Kaufberatung Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern

Diskutiere Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern im Kaufberatung Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo liebes Forum, nach mittlerweile einigen Wochen des Mitlesens hatte ich mein Vorhaben, mich hier anzumelden eigentlich erstmal begraben...
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #1
D

Dr_Grumpy

Themenstarter
Dabei seit
17.07.2022
Beiträge
2
Hallo liebes Forum,

nach mittlerweile einigen Wochen des Mitlesens hatte ich mein Vorhaben, mich hier anzumelden eigentlich erstmal begraben. Nun bin ich aber COVID-positiv und habe mit einem Mal eine Menge Zeit gewonnen :-)

Kurzum, ich bin auf Youtube auf ein Video gestoßen, wo eine Rolex Oyster Perpetual repariert wird. In dem Video fiel die Bemerkung, dass Rolex früher dafür bekannt war, sehr robuste Uhren zu bauen und dass man eine Rolex OP wohl auch noch in 100 Jahren wird reparieren können, da man immer an Ersatzteile kommen wird.
Ich finde den Gedanken, eine Uhr zu besitzen, die man vielleicht sogar an seine Nachkommen vererben kann, äußerst spannend. Dabei sehe ich Kratzer im Gehäuse und Glas als eine Art Dokumentation der Erlebnisse mit dieser Uhr an. Das lässt mich an eine Uhr denken, die ich zur Kommunion von meinem Onkel geschenkt bekommen habe. Als Kind habe ich die natürlich durch alles mögliche geschlurt, entsprechend sah sie danach auch aus. Nach fast 15 Jahren in der Schublade wollte ich sie letztens wieder reaktivieren und musste leider feststellen, dass die Citizen mit Quarzwerk nicht mehr zu retten war.
Meine Hoffnung ist nun, dass ich diesen Exitus letalis mit einer mechanische Uhr umgehen könnte.

Damit kommen wir zum ersten Teil meiner Frage. Am Anfang steht natürlich die Frage, welches Kaliber soll es sein? Hier sehe ich zwei Möglichkeiten, entweder man sucht sich ein massenhaft produziertes Kaliber wie eins von ETA, um im Gebrauchtmarkt immer genug Ersatzteile zu finden, oder man geht den Pfad der Manufakturkaliber, in der Hoffnung, dass der Hersteller auch in X Jahren noch Reparaturen anbietet.

Das führt mich dann zum zweiten Teil meiner Frage. Ich habe viele Threads mit einer ähnlichen Fragestellung wie meinen durchblättert, dabei wurden immer wieder die selben Modelle wie Omega Speedy, Rolex OP oder EXI/II, oder auch Uhren von Sinn oder Vostok empfohlen. Häufig fiel die Entscheidung für oder gegen eine Uhr natürlich auch vor dem Hintergrund, wieviel ein User für eine neue Uhr ausgeben wollte. Will sagen, wenn jemand sowieso 6000€ ausgeben wollte, wurde wahrscheinlich keine Sinn oder Vostok gewählt. Ich will das ganze mal so rum fragen, welchen Mehrwert würde mir denn eine Rolex oder Omega oder IWC im Vergleich zu einer Sinn oder dergleichen bringen? Ich stelle diese Frage explizit hinsichtlich der Langlebigkeit der Uhr. Würde eine Rolex OP in 50 Jahren bei gleicher Benutzung und Pflege tatsächlich eher noch laufen als eine Sinn oder Vostok? Oder ist der Aufpreis doch eher durch etwas höherwertigere Materialien, bessere optische Güte, also eher kosmetische Aspekte (und unabstreitbar Markennamen) erklärt?

