Mauthe Regulator (1925-1945) wo sitzt der Hebel zum Auslösen des Gongschlags?

Diskutiere Mauthe Regulator (1925-1945) wo sitzt der Hebel zum Auslösen des Gongschlags? im Sonstige Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Uhrenfreunde! Ich bin ganz frisch hier im Forum und hoffe auf hilfreiche Ratschläge und eine nette Zeit hier! Ich habe einen Regulator...
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Gustbert

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Hallo Uhrenfreunde!

Ich bin ganz frisch hier im Forum und hoffe auf hilfreiche Ratschläge und eine nette Zeit hier!

Ich habe einen Regulator von Mauthe geerbt, der einige Jahre im Keller verstauben musste. Dank zahlreicher Beiträge hier im Forum konnte ich ihn auf ein Baujahr von 1925-1945 (Firmenwappen ab 1925 verwendet und Prägung DRP bis 1945, ich hoffe, das ist so korrekt?) datieren.


Leider ist mir beim „auseinanderbauen“ der Metallhebel zum Betätigen des Gongschlags rausgerutscht und jetzt bin ich mir unsicher, wie dieser zu sitzen hat. Hängt dieser, wie auf dem Bild zu sehen, einfach herunter, oder muss dieser noch irgendwo eingehakt werden?

Ich hoffe auf Hilfe, damit das gute Stück bald die Wohnzimmerwand zieren kann :)

Viele Grüße aus Berlin!
 

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Ramses300

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In meinen Augen ist der Haken samt Anhang nachträglich angefertigt.
Bei den meisten Uhren, die mir begegnet sind, existiert nur der Hebel am Werk (mit der Öse).
So, wie Du das dargestellt hast, ist es in meinen Augen aber schon richtig.
Nach dem Ziehen sollte das Schlagwerk auslösen, der Haken samt Anhang darf aber nicht so schwer sein, daß sie durch ihr Eigengewicht auslösen.
 
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Gustbert

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Nach dem Ziehen sollte das Schlagwerk auslösen, der Haken samt Anhang darf aber nicht so schwer sein, daß sie durch ihr Eigengewicht auslösen.
Genau das ist nämlich das Problem. Mit den Haken und dem Messingstab kommt es vor, dass das Uhrwerk aus dem 'Gongen' nicht mehr herauskommt :)

Danke für den Hinweis, dann werde ich den Haken und den Anhang weglassen.

Bei der zeitlichen Einordnung liege ich mit der Zeit zwischen 1925-1945 richtig, oder?

Beste Grüße!
 
Stevie Hood

Stevie Hood

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Ich hab bei meinem Junghans Wohnzimmerregulator an den Hebel einfach nen dünnen Draht mit nem gebogenen Haken drangehängt.

Wenn Besuch da ist, der im benachbarten Gästezimmer übernachtet und bei dem Gegonge nicht schlafen kann....gibt's ja, solche empfindlichen Zeitgenossen..;-)...dann wird an den Haken einfach ein kleines Messinggewicht gehängt. Dann läuft der Schlag einmal ab....und danach ist Ruhe bis das Gewicht wieder ab kommt.
 
Der Stromer

Der Stromer

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:-) Hallo Gustbert, herzlich willkommen hier im Forum. Da wird Dir geholfen:D.

Also, das mit dem hebel hat sich ja geklärt, wobei mir eigentlich nicht ganz klar ist, was Du mit dieser Konstruktion eigentlich erreichen wolltest. Na, sei es drum.

Zum Alter Deiner Uhr: D.R.P. heißt auf Neudeutsch Deutsches Reichs Patent und wurde so um ca. 1870 eingeführt mit der Eröffnung des Reichs-Patent-Amtes. Nach verschiedenen Quellen soll angeblich das D.R.P. noch bis zur Gründung der Bundesrepublik 1949 benutzt worden sein, aber mir ist kein solcher Fall bekannt:???:.
Wenn Du uns die Nummer verrätst, die rechts neben der Marke steht, kann man beim Deutschen Patentamt eine Recherche starten, die dann hoffentlich zu einem Paten der Fa. Mauthe führt und damit den Herstellungszeitraum viel besser Eingrenzen kann.

Aber so nach dem Aussehen (Gehäuse und Werk) wird die Uhr so um 1910 - 1918 herum entstanden sein. Das Gehäuse ist Historismus, also max. bis kurz vor Ende des WK I. Schön übrigens, dass die Applikationen des Gehäuse noch alle vorhanden sind. Die wurden nämlich meist als Feuerholz verwendet, als dann nach dem WK I der Kaiser aus der Mode kam8-) .

Und zu guter Letzt:
Wenn Du auch in Zukunft noch Freude an dieser Uhr haben möchtest und auch den Wert erhalten willst, solltest Du der Uhr eine Revision bei einem Uhrmacher, der das noch machen will und kann, angedeien lassen. Denn auf den Bildern sich schon einige Spuren von verfestigtem Öl zu sehen, die zusammen mit Staub der jahrzehnte und Metallabrieb die Lager und Zapfen stark schädigt. Läßt Du sie noch länger laufen, ohne was zu machen, wird es sicher teurer.
 
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Ramses300

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Genau das ist nämlich das Problem. Mit den Haken und dem Messingstab kommt es vor, dass das Uhrwerk aus dem 'Gongen' nicht mehr herauskommt :)
Bei meinen Uhrwerken würde der Schlag in einem solchen Fall allerdings blockieren.
Erst beim Loslassen läuft das Schlagwerk voll los.
Schlagwerke laufen zweistufig und haben eine Vorauslösung, diese löst man mit diesem Hebel aus.
Es könnte durchaus sein, daß in Deinem Fall etwas anderes klemmt.
Meine Girod mit umschaltbaren Melodiewerk habe ich mit durchgehend laufender Melodie gekauft. Es hat sich gezeigt, daß das verwendete Öl/Fett hart geworden war, so daß der Mechanismus nicht mehr gängig war.

Ich hab bei meinem Junghans Wohnzimmerregulator an den Hebel einfach nen dünnen Draht mit nem gebogenen Haken drangehängt.

Wenn Besuch da ist, der im benachbarten Gästezimmer übernachtet und bei dem Gegonge nicht schlafen kann....gibt's ja, solche empfindlichen Zeitgenossen..;-)...dann wird an den Haken einfach ein kleines Messinggewicht gehängt. Dann läuft der Schlag einmal ab....und danach ist Ruhe bis das Gewicht wieder ab kommt.
Bei einem Schloßscheibenschlagwerk ist das möglich.
Bei einem Rechenschlagwerk würde ich es so nicht machen, weil das Uhrwerk dann zwischen 12 und 1 Uhr blockieren kann/wird.

Bei alten Uhrwerken funktioniert die Schlagabschaltung durch Anheben der Schlaghämmer. Das Schlagwerk selbst löst dann aber aus.

Mein (relativ neuer) Hermle Freischwinger hat aber einen Hebel, mit welchem das komplette Westminster- und Schlagwerk deaktiviert wird.
Die entsprechenden Gewichte laufen dann auch nicht ab.
Aber das Werk habe ich mir noch nicht genauer angeschaut.
 
pretium intus

pretium intus

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Hallole,
habe bei meiner Uhr (Schloßscheibenschlagwerk) einfach den Windfang mit einem Hebel blockiert8-)
Grüßle
Hans
 
Thema:

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