Metallband Miltat Oyster für Seiko SKX007 / Granatenstark mit Schwachpunkt?!

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guidob

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Hallo liebe Uhr-Freunde,

für meine SKX007 habe ich das Super Oyster II von Miltat bestellt und montiert. In meinen Augen ist das eines der besten Metallbänder überhaupt. Sehr massiv, vom Gewicht noch tragbar und vertrauenerweckend. Hübsch anzuschauen mit dem schönen verjüngenden Verlauf sowieso.

Leider fiel mir direkt nach dem Montieren auf, dass die Endlinks an der Oberfläche ungewünschte Polierstellen hatten - offenbar von der Berührung Band an Endlink. Störend. Der Rest des Bandes war und ist absolut super und einwandfrei. Also bat ich den Versender Strapcode um Mitteilung, wie vorzugehen sei.

Man vermutete Transportschäden und versprach, neue Endlinks kostenfrei umgehend zu senden. Sie kamen auch nach einer Woche an. Sehr schnell. Sehr kostenfrei. Dafür ein dickes Lob an Strapcode!

Gestern Abend montierte ich die neuen Endlinks und trug die SKX am neuen Metallband für ca. eineinhalb Stunden im Haus. Kein Sport oder fieses Zeug.

Heute bei Tageslicht wiesen auch die neuen Endstücke diese unschönen Polierstellen auf, die nur im bestimmten Lichtwinkel auffallen.

Eigentlich stören mich diese unfreiwilligen Polierstellen schon sehr, so dass ich drauf und dran bin, das gesamte Band zu retounieren.

Auf der anderen Seite finde ich dieses Bracelet so granatenstark und stimmig zur SKX, dass ich zögere.

Bin ich zu pingelig?

Wie würdet Ihr reagieren?

Gibt es gegebenenfalls eine Alternative zu diesem Band in ähnlicher Qualität? Wichtig ist der Verlauf von 22mm (Lug) zu 18mm (Schließe) und massive Glieder/Endlinks.

Hier die Bilder - das letzte zeigt (zwar unscharf, dennoch erkennbar) einen Winkel ohne sichtbare Störung:

IMAG1141.jpg

IMAG1140.jpg

IMAG1144.jpg

IMAG1143.jpg


Vielen Dank für Eure Einschätzungen und beste Grüße
 
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Schweinesohn

Schweinesohn

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Ich bin auch sehr pingelig.
Ist aber bei der Citizen NY0040 mit originamel Oysterband genau so..
Gehört dann halt zum Tragen dazu
 
H

hiredbrain

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Meiner Ansicht nach bist du zu pingelig: auch wenn dieses Band nicht billig ist, so ist es in meinen Augen im Vergleich zur gelieferten Qualität immer noch günstig. Spuren am Band kommen doch im Laufe der Zeit genug rein; da kannst du ja auch nichts daran ändern. Ein qualitativ vergleichbares Band gibt es nicht.
 
elekticker

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Passiert auch beim Omega 1958/957 der aktuellen Speedmaster. Dürfte eine Eigenheit dieser Art Endlinks zu sein.
 
D

Dille

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Du kannst beruhigt sein: Bald gesellen sich neben den "unfreiwilligen Polierstellen" freiwillig noch Kratzer hinzu. Dann die Uhr aber bitte nicht gleich wegschmeißen.

Für mich wäre das von Vornherein kein Grund für eine Retoure gewesen. Du kannst froh sein, dass Strapcode bemüht ist, seine Kunden zufrieden zu stellen. Diese Stellen entstehen schon unter kurzzeitiger mechanischer Beanspruchung (noch nicht mal Gebrauchsspuren).
 
guidob

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Habt vielen Dank für Eure ehrlichen Einschätzungen und Antworten. Wahrscheinlich hätte ich mich nicht gewundert, wenn ich nicht vorher mit meiner Sumo und dem Originalband so problemlose Erfahrungen gemacht hätte. Auch diese Uhr wurde von mir nur im Haus und ausschließlich mit dem Original-Stahlband getragen. Als ich die Sumo jetzt nach einem halben Jahr wieder verkaufte (zu schwer), war das Band immer noch wie neu - ohne Polierstellen oder dergleichen. Es geht also... und das bei einem Standard-Band, welches keinen guten Ruf genießt.

Hat denn jeder mit dem Miltat die gleichen Erfahrungen gemacht? Ist das Band vom Harold (Yobokies) besser? Und hat das die 18er Schließe?

