Montredo Berlin - Erfahrungen

Diskutiere Montredo Berlin - Erfahrungen im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Liebe Forumsmitglieder, gerne wollen wir uns als Montredo zu den hier geschilderten Erfahrungen mit unserem Onlineshop äußern. Grundsätzlich...
Montredo_Official

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Liebe Forumsmitglieder,

gerne wollen wir uns als Montredo zu den hier geschilderten Erfahrungen mit unserem Onlineshop äußern.

Grundsätzlich sind wir stets bemüht, für unsere Kunden die bestmöglichen Preise anzubieten. Zu diesem Zweck unterhalten wir ein Händlernetzwerk, welches sich über die ganze Europäische Union erstreckt, von welchem wir unsere Ware beziehen. Wir führen kein eigenes Lager, sondern fragen bei einem konkreten Bestelleingang die entsprechende Uhr an, um sie nach genauer Prüfung an den Kunden auszuliefern. Durch diese Vorgehensweise sind wir in der Lage, überdurchschnittlich hohe Rabatte an unsere Kunden weiterzugeben. Dieser Prozess führt aber auch dazu, dass wir – im Gegensatz zu Händlern mit eigenem Warenlager – etwas längere Lieferzeiten haben.

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass der im Shop noch angezeigte Preis von dem aktuellen Preis, für die wir die Uhr tatsächlich besorgen können, abweicht. Dies kann z.B. daran liegen, dass unsere Händler diesen früher zugesagten Preis nicht mehr halten können bzw. eine frühere Vereinbarung nicht mehr aktuell ist. Wir verstehen und bedauern es sehr, wenn dies bei den Kunden zu Irritationen und Frust führt. Seid aber versichert, dass wir immer bemüht sind, die angefragten Uhren zum bestmöglichen Preis zu bekommen und auch entsprechend knapp kalkulieren. Einige Posts in diesem Thread bestärken uns auch darin, dass diese Preisgestaltung durchaus erfolgreich ist. Mit der endgültigen Auslieferung an den Kunden kommt dann der Vertrag zu den vereinbarten Konditionen zustande. Dies wird bei Online-Shops branchenübergreifend standardmäßig so gehandhabt.

Schließlich hat das vorläufige Einbehalten der Garantiekarte den Zweck, dem Kunden sein uneingeschränktes Rückgaberecht zu garantieren. Sobald dieses durch Fristablauf erloschen ist, bekommt der Kunde selbstverständlich die ausgefüllte Karte postalisch zugeschickt.

Sollten weitere Fragen bestehen, könnt ihr euch gerne jederzeit an uns wenden.
 
dermonta

dermonta

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Mit der endgültigen Auslieferung an den Kunden kommt dann der Vertrag zu den vereinbarten Konditionen zustande. Dies wird bei Online-Shops branchenübergreifend standardmäßig so gehandhabt.
Das solltet ihr mal den Anwalt wechseln. Das deutsche Recht sagt eindeutig was anderes darüber wann ein verbindlicher Kaufvertrag zustande kommt....
 
geistik

geistik

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Danke für die Erläuterungen, ich begrüße das sehr.
An irgendeiner Stelle muss eben der gute Preis begründet sein, von daher habt ihr vollstes Verständnis von meiner Seite.
Angenehmer ist’s freilich, wenn man das (im Sinne von Trade-Off) vorher genau weiß. Nur so kann man für sich ideale Vergleichbarkeit herstellen.
 
bemay

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Liebe Forumsmitglieder,

gerne wollen wir uns als Montredo zu den hier geschilderten Erfahrungen mit unserem Onlineshop äußern.

Grundsätzlich sind wir stets bemüht, für unsere Kunden die bestmöglichen Preise anzubieten. Zu diesem Zweck unterhalten wir ein Händlernetzwerk, welches sich über die ganze Europäische Union erstreckt, von welchem wir unsere Ware beziehen. Wir führen kein eigenes Lager, sondern fragen bei einem konkreten Bestelleingang die entsprechende Uhr an, um sie nach genauer Prüfung an den Kunden auszuliefern. Durch diese Vorgehensweise sind wir in der Lage, überdurchschnittlich hohe Rabatte an unsere Kunden weiterzugeben. Dieser Prozess führt aber auch dazu, dass wir – im Gegensatz zu Händlern mit eigenem Warenlager – etwas längere Lieferzeiten haben.

