Louis Vuitton Uhren

Diskutiere Louis Vuitton Uhren im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo, hat jemand Uhren von Louis Vuitton? Wie sind diese von der Qualität her? Nach eigenen angaben bekommt man 5 Jahre Garantie und diese...
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macjoop

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Hallo,

hat jemand Uhren von Louis Vuitton? Wie sind diese von der Qualität her? Nach eigenen angaben bekommt man 5 Jahre Garantie und diese werden anscheinend in der Schweiz gefertigt.


MfG
 
Risitimo

Risitimo

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was glaubst Du wie viel Dich der Name ( gerade bei den Marken wie Louis Vuitton ) kostet... hier geht es dann nicht um z.B. das Werk
 
Andy

Andy

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eigentlich sind alle Uhren von Modelabels völlig überteuert. Meistens billig Quartzer die einfach auf Marke "x" gelabelt werden. Da zahlt man echt nur den Namen der Marke!! Würde dringend von sowas abraten!! Kauf lieber ne Seiko oder ähnliches für das Geld. Da bekommt man auch die entsprechende Technik für den Preis ;)
 
Uhrbene

Uhrbene

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Langsam, langsam ... das ist Quatsch!

Louis Vitton gehört zu LVMH (Loius Vitton Moet Hennessy), dem größten Luxuskonzern der Welt. Der hat auch einige Uhrenmarken im Portfolio: Tag Heuer, Hublot, Zenith und eben auch Uhren unter eigenem Namen. Daher ist im Umfeld eine gewisse Uhrenaffinität vorhanden. Standardmäßig werden ETA-Werke verschalt, aber das machen andere mit großen Namen zum Teil eben auch. Ob auch besondere Werke verschalt werden (evtl. von Zenith) weiß ich aus dem Stegreif nicht.
 
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macjoop

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Also ne um den Namen geht es mir nicht. Wollte halt nur mal so Wissen wie die so sind ob diese jemand überhaupt trägt.
 
Risitimo

Risitimo

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Schon richtig ... wir müssten wissen um welches Modell es geht... ( aber im Grunde sind auch andere Marken mit einem ETA voll überteuert)
 
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SteveMcQueen

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Was bei Louis Vuitton nicht eingeschaltes ETA ist, kommt von Zenith. Aufgrund des innerhalb des LVHM-Konzerns möglichen Wissenstransfer ist durchaus denkbar, dass LV demnächst Uhren mit "eigenem Manufakturwerk" herausbringt; alleine schon, weil das die Wettbewerber Cartier und Montblanc (jeweils Richemont) seit einiger Zeit auch machen.

Um gewachsene Uhrenmanufakturen handelt es sich in allen drei Fällen jedoch nicht, aber das kann einem ja egal sein, wenn einem die Ticker optisch gefallen und der Preis bzw. das Preis- / Leistungsverhältnis eher nebensächlich sind.
 
Uhrbene

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Na, bei Cartier würde ich widersprechen ... die haben doch schon um 1900 Uhren hergestellt. Und mit der Santos sogar einen Ur-Opa der Armbanduhren in der Historie. Ist aber Off-Topic...
 
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SteveMcQueen

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Da ist ein ETA 2893-2 eingeschalt. Uhren mit dem gleichen Werk sehr guter Qualität gibt es bereits ab rd. 1.200,- EUR. Der Rest ist eine Frage der Optik; vielleicht wäre die Union Belisar GMT eine Alternative. Vom Differenzbetrag kann man ja fast in den Urlaub fahren... ;)
 
Uhrbene

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Uhren mit besserem P/L gibt es ganz sicher ... es ist aber auch nichts grundsätzlich gegen die Uhr zu sagen, wenn sie einem gefällt und man bereit ist den Preis zu zahlen.

Was mich geärgert hat, ist das hier schon wieder der Reflex mit den eingeschalten Billig-Quartzern der Modelabels kommt, damit hat LV nichts zu tun.
 
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SteveMcQueen

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Na, bei Cartier würde ich widersprechen ... die haben doch schon um 1900 Uhren hergestellt. Und mit der Santos sogar einen Ur-Opa der Armbanduhren in der Historie. Ist aber Off-Topic...
Cartier ist ein Luxus-Gemischtwarenladen im Großkonzern Richemont und aus einem Schmuckatelier entstanden. Cartier macht viele Sachen, u. a. auch Uhren. Die von Dir angesprochene Santos gibt es in der Tat schon seit 1904. Die Werke kommen mW aber nicht von Cartier, sondern wurden zugekauft, das gilt auch für die Pasha, die Tank und alle anderen Cartier-"Klassiker". Später kooperierte man dann eng mit JLC (gleiche Konzernmutter).

