Mensch ! Deine Zeit ist endlich ! Business Timer Frederique Constant FC-270

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clockweazle

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Ein schweizer Quarz-Kaliber kontrastiert die hektische Gegenwart hin zu Entschleunigung und Erdung

An dieser Stelle möchte ich eine Uhr vorstellen welche auf den ersten Blick bei manchen Interessenten möglicherweise in der falschen Kategorie landet. So werden Quarzuhren mit diversen Komplikationen gerne aus Asien importiert und dann sehr preiswert von Discountern oder Online-Kaufhäusern in riesigen Mengen unter das Volk gebracht. Die Qualität dieser Massenprodukte ist leider schlecht und führt schnell zu Problemen und Ausfällen. Häufig handelt es sich dabei um billige Technik und die Mondphase entpuppt sich als schlichte Tagesscheibe oder das Großdatum zählt gerne einmal bis 39 hoch. Für einen Uhrenkenner ist dies sicher exemplarisch für die fehlgeleitete Massenproduktion von vermeintlichen Luxusuhren. Gerne geben sich Uhren dieser Bauart noch zusätzlich ambitionierte francophone Namen die den potentiellen Kunden zum Kauf verleiten sollen.

Die Marke Frederique Constant mit Sitz in Genf ist relativ jung und gehört absolut nicht in diese Kategorie, die Namensgebung hat hier ihren Ursprung bei den Namen der Großeltern des Gründerpaares. Die Firma besitzt jedoch noch nicht das Renommee der alteingesessenen Uhrenmanufakturen und hat sich auf feinere Schmuckuhren konzentriert. Wie bei allen die sich einen Markt erobern wollen gibt es verschiedene Wege diesem Ziel näher zu kommen. So geht das über den Preis und die Stückzahl, diverse Alleinstellungsmerkmale oder auch über die Qualität.

Frederique Constant hat sich nun alle diese Möglichkeiten gleichzeitig auf die Fahne geschrieben, ein anspruchsvolles Unterfangen. Um schnell präsent zu sein wurden strategisch die Zielmärkte Südostasien sowie auch die USA präferiert denn die europäische Heimat ist aus Genf mit den grossen Konkurrenten vor Ort schwerer zu erobern. Dies führte allerdings auch dazu dass Design und Verfügbarkeit entsprechend ausgerichtet sind und eine Frederique Constant in Deutschland nur bei ausgesuchten Juwelieren in kleiner Auswahl zu besichtigen ist. Das Alleinstellungsmerkmal von Frederique Constant ist ein Manufakturwerk mit "Heartbeat", einer offenen Unruh die erstmalig in den 90er Jahren präsentiert wurde. Leider wurde damals eine Patentierung versäumt so dass diese Besonderheit schnell und preiswert kopiert werden konnte. Billigste mechanische Werke aus Asien mit offener Unruh diskreditierten in der Folge ein wenig diese doch schöne Idee.

Die Uhr um die es nun gehen soll ist eine in dieser Form nicht mehr produzierte FC-270EG3P6 aus dem Jahre 2002. Diese Modellbezeichnung verschlüsselt viele Daten, so steht z.B. eine 2 in der dritten Position für Quarz- (hier gefolgt von der 70 für die verwendete Ronda-Klassifikation), eine 3 an gleicher Position für zugekaufte Mechanik- oder eine 7 bzw. 9 für ein Manufakturkaliber. Auch die folgenden Zeichen haben eine spezifische Bedeutung hinsichtlich des Zifferblattes (EG bedeutet Enameled Grand-Feu), der Designlinie (3P steht für Gents Classics) und der verwendeten Materialien (6 steht für Stahl).

In diesem Fall ist also das Ronda Quarzkaliber 706.B die Basis der Uhr welches ebenfalls schweizer Ursprungs ist und servicefreundlich revisionierbar ausgeführt wurde. Neben der Stunde, Minute und Sekunde bietet es noch den Wochentag, das Datum sowie eine Mondphase und eine umlaufende retrograde Kalenderwochenanzeige. Diese letztere Komplikation wird gerne in sogenannten Business Timern eingesetzt und so firmiert dieses Uhrenmodell ebenfalls gerne unter diesem Sammelbegriff. Auch ist diese Komplikation von der schlichteren Monatsanzeige des Ronda 706.3 zu unterscheiden welches zwar den Jahreslauf in zwölf Monaten aber eben nicht die Kalenderwoche darstellen kann.