Vielen Dank und beste Grüße
Guido
 
ticktick

ticktick

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Tja, das kommt ganz einfach davon dass das Strapcode Band mehr Spiel in den Verbindungsstellen der Glieder hat, als das deiner Sumo. Und der Spalt scheint zwischen den Gliedern kleiner zu sein. Da hilft nur eins: Band vom Anstoß trennen und Anstoß und/oder erstes Glied mit Schleifpapier solange konturenkonform nacharbeiten bis sich die Teile nicht mehr berühren können im zusammen gebauten Zustand. Viel Spaß!

Ach ja, das von yobokies dürfte keine massiven Anstöße haben. Ob es spielfreier gefertigt ist wage ich zu bezweifeln.
 
S

Sumoringer

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Habe das selbe Band 2 x, überall die gleiche Erfahrung wie du. Mich störts aber nicht, weil die Bänder bei mir eh an Rocker-Uhren sind, die ohnehin einiges abbekommen.

"Ansonsten" (falls einen das überhaupt stört) ist das Band abolut erste Sahne.

VG
 
Vincent_Rock

Vincent_Rock

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Du kannst beruhigt sein: Bald gesellen sich neben den "unfreiwilligen Polierstellen" freiwillig noch Kratzer hinzu. Dann die Uhr aber bitte nicht gleich wegschmeißen.
:D

Wir reden hier von einem $50 Armband, und keinem $600 Rolex Oyster.

Ich habe das Jubliee von Strapcode an meiner 009er. Und für das Geld gibt es nichts besseres.
Perfektion gibt es nunmal nicht für $50.

Aber bemerkenswert von Strapcode, dass sie die Endlinks umgehend ersetzt haben.
 
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guidob

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Leute, habt vielen Dank für Eure Meinungen und die Zeit, sie zu posten!

So, wie es aussieht, werden die unfreiwilligen Polierstellen nicht größer. Ich muss ja zugeben, dass mich der Rest des Bandes qualitätsmäßig voll-umfänglich positiv überzeugt, so dass ich über diese Material-Geschichte an den Endlinks hinwegsehe. Hoffentlich kann ich Pingel das zukünftig ausblenden... Aber das Band sieht einfach nur oberhammer-starkensteiner-strunzscharf an der SKX aus und wertet sie um mindestens eine Klasse auf, wie ich finde.

Zu Strapcode lässt sich sagen, dass die Kommunikation mit Ryan immer vorbildlich verlief und sie wirklich sehr schnell reagierten. Hier kann ich also nur Positives vermelden (und habe mich auch bereits bei ihm für die einwandfreie Performance bedankt).

Beste Grüße
Guido
 
4

403max

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Also diese so ernannte "Polierstellen" werden nicht verursacht von unprezaesisen Oberflaechearbeiten des Herstellers, sondern nur von gegen den Gebrauchskruemmnung(des Handgelenks) lagern oder aufbewahren der Uhr mitsammt dem Armband. Das ergibt sich bei teuren aber auch mit billigen Stahlarmbaender.
 
neset530d

neset530d

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Würde auch sagen, beim Tragen können sich die Glieder niemals so aneinander reiben!
 
guidob

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Also diese so ernannte "Polierstellen" werden nicht verursacht von unprezaesisen Oberflaechearbeiten des Herstellers, sondern nur von gegen den Gebrauchskruemmnung(des Handgelenks) lagern oder aufbewahren der Uhr mitsammt dem Armband.
Ich habe niemals davon gesprochen, dass der Hersteller unpräzise gearbeitet hat oder ihn sonstwie angeklagt. Ich schilderte lediglich die Eindrücke.

Zur Vorgehensweise: Das Band kam per Post, wurde von mir vorsichtig wie immer mit Unterlegtuch an die SKX gebracht und um zwei Glieder ebenso vorsichtig gekürzt. Danach nur in der Wohnung getragen, um im Sonnenlicht die Polierstellen zu bemerken.

Dann wurde das Band von mir entfernt und auf die neuen Endlinks gewartet. Als diese ankamen und von mir als einwandfrei akzeptiert wurden, sind sie vorsichtig an die Uhr gebracht und behutsam der Rest des Bandes angeschraubt worden. Optischer Spontan-Eindruck: Alles in Ordnung.

Die Uhr wurde am Handgelenk wieder für ca. zehn Minuten im Haus getragen und danach die Polierstellen festgestellt.

Hmmm...

Während ich das gerade hier alles rekapituliere und aufschreibe, bemerke ich, dass offenbar das Band nicht präzise genug gefertigt sein könnte (no blaming here!) und deswegen an den Endies reibt...

neset530d: "Würde auch sagen, beim Tragen können sich die Glieder niemals so aneinander reiben!"

