    • das (stark!) gewölbte Saphirglas,
    • die applizierten rose-goldfarbenen Indizes und Zeiger
    • die cremefarbene Lume inkl. der farblich abgestimmten Beschriftung sowie
    • der Bronzering der Lünette beitragen.
Meines Erachtens ist insbesondere der Bronzering der Lünette ein Akzent, der den Unterschied macht, weil er nicht gleich beim ersten Blick, sondern erst unter bestimmten Blickwinkeln auffällt. Und weil er - gemeinsam mit Indizes und Zeiger - einen schönen, warmen Kontrast zum Schwarz des Alu-Inlays und zum Edelstahlgehäuse bildet. Es ist genauso viel Bronze wie nötig – mehr hätte es nicht sein dürfen. Bereits eine Bronze-Krone etwa oder eine komplette Lünette aus Bronze wäre für mich schon wieder zu viel des Guten gewesen. Der Bronze-Ring ist - im Gegensatz zum eher matten Finish der Carl Brashear-Modelle - glänzend/poliert. Ich bin gespannt, wie sich Patina entwickelt und vermute, dass dies weniger „dramatisch“ vonstattengeht, als bei den matten Varianten.

Die einseitig drehbare Lünette hat genau die richtige Breite, rastet sauber ein, hat kein Spiel und ist exakt ausgerichtet.

Aufgrund des fehlenden Kronenschutzes wirkt der Diver – entsprechend meiner Präferenzen - edler und weniger toolig. Dazu trägt auch das (oben gebürstete und) seitlich hochglänzende Gehäuse bei. Den glänzenden Boden ziert das Oris-Logo. Das hochwertige braune Lederband ist anfangs etwas steif, hat Quick Release-Stege, eine signierte Dornschließe und steht der Uhr hervorragend.

Die gelegentlich bemängelte geringe WaDi von 10 Bar interessiert mich nicht. Die Uhr wird sehr häufig mit Hemden und Sakkos in Berührung kommen – mit Wasser jedoch nie. Und Händewaschen kann sie ab.

Das stark gewölbte Saphirglas auf dem recht flachen Gehäuse (Höhe insgesamt 13 mm) gefällt mir außerordentlich gut, sorgt für Vintage-Feeling und bietet interessante An- bzw. Einsichten (andere würden vielleicht sagen, Verzerrungen und Spiegelungen ;-)). Es ist lediglich innen entspiegelt, somit kann die äußere Schicht auch nicht verkratzen.

Die Leuchtmasse – zumindest die der Indizes - ist bescheiden, was dem Vintage-Look geschuldet ist. Die der Zeiger ist besser und hat einen hellen Grünton. Vermutlich aufgrund meiner vielen Vintage-Ticker war die Lume für mich aber noch nie ein Kriterium beim Kauf einer Uhr. Was für mich ein Kriterium war: Dieses „Gilt Dial“ ist einfach derbe sexy und schimmert z. T. dunkelblau; die Einfassungen der Indizes funkeln im Sonnenlicht.

Die Zeiger passen farblich zu den Indizes, die Länge ist perfekt. Die signierte Krone ist haptisch absolut in Ordnung und lässt sich sauber verschrauben; der Aufzug ist geschmeidig.

Bezüglich des Datums wohnen zwei Seelen in meiner Brust: Einerseits schätze ich Uhren mit Datum, weil ich im Alltag tatsächlich fast genauso häufig ob des Datums aufs Handgelenk schaue, wie um die Zeit abzulesen. Andererseits hätte ich das Blatt der 65 ohne Datum wohl noch harmonischer gefunden. Sei’s drum, zumindest ist das Datum zurück auf der 6, sauber zentriert, die Scheibe Gott sei Dank schwarz und die Schriftart gefällig. Da habe ich bei dem einen oder anderen Breitling-Chrono schon deutlich weniger passende Fonts gesehen…

Das Oris 733, Basis Sellita SW 200-1 (das Pendant zum ETA 2824-2), läuft bisher mit konstant 7 Sekunden im Plus. Das ist sehr ordentlich. 80 Stunden Gangreserve wären schön gewesen, aber einen Tod muss man sterben. Dafür ruckelt der Sekundenzeiger auch nicht so.

