Meine Moneque Automatik-Skelettuhr mit Tag, Datum und 24-h-Anzeige aus chinesischer Ferti

Diskutiere Meine Moneque Automatik-Skelettuhr mit Tag, Datum und 24-h-Anzeige aus chinesischer Ferti im Uhren aus China Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo zusammen! Ich bekenne: auch ich hab ‘ne Chinesenzwiebel. Eine skelettierte Automatikuhr namens “Moneque” mit Kalenderanzeigen auf drei...
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Hallo zusammen! Ich bekenne: auch ich hab ‘ne Chinesenzwiebel. Eine skelettierte Automatikuhr namens “Moneque” mit Kalenderanzeigen auf drei kleinen Hilfszifferblättern und mit zwei seitlichen Drückern, also im verrufenen Pseudeo-Chronographen-Stil. Ich hab sie mir vor etwa zweieinhalb Jahren bei einem Restpostenhändler bei Amazon oder Ebay für ca. 55 Euro incl. Versand gekauft. Es gab nur die eine, danach war Schluss und ich habe seither weder diese Uhr noch sonst irgendeine Moneque im Angebot gesehen. Was ist Moneque? Die Marke hat eine Berliner Adresse, keine Internetpräsenz und ist bzw. war sicher nur das Label eines Internethändlers. Man findet die Marke im Internet sonst eigentlich nur noch auf den Schwarzen Listen einiger deutscher Uhrmacher: “Diese Uhren repariere ich nicht!” Jo mei, wenn man’s nicht nötig hat...

Ich wusste damals genau, was ich mir da kaufe, Weil sie mir aber so gut gefiel (daran hat sich nichts geändert), dachte ich, „du kannst es ja mal riskieren“. Ich hatte Glück. Sie wurde meine Alltagsuhr, ist also die meistgetragene meiner Uhren und hat es sicher auf deutlich mehr als ein Jahr Tragezeit gebracht. Und immer noch funktioniert alles perfekt. Nun hat sie sich aber eine Vorstellung hier im Forum redlich erarbeitet... Um ehrlich zu sein, als neu gekaufte Uhr hätte ich sie hier lieber nicht gezeigt. Sonst bejubelt man einen üblen Schrott, outet sich damit als Depp, und zwei Wochen später fallen die Zeiger ab, das Glas raus und die Drücker gehen nicht mehr... Erst wenn man die Uhr eine Weile hat, weiss man, ob sie gut ist. Und diese hier würde ich schon als gut bezeichnen.

Das Gehäuse ist aus glänzend poliertem Edelstahl, ebenso wohl die Drücker und die grosse abgestutzte Zwiebelkrone, die oben mit „M‘ markiert ist. Ohne die Krone ist es genau 4 cm breit und über die Hörner gemessen 4,8 cm lang. Der Boden ist ein Glas-Schraubboden, mit Mineral- oder Saphirglas und gut verarbeitet, der sich leicht öffnen lässt und dicht schliesst. Auf dem Boden steht „Moneque SN.G4283-332-9“. „All Stainless Steel“ 3 ATM Waterresistant“. Es gibt keinen Gummi-Dichtungsring. Ich hätte es nicht vermutet, aber das Gehäuse ist über dem Edelstahl verchromt. Das C hrom ist auf der Ärmelseite schon grossflächig abgerieben, was aber zum Glück kaum auffällt. Das Gehäuse selbst besteht aus einem Stück, ist also ohne aufgepresste Lünette, das plane Glas hat unterhalb der Zwölf eine Innengravur „Moneque“, die fast unsichtbar ist. Das Glas blieb bisher völlig kratzerfrei, selbst unter dem Mikroskop sieht man nichts obwohl sich am Rand daneben auf dem Edelstahl schon einige kleinere Kratzer zeigen. Ich vermute deshalb, dass es sich um Saphirglas handeln könnte, obwohl das damals so nicht im Angebot stand. Die kräftigen parallelen Hörner haben aussen eine Anbohrung, die aber nicht ganz hindurch geht. Der Bandanstoss beträgt 20 mm.