In Einzelfällen kann es vorkommen, dass der im Shop noch angezeigte Preis von dem aktuellen Preis, für die wir die Uhr tatsächlich besorgen können, abweicht. Dies kann z.B. daran liegen, dass unsere Händler diesen früher zugesagten Preis nicht mehr halten können bzw. eine frühere Vereinbarung nicht mehr aktuell ist. Wir verstehen und bedauern es sehr, wenn dies bei den Kunden zu Irritationen und Frust führt. Seid aber versichert, dass wir immer bemüht sind, die angefragten Uhren zum bestmöglichen Preis zu bekommen und auch entsprechend knapp kalkulieren. Einige Posts in diesem Thread bestärken uns auch darin, dass diese Preisgestaltung durchaus erfolgreich ist. Mit der endgültigen Auslieferung an den Kunden kommt dann der Vertrag zu den vereinbarten Konditionen zustande. Dies wird bei Online-Shops branchenübergreifend standardmäßig so gehandhabt.

Schließlich hat das vorläufige Einbehalten der Garantiekarte den Zweck, dem Kunden sein uneingeschränktes Rückgaberecht zu garantieren. Sobald dieses durch Fristablauf erloschen ist, bekommt der Kunde selbstverständlich die ausgefüllte Karte postalisch zugeschickt.

Sollten weitere Fragen bestehen, könnt ihr euch gerne jederzeit an uns wenden.
Ich danke auch für die Stellungnahme. Letztendlich ist die Kommunikation das Entscheidende. Ich will doch als Käufer möglichst nichts über "deutsches Recht", "Vertragsrecht" und Co. wissen müssen, sondern ein positives Einkaufserlebnis erfahren. Das bedeutet eine klare, deutliche und vor allem nachhaltige Kommunikation. Es ist nicht förderlich, wenn man als Kunde viel Geld bezahlt und einem Status-Update hinterherlaufen muss. Regelmäßige Updates und Transparenz im/zum Bestell-Prozess würden das Gesamtbild sicherlich verbessern.
 
Cheops

Cheops

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gerne wollen wir uns als Montredo zu den hier geschilderten Erfahrungen mit unserem Onlineshop äußern.
Grundsätzlich sind wir stets bemüht, für unsere Kunden die bestmöglichen Preise anzubieten. Zu diesem Zweck unterhalten wir ein Händlernetzwerk, welches sich über die ganze Europäische Union erstreckt, von welchem wir unsere Ware beziehen. Wir führen kein eigenes Lager, sondern fragen bei einem konkreten Bestelleingang die entsprechende Uhr an, um sie nach genauer Prüfung an den Kunden auszuliefern. Durch diese Vorgehensweise sind wir in der Lage, überdurchschnittlich hohe Rabatte an unsere Kunden weiterzugeben. Dieser Prozess führt aber auch dazu, dass wir – im Gegensatz zu Händlern mit eigenem Warenlager – etwas längere Lieferzeiten haben.
Das mit dem Warenlager ist bei sicher 80% der Grauhändler so. Das ist nun nichts SO besonderes. Je besser das Netz ist, je schneller kommt die Uhr.


In Einzelfällen kann es vorkommen, dass der im Shop noch angezeigte Preis von dem aktuellen Preis, für die wir die Uhr tatsächlich besorgen können, abweicht. Dies kann z.B. daran liegen, dass unsere Händler diesen früher zugesagten Preis nicht mehr halten können bzw. eine frühere Vereinbarung nicht mehr aktuell ist. Wir verstehen und bedauern es sehr, wenn dies bei den Kunden zu Irritationen und Frust führt. Seid aber versichert, dass wir immer bemüht sind, die angefragten Uhren zum bestmöglichen Preis zu bekommen und auch entsprechend knapp kalkulieren. Einige Posts in diesem Thread bestärken uns auch darin, dass diese Preisgestaltung durchaus erfolgreich ist. Mit der endgültigen Auslieferung an den Kunden kommt dann der Vertrag zu den vereinbarten Konditionen zustande. Dies wird bei Online-Shops branchenübergreifend standardmäßig so gehandhabt.
Kann so sein, muss es aber nicht: Immerhin ist es gutes Marketing, wenn man zunächst mit nicht haltbaren Preisen Werbung macht, dem Kunden dann einen höheren Preis und auch nur 10% dann den höheren Preis akzeptieren.

