Meine erste Automatik - Dugena

Diskutiere Meine erste Automatik - Dugena im Herrenuhren Forum im Bereich Herrenuhren; Hi Zusammen, ein super Board hier wo ich schon einige sehr interessante Beiträge gelesen habe. Mich hat das Uhrenfieber gepackt mit meiner...
#1
C

claasi

Guest
Hi Zusammen,

ein super Board hier wo ich schon einige sehr interessante Beiträge gelesen habe. Mich hat das Uhrenfieber gepackt mit meiner ersten Automatik :-D

Es fing damit an dass meine Citizen Chronograph (Quarz) den Geist aufgeben hatte nach etwa 4 Jahren. Also gleich auf in die Geschäfte, dass war vor etwa 4 Wochen, weil ich keine andere Uhr habe und ich ohne Zeitmesser nicht auskomme :wink:

Bisher hatte ich immer nur Quarzuhren und wäre auch wohl bei Quarz geblieben wenn ich nicht über diese Dugena gestolpert wäre. Die hat mich gleich angezogen und da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Seitdem bin ich vom "mechnischen Virus" befallen und lese alles über diese Uhren.

Die Dugena hat ein Miyota Werk und entweder ein 8210 oder 8215 Kaliber sofern ich es beurteilen kann. Müssen diese Kaliber sich auch erst einlaufen oder trifft dies nur bei den ETA Werken zu? Meine mal gelesen zu haben dass ETA Werke eine "Einlaufzeit" brauchen.

Hier übrigens ein Bild von der Dugena die 179 Euo gekostet hat.

 
#2
Saltire

Saltire

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schöne uhr, glückwunsch!
damit wäre der mechanische einstieg geglückt!
du hättest es aber lieber lassen sollen, das wird
nämlich noch teuer wenn dich der virus packt! :twisted:
 
#3
G

groundhog

Guest
Glückwunsch, schöne Uhr. Mit einer relativ preisgünstigen Dugena als Ersatz für eine 23 Jahre alte Citizen Quarz hat es bei mir auch angefangen, das ist eine Einstiegsdroge. ;-)

Grüße Groundhog
 
#4
schredder66

schredder66

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Moin claasi,

Glückwunsch zur Dugena bzw. zur ersten mechanischen Uhr 8) !

Zifferblattgestaltung und Lünette gefallen mir ganz gut - weniger gut gefällt mir das integrierte Stahlband.

Falls die Verarbeitung der Uhr so ist, wie sie sich auf dem Foto darstellt und ein "echtes" Miyota verbaut ist, dann geht der Preis völlig in Ordnung.

Hast Du noch andere Bilder der Uhr (z.B. Gehäuserückseite, Band, Schliesse) und kannst sie hier einstellen? DANKE!


BTW: Willkommen im Forum :idea: :-D !!!
 
#5
SINNlich

SINNlich

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Moin Claasi,

herzlichen Glückwunsch zur neuen Uhr! Miyota-Werke werden vor allem in Citizen-Uhren verbaut. Ich habe eine Diver aus dem Hause. Die Uhr geht seit Jahren drei Sekunden vor, nicht mehr nicht weniger. Jedes mechanische Uhrwerk benötigt etwas Zeit, sich auf den Träger einzustellen. Nach einer Woche bis einem Monat gehen die meisten Werke etwas langsamer, manche flotter. Das Miyota-Werk ist sehr solide, robust und genau. Das einzige Manko siehst Du nicht: Unfinissiert, ist es relativ "unhübsch".

Grüße

Axel
 
#6
Tuxi

Tuxi

R.I.P.
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Herzlich willkommen.
Finde dich damit ab. Jetzt haben sich dich auch. Viel Spaß mit der Dugena.
 
#7
astoria

astoria

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von mir auch glückwunsch,und viel spass mit der uhr,auf dass sie dich niemals zeitlos dastehen lässt! :wink:
 
#8
C

claasi

Guest
Hallo Leute,

danke fürs Feedback. Hier nochmal die Ansicht von unten mit Armband. Das Armband ist sehr angenehm am Handgelenk und macht qualitativ einen sehr guten Eindruck.



@SINNlich
Die drei Sekunden hören sich aber spitzenmässig an. Ich komme da leider nur auf das 5-6 Fache pro Tag :(
Kann ich damit rechnen dass dieser Wert sich verbessert oder lässt sich so ein Wert von drei Sekunden bei einem Miyota Kaliber nurch durch eine Regulierung erzielen?

Habe festgestellt dass sie den geringsten Vorlauf hat wenn sie mit der Krone unten liegt. Nachts kommt sie so nur auf + 3-4 Sekunden in ca. 8 Stunden.

VG
Claasi
 
#9
schredder66

schredder66

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HI Claasi,

danke für´s zweite Foto - sieht ja ganz manierlich aus! Ich würde schreiben: Der Preis ist heiss 8) !

