Kaufberatung Longines Hydroconquest oder Oris Aquis Date

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Spitfire73

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Stimmt. Ich musste es heute selbst googlen und versuchte mich mehrfach erfolglos an der flüssigen Aussprache. Dann ersetzte ich "proprietär" für mich einfach mit "inhouse". Klingt viel netter. ;-)

Gruß
Helmut
 
Polar23

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Die Umstellung auf das neue Werk war etwas undurchsichtig.... Ich weiß nicht wie es später in 2018/19 war aber in 2017/18 war die LHC mit Werk L619/L888 angegeben. Welches dann drin ist war wohl Glückssache.
Das hat mir damals echt Kopfzerbrechen gemacht weil ich unbedingt das L888 haben wollte.
Ich empfinde die Gangreserve als äußerst praktisch....aber das kommt wohl aufs Trageverhalten an.

Bei den beiden Uhren ist der Rat wirklich schwer. Wenn ich die so sehr kann ich mich kaum entscheiden. Falsch macht man mit keiner von beiden was ;)
 
Tobi0707

Tobi0707

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Guten Morgen,

ich persönlich würde zur Oris tendieren. Über die alte LHC habe ich damals auch nachgedacht, sie konnte mich aber einfach nicht wirklich überzeugen. Viele empfinden wohl auch das Band sowie den Kronenschutz der alten LHC als nicht sonderlich angenehm/wertig. Die neue Variante der Longines sieht da schon anders aus.

Die Oris Aquis habe ich selbst und die ist wirklich klasse. Die Uhr ist super verarbeitet und sehr angenehm zu tragen. Ich finde man bekommt viel Uhr für sein Geld von einer sympathischen und eigenständigen Marke. Einziges Manko ist halt der Wechsel der Bänder, da muss man sich im klaren drüber sein.

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung. ;-)

Tobi
 
ETA2824

ETA2824

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Nur mal so an Rande: Die Bandanstoßbreite der vom TE ausgesuchten HydroConquest beträgt 21mm, also ein Maß, das nicht unbedingt die höchste Auswahl an Armbändern bietet.
Klar, ein bisschen mehr wie für die Aquis gibt's schon und man kann 22er Natos rein quetschen oder in James Bond Manier mit 'nem Millimeter Spiel klar kommen, aber proprietär sind 21 Millimeter irgendwie auch. ;)
Das wird hier immer wieder behauptet ist aber falsch und es wird durch ständige Wiederholung auch nicht besser.
Folgende Uhren von mir haben genau diesen 21-mm-Bandanstoss:

Tissot T-Touch II
Junghans Milano Mega Solar
Certina DS-1
Longines Master Collection Moonphase 42 mm
Longines Hydro Conquest 43 mm

Sicher sind 20 und 22 mm häufiger. Von einem "proprietären" Mass zu sprechen ist bei 21 mm objektiv nicht korrekt.

Und wenn man schon die LHC mit einer Oris vergleicht, dann wäre die Aquis wohl die naheliegendere Wahl.
 
R. D. LeBay

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Das wird hier immer wieder behauptet ist aber falsch und es wird durch ständige Wiederholung auch nicht besser.
Folgende Uhren von mir haben genau diesen 21-mm-Bandanstoss:

Tissot T-Touch II
Junghans Milano Mega Solar
Certina DS-1
Longines Master Collection Moonphase 42 mm
Longines Hydro Conquest 43 mm

Sicher sind 20 und 22 mm häufiger. Von einem "proprietären" Mass zu sprechen ist bei 21 mm objektiv nicht korrekt.
Was sagt Dir das ;) Smiley am Ende meines Beitrages? Könnte es eventuell sein, dass damit ein Augenzwinkern ausgedrückt werden soll, was wiederum landläufig bedeutet, dass der vorausgehende Text nicht so ganz ernst genommen werden sollte?

Und wenn man schon die LHC mit einer Oris vergleicht, dann wäre die Aquis wohl die naheliegendere Wahl.
Mit welcher Oris wird die Longines HydroConquest denn hier verglichen? Etwa nicht mit der Aquis?
 
ETA2824

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Was sagt Dir das ;) Smiley am Ende meines Beitrages? Könnte es eventuell sein, dass damit ein Augenzwinkern ausgedrückt werden soll, was wiederum landläufig bedeutet, dass der vorausgehende Text nicht so ganz ernst genommen werden sollte?


