Negative Erfahrung mit Wempe Düsseldorf

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Joergmcf

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Hallo Gemeinde,

ich benötige bitte Euren Rat und Beistand.

Ich habe letzte Woche bei Wempe in Düsseldorf probeweise ein Kautschukband an meine TAG Heuer Grand Carrera mit schwarzem Titangehäuse montieren lassen. Da mir das Lederband etwas zu kurz ist, haber ich die Uhr seit Anschaffung kaum getragen aus Angst, das Band könnte sich beim Tragen aus der Klemmung lösen.

Bevor ich die Uhr aus den Händen gegebenhabe, erklärte ich der Verkäuferin ausdrücklich, dass ich extrem unentspannt bei Kratzern und Dellen bin und man möge bitte beim Bandwechsel besonders aufmerksam vorgehn, besonders mit Hinblick auf das geschwärzte Gehäuse.

Während das Kautschukband in der Filiale montiert wurde erklärte mir die Verkäuferin dort, es gäbe auch ein Lederband für die Uhr in Überlänge bei nahezu gleichem Preis.

Kurz die Uhr mit Kautschukband angelegt und festgestellt, dass die Länge des Bandes nun passt aber das einfache Band im Vergleich zum Lederband einfach grässlich ausschaut. Also habe ich die Dame gebeten wieder das urspüngliche Lederband montieren zu lassen und das Überlängenlederband für mich zu bestellen.

Die Bestellung wurde aufgenommen und nach kurzer Zeit kam meine TAG mit dem ursprünglichen Band zurück zu uns an den Verkaufstisch. Was nun kommt könnt Ihr Euch denken.

An beiden Seiten der Uhr wurde an den Innenseiten der Gabelhörner durch den Bandwechsel Beschichtung exakt auf der Kante an- bzw. abgekratzt. An einem unteren (6 Uhr) Gabelhörner ist wohl der Federstift bei den Montagevorängen abgesprungen und hat ein vielleicht 2 mm langen Kratzer in der Oberfläche hinterlassen.

Natürlich habe ich diese Mängel sofort reklamiert und natürlich wurde seitens des Uhrmaches behauptet, diese Mängel nicht verursacht zu haben. Als Beleg dafür wurde mir erklärt man habe schließlich ein Rolex Werkzeug zum Bandwechsel verwendet (was für ein Argument) während die Verkäuferin neben mir gebetsmühlenartig erklärte "das war keinMontagefehler...".´

Außerdem habe man da Band von der Rückseite des Uhrengehäuses her entfernt, somit könne man keine Kratzer auf der Frontseite verursacht haben. Auf meinen Einwand, dass man die Kratzer bzw. Beschädigungen ja eventuell mit den Metalleinfassungen des Kautschukbandes verursacht haben könnte, wurde mir recht gegeben mit dem Hinweis, dass sei dann halt bauartbedingt und ließe sich nicht vermeiden.

Spruch der Verkäuferin zu diesem Zeitpunkt " ja dann nehmen sie halt das Kautschukband und dann sehen sie die Kratzer nicht mehr...."

Zu einem späteren Zeitpunkt erklärte sie dann noch, ich habe die Kratzer beim Probeanlegen der Uhr mit Kautschukband selber verursacht......

Ich werde im Laufe des Tages versuchen Bilder zu machen um zu zeigen um was es geht. Ich bin mir wirklich unklar darüber was ich machen soll. Die Fehlstellen durch die infantile Handhabung der Uhr beim Bandwechsel sind vorhanden. Ich sehe sie sofort, da ich weiß wo ich schauen muss.

Ob das einen Gehäusetausch rechtfertigt bzw. ob ich verlangen kann oder soll, dass Wempe einen Gehäusetausch vornimmt?

Meine bessere Hälfte hält den Vorgang zwar auch für unglaublich (eigentlich mehr die dummen und unverschämten Antworten von Verkäuferin und Uhrmacher als die eigentlichen Beschädigungen) aber hält den Umfang der Beschädigungen für zu gering als da man deshalb einen Gehäusetausch verlangen könnte.