Das hier leider weder von der einen Seite (falsch) argumentiert wird, von der anderen richtig, wann ein Kaufvertrag zustande kommt, ist wirklich schade. So gibt es doch im Internet x-Quellen die explizit

1. HIER
2. HIER
3. HIER (letzer Absatz)

Spezialfall Chrono24: um dort eine Nachricht senden zu können, muss man sich meiner Meinung nach auf dieser Plattform anmelden. Mit der Anmeldung akzeptiert man die AGB der Fa. Chrono24. Und was dort geregelt ist, ist damit gültig.

Schließlich hat das vorläufige Einbehalten der Garantiekarte den Zweck, dem Kunden sein uneingeschränktes Rückgaberecht zu garantieren. Sobald dieses durch Fristablauf erloschen ist, bekommt der Kunde selbstverständlich die ausgefüllte Karte postalisch zugeschickt.
Einbehalten der Garantiekarte, sonst kein Widerrufsrecht?!?!?! Wortwahl. MROH

Die Einbehaltung der Garantiekarte wird aus einem einfachen Grund gemacht: der Kunde, der sein Widerrufsrecht ausübt, gibt die Uhr zurück. Wenn er eine zuvor ausgefüllt Garantiekarte erhalten würde, könnte man die Uhr 2 Monate später nicht mehr an einen anderen Kunden mit voller Herstellergarantie verkaufen. - Und müsste womöglich zugeben, dass die Uhr bereits bei einem anderen Interessenten war, dem sie nicht gefallen hat.

Geprellt wird hierbei der Hersteller und in gewisser Weise der 2. (3. 4. 5. ... ) Interessent der Uhr, der dann die Uhr behält.

Sollten weitere Fragen bestehen, könnt ihr euch gerne jederzeit an uns wenden.

Schön, dass man versucht was zu erläutern, wenn dann richtig - und vor allem sollte man bei der Wahrheit bleiben.

Gerrit
 
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Cheops

Cheops

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@c-atweazle

Kein Mensch zwingt Dich bei irgendeinem Verkäufer oder über irgendeine Plattform zu kaufen.

Mit genügend Ausdauer kann man sich selber ein Netz an konzessionären aufbauen, mit denen genügend Umsatz machen und dann seine Uhren auch entsprechend günstig bekommen. Am Ende kaufen alle Grauhändler auch bei einem Konzessionär (ggf. indirekt über andere Grauhändler).

Gerrit
 
c-atweazle

c-atweazle

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Vordereifel
Damit hast du recht.
Aber das Geschäftsgebaren beider Protagonisten ist grenzwertig und sicherlich (im rechtlichen Sinne) beklagenswert.

Hätte ich meinen Wohnsitz am Geschäftssitz der Firma Montredo oder in der Nähe, ich hätte auf Vertragserfüllung geklagt.
 
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Weckerfreund

Weckerfreund

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Es soll ja schon vorgekommen sein, dass für Verbaucher ungünstige AGB's von höchsten Gerichten für ungültig erklärt worden sind.

In diesem Fall wird das wohl eher nicht so geschehen, weil diese Form der "Benachteiligung" des Käufers weit verbreitet ist und es wohl schon einige diesbzgl. Gerichtsurteile gibt (s.o.). Eigentlich soll die Sache mit dem Angebot des Händlers, der Willenserklärung des potenziellen Käufers und der endgültigen (!) rechtsverbindlichen Annahme durch den Käufer an der Kasse dazu dienen, Irrtümer bei der Preisauszeichnung oder Nichterfüllung durch mangelnde Stückzahlen einfach zu regeln, ohne dass der Kaufvertrag wegen Irrtums langwierig angefochten werden muss.