Abschließend soll es noch um den spaßigen Teil gehen, die eigentliche Kaufberatung.
Wie schon erwähnt finde ich die Dugena von meinen bisherigen Uhren am schönsten. Ich bin daher auf der Suche nach einer Uhr etwa 38-40mm Gehäusedurchmesser, helles Ziffernblatt (weiß, grau, vielleicht noch blau. Finde ich leichter ablesbar als schwarz), Striche (+/- Punkte), eventuell noch arabische Ziffern, kommt jedoch auf den Einzelfall an, Zeiger gerne schlank, der Sekundenzeiger darf gerne in einer anderen Farbe als optischer akzent sein . An Komplikationen brauche ich ehrlich gesagt nur das Datum, mehr nicht. Hier ein paar Uhren, die mir gut gefallen:

Sinn 104 St Sa I W (eigentlich ganz heißer Kandidat, ich finde die Zeiger sehr hübsch, das Ziffernblatt wirkt technisch, ohne überlaufen zu wirken, jedoch kann ich mich irgendwie nicht mit einem Drehring anfreunden)
Glashütte Glashütte Excellence (sehr schick, ich mag die blauen Zeiger und das helle Ziffernblatt. Die römischen Zahlen finde ich hier nicht störend)
Junghans Meister Classic (Kommt der Dugena sehr nahe, vielleicht jedoch auf Dauer etwas zu schlicht und langweilig?)
Sinn 556 I RS (zu nah an meiner Laco Genf, dunkles Ziffernblatt nach meinem Empfinden zu schlecht ablesbar und ehrlicherweise etwas ZU schlicht (= etwas langweilig?), Zeiger im vergleich zur Laco zu "stubsig")
Rolex Oyster Perpetual mit blauem Ziffernblatt
Omega Seamaster Aqua Terra mit weißem Ziffernblatt (und gerne Sekundenzeiger in orange)

Ich freue mich sehr auf eure Antworten!
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #2
S

Sir_Isegrimm

Dabei seit
06.12.2015
Beiträge
34
Willkommen im Forum :-)

Grundsätzlich kann man sagen, dass in Punkto Langlebigkeit Uhren mit den bekannten Standard-Werken (ETA, Sellita, Miyota, Seiko etc.) keine Abstriche ggü. Manufaktur-Kalibern machen müssen. Bei regelmäßiger Wartung/Pflege überlebt jede mechanische Uhr ihren Besitzer.

Das große ABER liegt eben in dieser Wartungs-Geschichte...Bevor ich mir Gedanken über die etwaige Ersatzteilversorgung machen muss, würde ich mir eher den Kopf über die, in 50 Jahren hoffentlich noch vorhandenen Uhrmacher machen.

Als allgemeiner Tipp gilt: Losziehen, Anprobieren und Kaufen was jetzt gefällt.
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #3
ketap

ketap

Dabei seit
30.10.2010
Beiträge
16.017
Ort
Spinalonga
Genau.
Und wenn du 50 Jahre keine Revision wünscht kauft die Grand Seiko Quartz ;-)
Gute Besserung und ließ hier quer, da gibt es einge Themen dazu, mir selber ist es nicht wichtig.
Bin mehr auf Form und Freude ;-)
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #4
H

Heso

Dabei seit
11.05.2016
Beiträge
6
Ort
Bielefeld
Moin zusammen,
Sir_Isegrimm hat völlig Recht. Ich habe vor ziemlich genau 45 Jahren eine Citizen Automatic zur Konfirmation bekommen. Etliche Jahre härtester Einsatz in der Landwirtschaft haben Ihre Spuren hinterlassen. 20 Jahre weggelegt und wieder hervorgeholt. In der Zeit hat es die Datumsscheibe zerlegt (Kunststoff eben). Mit einem findigen Uhrmacher (lange gesucht, viele haben abgewunken) und einem Jahr Wartezeit läuft sie jetzt wieder tadellos. Manufakturkaliber müssen nicht besser sein. Die Standardkaliber sind in der Verwendungsbreite für Deinen Plan vielleicht die bessere Alternative. Entscheidend ist jedoch, dass bei einem Defekt jemand da ist, der nicht hilflos mit den Schultern zuckt.