Mit welcher Oris wird die Longines HydroConquest denn hier verglichen? Etwa nicht mit der Aquis?
Steht sogar drauf ... 🧐
 
lparadise

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Hallo zusammen

Es hat mich beeindruckt wieviel Rückmeldung aufgrund der Anfrage zusammengekommen ist.
Imponiert hat mir der informative und qualitativ hochstehende Gehalt.

Vielen herzlichen Dank für all Eure Bemühungen :super:
Lars
 
lparadise

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Da ich die Longines besaß (allerdings nicht mit diesem Werk) und die Oris aktuell besitze würde ich Dir raten, die Entscheidung nicht vom Werk abhängig zu machen.
@ Spitfire73: Besten Dank für Deinen bisherigen umfassenden Input. Ich habe ihn mit grossem Interesse gelesen.

Das Plus des Longines 888 versus dem Oris 733 sah ich in der Basis ETA 2824 und 2892. Für mich als Laie steht das 2892 für "hochwertiger".
Zum L888: Die höhere Gangreserve ist mir nicht so wichtig und die 25200 A/h sind in der Seamaster mit Cal. 2500 ganz okay.

Ich erkenne aber inzwischen auch,dass das ein heikles Thema ist und ich mit beiden Werken nichts falsch machen kann. Ich denke das ist eine diplomatisch korrekte Aussage ;-).
 
Spitfire73

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Für mich als Laie steht das 2892 für "hochwertiger".
Das wird vielfach so angenommen. Umgekehrt wird aber oft auch die Ansicht vertreten, dass die um 1mm flachere und filigranere Konstruktion auch nachteilige Folgen gegenüber dem 2824 habe. Zum Beispiel eben bei der geringeren Aufzugsmasse des Rotors, der Aufzugsleistung mit dem dünneren Rotorlager mit mehr und kleineren Kügelchen. Ich besitze eine ganze Reihe von Uhren mit beiden Werken und kann über viele Jahre keine Unterschiede im Alltag feststellen. Ich hatte nur einmal eine Reklamation eines 2892 in einer Hamilton, weil der automatische Aufzug auffällig wenig Gangreserve erzeugte. Rotor und Lager wurden daraufhin ausgetauscht und das Problem war fortan behoben. Bei aktueller Neuware sollte der Punkt aber generell verbessert worden sein. Unter anderem besitze ich auch eine Uhr aus der Werkfamilie (2897) mit Gangreserveanzeige. Wenn ich die morgens anlege, dann bekomme ich sie im Verlauf meines Arbeitstages regelmäßig nur auf etwa 70-80% der Gangreserve, die ich bei gleicher Tätigkeit arbeitstäglich mit einem 2824 aufbaue. Diese Beobachtung ist natürlich nicht repräsentativ aber legt für mich den Schluss nahe, dass das 2824 durchaus etwas besser aufziehen könnte. Kaufentscheidend ist sowas freilich nicht. Handfeste Indizien, dass das 2892 bei gleicher Werkqualität und Finissierung "hochwertiger" als ein 2892 sein sollte, sind mir nicht bekannt. Möglicherweise kommt der Eindruck auch daher, weil das flachere 2892 generell etwas teurer im Einkauf ist, gern als Basis für Modulaufbauten und Komplikationen verwendet wird und/oder oft schön finissiert durch die Glasböden flacher Dresser zu bewundern ist.

Aber nimm Du am Ende einfach das Werk und die Uhr, mit der Du Dich besser fühlst. Sehen wirst Du es durch den Stahlboden ohnehin nicht und das Herumphilosophieren um im Grunde unbedeutende, praxisferne Dinge sollte nicht den Blick aufs Wesentliche verstellen: Dein Gefallen.

Gruß
Helmut
 
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bachmanns

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Als kleine Ergänzung zu Helmuts Ausführungen: die Werke der 282x/283x-Serie gibt es bereits in der Werkstufe "Standard" zu kaufen; diejenigen der 289x-Serie erst ab Werkstufe Élaboré. Letztere Werkstufe wird besser einreguliert ausgeliefert als die Werkstufe "Standard". Technisch gibt es ansonsten aber keinen Unterschied.

Im Vergleich eines 2824 in Standardausführung mit einem 2892 in Élaboré wird Letzteres durch bessere Ganggenauigkeit glänzen (nicht zwingend und nicht immer). So entsteht auch ein Eindruck höherer Wertigkeit.
 
Spitfire73

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Danke für die Ergänzung, René. Da hast Du recht. "Standard" wird ab Werk in 2 Lagen, "Elabore" in drei Lagen einreguliert. Die von Oris verbaute Sellita-Werkstufe ist übrigens auch "Elabore".

