„NAIADLOCK“ bei Omega-Uhren - wie öffnen?

Diskutiere „NAIADLOCK“ bei Omega-Uhren - wie öffnen? im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo liebe Forumsgemeinde! Viele der aktuellen Omegamodelle haben einen neuen Verschlussmechanismus des Stahl- oder Glasbodens - der sog...
Mork_vom_Ork

Mork_vom_Ork

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Hallo liebe Forumsgemeinde!

Viele der aktuellen Omegamodelle haben einen neuen Verschlussmechanismus des Stahl- oder Glasbodens - der sog. Naidlock (siehe Foto).

Ich habe im www keinen Schlüssel / Einsatz finden können mit dem man diesen Boden öffnen kann. Kennt Ihr eine Bezugsquelle dafür? Oder wisst Ihr wie man den Boden sonst öffnen kann?

Besten Dank!

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datoni

datoni

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Genau das ist der Grund warum Omega eine eigene Aufnahme designt hat.
Damit nicht jeder da rein kann.

Warum genau willst du eine relativ neue Uhr überhaupt öffnen?
 
Mork_vom_Ork

Mork_vom_Ork

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Das hab ich befürchtet…

Warum ich da rein will? Nun zum einen habe ich immer gern passende Öffner in meinem Fundus (habe bspw. auch Öffner für Rolex).

Zum anderen ist der Rotor der Automatik für meine Begriffe recht „laut“, da wollte ich mal reinsehen…
 
Oelfinger

Oelfinger

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Stück Flachmaterial und zwei aufgeschraubte Unterlegscheiben, die in die Rundungen passen. Ersatzweise Flachmaterial und zwei eingeschraubte Inbusschrauben. M8 oder M10, je nachdem, was besser passt.

IMG_20210812_164456.jpg
 
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datoni

datoni

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Den Siliziumteilen ist wurscht woraus der Werkhaltering ist, da nicht magnetisierbar.
Die Idee mit der Flachstange ist machbar, aber der garantierte Weg bleibende Abdrücke zu hinterlassen.
Wäre schade und ein Verlust der Garantie.

Ich verstehe die Intention des TS, bin auch sehr neugierig, aber bei so einer wertvollen Uhr wo auch noch Garantie drauf ist wäre mein Weg zum Händler.
 
Harpye

Harpye

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Meine Theorie zu Zinkdruckguss. .. sehr formtreu ( man kann sogar Gewinde drin abformen .. ob so kleine weiss ich ned) und sehr BILLIG wenn die Stueckzahl stimmt. Magnetismus mit nicht Ferromagnetisch leitenden Materialien vom Werk fernhalten zu wollen duerfte bis auf Supraleitung wohl in die Hose gehen und wer ein - 80Grad kaltes Ding am Handgelenk aushaelt entzieht sich auch meinem Wissen...
 
Harpye

Harpye

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Ich haett den Oeffner so ich einen brauchen wuerde aus POM gefraest und gut.. aber so aufregend find ich das Innenleben unterm Rock jetzt auch nicht. Aber der Verschluss selber scheint es in sich zu haben schaut Euch das Teil im Geaeuse mal im Zoom an.. eine Art Bajonett aber mit einem Einlegeteil. Ich könnt mir gut vorstellen dass da noch andere Effekte beim verschliessen eine Rolle spielen als pures Drehen.. z.B. sehr gerichtete Magnetfelder, die das Werk nicht erreichen sondern nur das Sperrblech anheben um die Drehung zu ermöglichen. Ist aber nur Mutmassung... sieht jedenfalls mehr nach Schloss als nach reinem Drehverschluss aus.
 
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Paulchen

Paulchen

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aus dem WTF (unnamed)
Er ist Uhrmacher und schreibt:
41626891de.jpg


Die alten Enicarböden sind oft so "vergewaltigt"
:?
:crying:

Die elegante Lösung ist der altbekannte Bergeon Öffner: boley GmbH
In Verbindung mit den Gummiöffnern: https://boley.de/de/shop/4167.saugstemp ... augstempel
Ansonsten sollte sich der eine oder andere Uhrmacher mal ein wenig Zweikomponentenkleber in die
Schublade legen. Ich öffne damit immer wieder mal Böden, die sich anders nicht bewegen lassen.
Einfach eine Latte draufkleben, am nächsten Tag ist diese ausreichend fest. Keine Angst, Latte mit
Kleber lassen sich kinderleicht vom Boden lösen.
PS: Der Omega Naiad Bajonettverschluss braucht kein Spezialwerkzeug. Mache ich genau wie alles andere
mit dem Bergeon und Gummidruckstück auf und zu. So sieht es unterm Boden aus:
https://static.watchtime.com/wp-content ... n_1000.jpg
Sprich abgesehen davon, dass Omega überall ein Logo ihres ach so tollen Verschlusses auflasert und prägt
ist und bleibt das ein Bajonettverschluss. Keine Hirn-OP bei gleichzeitiger Intervention am offenen Herzen
:whistling:



Quelle
 
Mork_vom_Ork

Mork_vom_Ork

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Schon interessant, dass es a) bis dato kein frei erwerbbares Öffnungswerkzeug gibt und b) sich scheinbar hier noch kaum jemand mit dem Öffnen dieser Böden beschäftigt hat :hmm: - es gibt sie nun doch schon einige Jahre…
 
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Harpye

Harpye

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Wenn Bernd das so schreibt ist das Sache .. mich hat nur das Teil im Bajonettspalt irgendwie gestört!
 
G

Gast93409

Gast
aus dem WTF (unnamed)
Er ist Uhrmacher und schreibt:
41626891de.jpg


Die alten Enicarböden sind oft so "vergewaltigt"
:?
:crying:

Die elegante Lösung ist der altbekannte Bergeon Öffner: boley GmbH
In Verbindung mit den Gummiöffnern: https://boley.de/de/shop/4167.saugstemp ... augstempel
Ansonsten sollte sich der eine oder andere Uhrmacher mal ein wenig Zweikomponentenkleber in die
Schublade legen. Ich öffne damit immer wieder mal Böden, die sich anders nicht bewegen lassen.
Einfach eine Latte draufkleben, am nächsten Tag ist diese ausreichend fest. Keine Angst, Latte mit
Kleber lassen sich kinderleicht vom Boden lösen.
PS: Der Omega Naiad Bajonettverschluss braucht kein Spezialwerkzeug. Mache ich genau wie alles andere
mit dem Bergeon und Gummidruckstück auf und zu. So sieht es unterm Boden aus:
https://static.watchtime.com/wp-content ... n_1000.jpg
Sprich abgesehen davon, dass Omega überall ein Logo ihres ach so tollen Verschlusses auflasert und prägt
ist und bleibt das ein Bajonettverschluss. Keine Hirn-OP bei gleichzeitiger Intervention am offenen Herzen
:whistling:



Quelle
Wie löst du den 2K Kleber wieder? Mit einem Heißluftfön?
 
Fledaron

Fledaron

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Die Bajonett Verschlüsse haben ja keinen tieferen Sinn ausser das sie es ermöglichen die schönen Böden gerade ausgerichtet zu haben. Mit den ganzen gelaser und Gravuren. Das ist nicht nur bei omegas so.
Es soll einfach perfekt ausgerichtet sein
 
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