Wie seht Ihr das? Wie sind Eure Erfahrungen in ähnlichen Situationen?

Abschließend sie gesagt, dass ich mir mittlerweile seit 3 Tagen ein Loch in den Bauch ärgere und interessanter Weise keiner der Wempe Beteiligten bisher auf die Idee gekommen ist, ein Wort des Bedauerns bzw. der Entschuldigung zu äußern.

Bilder folgen so schnell wie möglich.

Gruß JoergMCF
 
ominus

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Wenn Wempe sich entschuldigen würde,wäre es ein Schuldgestäntnis.
Natürlich kann hier im Forum niemand etwas dazu sagen.
Gut das ich meine Bänder selber wechsle.
 
Constellation

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Unseren seelischen Beistand für Kratzer an/auf dem Gehäuse (und dann noch auf schwarz) hast Du definitv.

Mit dem Rat, nun, da könnte es hapern. Erstens haben wir bisher keine Bilder und zweitens, viel gravierender, wir waren nicht dabei; weder vor der Abgabe noch bei der Rückgabe.
Dass Du "freundlich warnende Worte" ausgesprochen hast, mag sein. Aber da hilft es zukünftig nur, sich den Zustand der Uhr schriftlich (ja, ein wenig zeitaufwändig und bei Gedränge im Geschäft nicht immer leicht, denn sowohl Du als auch die anderen wollen ja noch etwas anderes machen) bestätigen zu lassen und bei Rückgabe gemeinsam dies zu prüfen.
 
ominus

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Selbst wenn du Bilder einstellen würdest,kann hier niemand die Schuldfrage klären.
Wichtiger ist es die Kratzer wieder zu entfernen.
 
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Joergmcf

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Mir geht es nicht um die Schuldfrage, die ist für mich klar. Mir geht es darum zu verstehen, ob man Fehler dieser Art hinnehmen muss bzw. ob minimale Beschädigungen an einem Uhrengehäuse die bei einer Serviceleistung durch einen Uhrmacher verursacht werden einen Mangel darstellen. Ich erwarte keine Aussage von Euch wie "ab zum Anwalt" sondern eher einen Hinweis darauf ob ich die Situation zu eng sehe bzw. eher richtig. Die Schäden sind überwiegend nicht im typischen Sichtbereich der Uhr und fallen wahrscheinlich nur mir bzw. würden nur einem von euch Euch (Uhrenverrückte) auffallen. Ich habe mal schnell versucht etwas zu fotografieren, bin aber leider ein echter Fotoidiot. Wie man aber hoffentlich erkennen kann, geht es um die Stelle am rechten unteren Horn, Innenseite der Kante, dort wo es glänzt und nicht matt schwarz ist. Ähnliche Stellen sind eher weniger stark ausgeprägt an den anderen Horninnenseiten zu finden.

Na ja zum Stichwort "Kratzer entfernen", da fällt mich nur ein Gehäusetausch ein. Eine teilweise Neu- bzw. Reparaturbeschichtung gibt es seitens TAG Heuer nicht.

Gruß

JoergMCFP1000988 (Klein).JPG
 
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Constellation

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Mir geht es nicht um die Schuldfrage, die ist für mich klar. Mir geht es darum zu verstehen, ob man Fehler dieser Art hinnehmen muss bzw. ob minimale Beschädigungen an einem Uhrengehäuse die bei einer Serviceleistung durch einen Uhrmacher verursacht werden einen Mangel darstellen. Ich erwarte keine Aussage von Euch wie "ab zum Anwalt" sondern eher einen Hinweis darauf ob ich die Situation zu eng sehe bzw. eher richtig. . . .
. . . .

Wenn Du es nicht hinnehmen wirst, was wäre dann Dein nächster Schritt??

Vorallem, das ganze war letzte Woche. In der Zwischenzeit können viele Dinge passiert sein. Denk mal das Schild bei Waschstrassen: "Eventuelle Beschädigungen müssen vor Verlassen des Grundstückes dem Betreiber angezeigt werden".