Der (Listen-) Preis ist zumindest ambitioniert, anlässlich des gebotenen mechanischen Inhalts wohl eher hoch. Mit Hilfe eines im Forum bekannten und geschätzten Grauhändlers konnte ich jedoch innerhalb meines Budgets bleiben. Darüber hinaus war ich durchaus bereit, das gelungene Design zu honorieren. Diskussionen über Preisunterschiede, technische Finessen und Qualitätsstufen der Kaliber sind ohnehin müßig, wenn einen eine Uhr emotional packt.

Und das tut sie zweifellos. Die ersten Tage mit meiner ersten Oris waren äußerst angenehm. Sie passt gut zu meinem (Kleidungs-) Stil, der Tragekomfort ist hervorragend und ich ertappe mich häufig dabei, verträumt über das gewölbte Glas des flachen Gehäuses zu streicheln…

Danke fürs Lesen, abschließend Daten und Fotos:

Die Daten:
Referenz: 01 733 7707 4354-07 5 20 45

Gehäuse:
Mehrteiliges Stahl/Bronzegehäuse, Lünette mit Minutenskala, verschraubte Krone
Durchmesser: 40 mm
Horn zu Horn: 48 mm
Höhe: 13 mm
Bandanstoß: 20 mm
Glas: Saphir, beidseitig gewölbt, Innenseite entspiegelt
Boden: Edelstahl, verschraubt, Spezialgravur
WaDi: 10 bar
Zifferblatt: schwarz, Indexe und Zeiger Superluminova light old radium
Armband: Braunes Lederarmband, Edelstahl-Dornschließe

Kaliber:
Oris 733, Basis SW 200-1
Frequenz: 28.800 A/h, 4 Hz
Lagersteine: 26
Gangreserve: 38 Std.

Die Fotos:
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Mapa

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Erster! Wunderbare Uhr die ich auch schon auf dem Schirm hatte. Das Lederband steht ihr ganz hervorragend und das domed Plexylookalike Saphir sieht super sexy aus. Mir gefällt sie! Glückwunsch dazu!
 

Ruebekarl

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Hast Dir da ein schönes Teil geangelt, bicolor ins anders ;), ist momentan ja stark im Kommen die Farbwahl! Die polierte Bronze hat wirklich was, so hatte ich das gar nicht im Kopf. Ich hoffe, ich kriegen den frei nach Deiner Vorstellung!

Gruss vom Bodensee, auch von Deiner oben erwähnten Ex ;)
 

Frank-san

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Hey. Klasse Uhr. Ja, die Oris ist wirklich sexy! Bin gespannt, wie sie abgehangen aussieht, also wenn die Bronze angelaufen ist.
 

datoni

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Alles richtig gemacht, das original Leder macht mich gerade auch richtig an.

Viel Spaß damit!
 

timeinside

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Mit Taucheruhren kann ich in der Regel nichts anfangen, aber die Uhr ist wirklich nett. Viel Spaß mit der schicken Oris! :super:
 

T. Freelancer

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OWL wo es am Höchsten ist
Hallo townes,

Deine Vorstellung habe ich mit großem Interesse gelesen. Du hast die Oris 65 super präsentiert.
Interessanterweise hatte ich auch die wirklich alte Longines und habe sie gegen einen elektrifizierten Certina Chronographen getauscht. Das habe ich erst kurz bereut, weiß aber mittlerweile was ich an der Certina habe.
Mir gefällt die Oris auf Deinen Bildern sehr. Schlich auch schon um einige Varianten herum. :oops:
Leider konnte ich sie noch nicht live erleben.
Nun meine Fragen ;-): das Band ist das serienmäßige mit Schnellwechselsystem?
Unter der Referenz finde ich eine Uhr, deren ZB-farbe ein dunkles Jägergrün zu sein scheint. Deine hat aber ein schwarzes ZB :hmm:
Die noch weiterhin Viel Freude mit der Oris.
 

Townes

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@all Danke sehr!

@T. Freelancer

Angesichts der vielen Varianten der 65 ist das tatsächlich etwas unübersichtlich. Also, meine im Threadtitel angegebene Referenz 01 733 7707 4354-07 5 20 45 steht für
  • 40 mm
  • Bronzering
  • schwarzes Blatt
  • helles Lederarmband
Die mit dem grünen Blatt hat die Referenz 01 733 7707 4357-07 5 20 45.

