Moeris Antimagnetic

Diskutiere Moeris Antimagnetic im Taschenuhren Forum im Bereich Taschenuhren; Hallo alle, kann mir jemand von Euch bitte einen Hinweis geben, wie ich zerstörungsfrei ans Werk dieser Uhr komme? Der Glasdeckel lässt sich...
#1
Arno_Nühm

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Hallo alle,

kann mir jemand von Euch bitte einen Hinweis geben, wie ich zerstörungsfrei ans Werk dieser Uhr komme?

IMG_20190531_130037_1_1.jpg


Der Glasdeckel lässt sich wie bei den amerikanischen Uhren aufdrehen. Dahinter verbirgt sich bei 6 Uhr ein Scharnier. Der Rest des Gehäuses ist vollständig geschlossen.

Viele Grüße
Michael
 
#2
Arno_Nühm

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Huch, da bin ich versehentlich auf der falschen Baustelle gelandet. :hmm: Ich bitte um Nachsicht und ums Verschieben. Danke! :super:
 
#3
pretium intus

pretium intus

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Hallole,
wie bei den Amis: Krone ziehen und dann Werk aushebeln. Das Unterteil ist nicht Teil des Gehäuses, sondern über das Scharnier angeschlagen. Siehe (sehr kleinen) Spalt....(negativer Aufzug)
GuK
Hans
 
#4
Arno_Nühm

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Danke, Hans! Das werde ich nachher, wenn ich zuhause bin, versuchen. Diese Technik ist mir noch nicht begegnet. :hmm: Die werksseitigen Schraubdeckel sind mir geläufiger.
 
#5
andi2

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Hallo Arno,
Das ist ein Swing-Out-Gehäuse. Ich habe genau die gleiche Uhr. Du hat den Glasdeckel abgeschraubt. Das Werk kann nun samt dem Pendant mit Krone nach vorne ausgeklappt werden (es ist fest in einem inneren Ring mit Pendant verschraubt, man sieht den Ring und man sieht unten das Scharnier), indem man einfach das Pendant nach vorn zieht, bzw. drückt.
Man muss nicht die Krone ziehen. Man muss unter Umständen ein wenig zart mit einem Schraubenzieher im Spalt zwischen Basis des Pendants und Gehäuse hebeln. Vorsicht beim Aufklappen mit den Zeigern!
Das Werk ist ein Moeris 19'''G, modifiziert mit indirekter Zentralsekunde.
Gruss Andi
 
#6
Arno_Nühm

Arno_Nühm

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Hallo Andi,

herzlichen Dank für Deine Unterstützung. Geschafft! Das wars. Es ging zum Glück ohne Schraubenzieher. Puh!
IMG_20190531_201303_1_1.jpg

Da ist auch wieder dieses "M" auf dem Werk. Mir ist das neulich einmal hier im Forum begegnet. Wenn ich mich recht erinnere ist das eine Export-Markierung. Oder liege ich falsch?

Andi, wie würdest Du die Uhr zeitlich einordnen? Der Verkäufer schätzte sie in die 50er Jahre und als Militäruhr ein. Nach meiner Recherche könnte es auch 10 - 20 Jahre früher sein. Ich glaube nicht, dass die fürs Militär gedacht war, sondern ein rein ziviles Modell ist, weil jegliche Markierung fehlt. Was meinst Du?

Viele Grüße
Michael
 
#7
andi2

andi2

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Leider kann ich da auch nichts genaues sagen. Meine Uhr ist total mit deiner identisch, es gibt auch ein M auf dem Werk.
Moeris hat ja auch viele Militäruhren hergestellt, zB. britische GSTP-Uhren aus den '40er Jahren mit Leuchtzifferblatt und quasi identischen 19'''Werken, nur ohne die Zentralsekunde.
Ich würde schätzen, dass unsere Uhren wohl auch aus den '40er Jahren stammen. Der Stil der Uhr ist auf jeden Fall der einer Militäruhr. Auch die Ausstattung mit einer Zentralsekunde gab es v.a. für militärische Zwecke. Da die Uhren aber keine Gehäusemarkierungen tragen, waren sie nie als Dienstuhren im Einsatz und somit einfach zivile Uhren. Vielleicht wurden die Uhren für militärische Zwecke produziert und dort nicht benötigt...
Das Emailleblatt spricht auch eher für eine frühere Entstehung. Nach dem Krieg gab es fast nur noch Metallzifferblätter.
Gruss Andi
 
#8
Arno_Nühm

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Da scheint wohl einiges im Nebulösen zu liegen.

Zu der "M"-Markierung habe ich bei Mikrolisk den Hinweis gefunden, dass es sich auf dem Werk um eine Zollmarkierung für den Export von Uhren aus der Schweiz nach Frankreich handelt. "M" steht dabei für die (zu den Werken gehörenden) unedlen Gehäuse, siehe: Mikrolisk - The horological trade mark index

Also, möglicherweise handelt es sich damit bei unseren Exemplaren um auf Halde produzierte Uhren fürs französische Militär.

Viele Grüße
Michael
 
#9
pretium intus

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Hallo Arno,
Das ist ein Swing-Out-Gehäuse. Ich habe genau die gleiche Uhr. Du hat den Glasdeckel abgeschraubt. Das Werk kann nun samt dem Pendant mit Krone nach vorne ausgeklappt werden (es ist fest in einem inneren Ring mit Pendant verschraubt, man sieht den Ring und man sieht unten das Scharnier), indem man einfach das Pendant nach vorn zieht, bzw. drückt.
Man muss nicht die Krone ziehen. Man muss unter Umständen ein wenig zart mit einem Schraubenzieher im Spalt zwischen Basis des Pendants und Gehäuse hebeln. Vorsicht beim Aufklappen mit den Zeigern!
Das Werk ist ein Moeris 19'''G, modifiziert mit indirekter Zentralsekunde.
Gruss Andi
Man lernt nie aus! Also doch normaler Aufzug mit Pendant in einem Teil! :super:
 
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