Vor diesem Hintergrund ist an und für sich alles gesagt.
 
ominus

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Für dich ist die Schuldfrage klar.
Das gleiche würde mir Wempe auch sagen.

Ich persönlich habe mit Wempe Düsseldorf bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.
 
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Joergmcf

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Für dich ist die Schuldfrage klar.
Das gleiche würde mir Wempe auch sagen.

Ich persönlich habe mit Wempe Düsseldorf bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Nun ist es aber nicht Wempe die hier anfragen und unschlüssig sind, wie sie sich verhalten sollen sondern ich . Das du bisher keine negativen Erfahrungen mit Wempe gemacht hast freut mich für dich ist für mich allerdings völlig uninteressant.

Sowohl Urmacher wie auch Verkäuferin haben im Verlauf des Gepräches zugestimmt, dass die Kratzer wohl durch die Metallbeschläge des Kautschukbandes verursacht wurden. Und nein, leider hat mir bei diesem Gespräch kein Rechtsanwalt zur Seite gestanden der gleich einen Schriftsatz aufgelegt hat.

Vielleicht wäre es all der Dummheit und Inkomptenz ratsam bei seinen Einkäufen und Inanspruchnahme von Serviceleistungen einen Anwalt in seiner Begleitung zu haben, ist aber eher nicht praktikabel.

Wenn Du es nicht hinnehmen wirst, was wäre dann Dein nächster Schritt??
Na ja, genau das ist ja der Knackpunkt. Aus meiner Sicht habe ich die Wahl zwischen nichts machen, zähneknirschend akzeptieren oder aktiv werden. Ich werde wohl auf jeden Fall nochmals das Gespräch mit Wempe suchen. Das die Situation so eigentlich nicht akzetabel ist habe ich dort vor verlassen der Filiale deutlich gemacht. (auch das wurde nicht per Schriftsatz dokumentiert)

Gruß

JoergMCF
 
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Constellation

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. . . .
. . . Und nein, leider hat mir bei diesem Gespräch kein Rechtsanwalt zur Seite gestanden der gleich einen Schriftsatz aufgelegt hat.

Vielleicht wäre es all der Dummheit und Inkomptenz ratsam bei seinen Einkäufen und Inanspruchnahme von Serviceleistungen einen Anwalt in seiner Begleitung zu haben, ist aber eher nicht praktikabel.

. . .
Ich sehe keinerlei Veranlassung, hier ironisch und leicht sarkastisch zu werden (gleichwohl ich dieser Darstellungsart, situativ passend(!), viel abgewinnen kann in aller Regel:prost:)



Da hast einen Faden aufgemacht und erhältst klare, ernst gemeinte Antworten.


Im Klartext, erneut: Du hast WEMPE (das Geschäft) ohne Einigung verlassen. Bis Du mit der Uhr dort wieder auftauchst kann so viel passiert sein, dass nichts bewiesen werden kann, wer etwas eventuell gemacht hat oder nicht.

Vorschlag: Du gehst dort hin, schaust, ob Du ein Gespräch mit dem Geschaftsführer und dem damaligen Verkäufer/in zusammenführen kannst, um alles (aus Deiner, denn WEMPE hat deren eigene) Sicht durchzugehen und auf irgendeine Lösung, die Dich befriedigt und WEMPE tragen kan, einigt.
 
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Joergmcf

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Ich neige dazu sarkastisch zu werden, wenn es mir an Geduld mangelt. Das war oder ist nicht wertend bzw. beleidigend gemeint.

Aber, ich denke ich kann und muss auch nicht Euch gegenüber beweisen, dass ich im Recht bin. Darum geht es ja auch gar nicht. Das es schwierig ist in einer solchen Situation ohne Beweise in Form von Fotos (vorher/ nacher) die Schuldfrage zu klären ist mir auch klar, auch darum geht es nicht.

Das mir Wempe vor dem Verlassens des Ladens keine Schuldanerkennung unterschreibt, sollte allerdings auch klar sein.