In der heutigen Zeit ist das natürlich Blödsinn, weil eben alles überwacht und geregelt werden kann. Und wenn dann doch ein grober Schnitzer passiert, kann man ja immer noch den langwierigen Weg der Anfechtung wegen Irrtums gehen.

Insofern stellt der das Zurückstellen der Annahme des Kaufangebotes zum angepriesenen Preis bis zum definitiven Versand der Ware eine einseitige Benachteiligung des Kunden dar. Hier bedarf es einer gesetzlichen Änderung, damit diese alten Gerichtsurteile aus den Kinderschuhen des Online-Verkaufs der Wirklichkeit angepasst werden. Wenn ein Angebot eines Verkäufers durch den Käufer nach einer Preisverhandlung angenommen wird, dann hat der Verkäufer zu liefern. Andernfalls sollte er abgemahnt werden, weil er "Lockangebote" einstellt, die er von vorneherein nicht zu erfüllen gedenkt, sondern den Interessenten in seinen "virtuellen Laden" lockt.

Dass die Rechtsprechung heute noch so für die Kunden negativ ist, ist bedauernswert.

Viele Grüße
Andreas
 
Cheops

Cheops

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@Weckerfreund

In 2010 wurden damals Urteile Pro-Kunde entschieden. In diesem Zeiten gab es dann viele "Angebote" Auto für 100,00 statt 10.000 Euro, die dann von Verkäufern bestätigt wurden (Annahme durch den Verkäufer des Angebots des Käufers). Das wurde insoweit dann geregelt, dass ein Käufer ein Angebot zum Abshcluss eines Kaufvertrags abgibt, er eine Eingangsbestätigung bekommt (Bestellbestätigung) - danach nimmt der Verkäufer das Angebot explizit an (oder eben nicht). Die Gerichte urteilten damals, dass die Verkäufer eben dann die Autos zu 100,00 Euro zu liefern haben, wenn der Auftrag bestätigt wurde.

Je nachdem wie lange die Zeit zwischen Angebot und Annahme ist, ist dieses heute noch sehr praktikabel. Wenn es dann natürlich zwischen Angebot und Annahme des Angebots 4 Wochen dauert, ist es sicher nicht im Sinne der (damaligen) Rechtsprechung, aber eben heute durch diese gedeckt.

Auf der anderen Seite haben Käufer heute (min.) 14 Tage Widerrufsrecht und können Waren nutzen und tragen und diese dann zurück geben (ggf. gegen Wertersatz - aber welcher Händler macht das WIRKLICH?). Es soll im Kleidungsbreich sehr viele 1x getragene und zurückgegebene Waren geben. Oder eben die berühmten riesen TV / Beamer vor Fussball WM die alle nach der WM zurück gehen ...

Gerrit
 
clocktime

clocktime

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Noch ein Grund, eine Uhr nie via Internet zu kaufen, sondern direkt zum Konzi zu marschieren.
Anyway - ich bin hier raus. :motz:
 
S

strazzi1965

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@Montredo_Official :

Da Sie in Ihrem ersten Post angeboten haben, noch offene Fragen beantworten zu wollen, möchte ich meine Frage hier loswerden und würde mich freuen, wenn Sie erschöpfend Auskunft erteilen könnten.

Also zur Sache:

Bemängelt wurde die erst nach Ablauf der Widerrufsfrist an den Kunden verschickte Garantiekarte. Darauf haben Sie heute hier geantwortet:

Schließlich hat das vorläufige Einbehalten der Garantiekarte den Zweck, dem Kunden sein uneingeschränktes Rückgaberecht zu garantieren. Sobald dieses durch Fristablauf erloschen ist, bekommt der Kunde selbstverständlich die ausgefüllte Karte postalisch zugeschickt.
Es ist hanebüchener Unsinn, zu behaupten, das Rückgaberecht sei an die Garantiekarte gekoppelt. Es ist wohl eher so, dass eine Uhr, die mit ausgefüllter Garantiekarte während der Widerrufsfrist zurückgegeben wird, nicht mehr als Neuware verkauft werden kann und Sie dann aufgrund eines entsprechenden Preisnachlasses beim erneuten Verkauf weniger an dieser Uhr verdienen würden. Sie selbst haben dazu an anderer Stelle erklärt:

"Im Falle einer retournierten Uhr mit gestempelter Garantiekarte bieten wir diese Uhr natürlich nicht länger als Neu an und deklarieren diese Uhr gesondert, das versteht sich von selbst."