Das Werk ist qualitativ als gut anzusehen und im preislichen Mittelfeld angesiedelt. Die Toleranzgrenzen für die Genauigkeit sind mit -10/+20 Sekunden/Monat im akzeptablen Bereich definiert, werden aber in der Praxis deutlich unterschritten. Dies spielt hier jedoch keine wirkliche Rolle wie später ersichtlich wird. Auch ist mit fast vier Jahren genügend Distanz zum nächsten Batteriewechsel vorhanden damit der Uhrmacher dann mit wenigen Handgriffen eine handelsübliche Silberoxidzelle Nr. 371 einsetzen kann. Hier bietet der Erstausrüster Renata die längste Laufzeit mit der Kapazität von 40 mAh. Durch das Ziehen der Krone lässt sich ca. 70% der Energie einsparen und somit die Zeit bis zum Wechsel der eingesetzten Batterie bei Nichtnutzung mehr als verdoppeln.

Etwas besonderes stellt die korrekte Einstellung der diversen Komplikationen dar. Dies sollte nur nach einem Batteriewechsel bzw. Stillstand und daher nicht so häufig notwendig sein. Man beginnt mit der Mondphase und stellt mit gezogener Krone durch vollständiges Umlaufen der Uhr den Mond auf ein bestimmbares Datum ein, also einen Vollmond oder auch Neumond. Der Fortschritt des Mondes erfolgt hierbei immer gegen 20 Uhr. Bei der Datumsfindung ist die Seite Mondkalender, Jahreskalender mit Mondphasen 2014, 2015, 2016 recht hilfreich. Dann das Zeigerspiel weiterdrehen bis der Wochentag gegen 23 Uhr wechselt. Nun durch rückwärts und vorwärts drehen über 23 Uhr den zugehörigen Wochentag einstellen und anschliessend bis 6 Uhr weiterdrehen damit die werkbezogenen Sperrzeiten eingehalten werden. Über die seitlichen Drücker nun den entsprechenden Tag und die korrekte Kalenderwoche hinzufügen. Es folgt zu guter Letzt das Justieren der Zeitanzeige bis zum aktuellen Datum und Uhrzeit. Damit kann jetzt die Krone zurückgeschoben werden und das Werk beginnt seine Arbeit.

Was aber macht dieses Modell denn nun so besonders. Nun, zu allererst möchte ich auf die wertige Verarbeitung der durchaus anspruchsvollen Materialien verweisen. Entspiegeltes Saphierglas eingefasst von einem 38 mm Gehäuse aus hochwertig gearbeitetem und poliertem Edelstahl 316L und ein verschraubter Boden mit einer Dichtigkeit von 6 ATM sowie gravierter Seriennummer bilden das äussere Erscheinungsbild. Damit sollte eine Dusche gut überstanden werden, etwas was ja im geschäftigen Alltag täglich zu erwarten ist. Auch dem Eintauchen in den hoteleigenen Wellnessbereich nach einem arbeitsreichen Tag steht sicher nichts entgegen.

Das feuer-emallierte hell cremefarbene Zifferblatt stellt große römische Ziffern unterbrochen von drei analogen Komplikationen dar. Am Rand sind die Kalenderwochen sowie der Jahreslauf in Monaten aufgetragen. Die vielen gebläuten Zeiger sind sehr schön gearbeitet und äusserst präzise gesetzt. Das verbaute Quarzwerk sorgt für beständige Verfügbarkeit auch bei Tragpausen, etwas was im hektischen Arbeitsalltag insbesondere bei den dargestellten Komplikationen wie der Mondphase nicht zu unterschätzen ist. Zusätzlich sorgt das geringe Gewicht von nur 55 Gramm für einen dauerhaft angenehmen Tragekomfort. Das originale imprägnierte 20er Crococalf-Lederband in schwarz und die mit dem Firmenlogo versehene Dornschließe sind wertig gearbeitet und stehen im Vergleich dabei nicht zurück.