Zur Gangabweichung: Da deine Uhr noch neu ist, würde ich den Gang noch eine Weile beobachten - wobei ich 4 - 6 Wochen dafür veranschlagen würde. Solange die täglich mittlere Gangabweichung stabil ist (also 15 - 20 sec.), läuft das Werk richtig gut. D.h. eine Feinregulierung könnte durchaus ein besseres Ergebnis bringen. Leider kenne ich mich Miyota-Werken nicht so berauschend gut aus, um Dir schreiben zu können, ob´s die Werke auch hergeben bzw. ob die Feinregulierung "einfach" ist :roll: .
 
#10
eastwest

eastwest

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Hallo Claasi,

nur ein Beispiel zur Gangabweichung bei 3 Citizen-Promaster (die ja auch - gleiche - Miyota-Werke besitzen. Bei einem Vergleichstest über ca. 3 Tage ergab sich folgendes:

Die eine hat ein Traumwerk mit wenieger als 1 sec. Vorlauf/Tag.
Die zweite hat einen großen Vorlauf von ca. 1/2 Minute.
Die dritte hat einen Nachlauf, auch fast 1/2 Minute.

Ob sich das bei Miyota regulieren läßt, wie leicht und zu welchem Preis, weiß ich nicht.

Gruß, eastwest

PS.: Willkommen auch von mir, und viel Spaß mit der attraktiven Uhr.
 
#11
omegahunter

omegahunter

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anders als bei seiko werken ist die qualitätsstreuung der myota werke leider noch höher.

ich abe es mal geschafft ein myota werk einer invicta auf +1sek. am tag einzuregulieren.- ja ich kann, und mache das selbst und zwar ohne zeitwaage.

ist zwar aufwendig und dauert lange (ung.1woche) aber es hat sich in diesem fall gelohnt. das heißt jeden tag genau die abweichung aufschreiben und jeden zweiten die uhr aufschrauben und den rücker etwas verstellen.

allerdings hab ich das nur einmal hinbekommen da die myotas einfach nícht gleichmäßig genug laufen.

bei eta hat mann es durch die verstellschraube leichter. wenn mann die normalen seiko und citizen werke hat, besitzt mann oft zwar `ne geile uhr mann muß aber mit einer gewissen abweichung leben.

meine seiko werke haben duchweg vorlauf und machen meistens (durch mich nachreguliert) so 10 sek.+ am tag. mehr holt mann nicht raus im allgemeinen.- wegen des schlechten reguliermechanismus.

die dugena gefällt mir übrigens sehr gut. hat die ein saphierglas?
 
#13
C

claasi

Guest
omegahunter hat gesagt.:
anders als bei seiko werken ist die qualitätsstreuung der myota werke leider noch höher.

die dugena gefällt mir übrigens sehr gut. hat die ein saphierglas?
Die Frage hatte sich bei mir schon aufgedrängt mit dieser "Qualitätsstreuung". Die Werke werden doch alle mechanisch hergestellt auf den "gleichen" Maschinen mit fest definierten Einstellungen. Wieso kommt es dann zu unterschieden? Die Fertigungstoleranzen sollten doch immer gleich eingestellt sein oder nicht :?

Ich trage mich auch schon mit dem gedanken mal am Rücker zu spielen. Habe auch schon darüber gelesen wie man eine Gangkarte erstellen kann. Was sollte man den beachten beim ersten drehen? Eine Sekundenanzeige gibt es ja nicht am Rücker woran man sich orientieren könnte wie stark man ihn am Anfang verstellt. Deswegen verstehe ich auch eine Gangkarte nicht genau was mir die bringen soll. Kann doch nur versuchen solange zu verstellen bis ich einen optimalen Wert über mein gegenwärtiges Trageverahlten bekomme oder?

Das Glas ist normales Mineralglas und leider kein Saphirglas. Naja zu viel darf man dann wohl doch nicht für den Preis erwarten.
 
#14
Chronos

Chronos

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omegahunter hat gesagt.:
anders als bei seiko werken ist die qualitätsstreuung der myota werke leider noch höher.


claasi hat gesagt.:
Die Frage hatte sich bei mir schon aufgedrängt mit dieser "Qualitätsstreuung". Die Werke werden doch alle mechanisch hergestellt auf den "gleichen" Maschinen mit fest definierten Einstellungen. Wieso kommt es dann zu unterschieden? Die Fertigungstoleranzen sollten doch immer gleich eingestellt sein oder nicht :?
Das liegt an der Tatsache, dass Seiko erst noch in der nächsten Zeit in einen modernen Maschinenpark investieren will.

Im Uhrenmagazin war mal eine Seiko Sonderbeilage, in der wurde berichtet, dass Seiko über einen teils jahrzehntealten Fertigungsmaschinenpark verfügt. Dazu kommt noch relativ viel "Handarbeit", selbst bei preiswerten Uhren.