Als ich die Uhr bekam, war ein schwarzes, gepolstertes Lederband von minderer Qualität dran, steif wie eine plattgefahrene Ratte. Auf dem Flohmarkt fand ich das ideale Band für die Uhr: Ein feingliedriges paralleles Edelstahlband von Aristo (an der Schliesse mit A markiert) im NSA-Stil aus den 60er Jahren, 18 mm breit und mit seltenem 20 mm Anstoss. Diese Bänder trennen sich beim Öffnen an der Schliesse ganz und geben so den Blick auf die Uhrunterseite frei, und genau das ist bei einer Skelettuhr schon fast zwingend nötig, weil man das Werk ja auch mal von unten betrachten will (deshalb halte ich die Edelstahlbänder der Swatch „Body and Soul“ und der teuren Oris-Artelier für unüberlegtes Design). Die geprägte Oberfläche des Bandes ist nicht ganz matt, sondern hat einen eigentümlichen Schillereffekt, der genau dem optischen Eindruck des Uhrwerks entspricht, dessen Teile auf der vorderern Werksseite durch einen Wölkchenschliff mattiert sind; es scheint sich gar nicht abzunutzen und zeigt ausser auf der Schliesse keine Gebrauchsspuren.

Vor 2-3 Jahren sah man das Werk, das in meiner Uhr verbaut ist, sehr häufig. Alle möglichen Hersteller verwenden es, von den bekannteren fällt mir gerade Trias und Ingersoll ein, letztere haben sogar eine eigene Kalibernummer dafür erfunden. Ich hatte sogar mal das Werk recherchiert, aber ich finde den Aufschrieb nicht mehr und auch nicht mehr meine Quelle im Internet (ein Verzeichnis chinesischer Werke), es hiess aber Szechun Nummer Sonstwas (evtl. fing die vierstellige Nummer mit 2 an). Wer weiss, um welches Werk es sich hier handelt? Für Informationen wäre ich sehr dankbar...

Das Werk ist ein Automatikwerk mit 21 Jewels, es laeuft mit 21'600 A/h. Die recht kleine Unruh besteht aus einem goldfarbenen Material, die Stosssicherung des Unruhdecksteins ist KIF Trior. Der Werksdurchmesser beträgt ca. 2,65 cm: es gibt einen Abstandsring aus weissem Kunststoff. Fast das gesamte Wek ist in der Uhr sichtbar, bis auf ca. ein halbes Millimeterchen am Rand, das vom matt silberfarbenen Zifferblatt verdeckt wird, das nur aus einem äusseren Indexring mit kleinen, kursiven und schwarz gedruckten arabischen Stunden und vollständigem Minuten- bzw. Sekundeninxex und den drei kleinen anhängenden, ebenfalls sekelettierten Hilfszifferblättern fur die Kalenderanzeigen besteht. Bei der Drei gibt es eine Datumsanzeige, bei der Neun eine englische, abgekürzte Wochentagsanzeige und bei der sechs eine 24-Stunden-Anzeige mit der 24 oben und der 12 unten, die synchron mit der grossen Stundenanzeige läuft und beim normalen Stellen mit gestellt wird. Es gibt zwei Drücker auf der Kronenseite, der obere schaltet den Wochentag, der untere das Datum. Das Schaltwerk für die Kalenderanzeigen ist auf der Werksvorderseite, besonders interessant ist der lange Stellhebel für den Wochentag, der vom oberen Drücker ausgeht mit mehreren Gelenken und Angelpunkten zwischen Elf und Zwölf, Zwölf und Eins und Eins und Zwei. Es gibt von diesem Uhrwerk noch eine zweite Variante, die oben bei der Zwölf noch eine Monatsanzeige hat: auf den Fotos sieht man im Werk meiner Uhr bei der Elf, links neben dem Federhaus, zwei vorbereitete Schrauben-Bohrlöcher für das Monatsmodul, dann waere noch ein dritter Druecker bei der Zehn erforderlich- das wäre mir zuviel, ausserdem wäre dann das Werk von vorn fast ganz verdeckt, man könnte das Federhaus nicht mehr sehen.

