Lünette lässt sich nicht mehr drehen bzw. hängt teilweise komplett fest

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kris.vuk

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Hallo zusammen,

ich bin seit gut 14 Monaten eigentlich ein stolzer Besitzer einer Tudor Pelagos (MT5612).
Diese habe ich seinerzeit bei einem Konzi in München gekauft.

Die Uhr lief soweit einwandfrei, musste dann jedoch zu Rolex nach Köln geschickt werden, da der Rotor das Schleifen anfing und die Uhr reguliert hätte werden sollen.
Der Uhrmacher meines Konzis wollte die Uhr zwecks der Regulierung nicht aufmachen, da diese sich seinerzeit - wie auch jetzt noch - in der Gewährleistung befindet.
Somit musste ich mich für gute vier Wochen von ihr trennen.

Leider war das Problem mit dem schleifenden Rotor immer noch vorhanden, weshalb sie am Tag der Abholung gleich wieder zu Rolex nach Köln ging.
Wiederum vier Wochen später konnte ich sie endlich wieder abholen. Soweit so gut.

Nach einigen Wochen ist mir dann aufgefallen, dass die Lünette sich teils nicht mehr drehen lässt und dazu neigt komplett fest zu hängen. Aufgrund von einigen Empfehlungen einiger Foren-Mitglieder, sowie einiger Uhr-Träger aus dem näheren Bekanntenkreis, habe ich versucht die Uhr unter laufendem Wasser sauber zu machen, in der Hoffnung, dass nur etwas Schmutz oder ähnliches unter der Lünette ist.
Zu meiner Verwunderung lies sich die Lünette noch schwerer bis gar nicht mehr drehen, weshalb ich die Uhr erst einmal abgenommen und weg gelegt habe, um meinen Frust ab zu bauen.
Interessant ist, dass wenn Sie trocken ist, sie sich ab und an, teils normal drehen lässt, bis es dann wieder "schrappt" bzw. blockiert.

Mit diesem Erkenntnis brachte ich die Uhr ein drittes Mal zu meinem Konzi, welcher sie ebenfalls ein drittes Mal, wieder zu Rolex nach Köln geschickt hat.
Als ich sie wieder abgeholt habe schien alles in Ordnung zu sein. Bis nicht lange später, das gleiche Problem wieder aufgekommen ist.

Somit bin ich wieder zu meinem Konzi, mit dem Wissen, dass die Uhr sicher wieder eingeschickt wird.
Als ich Sie vor gut drei Wochen abgeholt habe, war alles in Ordnung, bis knapp zwei Wochen später, das gleiche Problem wieder aufgekommen ist.

Ich habe umgehend versucht die Verkäuferin meines Konzis zu erreichen, da diese nach dem dritten einschicken - welches sie selbst miterlebt hat - ziemlich aus der Haut gefahren ist und es ihr sichtlich mehr als unangenehm war, obwohl sie hierbei gar keine Schuld trifft. Meine Verkäuferin meinte zu mir, dass Sie intern mit Ihrem Uhrmacher sprechen wird, welcher sich bei mir melden wird.

Dieser hat mich soeben angerufen und meinte, dass Rolex Köln nichts feststellen konnte, da bei denen sich die Lünette angeblich fehlerfrei drehen lässt. Des Weiteren hat er mir angeboten die Uhr noch einmal - also zum fünften(!) Mal - zu Rolex nach Köln zu schicken, damit diese hierbei noch einmal drüber schauen können.

Meine Frage: Wie würdet ihr euch verhalten? Da der Konzi für die Gewährleistung gerade stehen muss, die Uhr erst knappe 14 Monate alt ist und die Uhr von vier Malen, zwei Mal wegen dem exakt gleichen Fehler eingeschickt werden musste, wäre eine Wandlung die Vernünftigste Lösung für beide, oder sehe ich das falsch? Ich selbst arbeite im Dienstleistungsbereich und habe leider selbst auch schon eine solche Wandlung durchführen müssen. Der Kunde allerdings ist mir noch heute dafür dankbar, dass ich ihm seiner damaligen Misere weitergeholfen habe und ist daher auch der Marke, sowie auch mir, treu geblieben.

Ich muss dazu sagen, dass es mir generell nicht um eine andere Uhr oder sonst was geht. Ich liebe meine Pelagos und möchte keine andere. Die erste Automatikuhr soll was besonderes sein. Da ich mit meiner bisher so viele Probleme hatte und die Uhr laut Auskunft von Rolex Köln bei jedem Aufenthalt aufgemacht wird - auch wenn der Fehler am Gehäuse liegt - verliere ich leider immer mehr die Freude daran.

Bitte entschuldigt den langen Text. Ich bin der Meinung, dass man sich nur so ein Bild von der Gesamtsituation machen kann.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Kris
 
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