Gruß
Helmut
 
T1979

T1979

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Mir gefallen beide Uhren, dennoch wäre für mich persönlich in diesem "Duell" die Oris SOL der Sieger. Ich hatte sie selbst am Handgelenk und war total begeistert! Dieses spezielle Grün hat schon etwas Außergewöhnliches! Dazu ist die Aquis einfach generell eine sehr maskuline Uhr!
Bei der neuen LHC gefällt mir v.a. die Variante mit dem blauen Ziffernblatt, dennoch kommt sie nicht ganz an die Oris ran. Aber das ist nur mein subjektives Empfinden ;)
VG, der Tom
 
lparadise

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Also - nach genauem Durchlesen aller Beiträge tendiere ich aktuell zur Oris Source of Life.

Ich hoffe diejenige SoL die ich im Fokus habe ist nicht schon verkauft :shock:. Wäre ansonsten die Aquis Date ein neuer Favorit?

Fortsetzung folgt ...
 
Pausini

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Ich würde eine Oris einer Longines immer vorziehen. Seitdem die Swatch Group ihre mechanischen Einstiegsmodelle bei Tissot und Certina aufwerteten, hat Longines für mich an Attraktivität eingebüßt und Oris ist für mich die attraktivere Marke. Wenn ich in ein Oris-Fenster schaue, sehe ich Oris und mich spricht einiges an. Schaue ich bei Tissot, Certina und Longines ins Fenster, sehe ich bei allen dasselbe. Das mag hart klingen und ich kann nachvollziehen, dass man eine Seastar, DS und LHC ganz grosses Kino finden kann, es sind ja auch gute Uhren, aber ich bin da einfach zu sehr dem Marketing ausgeliefert.

Zum Vergleich 2824 vs 2892: Vor 15 Jahren waren die beiden ETA-Motoren ja allgegenwärtig, nebst dem Rolex 3135. Ich las damals massenweise Vergleichstest, welche die beiden ETAs auf die Probe stellten. Damals war ungefähr unentschieden. Das 2892 ist einfach sehr filigran gebaut und hat kaum Reserve in der Materialstärke, zumal es in den 70er Jahren auch als Basis für Aufbaumodule möglichst platzsparend konzipiert wurde. Und ja, die Aufzugsleistung war eher schwach. Beim 2824 hingegen wurde bemängelt, dass es durch die Konstruktion der 2 Klinkenräder an dieser Stelle eher rasch zum Abrieb käme. Inwiefern diese Aspekte 10 - 15 Jahre später, also heute, immer noch relevant sind, kann ich nicht sagen. Ich persönlich zog ein hochwertiges 2824 einem 2892 immer vor, vielleicht weil mir die 1mm zusätzliche Bauhöhe mehr Sicherheit und Robustheit versprachen. Und ich würde auch heute ein 2824 jederzeit einem 2892 vorziehen.
 
R. D. LeBay

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Ich besitze zwei Uhren mit je einem (modifizierten) 2892-A2 und bin sehr zufrieden mit den Uhren und den Werken. Die eine ist jetzt 21 Jahre alt und hat eine mittlere Gangabweichung von +0,3 sec/d und die andere wird bald 23 Jahre alt und läuft im Schnitt 0,5 Sekunden pro Tag zu schnell. Der ursprünglich geringen Aufzugsleistung begegnete der Hersteller meiner Uhren mit einem geänderten Rotorlager (Saphir- statt Stahlkugeln) und einem 21kt. Massivgold-Rotor. Die vergoldeten und schön verzierten Uhrwerke verstecken sich (leider) hinter einem Stahl- bzw. Titanboden.

2646666

@ENZO
Das Band der Longines HydroConquest ist dem der Oris Aquis deutlich unterlegen und die Schließe, und hier besonders die Blech-Taucherverlängerung, ist eindeutig klapprig im Vergleich zur massiven Schließe und ebenso massiven Taucherverlängerung der Aquis. Das soll die HydroConquest bestimmt nicht abwerten, irgendwo muss sich der Preisunterschied ja bemerkbar machen, nur sollte man die sicher vorhandenen Schwächen der Longines aber auch nicht totschweigen.
 
ENZO

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Ich habe beide Uhren gehabt. Sicherlich kann man die Schließen nicht vergleichen, aber deswegen würde ich die Longines nicht als klapprig bewerten. Aber kann natürlich jeder so sehen wie er will. Alles gut.
 
clocktime

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?!?
Nach Deiner Definition wäre ein Miyota auch proprietär. :lol:
 
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Longines Hydroconquest oder Oris Aquis Date

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