Viel wurde über Kalenderuhren im Pseudo-Chronographen-Stil hier schon gelästert. Zu Recht, wenn es nur darum geht, bei Ahnungslosen den Eindruck zu erwecken, sie kauften sich da einen echten Chrono. Davon einmal abgesehen hat diese Kalenderanzeige aber auch echte Voteile:

1) Drücker sehen super aus und waren auch in der Vergangenheit nicht den Chronos vorbehalten. Orient-Uhren mit Datum und Wochentag haben bis heute einen oberen Drücker für den Tag, in den 1970ern war das bei vielen Uhren so. Das Stellen mit Drückern geht blitzschnell und es gibt keine geheimnisvolle Multifunktions-Krone, wo man sich beim Stellen wie ein Tresorknacker beim Suchen der Zahlenkombi vorkommt.

2) Es handelt sich hier um „springende“ Anzeigen: Nachts um Punkt Zwölf gibt es ein leises Klicken und die Zeiger springen im Sekundenbruchteil um. Das muss man bei digitalen Fensteranzeigen teuer bezahlen. Meist schleichen stundenlang die Scheiben, um 22 Uhr geht’s mit dem Tag los und bis Zwei in der Nacht hat es dann auch das Datum geschafft... Ich habe springende Digitalanzeigen halt bei ETA- und AS-Werken aus den 1970ern.

3) Die 24-Stunden-Anzeige ist die ideale Ergänzung, so weiss man immer in welcher Tageshälfte man ist und kann sich beim Einstellen nicht vertun. Und man hat mit der „Ante Meridiem“- und „Post Meridiem“-Angabe eine wirklich vollständige Zeitanzeige Und man steht damit in einer langen Tradition: Das ursprüngliche Uhrzifferblatt hatte eine 24-h-Anzeige, bei Ortszeit (nicht Zonenzeit!) zeigt der Stundenzeiger dann die Position der Sonne (12 Uhr = Süd, 18 Uhr = West, 24 Uhr = Nord, 6 Uhr = Ost).

Die Skelettierung des Werks finde ich gut gelungen, es gibt gebläute Werksschrauben. Es wurde so viel Material wie möglich weggenommen, um möglichst viel vom Uhrwerk zu zeigen. Auf Schnickschnack und Verzierungen wurde vorn ganz verzichtet, hinten gibt es nur wenige recht gelungene Ziergravuren. Auch das Federhaus im oberen Teil der Uhr ist skelettiert. Man sieht von vorn also auf die Aufzugfeder (zwischen der Zwölf und der Zeigerachse) und hat so eine direkte Gangreserve-Anzeige. Das kann man bei einer Automatic-Uhr immer brauchen und bei dieser hier noch besser, denn man kann sie nicht von Hand aufziehen, sondern nur über den Rotor, in der Grundstellung dreht die Krone hohl. Das scheint eine asiatische Spezialität zu sein und ist auch so bei (den meisten Werken von) Seiko, Citizen, Orient und Ricoh. Das Werk verfügt aber dafür über einen Sekundenstopp bei gezogener Krone, bzw. Hacking, man kann also sekundengenau einstellen.

Und wie genau laeuft die Zwiebel? Als ich sie bekam mit etwa –25 sec pro 24h, Nach etwa 8 Monaten war sie mal beim Uhrmacher, weil sich im Werk eine Schraube gelöst hatte und munter darin herumpurzelte auf der Suche nach der Unruhspirale. Der kontrollierte alle Schrauben, ölte neu und regulierte auch nach, danach lief sie zuerst mit ca +15 sec, was sich nach und nach auf +25 sec verschlechterte. Also machte ich mich selbst ans Regulieren. Man reguliert direkt durch Verschieben des Regulierschlüssels auf der Spirale. Der Schlüssel könnte etwas leichter laufen, dann wäre es leichter, ihn dosiert zu verschieben, so ruckt er leicht ein Stück zu weit. Mit Geduld geht es aber doch, die Uhr laeuft momentan mit ca. + 8 sec, genauer schaffe ich es nicht.

