Myiota 8203 - Beim Aufziehen machte es "Klick"

Diskutiere Myiota 8203 - Beim Aufziehen machte es "Klick" im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Zusammen, ich habe, glaube ich, meine Promaster NY00 mit Myiota 8203 (ohne Sekundenstopp) beim Aufziehen beschädigt. Habe die Uhr vor...
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KerosinUhr

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Hallo Zusammen,

ich habe, glaube ich, meine Promaster NY00 mit Myiota 8203 (ohne Sekundenstopp) beim Aufziehen beschädigt.

Habe die Uhr vor einem Jahr gekauft und war absolut begeistert von der Uhr und den Gangwerten.

Tagsüber am arm ca -5 sekunden
Nachts mit Ziffernblatt nach Oben abgelegt ca +5 Sekunden.

Konnte somit, solange sie nicht stehen geblieben ist, dauerhaft +/- 5 sekunden um die Atomzeit bleiben.

Aufziehen alle 3 Tage, mit gewohnten "sandigen" Aufzugsgeräusch.

Vor einer Woche habe ich sie aufgezogen, so wie ich es seit einem Jahr mache.

Plötzlich spürte ich einen leichten Wiederstand beim drehen der Krone.
Habe dan einfach weiter aufgezogen und es machte ein leises "Klick" oder "Plopp" Geräusch.

Man versicherte mir, das man mittlerweile Mechanische Uhrwerke nicht überdrehen kann, da diese eine Kupplung haben, falls sie voll sind passiert nichts.

Nun ist das eine Woche her und ich kann mit Sicherheit sagen, da stimmt etwas nicht.

  • Taguber am arm ca -20 Sekunden
  • Nachts abgelegt ca -10 sekunden
  • sie läuft nun ständig zu langsam

- ich kann so lange morgens aufziehen wie ich will, sie bleibt abends immer stehen, sie hällt nicht mehr wie fruher 3 tage

- beim aufziehen kann ich deutlich den Rotor hören, als ob der sich mitdreht, das war vorher definitiv nicht der fall.

Ich habe nun ein paar fragen, würde mich freuen wenn jemand sein wissen teilen könnte.

  • was kann da kaputt gegangen sein?
  • warum hat die Kupplung versagt?

  • was darf das kosten, ist es ein leichter schaden, oder ist das werk Totalschaden?
  • ich will die auf jeden Fall reparieren lassen (ist die limited Edition der NY00), will aber nicht komplett unwissend zum Uhrmacher gehen.

- kann man irgendwie es merken, spüren / hören wenn die Uhr voll aufgezogen ist oder kurz vorm stehen bleiben ist?

-wie viele Umdrehungen beim aufziehen eines Myiota 8203 sind empfohlen, habe immer ca 40 - 60 mal an der krone gedreht.

vielen Dank im voraus für eure Hilfe
 
H

HelPol

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Das kommt darauf an, die einzige Automatik, die bei meinem unbewegten Job genügend Energie erhält um sich ausreichend aufzuziehen, ist meine günstige Seiko mit 4R57A.
Selbst meine Junghans verliert jeden Tag ein wenig an Gangreserve, so dass ich sie nach drei bis vier Tagen manuell aufziehen muss.

Leider kann ich dem @KerosinUhr nicht wirklich helfen, wo das Problem bei seiner Uhr liegen könnte.
Ausser mit dem Tipp, dass 20-30x an der Krone drehen ausreichen sollte.

LG, Helmut
 
Sectorfan

Sectorfan

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Das klingt nach nem kaputten Handaufzug, der ist eigentlich auch nur für's "in Gang bringen" gedacht, also ein paar Umdrehungen reichen meiner Erfahrung mit den 8203/8204 nach, den Rest macht der automatische Aufzug, dafür ist er da und die 3 Tage klingen jetzt auch nicht wirklich plausibel bei 42 Stunden Gangreserve. :hmm:

Gruß
Mike
 
Kusch

Kusch

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Ja, du kannst deine Uhr zu Citizen schicken, nach Hamburg glaube ich, dann schauen sie sich das an und schicken dir einen Kostenvoranschlag, sonst die Uhr halt zurück.
 
K

KerosinUhr

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Das ist doch eine Automatik. :hmm:

Warum ziehst Du die überhaupt alle drei Tage bis zum Anschlag auf? :shock:
Als sie Ganz Neu war habe ich sie so lange getragen, bis sie mir am Arm stehen blieb.
Nach einer Weile stellte ich fest, das sie 3 Tage aufziehen, auf jeden fall garantiert nicht stehen bleiben wird, auch wenn ich nur wenig Bewegung bekomme.