Vorschlag: Du gehst dort hin, schaust, ob Du ein Gespräch mit dem Geschaftsführer und dem damaligen Verkäufer/in zusammenführen kannst, um alles (aus Deiner, denn WEMPE hat deren eigene) Sicht durchzugehen und auf irgendeine Lösung, die Dich befriedigt und WEMPE tragen kan, einigt.
Sehe ich ähnlich und werde ich wohl so auch machen.

Aber nochmal zum Kern meiner eigentlichen Anfrage, sind das Schäden die man hinnehmen muss bzw. sollte? Mein Bauchgefühl sagt nein, mein Kopf eigentlich auch, oder bin ich doch zu pingelig?

Gruß

JoergMCF
 
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Berlini

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....haber ich die Uhr seit Anschaffung kaum getragen aus Angst, das Band könnte sich beim Tragen aus der Klemmung lösen......erklärte ich der Verkäuferin ausdrücklich, dass ich extrem unentspannt bei Kratzern und Dellen bin.... ich mir mittlerweile seit 3 Tagen ein Loch in den Bauch ärgere....
Nimms mir nicht übel aber ich vermute Du wärst ohne Deine Uhr(en) glücklicher.
Natürlich kannst Du Dich rechtlich nicht gegen Wempe wehren bzw. Schadensersatz erstreiten usw., wie schon Andere Hier schrieben. Wempe wird immer behaupten können: War Vorher/Waren wir nicht/Ist danach passiert etc.etc.

Die Beschichtung die beim Bandwechsel runterkratzt ist einfach eine Fehlkonstruktion. Auch da wird Nichts nachzuweisen sein: Der Hersteller kann behaupten bei sachgemäßem Bandwechsel passiere Das angeblich nicht.
 
Billi

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Nimm's mir bitte nicht übel... ich kann Deinen Ärger durchaus verstehen, mein Rat wäre aber:

Da die Beschichtung anscheinend nicht so haltbar ist und die Uhr eh noch mehr Kratzer bekommen wird... nimm für die, für andere kaum sichtbaren, Stellen einfach 'n schwarzen Edding;-)

Das ist ernstgemeint!

P.S. Das vorgeschlagene Gespräch mit dem/der Geschätsführer/in würde ich aber trotzdem noch suchen!
 
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Captain Flam

Captain Flam

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Kratzer entstehen nun mal beim Bandwechsel.
Die Uhrmacher sind da oft nicht zimperlich.
Ich hab da auch einiges erlebt.

Bei Beschichtungen tut dies natürlich noch mehr weh...
 
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Um auf Deine Fragen einzugehen: Nein, Du bist nicht zu pingelig und nein, Du musst es nicht hinnehmen,wenn andere Dein Eigentum beschädigen. Nur so, wie das gelaufen ist, hast Du keinerlei Chance, das Geschehene zu Deinen Gunsten zu ändern - es sei denn, Du findest einen äußerst entgegenkommenden Geschäftsführer, der Dir das Gehäuse kulanterweise (also ohne Anerkennung einer Rechtspflicht) ersetzt. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht und - rein hypothetisch - gibt es wahrscheinlich auch nicht. Denn wolltest Du Schadenersatz gerichtlich durchsetzen, läge bei Dir die Beweislast - aber dazu ist oben schon alles gesagt.

Ich fühle - wohl wie jeder hier - mit Dir.
 
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Mapkyc

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... oder bin ich doch zu pingelig?
...
Nach dem Lesen deiner Ausführungen würde ich mit einem klaren "Ja" antworten. Gegenstände, die im Gebrauch sind, bekommen eben Gebrauchsspuren. Das ist ganz normal. Und wenn sie auch nur mikroskopisch sein sollen, sie treten eben doch auf, weil es die Gesetze der Physik so wollen. Eine Uhr mit kratzempfindlicher Oberfläche scheint für dich ungeeignet zu sein. Mache jetzt nicht Andere dafür verantwortlich!