Aber beim An- und Ablegen.

Gedankenvolle Grüße
Guido
 
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klausthaler

klausthaler

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Stahlbänder sind in der Regel so konstruiert dass die einzelnen Glieder nur in eine Richtig beweglich sind.
Nämlich in der Art dass sie sich der Form des Handgelenks anpassen können.
Das hier thematisierte Band scheint eine Beweglichkeit in beide Richtungen aufzuweisen.
Ob das jetzt ein Mangel an Präzision oder ein Konstruktionsmerkmal ist, vermag ich nicht zu sagen.
 
S

Stepr

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Lehn dich zurück und vergiss diese Stellen einfach. Das ist ganz normal und konstruktionsbedingt. Die einen Bänder schleifen dort mehr, die Anderen weniger. Du kannst die Teile noch so oft tauschen, beim Tragen bzw. speziell beim Ablegen werden die Glieder wieder aneinander schleifen.

Das macht doch bei der tooligen SKX nix aus. Zudem ist die Uhr mit diesen Band ja noch stabiler und hat noch mehr Toolwatch-Charakter.

Hier mal ein Bild des Bandes der Tudor Black Bay "Barbossa". Das Band ist ungetragen und noch verklebt. So kam die Uhr auch bei mir an. Vielleicht wurde die Uhr bzw Uhr und Band bereits aus Präsentationszwecken ein paar Mal aus der Box geholt. Trotzdem gab es bereits polierte Stellen am Band. Verursacht durch das Aufschieben des Endlinks auf das nächste Glied. Das Band ist zwar noch ungetragen und vielleicht gebe ich es auch so ab. Aber gestört hat mich das nicht - die Uhr ist ja zum Tragen da!

Im Bild sieht man eine polierte Kante auf der im Bild rechten Seite des Bandes, direkt neben dem Federsteg.



Vielleicht hole ich mir das SuperOyster für meine SKX und lasse das Tudor-Band in der Box.

VG
Stephan
 
guidob

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Nein, nein... hat diesmal nichts mit Archimedes zu tun.

Ich habe gefunden, woher die unfreiwilligen Polierstellen kommen: Von der Montage des Armbandes an die Uhr.

Wie montiert man ein Metallband? Nur auseinandergenommen, die Uhr auf dem Gesicht liegend.

Wie verhalten sich die Metallglieder des Bandes? Liegen anders als normal gestreckt vor einem.

Was machen die ersten Glieder mit den Endlinks in so einer unnatürlichen Pose, die sie nach der Finalmontage nie wieder inne haben werden...?

Ihr könnt es Euch denken.

Da ich ja nun weiß, dass diese Polierstellen im normalen Betrieb nie auftreten, werde ich wohl den Versuch einer Mattierung wagen.

Womit?

Ich würde mich sehr und dankbar über Eure Tipps und Einschätzungen diesbezüglich freuen.

Besten Dank und investigative Grüße
Guido
 
Neutr0n

Neutr0n

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Passiert auch beim Omega 1958/957 der aktuellen Speedmaster. Dürfte eine Eigenheit dieser Art Endlinks zu sein.
Kann ich bestätigen. Wenn man die Uhr nicht immer sauber um ein Kissen spannt sondern mit der Faltschließe nach unten ablegt, enstehen auch dort an den Endstücken polierte Stellen.
 
shizmosis

shizmosis

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Hallo,

hab dieses Problem leider auch (Foto anbei). Wobei ich sagen muss, dass mich die Standart-Strapcode-Schließe (3 Löcher) mehr stört, dass sich diese bei gewissen Bewegungen leicht öffnet. Hab diese Schließe mit der 18 mm Seiko-Schließe ausgetauscht und finde, dass das Tragegefühl (weniger Gewicht) besser geworden ist.

Endlinks issue.jpg

Viele Grüße
 
MrOllium

MrOllium

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Ist halt ein reines konstruktives Problem...habe ich auch bei einigen.
Wenn es mich zu sehr stört dann gehe ich mal eben mit dem Dremel drüber :super:
Bleibt die Frage ob man dies bei entsprechender Konstruktion verhindern könnte ...
 
guidob

guidob

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@shizmosis: Hast Du nur den Schließendeckel ausgetauscht? Das Unterteil ist ja vernietet - das könnte ich mir tricky vorstellen...

@Olli: Vielen Dank für den Tipp mit dem Dremel. Welchen Aufsatz verwendest du zum smarten Aufrauen?

Beste Grüße und vielen Dank
Guido
 
Thema:

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