Fazit: Ich bin zufrieden, auch das Design ist insgesamt sehr gut gelungen. Die Uhr sieht altmodisch aus, wie aus dem Art Deco der 1940er Jahre. Einen Schwachpunkt gibt es: Die Zeiger. Sie sind zu kurz! Minuten- und Sekundenzeiger müssten bis zum Index reichen, Die Zeiger haben Leuchtmasse (absoluter Quatsch in einer Skelettuhr, as Zeug zerbröselt und rieselt direkt ins Werk), die sogar ein wenig leuchtet, aber die schmalen Spitzzeiger sind als Leuchtzeiger ungeeignet, man kann Stunde und Minute kaum unterscheiden. Ausserdem gibt es (gottseidank) auf dem Zifferblatt keine Leuchtmasse.

So, nun noch die Bilder:

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Sorry, die Überschrift war zu lang. es fehlt noch ..."gung". Leider kann ich es nicht mehr ändern...
 

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Aeternitas

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Hi!
Basis ist ein HZ2189, erreicht gute Gangwerte, ist auch in den Tchibouhren verbaut.
Deine Version gefällt mir nicht richtig, finde den äußeren Zifferblattring nicht so toll, auch die Typographie der Zahlen.

Schön, dass Du Dir so Zeit für die Vorstellung genommen hast.

Ach ja...vielleicht ein paar Absätze beim Text und man kann viel besser lesen.
 
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Hallo Aeternitas,
da hab ich ja gleich den richtigen Gast. Mit der Lösung!! Vielen Dank! Du bist wohl fast der Einzige, der sich für Chinesen interessiert, der sich auch mit den Werken und der Technik auskennt. Ja genau das Werk heisst nicht Szechuan sondern Hangzhou 2189 und ich hab es auch schon in Uhren ab 15 Euro gesehen. Die Verarbeitungsqualität ist sehr verschieden. Weil meine so gut lief, hab ich bei Ebay eine ähnliche mit gleichem Werk für meinen Bruder (21 Euro incl. alles) gekauft. Tolles Geschenk: Nach ca. zwei Wochen fielen zwei Totalisatorenzeiger ab. Also Uhrmacher. Nach kurzer Zeit wieder das gleiche. Einer der Zeiger hängt jetzt in der Unruh und mein Bruder hat die Schnauze voll von der Uhr. Leider lebt er in den USA, sonst würde ich es ihm ja wieder richten. Er war nichts Besseres gewöhnt. Vorher hatte er eine Akribos (oje).
Die Zahlentypographie ist allerdings etwas zweifelhaft, nicht kursive, einfache Sanz-Serif-Zahlen wären besser gewesen. Die Zeiger finde ich schlimmer, schon an der Erträglichkeitsgrenze. Was mir an der Uhr gefällt ist die klassische, einfache Form, das altmodische Erscheinungsbild ohne viel Zierat (Münzrand etc.) und vor allem (zusammen mit dem Band), dass alles in Edelstahl, bzw. der Farbe Silber gehalten ist und es nur den Unterschied von matt und glänzend gibt.
Dafür gefiel mir dein alter Avatar besser. Der hatte so ein hintergründiges Grinsen...
 
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Aeternitas

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Dafür gefiel mir dein alter Avatar besser. Der hatte so ein hintergründiges Grinsen...

...ist doch der gleiche Typ...mal sehen...