Wenn ich diese - Ihre eigene - Auskunft im Umkehrschluss richtig verstehe, bedeutet das, dass eine retournierte Uhr ohne gestempelte Garantiekarte erneut als Neuware angeboten und nicht gesondert deklariert wird. Ein möglicher zweiter Besteller wüsste ja nicht, dass die Uhr bereits einmal verkauft war... Da dieser Eindruck, der hier entstehen könnte, sicher falsch ist, wäre es der Sache sehr dienlich, wenn Sie nunmehr schlüssig erklären könnten, warum Sie Ihren Kunden während der Widerrufsfrist die ausgefüllte Garantiekarte vorenthalten.

Mit freundlichem Gruß
 
Weckerfreund

Weckerfreund

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Hallo Gerrit,

da hast Du natürlich recht mit Deinen Beispielen. Es geht ja nur um die Waffengleichheit von Käufern und Verkäufern. Diese Schnorrer mit den Rücksendungen gehen mir auf den Wecker, weil die nämlich die Preise der Endkunden verteuern, weil das alles reingerechnet wird.

In diesem Fall sollte Montredo auf die Unverbindlichkeit des ausgerufenen Preises hinweisen und im Angebot selber schreiben, dass der Preis für diese Uhr schwanken kann und dass der endgültige Preis erst nach Verfügbarkeit in X Tagen mitgeteilt werden kann. Dann würden aber einige Käufer abspringen...

Bzgl. der Benachteiligung von Kunden hier noch ein kleines Beispiel, welches ich selbst erlebt habe. Ich hatte einen Flug hin und zurück von Hannover nach Rom gebucht (Air Berlin). Man bezahlt ja sofort und kann danach nicht (!) mehr umbuchen und stornieren. Monate später kam von denen die Mitteilung, dass man den Rückflug nach Hannover nicht mehr durchführen würde, ich aber nach Düsseldorf fliegen könnte, was ja wahnsinnig Sinn macht, wenn man zum Hinflug nach Hannover mit dem Auto fährt und dann wieder in Düsseldorf ankommt.

Ich habe natürlich den Flug abgesagt und dann später das Geld zurück erhalten, aber dass Air Berlin einen fixen Flug absagen darf aber der Kunde nicht ist schon merkwürdig. Aber das war jetzt off-topic.

Viele Grüße

Andreas
 
B1884

B1884

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Liebe Forumsmitglieder,

gerne wollen wir uns als Montredo zu den hier geschilderten Erfahrungen mit unserem Onlineshop äußern.
[...]
Schließlich hat das vorläufige Einbehalten der Garantiekarte den Zweck, dem Kunden sein uneingeschränktes Rückgaberecht zu garantieren. Sobald dieses durch Fristablauf erloschen ist, bekommt der Kunde selbstverständlich die ausgefüllte Karte postalisch zugeschickt.

Sollten weitere Fragen bestehen, könnt ihr euch gerne jederzeit an uns wenden.
Ok, Recht Kaufvertrag, ca. die zweite Vorlesung:

§ 433 BGB

(1) Durch den Kaufvertrag wird der Verkäufer einer Sache verpflichtet, dem Käufer die Sache zu übergeben und das Eigentum an der Sache zu verschaffen. Der Verkäufer hat dem Käufer die Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln zu verschaffen.

(2) Der Käufer ist verpflichtet, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und die gekaufte Sache abzunehmen.“

Bedeutet ihr missachtet bewusst das deutsche Recht. Die Garantiekarte gehört zur Uhr wie der Fahrzeugbrief zum Auto. Sie ist ab Überweisung des Geldes dem Käufer mit der Uhr zusammen auszuhändigen und Eigentum des Käufers.

Beim Rest möchte ich mich @Cheops anschließen. Euer Rechtsanwalt taugt nicht oder euer betriebswirtschaftliches Rechnungswesen hat beim Vorstand mehr zu melden als eure Rechtsabteilung.

