Mido Baroncelli III M010.408.11.053.00

Diskutiere Mido Baroncelli III M010.408.11.053.00 im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhren-Forum; Meine neueste Errungenschaft erfüllt auch eines meiner Wunschziele in Sachen Uhr. Ich wollte einen COSC Zertifizierten Chronometer haben. Über...

Trymon

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Meine neueste Errungenschaft erfüllt auch eines meiner Wunschziele in Sachen Uhr.
Ich wollte einen COSC Zertifizierten Chronometer haben. Über Sinn und Unsinn dieser Zertifizierung müssen wir gar nicht streiten. Es war einfach ein haben will bei mir vorhanden. Dieses hat sich nun endlich erfüllt mit der im Titel genannten Mido Baroncelli III.

Über die Firma Mido muss man wohl kaum etwas sagen. 1918 von George Schaeren in der Schweiz gegründet ging Mido 1972 in die ASUAG ein, welche später zusammen mit SSIH zu dem fusionierte, was wir alle heutzutage als Swatch Group kennen. Dementsprechend finden sich in den Mido Zeitanzeigern die allseits bekannten ETA Werke wieder.

In dieser Baroncelli III tickt ein ETA 2836-2 in der Chronometer Ausführung.
Das mit 28800 Halbschwingungen schlagende Automatikwerk hat eine Dadumsanzeige, Datumsschnellverstellung und für die Zentralsekunde eine Stoppfunktion bei voll herausgezogener Krone. Die Gangreserve ist ist mit 40 Stunden angegeben.

Die Uhr selbst hat einen Durchmesser, ohne Krone, von 39 mm, wobei die Krone fast vollkommen im Gehäuse versenkt wird. Diese steht dann ca. einen mm heraus. Die Höhe beträgt 10mm. Bei der Wasserdichte sind 5bar angegeben, wobei ich nicht sagen kann, ob das Gehäuse weiterhin diese Dichte bietet. Das schwarze Zifferblatt ist in meinen Augen einfach nur wunderschön geraten. Wenn ich einen Kritikpunkt suche müsste, so wären es die Längen der Zeiger. Der Minutenzeiger, könnte einen mm länger sein um an die Minuten Indizes anzustoßen und der Stundenzeiger wäre perfekt, wenn er mit dem inneren Kreis abschließen würde.

Diese 3,5 Jahre alte Uhr konnte ich für einen sehr günstigen Betrag bei eBay ergattern. Nur einige feine Kratzer an der Schließe muss ich noch gründlich weg polieren. Damit habe ich zwar schon begonnen und es ist besser geworden, aber noch nicht ganz perfekt. Doch die Kratzer sind so fein, dass es keine große Mühe sein wird. In dem Zug werde ich auch noch ein wenig den Dreck des Vorbesitzers zwischen den Gliedern entfernen.

Die, der Uhr zugehörenden, Papiere sind auch vollständig mitgeliefert.

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Edit: Noch ein Wristshot, den ich mit dem Smartphone heute Mittag auf der Arbeit angefertigt hatte.
DSC_0002_1.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:

Lebel

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Glückwunsch zum Schnapp.

Saubermachen ist wohl Pflicht, da hast du Recht :shock:.
Die Zeigerlänge finde ich hingegen absolut in Ordnung und positiv ist die passende schwarze Datumscheibe :super:
Das ZB ist zwar nicht so ganz mein Geschmack, aber das soll dich nicht stören :-D.

Wünsche viel Freude mit deiner Mido!
 

Trymon

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Stimmt es stört mich nicht. Hätte sie ja nicht gekauft, wenn es mir nicht gefallen würde. Ja ich bin so ein klein wenig verliebt. :)
 

Trymon

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Ich mag die Uhr weiterhin und ich trage sie seit ich sie habe ständig am Handgelenk. Begleitet mich selbst ins Bett, gut das dürfen andere Uhren auch. ;)
Aber nun zur Sache. Leider muss sie ziemlich dringend einen Uhrmacher aufsuchen. Von einem Chronometer erwartet man ja durchaus etwas mehr Präzision aber ich kann leider nur einen Hand zum stetigen Nachgang feststellen. Die Tendenz beläuft sich auf -6 bis -10 Sekunden pro Tag. Das trübt natürlich schon ein wenig die Freude an der Uhr. Bei Gebrauchten kann man nie wissen, was einen da wirklich erwartet.

Nun ist aber meine Überlegung, und da würde ich mich über weitere Meinungen freuen, dass ich entweder die Uhr selbst Reguliere um dem Nachgang entgegen zu wirken oder sie revisionieren lasse. Es könnte ja in der Mechanik Verschleiß vorliegen, welcher sie so nachgehen lässt. Damit würde ich zwar kurzfristig über Regulierung das Problem ausblenden, aber auf Dauer könnten Lagerschäden entstehen.
Mido selbst empfiehlt ja alle 3 bis 4 Jahre die Uhr revisionieren zu lassen. Da ist meine mit ihren 3,5 Jahren natürlich genau im Zeitraum.
 

