Uhrenbestimmung Longines Automatic Massivgold. Gustavos Uhr

Diskutiere Longines Automatic Massivgold. Gustavos Uhr im Vintage-Uhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Hallo Freunde der betagteren Zeiteisen, ich möchte euch hier die Uhr meines spanischen Freundes Gustavo zeigen. Sie ist also weder in meinem...
#1
Urcus

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Hallo Freunde der betagteren Zeiteisen,

ich möchte euch hier die Uhr meines spanischen Freundes Gustavo zeigen. Sie ist also weder in meinem Besitz noch meinem Eigentum; ich hoffe, das macht in diesem Forum nichts aus; im Marktplatz ist das ja nicht zulässig. Es soll aber auch keine verdeckte Verkaufsanzeige sein. Die Uhr ist in Spanien und nicht verkäuflich. Auch ich möchte sie ihm nicht abkaufen. Ist mir zu klein. Als Gustavo sie von seinem Vater erbte, zeigte er sie mir, weil er von meinem Uhreninteresse wusste, und meinte, die würde er verkaufen, wenn er sich von dem Erlös einen Neuwagen kaufen könnte. Darauf ich: "Eine tolle und schöne Uhr, aber soviel wirst du mit Sicherheit nicht für sie kriegen." Daraufhin legte er sie wieder in die Schublade. Vorher durfte ich aber noch ein paar Fotos machen, das sind also meine, sie sind von 2016. Und weil ich immer mal wieder an die Uhr denken muss, möchte ich sie euch jetzt zeigen und bin auf jeden Kommentar dazu sehr gespannt, z.B. über ihr Alter. Eine vergleichbare Uhr von Longines habe ich nirgendwo finden können. Sie wurde, wann auch immer, in Spanien gekauft.

Marke: Longines.
Baujahr: Wahrscheinlich 1960er ?
Werk: Automatik, 907 / 50361370 / 6446.
Gehäuse: Massivgold, 750 (18 karat)
Armband: Massivgold, 750 (18 karat)
Glas: Kunststoff (Plexiglas?), kratzerfrei.
Durchmesser: 34 mm ohne Krone.
Bandanstoß: 18 mm.
Wochentags- und Datumanzeige.
Gesamtgewicht: 83 g.
Werk läuft gut mit ca. 20 Sek. im Plus / Tag.

Das Armband ist extrem fein und wies Schäden vom Umknicken auf. Dies wurde irgendwann repariert, wobei die einzelnen Goldstückchen, die man auf den Bildern sieht, übrig blieben. An die Uhr kann leicht ein anderes Band montiert werden.

Bilder:
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So, ich freue mich auf eure Reaktionen.
Uhrgruß von Urcus
 
#2
Tiktakbrasil

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Das Band musste schon leiden. Erst Teile davon gekürzt, danach mit Massivteilen wieder verlängert, und das grottenschlecht.....

MfG, Tiktakbrasil :super:
 
#3
Urcus

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Ich bin etwas verwundert, dass es nicht mehr Reaktionen gibt auf diese tolle massivgoldene Uhr in zeitlosem Design...?
 
#4
Tiktakbrasil

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Mal ehrlich, wolltest du die in dieser Kombination tragen ? Zudem gehört die Uhr mal ordentlich revidiert . Beim Uhrband ist so ziemlich alles verloren.......
 
#5
J

Jepe

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Nette Uhr, einfach aufheben und vererben.
Wenn er sie tragen will: Revision, anderes Uhrband (Goldwert) und freuen.
Was soll man sonst dazu sagen?
Grüße
Jepe
 
#6
Urcus

Urcus

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@Tiktakbrasil: In dieser Kombination würde ich sie natürlich nicht tragen. Aber das Armband in die Schublade wg. Goldwert, und ein schönes Lederband dran, wie Jepe schreibt, kein Problem. Könnte z.B. mit jeder Mido Commander mithalten. Und das Goldgehäuse macht einfach was her, da kommt keine Vergoldung ran. Der Glanz kommt auf den Fotos nicht richtig rüber. Mit den 34 mm von damals muss man eben klarkommen (aber deshalb sind wir ja hier im Vintage-Forum, dachte ich). --
@Jepe: Ich dachte ja, jemand könnte mir was über das Alter, die Baureihe oder was auch immer erzählen.
Grüße!
 
#7
S

strazzi1965

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Die Designsprache ist die der späten 60-er / frühen 70-er Jahre. Das Zifferblatt ist original, Zeiger ebenfalls. Allerdings ist das Armband "kaputtgebastelt" - soll die Uhr damit getragen werden, würde ich dringend eine fachmännische Aufarbeitung empfehlen. Bei Milanaise-Bändern aus Vollgold ist das nicht ganz billig:-( Außerdem würde es sich bei solch einem gut erhaltenen Stück auch lohnen, in eine Revision zu investieren. Da die Krone nicht mehr original ist, würde ich die gleich durch eine authentische tauschen lassen. Ansonsten eine sehr schöne Vintage-Uhr aus Zeiten, als Longines noch in der ersten Liga mitspielte.

Gruß
strazzi1965
 
#8
navitimer11

navitimer11

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Hallo Urcus,

was mich ein wenig irritiert: dass jemand derart schlecht mit einer solchen (Echtgold?)Uhr umgegangen sein soll, dass sie aussieht, als wäre man mit einem Panzer drübergefahren. Sogar unter den Bandanstößen sind jede Menge Kratzer. Wäre es eine gewöhnliche Alltagsuhr von einer "Nichtpremium-Marke" wäre das schlüssig: Rauer Umgang und möglicherweise auch unfachmännische, eigene Bandwechsel. Aber eine Echtgold-Longines ?

Vom Aussehen her der typische 60er-70er Jahre Stil..... oder vom Strandverkäufer (aber dafür sieht mir das Werk ein wenig zu echt aus, heißt heutzutage ja aber nicht mehr all zu viel).

Die Leuchtpunkte bröseln teilweise schon ab. Auch die Innenseite des Bodendeckels lässt nicht gerade gesteigertes Vertrauen aufkommen: Rost ? Schmutz ? Gerade an dieser Stelle sieht ein Echtgold-Boden im Normalfall eigentlich recht jungfräulich aus, da äußere Einflüssen hier maximal im Rahmen einer Revision oder Reparatur zum Tragen kommen könn(t)en.
 
#9
Urcus

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Danke soweit für eure Stellungnahmen!
Strandverkäufer ist ausgeschlossen. Die Uhr war sowas wie das Hochzeitsgeschenk von Gustavos Vater, das könnte auch zeitlich mit den 60er Jahren hinkommen. Und der muss laut Gustavos Erzählungen eh ein ziemlich gedankenloser Mensch gewesen sein, also sind die Gebrauchsspuren durchaus erklärlich. Ist ja auch eine lange Zeit, gestorben ist der Vater erst 2016.
Gruß
 
#10
Tiktakbrasil

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Die Echtheit der Uhr habe ich nie angezweifelt. Wenn es meine Uhr wäre , würde ich das Band als Altgold verkaufen und mit dem Erlös die Uhr wieder auf Vordermann bringen. Natürlich mit einem Lederband. Damit hätte sich die Sache für mich gelohnt.

Grüße aus der Ferne, Tiktakbrasil :super:
 
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Longines Automatic Massivgold. Gustavos Uhr

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