Wenn man die Uhr täglich trägt, muss man sie doch überhaupt nicht händisch aufziehen.
Bei Mir sind nicht alle Tage gleich.
Es gibt tage da bin ich ständig auf den Beinen und bewege mich intensiv, und andere tage, da sitze ich den ganzen Tag vorm PC und mache so gut wie nichts.
Wenn ich solche ruhigen phasen habe, ist sie mir immer am arm stehen geblieben,deswegen das aufziehen alle 3 tage, dann überlebt die uhr auch solche ruhigen Tage.



Das kommt darauf an, die einzige Automatik, die bei meinem unbewegten Job genügend Energie erhält um sich ausreichend aufzuziehen, ist meine günstige Seiko mit 4R57A.
Selbst meine Junghans verliert jeden Tag ein wenig an Gangreserve, so dass ich sie nach drei bis vier Tagen manuell aufziehen muss.

Leider kann ich dem @KerosinUhr nicht wirklich helfen, wo das Problem bei seiner Uhr liegen könnte.
Ausser mit dem Tipp, dass 20-30x an der Krone drehen ausreichen sollte.

LG, Helmut
Genau das ist der Fall bei mir, trotz täglich tragen, wenn ich taguber kaum was mache und dan die uhr nachts ablege, dan geht ihr die puste aus.
Die Bewegung Tags über kann dann nicht Mal die Ruhe Phase nachts ausgleichen,und so wird die reserve immer weniger und weniger.


Ist noch Garantie drauf-?
Frag mal beim Händler nach - hier sollte jeder Citizen Händler helfen können.
Und die Änderung der Gangwerte hab ich nach 1 - 1.5 Jahren auch bemerkt.
Ja noch ein Jahr 😃


Das klingt nach nem kaputten Handaufzug, der ist eigentlich auch nur für's "in Gang bringen" gedacht, also ein paar Umdrehungen reichen meiner Erfahrung mit den 8203/8204 nach, den Rest macht der automatische Aufzug, dafür ist er da und die 3 Tage klingen jetzt auch nicht wirklich plausibel bei 42 Stunden Gangreserve. :hmm:

Gruß
Mike
Das Alle 3 Tage aufziehen ist für mich die Garantie,das sie nicht stehen bleiben wird, auch wenn ich tagsüber wenig Bewegung bekomme.



Ja, du kannst deine Uhr zu Citizen schicken, nach Hamburg glaube ich, dann schauen sie sich das an und schicken dir einen Kostenvoranschlag, sonst die Uhr halt zurück.
Das wird wohl mein weiterer Weg sein 🙂



Danke an alle für eure Anteilnahme 🙂 die wird auf jeden fall repariert.
 
Vernomeno

Vernomeno

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Also ich bin ja doch immer wieder überrascht, dass es hier doch immer wieder Leute gibt, denen die Automatik-Uhr stehen bleibt. 😅
Ich bin auch hauptsächlich im Homeoffice und habe Tage, an denen es leider nicht genügend Bewegung gibt. Dennoch ist es mir noch nie passiert, dass mir eine Automatik stehen geblieben ist.
Und ich trage auch mal Uhren im Wechsel, somit wirklich manchmal auch nur ein paar Stunden und dann am nächsten Tag erst irgendwann wieder usw.
Aber scheinbar reicht da auch selbst die normale Hausarbeit aus, um sie genügend aufzuziehen. Spülmaschine ausräumen, kochen, mit den Katern spielen, Rollläden hoch/runter, Zähne putzen, Staubsaugen... so die täglichen Sachen eben.

Ich hoffe aber auf jeden Fall, dass sie schnell repariert und wieder bei dir ist!
 
H

HelPol

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@Vernomeno:
Als Alleinstehender bleibt mir auch nichts anderes übrig, als die tägliche Hausarbeit auch selbst zu übernehmen (wobei ich weder Spülmaschine, noch Kater, noch Rollläden habe ^^).
Trotzdem schafft es nur die Seiko mit ihrem "Magic Lever", die Gangreservenverluste, die über Nacht auf dem Tisch anfallen, tagsüber (mehr als) auszugleichen.
Alle anderen bleiben stehen, lt. Gangreserveanzeige schafft es nur die Junghans mit ihrem J810.5 (Basis ETA 2892-2), die Verluste annähernd "aufzuholen".