Lebel

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Das mit dem Zeitraum bis zur Revision ist ein Dauerthema und führt jedes Mal zu wilden Diskussionen. Die will ich hier nicht vom Zaun brechen.
Bei täglicher Trageweise und nicht nur mal ab und zu am Arm ist der Verschleiß natürlich höher.
Aber selbst als Alltagsuhr sind für mich vier Jahre locker im Rahmen und ich würde noch zwei bis drei Jahre länger warten. Aber das ist MEINE Meinung, andere sehen das auch anders und zwar in beide Richtungen.
Jetzt zeigt deine Uhr Nachgang außerhalb der Chronometerwerte und man könnte vermuten, dass dies nicht immer so war (weil Chronometer)8-)
Aber auch das soll erst mal nichts heißen.
Ich würde mal die Gangreserve prüfen und die Uhr beim Uhrmacher auf die Zeitwaage legen lassen, die Amplitude prüfen.
Auch ein Anhaltspunkt. Wenn Gangreserve und Amplitude in Ordnung sind und die Abweichungen in den Lagen auch, dann würde ich regulieren.
Treten Auffälligkeiten zu Tage, dann wäre ich für eine Revision.
Mein Senf dazu ;-)
 

Trymon

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Hallo effektiv habe ich es so gemacht.
Habe unseren einzigen Mido Händler in der Stadt angesprochen. Der schaut sich erst mal die Uhr an und reguliert gegebenenfalls nach. Die 15€ sind es mir wert. Aktuell geht ja meine Xen XM 0006 eher als Chronometer durch als die Mido. Aber selbst nach der Regulierung wird es schwer an die 1 bis 2 Sekunden Vorlauf pro Tag ran zu kommen. So langsam bin ich von dem ETA 2893-2 immer mehr begeistert.

Egal, zurück zum Thema. Jedenfalls haben wir es so vereinbart, dass die Mido reguliert wird. Er prüft dabei die Uhr und sollte ihm etwas auffallen, dann meldet er sich bei mir zwecks Revision. Da will er vorher das ok haben, da diese natürlich ein paar € mehr kostet. Wobei der Preis immer noch weit unter dem Revisionspreis bei Mido selbst ist.

Das ganze Problem ist eben, dass ich nicht sagen kann, wie die Uhr die letzten 3,5 Jahre benutzt worden ist. Ständig getragen, lag sie nur rum, viele Erschütterungen? Keine Ahnung. Aber wenn sie ein mal wieder vernünftig läuft, dann weiß ich wie der Stand ist und an allem anderen bin ich selbst schuld. :)
 

RiGa

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Hallo, Mirko!

Da ist sie also ... die Uhrenvorstellung.
Wir kennen uns ja schon vom MOC - und was dort gesagt wurde, gilt natürlich auch hier.

;-)

Bezüglich Regulierung (resp. fachmännischer Draufblick): Ersteres vielleicht nicht nötig, zweiteres sicherlich nie verkehrt.
Noch dazu, wenm man das Uhren-Vorleben nicht ganz genau kennt.

Ich kann Dir nur versichern, daß MIDO durchaus imstande ist, dem COSC-Zertifikat auch zu entsprechen.
Und das aus eigener, mehrfacher Erfahrung

Gruß, Richard

PS: Interessante Parallele: Meine Envoy GMT zeigt sich auch bei mir von ihrer besten Seite.
 
A

articus

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Die Struktur des inneren Blattes ist top! Man hätte den Mut haben sollen, sie übers ganze Blatt zu ziehen und statt der römischen Ziffern (nicht mein Fall) Strichindexe zu platzieren. Das wäre dann wirklich eine "Hour Vision" geworden:-P
 

Trymon

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Danke danke.
Anfang nächster Woche werde ich mehr wissen und mit jedem verstreichenden Tag ohne Anruf ist klarer, dass keine Herz-OP gemacht werden muss. ;)

Zum Thema Zifferblatt kann ich aber nur sagen, dass es die Baroncelli III mit vielen verschiedenen Zifferblättern gibt. Ohne die römischen Ziffern währe diese wohl noch am ehesten geeignet denke ich. M010.408.11.057.00 | Mido DE Allerdings ist das Muster auch da nicht über das komplette Zifferblatt gegeben. Persönlich finde ich aber genau das optisch interessant. Irgendwie fänd ich sie langweiliger, wenn es das Muster alles bedecken würde.

@Richard: Die Bilder sind die ja aus dem MOC eh schon bekannt. ;)
 
Thema:

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