Ja, die Zeiger sind halt Standartzeiger, die in alle möglichen Uhren verbaut werden...das Problem mit den Totis ist auch bekannt, da kann aber das Werk selbst nicht viel dafür, sind halt minderwertige Zeiger. Nur draufstecken reicht oftmals bei der Reparatur nicht, ich klebe die meist dazu.

Zu einer Skelettuhr gehört meiner Meinung nach höchstens Balkenindexe, keine Zahlen.

Gruß und viel Spaß damit!
 
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andi2

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Na also, das Grinsen hat mir gefehlt...
Das mit dem Zeiger-Kleben hab ich hier schon mal gelesen. So werde ich es probieren, wenn ich die Uhr mal in die Hand bekomme. Wie klebst du das? Erst die Zeiger draufstecken und dann von vorn ein Tröpfchen Sekundenkleber?
 
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Aeternitas

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...ins Zeigerfutter rein...aber leise, sonst schimpfen die Leute hier...:D
 
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Mr-No

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was der Al klebt ....:shock: :D

@ Andi ,
ich glaube du hast bisher den längsten Bericht zu einer China-Uhr geschrieben :super:
Ich konnte mich sehr gut in das geschriebene hineinversetzen .
Danke fürs Vorstellen deiner Moneque :klatsch:
 
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Skletti

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Mit Skeletties, ist man SCHON ein wenig einsam hier im Forum und Komplimente für diese Art Uhren gibt es nur in relativ übersichtlichen Mengen ;-) :D
Aber das ist OK. Ich bin und bleibe ein bekennender Fan und freue mich über jede einzelne, die hier gezeigt wird :klatsch:

Und danke, dass sie auch schon in diesen Faden zu sehen ist. :super:


Sonnige Grüsse,
Ivo

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Scheint das gleiche Werk zu sein wie das in meiner Rover & Lakes. Läuft auch bei mir schon seit über 8 Jahren zuverlässig.
 
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RiGa

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Hallo, andi2!

Ehrlich gesagt ist das zwar nicht ganz so mein Ding - aber Dein Bericht ist wirklich hervorragend!
Die kaum vorhandenen Absätze erleichtern zwar das Lesen nicht wirklich, dafür ist man aber quasi gezwungen, aufmerksam zu verfolgen.

Ich lese Zufriedenheit heraus - und auch durchaus vorhandene Objektivität.
Und diese Parung ist wahrlich nicht die schlechteste ...

Gruß, Richard
 
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So, nun hab ich mal ein paar Absätze in den Text eingefügt, nachdem das schon zweimal kritisiert wurde. Das mit den Umlauten (z.B. ae statt ä) muesst ihr entschuldigen... Der Compi, an dem ich das schreibe, hat 'ne USA-Tastatur (Ja, ich weiss, dass ich nur die Tastenbelegung ändern muss, aber dann muss ich so doofe Kleber auf die Tasten kleben, die sehen nach 4 Wochen aus, wie das Hologramm auf dem Boden einer Orient-Uhr...).

Hallo @skletti,
ja, in der Rover & Lake (auf Seite 1 deines Fadens) ist offenbar das gleiche Werk. Dein Werk hat scheinbar einen schöneren Zierschliff als meines. Und in deiner Linhart (auch auf Seite 1 deines Fadens) und deiner Scheffler & Söhne (auf Seite 2) tickt die hochgerüstete Version des Hangzhou 2189 mit Monatsanzeige unterhalb der Zwölf, wahrscheinlich hat es dann eine andere Kalibernummer (...mal @Aeternitas fragen...). Beide haben versenkte Drücker benutzt, es sind ja auch drei. Ausserdem kenne ich es noch von der Trias Accapella (mit zwei c).
 
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viel Text...ich hab es nicht lesen.
Zur Uhr: Mutig! ;-)
 
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Skletti

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(...) ja, in der Rover & Lake (auf Seite 1 deines Fadens) ist offenbar das gleiche Werk. Dein Werk hat scheinbar einen schöneren Zierschliff als meines. Und in deiner Linhart (auch auf Seite 1 deines Fadens) und deiner Scheffler & Söhne (auf Seite 2) tickt die hochgerüstete Version des Hangzhou 2189 mit Monatsanzeige unterhalb der Zwölf(...)