Normalerweise aber kein Problem für mich, weil die Automatikuhren, die ich nicht trage, in den Uhrenbeweger (ich weiß, manche schreien jetzt empört auf, dass ich meine Uhren unnötigem Verschleiß aussetze, mir aber egal :-P ) kommen und ich meist sowieso nach 2-3 Tagen wechsle :D

LG, Helmut
 
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Mace

Mace

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Allem Anschein nach gibt es Zombies unter uns, oder Scheintote… 😂
Ich habe es auch noch nicht geschafft eine Automatik zum stehen zu bringen, selbst wenn nur am Abend zuhause für ein paar Stunden getragen.

Die Miyota ziehen doch nur unidirektional auf, oder? Also nicht ganz so effizient.

Aber da noch Garantie vorhanden ist, ist alles halb so wild.
 
Sigi r

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Also wenn mir eine Automatik Uhr bei täglichem Gebrauch droht stehen zu bleiben, würde ich dann eher zu einer Handaufzug tendieren, die darauf ausgelegt ist, per Hand am Leben zu gehalten werden oder im vorliegenden Fall mir eine Uhrenbeweger zulegen und die Uhr alle drei Tage über Nacht drauf schnallen. Ist immer noch besser, als permanent die Krone auf- zuzuschrauben und den Handaufzugsmechanismus zu belasten.
 
Yeast

Yeast

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Die Miyota ziehen doch nur unidirektional auf, oder? Also nicht ganz so effizient.
Das ist eine alte "Legende". Unidirektional zieht sogar besser auf, das wurde sogar in einem Fachmagazin mal ausgiebig getestet. Siehe dazu auch das gute alte 7750 Werk.

Mir blieb auch noch nie eine Automatikuhr beim Tragen stehen. Bei 8 h Tragen bauen die 2824er bei mir 25-30 h Gangreserve auf, Miyotas schaffen 30-35 h und Seiko Werke erreichen nach dieser Zeit meist Vollaufzug. Und ich bin bewegungsfauler Büromensch, der sich drei mal am Tag nen Kaffee ☕holt und zum Mittagessen raus geht.
 
Uhrahn

Uhrahn

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Also ich bin ja doch immer wieder überrascht, dass es hier doch immer wieder Leute gibt, denen die Automatik-Uhr stehen bleibt.
Geht mir auch so, zumal die Promaster meine erste Automatik war und mir ist sie nie stehen geblieben. Selbst bei "RockamRingdreiTagelangregungslosamFeuersitzenundBiertrinken-Veranstaltungen" nicht.
 
Klausuhr

Klausuhr

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Na gut, jeder hat ein anderes Bewegungsprofil. Der Mensch ist bzw. sollte sein - ein "Bewegungstier" ... finde zumindest ich. Eine Automatik ist mir tatsächlich auch noch nicht stehen geblieben.
Ganz abgesehen vom Defekt der Uhr des TS, würde ich in diesem Fall zu einer neuen Uhr mit einer anderen Antriebsart raten. Ich denke, eine Uhr mit Handaufzug oder Quarz passen viel besser zu den individuellen Eigenarten des TS.
 
Toweruser

Toweruser

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Da die Uhr noch ein Jahr Garantie hat, käme für mich nichts anderes in Frage als die Uhr einzuschicken.
Ich denke auch Quarz oder Handaufzug ist für den Threadstarter besser geeignet da es m.E. weder für den (Hand-)Aufzugsmechanismus einer Automatik noch für das Gewinde der Kronenverschraubung förderlich ist beide jahrelang zu strapazieren. Ich weiss, dass das bei vielen Uhren keinerlei Probleme macht, auch nach Jahren nicht. Bei manchen aber doch.
 
uhrenbastler

uhrenbastler

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Geht mir auch so, zumal die Promaster meine erste Automatik war und mir ist sie nie stehen geblieben. Selbst bei "RockamRingdreiTagelangregungslosamFeuersitzenundBiertrinken-Veranstaltungen" nicht.
Das Miyota 8203 ist aber nicht gerade berühmt für seine Aufzugsleistung, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Aber bevor man zu Quarz greift, könnte man sich auch mal mit dem Gedanken eines Uhrenbewegers befassen. Besser als der tägliche Handaufzug, insbesondere bei verschraubter Krone, ist sowas allemal.
 
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