Etwas ungewöhnlich aber ist die Verlagerung der Zeitmessung hin zu größeren Einheiten. Erreicht wird dies durch den Wegfall der Minuterie und dem fehlenden springenden Sekundenzeiger. Ohne Not und unter Verzicht auf die EOL-Funktion des Werkes hat Frederique Constant diesen nervösen Sekundenzähler weggelassen und damit das Zeigerbild beruhigt. Das Blatt zeigt fast das Bild einer komplexen "astronomischen" Standuhr und erzeugt so den Eindruck von souveräner Gelassenheit. Durch den sehr dünn gearbeiteten Minutenzeiger mit seiner fein auslaufenden Spitze ist der Gang der Uhr trotzdem mit etwas Geduld gut zu beobachten.

Alle verfügbaren Komplikationen werden analog dargestellt und geben nach einer kurzen Gewöhnungszeit bei einem schnellen vielleicht sogar schon unscharfen Blick ein Gefühl für den Verlauf des Tages, der Woche, des Monats und sogar des Jahres durch den umlaufenden Jahreszeiger. Bei entsprechender Befindlichkeit kann der aufkommende Vollmond beobachtet werden, sich nähernde Quartalsenden oder wichtige Ereignisse bezogen auf den Jahreslauf werden ersichtlich und vermitteln eine Gefühl für die Vergänglichkeit der Zeit auch in größeren Dimensionen. Die angezeigte Kalenderwoche stellt eine gute Unterstützung bei Planungsmeetings, Lieferzeiten und Bestellvorgängen dar. Nur die Sekunde spielt keine Rolle, aber darauf kommt es ja bei dieser schönen Uhr auch gar nicht an. Inzwischen wurde bei dem Nachfolgemodell das Blatt überarbeitet und etwas weniger verspielt strukturiert sowie der Preis angepasst.

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Aspekt dieser Art der Zeitpräsentation. Es wird mit einem Blick auf das Zeigerbild die Vergänglichkeit des Daseins deutlich. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung des Menschen umrundet der retrograd ablaufende Jahreszeiger das Blatt nur in zweistelliger Anzahl und je gesetzter der Mensch wird desto weniger Runden werden hier noch folgen. Nach Horaz möchte man fast ausrufen "carpe diem, quam minimum credula postero", genieße den Tag, und vertraue möglichst wenig auf den folgenden. Und nun ist wieder ein Jahr vergangen und wenn sich fast alle Zeiger nach oben recken werden bald die Glocken das Neujahr herbeiläuten.

Ein frohes und erfolgreiches neues Jahr wünscht Clockweazle

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Rainmaker

Rainmaker

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Frederique Constant täuscht eine Historie vor, die es nicht gibt. Ähnlich wie Constantin Durmont etc., nur auf einem deutlich höheren Niveau.

Viele der Uhren sind schlicht Designanleihen - zu völlig überhöhten Preisen.

Ich will Dir Deine Uhr nicht schlechtreden. Schön, wenn Sie Dir gefällt. Mir wäre sie allerdings deutlich zu überladen. Und die abgeschnittenen römischen Zahlen sind schrecklich.

Deine Ausführungen werden sicher dem FC-Werbeprospekt gerecht. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das keine Uhrmacherkunst ist sondern ein billiges Quarzwerk, wie es eben auch die Discounter nutzen
 
ol1ver

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@clockweazle: es freut mich, wenn sie DIR gefällt. Mir persönlich verwehrt sich der Zauber eines Quarzwerkes mit 5 Schrittmotoren…

P.s.: schön, dass Du Dich dem so sträflich vernachlässigtem Thema "Knopfzelle" so rührend annimmst!
 
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roadsternet

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Danke für die lehrreiche Vorstellung.
Mir gefällt die Uhr und die Fotos sehr gut.
Danke fürs Zeigen.