So isses. Die drei Werke gleichen sich, nur die "Zifferblattbestückung" ist verschieden. Ausser natürlich Messingfarben bei der Linhard und der Scheffler.

Die Scheffler läuft seit zwei Jahren problemfrei (ausser, dass einmal die Kronenwelle gebrochen war) Die Linhart bleibt leider in unregelmässigen Abständen stehen und deshalb lege ich sie sehr selten an. Wollte schon die Werke untereinander tauschen, da mich das Gehäuse der Linhard mehr anspricht, aber von der Zifferblattgestalltung passt es leider nicht (das eine flach, das andere "Schüsselförmig")

--- Nachträglich hinzugefügt ---

(...) Zur Uhr: Mutig! ;-)

Warum? :hmm:
 
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Andyk29

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Hey Andi2, danke für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht! Fand ich sehr interessant. Ich teile deine Meinung bezüglich eines "falschen" Chronographen. Kann auch sehr praktisch sein. Ich ärgere mich gerade masslos darüber das meine Tagesanzeige bei meinem neuen Casio-Chrono erst um 4 Uhr morgens (!) vollständig umspringt :???:
 
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Hi @Andyk,
Ha ja, Datumswechsel bis um 4 hab ich auch- bei einer Orient, das dauert da 4 (!) Stunden, sonst ist sie tadellos... Vielleicht der japanische Standard- ist die Casio mechanisch (ne gell, die machen nur in Quarz)?

Hallo @Skletti,
kannst du nicht auch die Zifferblätter auf der Linhart und der Scheffler tauschen. Die müssten doch gleich befestigt sein. Ich hab bei meiner noch gar nicht geschaut nach der Befestigung (von diesen Spreiznieten lass ich die Finger weg, die hasse ich, das geb ich dann zum Uhrmacher zum abpopeln).
Aber ob das vergoldete Werk im Linhart-Gehäuse überhaupt gut aussähe?
Gruss an alle Leser
Andi
 
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Skletti

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(...) Hallo @Skletti,
kannst du nicht auch die Zifferblätter auf der Linhart und der Scheffler tauschen. (...) Aber ob das vergoldete Werk im Linhart-Gehäuse überhaupt gut aussähe? (...)

Sind beides vergoldete Werke. Blatt tauschen geht leider nicht. Die eine hat ein "Zeigerdatum" auf 3 Uhr, die andere ein "Zweizahlendatum" auf 12 Uhr.

Ich wollte schon mal ein anderes Uhrwerk in das Gehäuse der Linhart verpflanzen. Das Projekt ist leider gescheitert

Sonnige Grüsse,
Ivo
 
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Hallo @Skletti,
das Werk mit dem Zweizahl-Grossdatum ist m.E. ein ganz anderes Werk, das nicht auf dem Hangzhou 2189 basiert: Kalenderanzeigen anders verteilt. Andere Befestigung im Gehäuse, andere Kronenwelle. Auch der Rotor sieht anders aus und ist anders befestigt.
Gruss Andi
 
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Die beiden goldene Werke sind hinten identisch. Hab sie nebeneinander gehalten. Durchmesser, Dicke, Anordnung der Zahnrädchen, Skelettierung, Verziehrungen... alles gleich. Vorne, duch die Anordnung der Anzeigen, gibt es kleine Unterschiede.

Im Gehäuse sind sie, wie Du richtig bemerkt hast, verschieden befestigt. Die eine "klassisch" mit Plastikring, von hinten ins Gehäuse platziert, die andere von Vorne. Die Abstandhalter sind aus Metall und scheinen Teil des Gehäuses zu sein.

Aber eigentlich ist es unwichtig...

Sonnige Grüsse,
Ivo
 
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