Viel Erfolg!
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #5
Matthias85

Matthias85

Dabei seit
07.01.2010
Beiträge
105
Habe grad ne 1976 King Seiko quartz am Arm. Habe keine Bedenken, dass die Uhr 60 wird. Mindestens.
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #6
clocktime

clocktime

Dabei seit
18.05.2018
Beiträge
10.019
Kaliber:
Mit ETA oder Sellita bist Du am besten bedient.
Manufaktur heisst genau genommen nur, dass ein Hersteller auch das Kaliber selbst zusammensetzt. Geht der Hersteller pleite, wird es schwierig. Die Ersatzteile kann ein guter Uhrmacher notfalls auch selbst herstellen, aber dann wird es richtig teuer. Manufaktur ist vor allem ein Zugpferd, um eine Uhr noch edler aussehen zu lassen, auch wenn es faktisch unsinnig ist.
Die Omega hat mit dem Co-Axial auf eine Art zwar ein Manufaktur-Kaliber, aber faktisch steckt dort die SwatchGroup dahinter, einer der Schwergewichte im Uhrenmarkt.

Uhr:
Mit der Omega AT dürftest Du die qualitativ beste Wahl treffen, da das Co-Axial-Kaliber etwas vom besten ist, was es auf dem Markt gibt.
Die Sinn ist auch sehr gut, wenn Du preislich nicht ganz so hoch einsteigen möchtest.
Glashütte - ist eine tolle Uhr, aber das Kaliber ist weniger verbreitet, was im Fall der Reparaturbarkeit die Sache erschwert, sollte Glashütte pleite gehen.
Rolex würde ich Dir weniger empfehlen, zum einen wegen der Verfügbarkeit, aber zum zweiten wegen des Kalibers 3235 (in der OP läuft ein anderes, aber die DJ hat dieses verbaut). Rolex hat da irgendein qualitatives Problem, das sie noch nicht im Griff haben.

Allgemein:
Falls Du bisher keine Automatik-Uhren getragen hast, könnte es eine Idee sein, Dir erstmal eine COSC-zertifizierte Uhr zuzulegen, die bis 1000€ kostet. COSC deshalb, weil diese Uhren genau genug laufen, sodass man sich beim Umsteigen von Quarz nicht ärgert. Bekommst Du Freude an der Mechanik, kannst Du anschliessend immer noch mehr Geld in die Hand nehmen für eine richtig teure Uhr.
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #7
R

Renegat

Dabei seit
01.03.2011
Beiträge
5.286
Ort
da wo die Sonne aufgeht
Ich formuliere es mal so: Ich denke, die Nische für unsmarte Uhren wird in Zukunft immer enger. Aus Sicht der Reparierfähigkeit drängen sich schweizer Massenwerke und die Werke von Omega und Rolex auf. Zugang zu Ersatzteilen von Massenwerken wird es auch in ferner Zukunft geben und obige Firmen wird es wohl auch in Zukunft geben. Das Meisterhandwerk des (freien) Uhrmachers ist im Aussterben begriffen, was die Kosten in Zukunft treiben wird. Die Reparaturkosten der Marken sind ohnehin schon deutlich höher und werden auch nur eine Richtung kennen - nach oben.
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #8
Mueller27

Mueller27

Dabei seit
10.10.2010
Beiträge
14.564
Ich sehe das inzwischen pragmatischer.

Die "freien" Uhrmachermeister gehen aktuell in Truppstärke in Rente. Wir werden uns für die nächsten Jahrzehnte auch bei den "Freien" auf exorbitant hohe Kosten einstellen dürfen. Uhrmachermeister werden eine hoch spezialisierte, gesuchte und auf Monate hinaus ausgebuchte Kaste von Experten sein, und sind es ja schon heute.

Jeder der glaubt er könnte eine 199€ Vostock oder auch eine SEIKO 5, oder sei es eine "Gut und Günstig" Swiss-Made mit ETA die nächsten Jahrzehnte für diesen sonderbaren "Zwanziger in die Kaffeekasse" am Leben erhalten, der irrt sich.

Das wird auf jeden Fall ein teuer Spaß.