Gruss Lars
 
ticktick

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Sorry, aber das Quarzwerk mit dem billigen Plastikwerkhaltering kann jetzt nicht ernst gemeint sein, oder?
 
derTeichfloh

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Dem Vorredner ist nur eines hinzuzufügen: Bitte in Werbeforum verschieben!
 
klausthaler

klausthaler

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Hallo clockweazle,

vielen Dank für die informative und kurzweilige Vorstellung. :super:
Das Du dein Schätzchen liebst und mit Freude trägst kann man deutlich herauslesen.
Lass dir diese Freude nicht vermiesen!

LG
Thomas
 
Badener

Badener

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Frederique Constant täuscht eine Historie vor, die es nicht gibt. Ähnlich wie Constantin Durmont etc., nur auf einem deutlich höheren Niveau.
...
Da täuscht du dich. FC wurde 1988 gegründet und hat meines Wissens nie suggeriert, älter zu sein. Über die Uhren kann man, wie bei jedem Hersteller, durchaus geteilter Meinung sein. In der Manufacture-Linie mit den selbst entwickelten Kalibern 7xx bekommt du aber Manufakturware zu einen fast unschlagbaren Preis.

Gruß
Badener
 
Frank0815

Frank0815

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Sehr ausführliche Vorstellung - in der Tat. Wieso in die Werbeabteilung verschieben? Verstehe ich nicht wirklich :???: :-D
Schreibt jemand zu wenig isses nicht recht, zuviel Text ist anscheinend auch nicht Mainstream - ja wie ausführlich sollte es denn genau sein dass es auch jedem genehm ist? Leute ... ehrlich 8-)

Die Uhr ist jetzt nicht mein Ding - stehe zur Zeit eher auf sehr simple "Dreizeiger".
Also ordentlich was geboten auf dem Ziffernblatt - wirkt ja nun auch durchaus sehr interessant und provoziert gewiss die eine oder andere Frage
von Leuten die die Uhr sehen ;-)

Der Plastikspacer wirkt wirklich nicht sehr wertig - ich denke, da wurde an der falschen Stelle gespart. Ein Metallring... bisschen Perlage drauf... und schon hätte das ganze eine andere Anmutung :-D

Wie auch immer: Dem TS gefällt das Teilchen. Somit von mir: Viel Freude mit der Uhr :super:

p.s. Evtl. Referenz/Marke in den Titel wäre klasse.
 
Don Jorge

Don Jorge

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Hui, da ist ganz schön was los auf dem ZB. Meins wär's jetzt nicht, aber ich bin ja nicht der Nabel der Welt - daher wünsche ich viel Freude mit der Uhr.


PS: Schön wäre es, wenn man den Titel des Fadens noch etwas (deutlich) aussagekräftiger gestalten würde. Danke sehr!
 
bombus c

bombus c

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Frederique Constant täuscht eine Historie vor, die es nicht gibt. Ähnlich wie Constantin Durmont etc., nur auf einem deutlich höheren Niveau.

Viele der Uhren sind schlicht Designanleihen - zu völlig überhöhten Preisen.

Ich will Dir Deine Uhr nicht schlechtreden. Schön, wenn Sie Dir gefällt. Mir wäre sie allerdings deutlich zu überladen. Und die abgeschnittenen römischen Zahlen sind schrecklich.

Deine Ausführungen werden sicher dem FC-Werbeprospekt gerecht. Es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das keine Uhrmacherkunst ist sondern ein billiges Quarzwerk, wie es eben auch die Discounter nutzen
FC hat in der kurzen Zeit des Bestehens mehr als so manche "Manufaktur" in ihrer sechshundertjährigen Geschichte erreicht. FC machen sich in keiner öffentlichen Äußerung älter als sie es sind. Der TS erwähnt es auch in einer Passage.
Das Rondaquartzwerk mit Mondphase findest Du auch bei keinem Disounter.