Auf den "wir sind eine geile Uhrenmanufaktur"-Zug sind sie aber erst vor wenigen Jahren aufgesprungen. Das erste "eigene" Cartier-Werk ist das 2010 vorgestellt "1904" - warum das so heißt, ergibt sich aus dem Text. ;)
 
Uhrbene

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Nee, nee, die haben schon einiges selbst gebaut, z.B. die Les Pendules Mysterieuses um 1912. Ist auch im Uhren-Wiki und in Uhrenbüchern erwähnt. Danach kam aber nicht mehr so viel ... Hauptgeschäft war eben der Schmuck.
 
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SteveMcQueen

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...z.B. die Les Pendules Mysterieuses um 1912.
Richtig, das ist aber ein Großuhrwerk, kein Armbanduhrwerk. ;) Ich habe gerade nochmal nachgelesen: Die Uhrwerke der frühen Cartier-Uhren kamen durchweg vom Pariser Uhrmacher Jaeger, der 1937 mit LeCoultre aus dem Vallée de Joux zu JLC fusionierte. JLC wurde 1978 von VDO übernommen, VDO 1991 von Mannesmann und Mannesmann veräußerte JLC 2000 an Richemont. Da schließt sich der Kreis.
 
Andy

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Uhren mit besserem P/L gibt es ganz sicher ... es ist aber auch nichts grundsätzlich gegen die Uhr zu sagen, wenn sie einem gefällt und man bereit ist den Preis zu zahlen.

Was mich geärgert hat, ist das hier schon wieder der Reflex mit den eingeschalten Billig-Quartzern der Modelabels kommt, damit hat LV nichts zu tun.
sorry das wusste ich nicht das LV auch Quakitativ gute Uhren herstellt. Dachte das wär son D&G Armani oder sonst was Modeticker. Dann war meine Aussage natürlich falsch und ich nehme sie hiermit zurück! Hoffe da können alle beteidigten mit leben ;)


ach ja und danke für die Aufklärung was LV Uhren angeht. Ich finde sie aber trotzdem ordentlich überteuert!!
 
smarti

smarti

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Manchmal ist es echt nervig bis ärgerlich, wie einige in diesem Forum reflexartig ihr Unwissen zum Besten geben müssen, so bald sie den Namen eines Modelabels lesen.

Ist es zu viel verlangt, sich eine Uhr erst anzuschauen, bevor man sich öffentlich darüber äussert?

Klar kann man über Geschmack und Marken diskutieren. Aber mein Trainer besitzt seit Jahren eine Tambour von Louis Vuitton. Exakt welches Modell weiss ich grad nicht. Jedenfalls tickt ein 2892er ETA in ihr. Die Uhr braucht in Sachen Verarbeitung, Finissierung und Haptik keinen Vergleich mit anderen Uhren der 5000-Franken-Klasse zu scheuen. Ob das einigen nun in ihr Weltbild passt oder nicht...
 
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SteveMcQueen

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Manchmal ist es echt nervig bis ärgerlich, wie einige in diesem Forum reflexartig ihr Unwissen zum Besten geben müssen, so bald sie den Namen eines Modelabels lesen.
Wenn sich das reflexartige Wiedergeben von Un- und Halbwissen auf Modelabel beschränken würde, wäre schon viel gewonnen. ;)
 
marfil

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Cartier ist ein Luxus-Gemischtwarenladen im Großkonzern Richemont und aus einem Schmuckatelier entstanden. Cartier macht viele Sachen, u. a. auch Uhren. Die von Dir angesprochene Santos gibt es in der Tat schon seit 1904. Die Werke kommen mW aber nicht von Cartier, sondern wurden zugekauft, das gilt auch für die Pasha, die Tank und alle anderen Cartier-"Klassiker". Später kooperierte man dann eng mit JLC (gleiche Konzernmutter).

Auf den "wir sind eine geile Uhrenmanufaktur"-Zug sind sie aber erst vor wenigen Jahren aufgesprungen. Das erste "eigene" Cartier-Werk ist das 2010 vorgestellt "1904" - warum das so heißt, ergibt sich aus dem Text. ;)
Hallo,

Cartier ist mittlerweile eine eigenständige Manufaktur- wenn auch nicht seit "immer".
Dass von JLC ein gewisser "Technologietransfer" kommt (früher waren es ganze Werke), gilt für Cartier ebenso, wie fast alle Marken des Konzerns (die teils eine erheblich längere Uhrentradition aufweisen).