"Freie" und Hersteller werden sich schon bald preislich angleichen, da sich die wenigen verbliebenen "Freien" auf lukrative Restaurierungen von Hochpreis-Vintages konzentrierten werden, alles andere macht für sie auch keinen Sinn.

Anderseits:
Die Branche boomt im Moment wie blöde. Die Hersteller verkaufen ihre Uhren mit Manufakturwerken wie geschnitten Brot und werden das auch die nächsten Jahre noch tun, so dass am Ende auch von den Manufakturwerken der großen Marken wie etwa Panarai oder Tudor Hunderttauende im Markt sein werden, und die Hersteller oder Dritte werden bei der Größe dieses Marktes für diese Kaliber definitiv dauerhaft Services anbieten.

Fazit:
Wer 2022 eine Uhr neu kaufen will und für den das ganz, ganz wichtig ist, dass er diese 2050 oder 2060 mit zitterigen Händen seinem Enkel übergeben kann, der kann kaufen was er will und braucht sich keine Gedanken zu machen, denn eins ist klar: Teuer wird es sowieso. Sehr teuer !
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #9
TomS2

TomS2

Dabei seit
13.05.2019
Beiträge
5.774
Ort
Franken
Da bzgl. Robustheit und Langlebigkeit praktisch keine Unterschiede bekannt sind - Uhren aus den Fünfzigern werden auch heute noch repariert, und bzgl. der heute gefertigten Uhren wissen wir das dann in fünfzig oder mehr Jahren - kann es einzig und allein um die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Know-How in einigen Jahrzehnten gehen. Da kannst du nach Stückzahl Kaliber gehen - also insbs. ETA - oder Stückzahl Uhren - d.h. Rolex. Trotzdem - auch das ist ein gerüttelt Maß Kaffeesatzleserei - siehe die Beiträge oben.

Zu der Unsicherheit bzgl. dieser Fragen gesellen sich noch die Unsicherheit bzgl. deiner persönlichen Situation und der deiner Nachkommen in fünfzig Jahren - sowie die Unsicherheit, wie sich dein Geschmacks über die Jahrzehnte verändern wird.

Angesichts dieser erdrückenden Faktenlage würde ich mir heute die Uhr kaufen, die mir heute und voraussichtlich in den nächsten Jahren am meisten Freude bereitet ;-)

Ein vor kurzem hier diskutiertes Beispiel: Welche Uhr ist euer aktueller Neuzugang?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #10
clocktime

clocktime

Dabei seit
18.05.2018
Beiträge
10.019
"Freie" und Hersteller werden sich schon bald preislich angleichen, da sich die wenigen verbliebenen "Freien" auf lukrative Restaurierungen von Hochpreis-Vintages konzentrierten werden, alles andere macht für sie auch keinen Sinn.
Das sehe ich etwas anders. Aber schon möglich, dass sich das in Deutschland etwas speziell entwickelt.
Wer 2022 eine Uhr neu kaufen will und für den das ganz, ganz wichtig ist, dass er diese 2050 oder 2060 mit zitterigen Händen seinem Enkel übergeben kann, der kann kaufen was er will und braucht sich keine Gedanken zu machen, denn eins ist klar: Teuer wird es sowieso. Sehr teuer !
Nicht unbedingt. Ich werde eine Tissot weiterhin nach Le Locle zur Kur schicken, die Preise sind moderat. Ok, Omega ist teurer, aber im Verhältnis zum Neupreis immer noch günstig.
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #11
D

Dr_Grumpy

Themenstarter
Dabei seit
17.07.2022
Beiträge
2
So, COVID hat mich nun doch ziemlich geplättet, aber ich wollte die vielen Meldungen nicht einfach unbeantwortet stehen lassen. Erstmal vielen Dank für den Input, ich glaube ich verstehe was der Konsens ist. Ich kann mir ja scheinbar wirklich relativ frei eine Uhr aussuchen, auf die eine oder andere Weise scheinen sie ja alle ähnliche Perspektiven zu haben, was langfristige Reparierbarkeit und Langlebigkeit angeht.