Alles was hier vorgetäuscht wird ist Dein Wissen bzgl. FC und Quartz. Dass Du mit deinem Halbwissen einen vielleicht schlechten Tag egalisieren möchtest, kann ich schon verstehen, aber in einer Uhrenvorstellung und zwar als erste Antwort? Man kann auch wegklicken.
Ich weiß, das Ehrlichkeitsargument. Ich hoffe, Du bist in echtem Leben auch so "ehrlich" und sagst knallhart Deine Meinung. Das wäre sicher toll bei heutiger Heuchelei, alles andere wäre aber in Deinem Falle jämmerlich.

Zum TS:
Viel Spaß mit der schönen FC - ich hoffe, Du hast auch weiterhin Spaß mit ihr. ;-)
 
divemax

divemax

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Danke für die interessante und informative Vorstellung. Klasse Bilder.
Die Uhr ist halt so gar nicht meins.
Dir viel Freude und Spaß mit der Uhr.
LG
Max
 
clausuhr

clausuhr

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Ein schweizer Quarz-Kaliber kontrastiert die hektische Gegenwart hin zu Entschleunigung und Erdung

Kontrastiert für mich eher den Trend zum "mehr Schein, als Sein".
Schön fotografiert, aber die Uhr ist sowas von überkanditelt...:-(

Gruß

Claus
 
Little_Papa

Little_Papa

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Ich muss mich leider anschließen. Hättest du das Bild vom Werk und dem Werkhaltering weggelassen - o.k.. Aber so rückt sie wirklich in ein recht schlechtes Licht.

Von der Vorderseite kann man nichts sagen. Wem es gefällt - prima.

Danke für die Vorstellung und die informativen Bilder.
 
G

Gast001

Gast
...also ich find die Vorstellung wie auch die Uhr selbst (bis auf den Werkhaltering) in Ordnung, stellt Euch mal nicht so an. :-)

Liebe Grüße & viel Spaß mit der Guten

Toby
 
adler-ha

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Hallo clockweazle,

ich finde die Uhr sehr schön, weil ich die Uhren mit römischen Zifferblättern sehr mag.:klatsch::super: Durch das schöne und römische Zifferblatt macht die Uhr einen sehr guten Eindruck.
Soweit ich weiß, ist das Ronda-Uhrwerk qualitativ ein sehr gutes Uhrwerk. Nur wirkt der Plastik-Werkhaltering nicht sehr wertig, aber meiner Meinung nach ist das kein Thema, da das Gehäuse keinen Glasboden hat. In diesem Fall kann man damit problemlos leben.;-)
Vielen Dank für die schöne und ausführliche Vorstellung.:super:
Herzlichen Glückwunsch:klatsch:
 
Adonnam

Adonnam

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Ein schönes emailliertes Blatt, das zu gefallen weiss, Clockweazle. Viel Freude noch damit. :super:
 
Arnd-MB

Arnd-MB

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Tropisches Dreieck (zwischen Bottrop,Castrop und W
Hallo clockweazle!

Eine schöne Vorstellung deiner Uhr hast du geschrieben! Vielen Dank dafür!

Ob mir die Uhr gefällt? Nein!

Muß Sie mir gefallen? Ebenfalls Nein! Dir muß Sie gefallen!
Und da Sie dies tut, kannst du die, wie ich finde auch berechtigten, negativen Kommentare auch ausblenden!

Natürlich handelt es sich nicht um ein Manufakturuhrwerk und natürlich ist der Plastikring um das Quarzwerk grauselig, aber ansonsten finde ich die Optik durchaus gelungen und optisch deutlich wertiger als es der Preis vermuten lässt!

Nicht jeder ist bereit für eine Uhr 5000+ Euro auszugeben und nicht jeder kann es! Na und? Wichtig ist nur, dass die Uhr dem Besitzer gefällt!
Hier wird eine Uhr vorgestellt die optisch was her macht, aber innere Werte vermissen lässt! Also ein durchaus menschlicher Zug an einer Uhr :-)

Jeder der Interesse an dieser Uhr hat kann also sehen wie Sie aussieht und welches Werk in der Ihr arbeitet! Wenn es Ihm gefällt, kann er angreifen und wenn nicht, lässt er es! Das ist doch auch der Sinn einer Uhrenvorstellung, verbunden mit dem Besitzerstolz des Käufers!