Ihr Wortwahl. MROH Zweitkäufer und verwehrt allen Käufern ihr gutes Recht. Danke fürs Gespräch. Von euch will ich nicht mal etwas geschenkt. Eure Praxis sollte ein Wettbewerber mal kräftig abmahnen. Das würde mich freuen!

Viele Grüße
 
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B1884

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Lustig, weil Chrono24 ist ja gar kein Händler :D Genau mein Humor, deshalb einen Anbieter zu meiden.
Ähm ja. C24 macht das Spiel bewusst mit, wie bereits an vorhergehender Stelle mitgeteilt wurde. Ist doch das selbe wie bei ebay und die Selbstbieter. Angeblich verboten, ebay juckt es aber einen feuchten Kehricht. Natürlich ist die Plattform ebenso im Boot. Ob er nur den Anbieter oder gleich die Plattform verlässt ist seine eigene Entscheidung.
 
Munich_80

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Zunächst mal danke an Montredo für die Erläuterung. Ihr habt damit meine Annahmen und Vermutungen zu 100% bestätigt.
Durch diese Vorgehensweise sind wir in der Lage, überdurchschnittlich hohe Rabatte an unsere Kunden weiterzugeben.
Ich denke dieser Satz trifft den Kern der Sache. Man kann sich über das Gebahren von Montredo (und anderen Händlern, die ähnlich agieren) aufregen. Letztendlich ist es aber Bestandteil eines effizienten Geschäftsmodells ohne großes unternehmerisches Risiko. Damit habe ich an sich kein Problem.

Womit ich aber ein Problem habe, das ist die offenbar bewusst geschaffene Intransparenz. Ich habe erlebt, dass Montredo Uhren als "sofort bzw. kurzfristig lieferbar" angibt und dies sogar auf Nachfrage bestätigt. Bestellt man dann und überweist brav das Geld, passiert erstmal lange nichts. Man muss x-fach nachfragen wo die Ware bleibt, wird vertröstet und belogen. Das finde ich nicht in Ordnung, denn hier wird über eine Onlineplattform etwas (Lieferfähigkeit und Preis) vorgegaukelt, das oft nicht der Realität entspricht.

Die korrekte Lieferzeit und die korrekte Preisangabe, die zum Modell von Montredo passen, sind nämlich eigentlich nur: "auf Anfrage". Nichts anderes passiert hier: es wird bei Bestellung eine Anfrage gestartet. Erst daraus ergibt sich die tatsächliche Lieferzeit und auch der tatsächliche Preis. Alles andere ist schlichtweg Irreführung.
 
wvbaden

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Offen gestanden verstehe ich die moralische Entrüstung einiger Foristi hier nicht. Beim Händler/Konzi würde auch niemand auf die Idee kommen, eine Uhr, die ein Kunde probehalber im Laden angelegt hat, nicht mehr als neu zu akzeptieren. Dabei gehe ich davon aus, dass Rücksendungen auf Funktionsfähigkeit geprüft werden. Wenn die Uhr als einwandfrei begutachtet wird, spricht doch mit gesundem Menschenverstand nichts dagegen, sie weiterhin als neu zu verkaufen. Auch verstehe ich nicht, wieso sich Kunden darüber aufregen, dass sie die Garantiekarte zwei Wochen später erhalten. Wo bitte ist denn das Problem?
 
c-atweazle

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Lustig, weil Chrono24 ist ja gar kein Händler :D Genau mein Humor, deshalb einen Anbieter zu meiden.
Es ist von C24 keinerlei Unterstützung für den Käufer zu erwarten! Das habe ich beim Telefonat mit denen bemerkt. Sie stellen sich auf die Seite ihres zahlenden Kunden und teilen dessen krude Argumentationskette.

Schlimmer noch, sie verweisen auf ihre AGB, der Verkäufer auf seine AGB (in diesem Fall Montredo), ich habe also die AGB´s und weitere AGB´s und und und zu beachten.

Ich habe mich in Punkto C24 etwas unklar ausgedrückt: ich nutze das Portal nicht mehr.
 
Thema:

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