Ich habe aus der Waagerechten heraus viel gelesen und mir verschiedene Hersteller angeschaut. Erstaunlicherweise komme ich doch immer wieder zur Aqua Terra zurück! Mir gefällt das schlichte aber doch elegante Design, was ich aus dem einen oder anderen Grund bei keinem anderen hersteller finde. Häufig gefallen mir ganz schlicht die Zeiger nicht, sind zu dick und stubsig, haben keine Lumes oder haben sonstige komische Formen. Ich hätte GERNE was von Sinn gefunden, aber dort will mir nichts so wirklich gefallen. Viele Modelle finde ich zu minimalistisch, ähneln zu sehr meiner Laco. Und ich habe beschlossen, dass ich Drehlünetten und Tachymeter nicht schön finde ;-)

Wenn ich es mir aussuchen könnte, hätte ich gerne die orangenen Akzente der AQ in 41mm

omega-seamaster-aqua-terra-150m-22010412102001-l.png


im 38mm Gehäuse. So finde es ein ganz klein wenig zu farblos.
chronometer-38-mm-22010382002001-l.png
omega-seamaster-aqua-terra-150m-co-axial-master-chronometer-38-mm-22010382002001-l.png


Den Preis finde ich im Vergleich zu Sinn und Co weiterhin heftig, wirklich gute Alternativen habe ich jedoch (noch) keine gefunden. Habt ihr vielleicht noch Vorschläge?
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #12
ketap

ketap

Dabei seit
30.10.2010
Beiträge
16.017
Ort
Spinalonga
Die orange hand hat peep. Wenn sie dir gefällt, kaufen.
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #14
T

TaifunDB

Dabei seit
13.01.2015
Beiträge
3.818
Am 17.5er Handgelenk für mich gut tragbar. Aus 20cm Entfernung fotografiert.

image.jpg
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #15
Tony3152

Tony3152

Dabei seit
17.11.2016
Beiträge
649
Die At ist eine ausgezeichnete Uhr, einen Nachteil hat allerdings die CO-Axial Hemmung und zwar möchten viele Uhrmacher nicht an diesen Uhrwerken arbeiten.
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #16
chrismontre

chrismontre

Dabei seit
23.10.2013
Beiträge
791
Ort
Berlin
Eine Uhr mit ETA 2824 wäre meine erste Wahl. Am besten als Chronometer. Da gibts massig Auswahl und später kein Theater wegen Ersatzteilen.
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #17
Spitfire73

Spitfire73

Dabei seit
04.08.2009
Beiträge
25.022
Ort
Bayern
Ich will das ganze mal so rum fragen, welchen Mehrwert würde mir denn eine Rolex oder Omega oder IWC im Vergleich zu einer Sinn oder dergleichen bringen? Ich stelle diese Frage explizit hinsichtlich der Langlebigkeit der Uhr.
Hinsichtlich Langlebigkeit im Grunde keinen. Alle Genannten verbauen sehr gute bis exzellente Qualität, die im Regelfall viele Jahre tut, was sie soll. Ersatzteilversorgung und Verbreitung erscheint mir insoweit deutlich wichtiger als die individuelle Qualität eines Werks. Letztlich wird auch ein weit verbreitetes einfaches Seiko oder Vostokwerk problemlos uralt und ebenso problemlos wie günstig reparabel bleiben. Ich besitze selbst einige ererbte Stücke mit solch einfachen Werken, die teils vierzig, fünfzig Jahre im Familienbesitz waren und immer noch laufen. Natürlich läuft so eine alte Seiko oder Vostok nicht mehr so präzise wie eine alte Rolex aber das war ja neu schon nicht anders. Von daher muss man nMn nicht zu Hochpreismarken greifen, wenn es nur um Langlebigkeit geht.