Einen Gegenstand, der keine Gebrauchsspuren aufweisen soll, darf eben nicht modifiziert oder gar in Betrieb genommen werden. Ist doch ganz einfach.
 
a-way-of-life

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Mache jetzt nicht Andere dafür verantwortlich!
Moment mal bitte, natürlich sind in diesem Falle Andere dafür verantwortlich gewesen, beweisbar oder nicht, aber das ist Fakt. Und es geht dem TE in erster Linie darum, ob er so was hinnehmen muss oder nicht. Muss er mMn nicht, erst recht nicht, wenn er vorher noch extra darauf hinweist!
 
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Joergmcf

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Nach dem Lesen deiner Ausführungen würde ich mit einem klaren "Ja" antworten. Gegenstände, die im Gebrauch sind, bekommen eben Gebrauchsspuren. Das ist ganz normal. Und wenn sie auch nur mikroskopisch sein sollen, sie treten eben doch auf, weil es die Gesetze der Physik so wollen. Eine Uhr mit kratzempfindlicher Oberfläche scheint für dich ungeeignet zu sein. Mache jetzt nicht Andere dafür verantwortlich!
Sorry ich verstehe deine Aussage nicht. Ich habe die Kratzer nicht generiert, wieso will ich dann Andere dafür verantwortlich machen?

Gruß

JoergMCF
 
Mapkyc

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Wenn beim manuellen Bandwechsel zwangsläufig störende Spuren auf einer empfindlichen Oberfläche entstehen, dann liegt meiner Meinung nach ein Konstruktionsfehler vor. Dafür ist sicher nicht Wempe Düsseldorf verantwortlich. Warum werfen die Hersteller Produkte auf den Markt, die man nicht bestimmungsgemäß benutzen darf, frage ich mich gerade... Wenn Stellen, die einer gelegentlichen starken Beanspruchung unterliegen, kratzempfindlich beschichtet werden, so fehlt mir dafür jedes Verständnis. Jedenfalls dann, wenn suggeriert wird, die Beschichtung muß in alle Ewigkeit halten. Entsprechend entwickelt sich dann eine Erwartungshaltung beim Kunden.
 
Mueller27

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Hi,

Bei Wempe kommst Du definitiv nicht weiter, wurde ja oben auch schon gesagt, denn entweder man macht sofort und unmittelbar im Laden den Aufstand, verlangt den Geschäftsführer und weigert sich eventuell sogar die Uhr nach dem Bandwechsel in diesem Zustand wieder zurück zu nehmen, oder die Sache ist gegessen.
Ich an deiner Stelle würde die Sache jetzt auf sich berufen lassen und runterschlucken. Das hat dann auch nichts mit "Niederlage", "Feigheit" etc. zu tun, sondern "Choose the Battle you wanna fight for!" - Spar Dir deine Energie für andere Dinge im Leben.

Außerdem würde ich hier wirklich - auch nach deiner Beschreibung - auf einen Konstruktionsfehler der Uhr tippen, eine Falle in die der Konzi getappt ist- denn Du schreibst ja, dass das angebrachte Kautschukband eine Stahl-Einfasssung hat: Und Stahl auf Stahl --> nicht gut für die Beschichtung.

Generell ist ein Bandwechsel immer eine potentiell gefährliche Angelegenheit, wenn es um etwas anderes als um ein 08/15 Band geht.

Kleine Story am Rande: Ich habe über Jahre meine Stahlbänder auch bei teuren Uhren immer bei Karstadt am Bänder-Stand kürzen lassen (dauert 2 min, keine Wartezeit, 5 €, und die Jungs und Mädels dort verstehen was vom Bandwechsel). Letzten Monat bin ich mit einer neu im Forum erworbenen Rolex dort wieder hin zum Bandkürzen und bekomme die Auskunft, dass man bei Karstadt ab sofort keine der bekannten Luxus-Marken wie Rolex/Omega/Breitling/TagHeuer etc. mehr zum Bandwechsel annehmen dürfen. Anweisung der Geschäftsleitung, es hätte zu viel Ärger mit Kunden gegeben.

Gruss, Carsten
 
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