Das Band ist das serienmäßige mit Schnellwechselsystem. Die letzten beiden Ziffern der Referenz stehen für das Band:
45 = Lederband, helleres Braun
55 = Lederband, dunkleres Braun

Die 8. und 9. Ziffer der Referenz steht offenbar für den Duchmesser; das Ganze gibt es nämlich auch in 42 mm:
...07 = 40 mm
...20 = 42 mm

Ziffer 10 und 11 der Referenz stehen anscheinend für den Lünettenring:
...43 = Bronze
...40 = Edelstahl

Also, aufpassen bei der Bestellung! ;-)
 

14-Uhr

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Glückwunsch zur wundervollen 65 und danke für die kurzweilige Vorstellung. Ich bin auch absoluter Fan der 65.
Das Stahlband würde ihr aber auch gut stehen.
Ich wünsche dir viel Spaß und gute Gangwerte.....
 

DerDigger

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Sehr sehr schöne Präsentation einer sehr schönen Uhr! Ich stehe kurz vor dem Kauf meiner ersten „teureren“ Uhr und die Oris ist noch in der engeren Auswahl.
Darf ich fragen was für einen HGU du hast?
Ich bin leider Fan von einer guten Lume. Ist die Lume der Oris nur schwach oder gleichzeitig auch schnell verschwunden?
Danke Dir!
 

YvesFrench

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Sehr schöne Uhr. Die habe ich gestern bei Oris auch angeschaut plus die Aquis „Hulk“. Beide in der engen Auswahl. Nachdem ich dann aber gehört habe, dass der Glastausch (auch Saphir kann verkratzen) bei der 65er 500 Euro kostet, fällt die wohl raus bei mir.
 

Townes

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Sehr sehr schöne Präsentation einer sehr schönen Uhr! Ich stehe kurz vor dem Kauf meiner ersten „teureren“ Uhr und die Oris ist noch in der engeren Auswahl.
Darf ich fragen was für einen HGU du hast?
Ich bin leider Fan von einer guten Lume. Ist die Lume der Oris nur schwach oder gleichzeitig auch schnell verschwunden?
Danke Dir!
Danke sehr! Ich habe eher Mädchenhandgelenke, ca. 17,5 cm. Meine größte Uhr lt. Durchmesser ist eine Seiko Turtle (44 mm). Entscheidend bei mir ist jedoch die Länge L2L und da ist meine Longines Hydro Conquest mit 52 mm das Ende der Fahnenstange; mehr dürfen es nicht sein. Die Oris hat 48 mm von Horn zu Horn. Das Modell in 42 mm wäre mir wohl zu groß, dieses passt genau.
Zur Dauer der Leuchtkraft kann ich nichts sagen, weil ich schlicht und erfreifend noch nicht darauf geachtet habe. Ich reiche die Info nach.

Sehr schöne Uhr. Die habe ich gestern bei Oris auch angeschaut plus die Aquis „Hulk“. Beide in der engen Auswahl. Nachdem ich dann aber gehört habe, dass der Glastausch (auch Saphir kann verkratzen) bei der 65er 500 Euro kostet, fällt die wohl raus bei mir.
Vielen Dank! Im gleichen Faden, aus dem du diese Info hast, hast du aber doch sicher auch gelesen, dass ein guter, freier Uhrmacher Mittel und Wege kennt, das Glas für einen Bruchteil des genannten Betrages zu ersetzen, oder? Also, dieses "Argument" war und wäre für mich keines.
 

Townes

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Sehr sehr schöne Präsentation einer sehr schönen Uhr! Ich stehe kurz vor dem Kauf meiner ersten „teureren“ Uhr und die Oris ist noch in der engeren Auswahl.
Darf ich fragen was für einen HGU du hast?
Ich bin leider Fan von einer guten Lume. Ist die Lume der Oris nur schwach oder gleichzeitig auch schnell verschwunden?
Danke Dir!
Also, nach 10 Tagen am Arm: Die Leuchtdauer, insbesondere die der Zeiger, ist eigentlich ganz ordentlich. Gestoppt habe ich es nicht aber im Vergleich zu meinen Nicht-Vintage-Uhren ist das nicht (viel) kürzer.
Die Gangwerte haben sich inzwischen bei 0 bis -1 Sek/Tag eingependelt! Das ist sehr ordentlich!

Nachschlag:
OrisWrist_26_2.jpgOrisWrist_31_3.jpg
 
Thema:

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