Also haben hier alle positiven, wie auch negativen Antworten ihre Berechtigung! So mag ich das!
Besser als dieses Hochgejubel mit viel BlaBla!

Und ob eine Uhr von einer Firma stammt die U(H)ralt ist, oder ein Frischling auf dem Markt, wo ist das Problem?
Opel produziert seit Ewigkeiten Auto´s und kann es immer noch nicht!
Breitling gibt es schon seit einer langen Zeit und auch in dieser Zeit gab es Jahre in denen Breitling eine Schreibtischfirma war wo nichts selbst produziert wurde sondern alles zugekauft wurde und die Firma eigentlich nur noch ein Name auf dem Papier war! Auch zu dieser Zeit haben Leute diese Dinger gekauft!
Auch Cartier ist da nichts Anderes! Ein Quarzwerk in einer nicht günstigen Verpackung zu unverschämten Preisen!
Die Dinger hat auch jemand gekauft und tut es heute noch!

Also nicht ärgern lassen! Die Uhr muß dir gefallen und wenn die Resonanz auch nicht so ist, wie du sie dir erhofft hast, eine schöne Vorstellung der Uhr ist der Threat auf jeden Fall!


Vielen Dank dafür und Gruß

Arnd
 
clockweazle

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Erst einmal vielen herzlichen Dank an alle Leser meines kleinen sonntäglichen Pausenfüllers, ich hoffe es hat ein paar Minuten gut unterhalten und war informativ.

Besonders erfreut hat mich natürlich der vielfache positive Zuspruch, das spiegelt den Zustand der hier lesenden Gemeinde wieder und ist sehr erfreulich. Auch wenn die Zahl der Diver-Vorstellungen bei weitem überwiegt soll gerade das Ausgefallene an dieser Stelle stattfinden, sozusagen als Salz in der Suppe.

Diese FC ist wahrlich verstörend und wird selbstverständlich nicht jedem gefallen. Und wie Arnd und andere richtig anmerken muss sie das keinesfalls, alles andere wäre ja wirklich vermessen. Damit Kritik möglich wird sollte das Kaliber aber bei einer Vorstellung mit allen Facetten gezeigt werden. So wie hier damit der Werkhaltering aus Polyethylen sichtbar wird kann sich jeder ein möglichst genaues Bild machen. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben dass bei meiner Omega Seamaster Pre-Bond mit einem 1438 ebenfalls diese Befestigung eingesetzt wird. Optisch sicher kein Leckerbissen, aber eben handelsüblich bis fast in die höchste schweizer Quarzklasse. Und im Vergleich zu schlichten asiatischen Aufbauten sieht es hier wirklich sehr übersichtlich und aufgeräumt aus.

Das Blatt, der Markenname und dazu noch ein fotografisch dargestelltes Quarzkaliber können also hier offensichtlich ganz schön polarisieren. Ich wünsche den heftigsten Kritikern ein wenig mehr Toleranz. Eine Uhr dient dem Träger als Messapparatur für die vierte Dimension sowie als schmückendes Beiwerk. Beides erfüllt dieses Modell zumindest für viele Erwerber sehr gut. Immerhin gibt es diesen Business Timer nun schon unverändert über zwölf Jahre am Markt und er liegt hier beim örtlichen Uhrenhaus mit eigener Sternwarte in der Auslage gleich ein Fenster neben Rolex und Patek.

Gerne werde ich mich bei der nächsten Vorstellung bezüglich der Hinführung klarer Ausdrücken damit wirklich niemand seine kostbare Zeit mit für ihn überflüssigem Geschreibsel vergeudet. In diesem Sinne nochmals vielen Dank an die vielen positiven Kommentare liberaler Uhrenkenner. Und natürlich werde ich irgendwann, wenn es mich danach gelüstet, an dieser Stelle die nächste Uhr präsentieren.

Clockweazle
 
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