Allerdings werden derzeit doch einige (sehr hochpreisige) Gustostückerl angeboten- und mit Louis Vouitton kann man das wirklich nicht vergleichen......vom Tourbillon bis zur "Genfer Punze" ist da alles vorhanden, was gut ist (und teuer macht)...



Das Uhrwerk Astrotourbillon, das letztes Jahr nach fünfjähriger Forschung und Entwicklung in der Manufaktur Cartier herauskam, treibt heute die Calibre de Cartier an. Diese markante Uhr, deren beeindruckender Durchmesser durch die Leichtigkeit des Titans ausgeglichen wird, zeichnet sich durch sorgfältig gearbeitete Veredelungen auf Gehäuse und Uhrwerk aus.
Ein Meisterwerk der Haute Horlogerie aus dem Hause Cartier in limitierter, nummerierter Serie von 100 Exemplaren.


Ein wahres Kunstwerk aus Weißgold mit der bestechenden Grafik der gravierten und schwarz ausgemalten Ziffern 3, 9 und 12, die den Käfig des fliegenden Tourbillons bei 6 Uhr einrahmen. Ein Spiel der Volumen, in dem sich ein Uhrwerk mit skelettiertem Federhaus und sichtbarer Feder offenbart: das Kaliber 9457 MC.
In limitierter Serie von 100 Exemplaren besiegelt diese Neuinterpretation der Skelettierung den Eintritt der Pasha de Cartier in die Haute Horlogerie-Kollektion des Hauses.
*Mit der Genfer Punze versehen: Das Kaliber 9457 MC wird mit einem individuell nummerierten Zertifikat geliefert, das die Konformität des Uhrwerks mit den Kriterien dem Bureau de contrôle facultatif des montres de l’Etat de Genève bestätigt.


Das vollständig in der Manufaktur Cartier entwickelte und gefertigte Kaliber 9909 MC ist das erste Uhrwerk mit Weltzeit der Haute Horlogerie-Kollektion und präsentiert sich in der Calibre de Cartier. Die neuen Funktionen dieses Weltzeituhrwerks, seine gute Ablesbarkeit und die einfache Handhabung machen diese Uhr zum idealen Zeitmesser für Reisende.


Rotonde de Cartier Astroregulator Calibre 9800 MC

Das Kaliber 9800 MC besitzt ein völlig neuartiges System zur Begrenzung des Einflusses der Schwerkraft auf die Ganggenauigkeit in den vertikalen Positionen. Für dieses Uhrwerk, das aus fast 5 Jahren Entwicklungsarbeit hervorging, wurden vier Patente angemeldet. Das Kaliber 9800 MC wurde vollständig in der Manufaktur Cartier entworfen, entwickelt, gefertigt und montiert.
Die neue große Komplikation zeugt von Cartiers ehrgeizigem Engagement im Bereich der Haute Horlogerie.
 
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SteveMcQueen

Gast
Ich habe die uhrmacherische Kompetenz von Cartier, woher auch immer sie kommen mag, nicht mit der von LV verglichen. Um Luxusartikel-Gemischtwarenläden, wie man sie bei Richemont und LVMH zuhauf findet, handelt es sich dennoch bei beiden Marken. Und bei Montblanc und TAG Heuet auch. PP fängt den Mist ja auch an, von eigenen Sonnenbrillen über Manschettenknöpfe und Schreibgeräten bis hin zu Mobiltelefonen. Was haben diese Produkte mit Uhren und dem ach so mühsam angestrengten Manufakturanspruch zu tun?

Es wird, ähnlich wie bei Porsche Design, meist innerhalb eines Konzerns die Stärke einer Marke in einem bestimmten Bereich dazu genutzt, um in anderen Branchen zusätzliche Marktanteile zu erschließen. Dazu muss Wissenstransfer zwischen den einzelnen Konzernmarken erfolgen, man erfindet das Rad ja nicht zwei Mal.

Ist ja auch völlig in Ordnung, mit unabhängigen Uhrenherstellern, die sich ebenfalls am Markt behaupten und ihre F&E-Kosten verdienen müssen, haben solche Konstrukte aber höchstens das Produkt "Uhr" gemeinsam.
 
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