Gruß
Helmut
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #18
clocktime

clocktime

Dabei seit
18.05.2018
Beiträge
10.019
Eine Uhr mit ETA 2824 wäre meine erste Wahl. Am besten als Chronometer. Da gibts massig Auswahl und später kein Theater wegen Ersatzteilen.
Dasselbe gilt für ein Sellita SW200 oder ein Powermatic 80. ;-)
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #19
U

uhr_10

Dabei seit
02.10.2010
Beiträge
1.742
Das mit der Masse ist so eine Sache. Ich hatte auch alte Glashütte-Kaliber 74 hier, aber wer kann's und hat Ersatzteile? Dass die Kaliber in Millionenstückzahl gebaut wurden hilft da auch nur bedingt. Ist halt > 40 Jahare alt und Staat und Firma gibts nicht mehr. Am Ende musst Du jemanden finden, der es kann und dem Du traust.
Die (einigermaßen) teuren Schweizer wie VC, AP und PP werben damit und haben auch entsprechende Antik-Uhrmacher vor Ort. Die Preise möchte ich aber auch nicht wissen... :winken:
 
  • Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern Beitrag #20
Pierre77

Pierre77

Dabei seit
18.08.2016
Beiträge
1.339
Ort
Bayern
Servus,

technisch kann ichzudem Thema nicht viel beitragen, aber ich finde, die AT ist die beste und schönste Uhr für das Geld. Sie kann alles, wasserdicht, antimagnetisch, Sichtbaden, schaut am Leder, Kautschuk une Stahl toll aus.
 

Anhänge

  • E930BB5A-A62A-4292-8113-2047AF016D1A.jpeg
    E930BB5A-A62A-4292-8113-2047AF016D1A.jpeg
    468,8 KB · Aufrufe: 20
  • 57A12A1E-5AAB-4F7B-9692-B2DC351642E4.jpeg
    57A12A1E-5AAB-4F7B-9692-B2DC351642E4.jpeg
    247 KB · Aufrufe: 19
  • 33F72A96-1C5F-4CC0-BE84-2EC317E507A5.jpeg
    33F72A96-1C5F-4CC0-BE84-2EC317E507A5.jpeg
    160,4 KB · Aufrufe: 18
  • 09BCF580-B258-4F7A-A75B-51C6366AEDC4.jpeg
    09BCF580-B258-4F7A-A75B-51C6366AEDC4.jpeg
    201,1 KB · Aufrufe: 20
  • 0DC43E4F-2E56-46F3-BF3E-8E28168A6E63.jpeg
    0DC43E4F-2E56-46F3-BF3E-8E28168A6E63.jpeg
    207,7 KB · Aufrufe: 17
Thema:

Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern

Mal wieder eine Uhr fürs Langfristige gesucht; Grundsatzfrage Reparierbarkeit von Kalibern - Ähnliche Themen

Kaufberatung Omega SMP 300m oder doch nicht?: Hallo Zusammen, langsam komme ich zu dem Punkt, wo ich Eure Meinung brauche. Aber zuerst die Vorgeschichte - eigentlich bin ich ein Flipper was...
Ratschläge zu meiner Uhrensammlung gesucht: Hallo zusammen, Ich würde euch gerne um eure Meinung zu meiner Uhrensammlung bitten. Aktuell sieht sie so aus: Von links nach rechts: Rolex...
Rolex Datejust 36mm Referenz 126200: Liebe Uhrforumgemeinde Ich habe wieder mal eine Uhrvorstellung, die zweite dieses Jahr und insgesamt. Eigentlich war weder die Uhr als solche und...
Kaufberatung Aqua Terra, OP, BB 36 oder etwas ganz anderes?: Hallo liebe Foristi, nach einiger Abstinenz überlege ich, nun einmal richtig zuzuschlagen. Zum bisherigen Bestand: Ich habe gerade...
Kaufberatung Uhr für meine Partnerin gesucht...: Hallo! Meine Freundin hat demnächst Geburtstag (+ Weihnachten ist auch nicht mehr weit :D) und ich möchte ihr dieses Jahr gerne ihre erste...
Oben