Das kommt der Qualität nicht immer zu gute. Allerdings wird sich bei einer strukturellen Änderung Seiko-Intern auch das Gefühl verflüchtigen, selbst bei einer preiswerten Seiko fast schon eine pure "Hand-Made" Uhr zu haben. :(
 
#15
eastwest

eastwest

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Mhh, was sagt mir das jetzt? Seiko hat diese Streuung doch gerade nicht so stark, ist also schon recht ordentlich. Miyota hingegen ....

Oder habe ich da was falsch verstanden? :shock:

eastwest
 
#16
Chronos

Chronos

Dabei seit
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Im schönen Duisburger Süden
eastwest hat gesagt.:
Mhh, was sagt mir das jetzt? Seiko hat diese Streuung doch gerade nicht so stark, ist also schon recht ordentlich. Miyota hingegen ....

Oder habe ich da was falsch verstanden? :shock:

eastwest
Beim erneuten überlesen, weiß ich jetzt auch woran es liegt. :?

Der Satz sollte eigentlich heißen:

Das moderne, fast nur noch computergesteuerte herstellen bei Myota kommt der Qualität nicht immer zu gute. (Denn wer legt da dann noch großes Augenmerk aufs Werk wie noch heute bei Seiko)

MEA MAXIMA CULPA
 
#17
SINNlich

SINNlich

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@ claasi

Zu Lagefehlern bei Miyota- und Seiko-Werken kann ich nicht viel sagen. Sie werden beim Miyota eher größer sein, als bei Eta-Werken, die ja regelmäßig eingebaut werden. Die Japse bauen die alten Miyotas und Seiko 5-Werke wirklich nur in einer Kleinstserie ein und verkaufen sie als Rohwerke weiter. Der Marktanteil ist verhältnismäßig winzig. Kaum ein Japaner, nur wenige Amerikaner und höchstens die Europäer fragen nennswert nach mechanischen Werken.
Ich würde Dir raten, die Finger vom Werk zu lassen. Jeder Uhrmacher kann das besser. Die von Dir angegebenen Gangwerte sind völlig in Ordnung und werden sich im Laufe der Wochen eher nach unten regulieren. Wenn es Dich beruhigt: Ich habe eine NOS Mido mit Eta-Werk zur Zeit beim Uhrmacher, weil das nagelneue, aber natürlich ein paar Jahre alte Werk 35 Sekunden nach geht. Weil ich mir kaum verspreche, dass sie nach der Eintragzeit schneller läuft, lasse ich sie regulieren. Wenn sie dann + - 10 Sekunden Abweichung hat: Prima!
Lass die Dugena erstmal laufen und kümmere Dich nicht um Abweichungen von bis zu 20 Sekunden. Alles andere ist vom Uhrmacher auf Garantie regulierbar.

Grüße

Axel
 
#18
eastwest

eastwest

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SINNlich hat gesagt.:
Die Japse bauen die alten Miyotas und Seiko 5-Werke wirklich nur in einer Kleinstserie ein und verkaufen sie als Rohwerke weiter. Der Marktanteil ist verhältnismäßig winzig. Kaum ein Japaner, nur wenige Amerikaner und höchstens die Europäer fragen nennswert nach mechanischen Werken.
Das kann ich kaum glauben. Wie kommt es dann, daß so viele mechanische Seikos - auch die meisten 5er-Modelle - in Europa nur schwer oder gar nicht zu bekommen sind?

eastwest
 
#19
SINNlich

SINNlich

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@eastwest

Weil die Dinger hier vielleicht nicht den Absatz haben, den die Japse gerne mögen. Vor Jahren wurden die 5er Seikos in Deutschland bei Woolworth zum Grabbelpreis verramscht. Ich kann den 5ern zum Beispiel gar nicht viel abgewinnen, höchstens den Taucheruhren. Als Flächenmarkt für große Margen taugt Europa für japanische mechanische Werke anscheinend nichts. Vielleicht haben die Genossen der aufgehenden Sonne auch den Schuss noch nicht gehört. Japaner halten, nach meinem Wissen, garnix von diesen vorsintflutlichen, ungenauen Mechanikdingern. Und wenn sie die Masse in den USA loswerden, lohnt sich eine Markterweiterung und Mehrproduktion auf alten Werkzeugen eben nicht.

Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Ich habe hier einen Premium-Seiko-Händler, der auch nur Quarzer anbietet.

Grüße

Axel
 
#20
C

claasi

Guest
Ich habe den Rat befolgt, nichts unternommen und die Dugena mal laufen lassen. Nun nach etwas über 2 Monaten hat sich die Genauigkeit weiter verbessert. Werte liegen bei 10 Sekunden, maximal 12 am Tag wobei der größte Vorgang durchs tragen kommt. Habe sie ca. 16 Stunden am Arm und der Rest zur Nachtruhe 8 Stunden auf dem Nachttisch.

Denke die Werte sind echt ok. Ist nun nach 2 Monaten das optimum erreicht oder wie lange sind die Einlaufzeiten von mechnishen Uhren im Schnitt bei Miyota Werken. Hat da jemand Erfarungswerte?

VG
Claasi
 
Thema:

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