Lemania 5100 - Revisionsbericht mit großer Bilderstrecke

Diskutiere Lemania 5100 - Revisionsbericht mit großer Bilderstrecke im Anleitungen & Revisionen Forum im Bereich Uhrenwerkstatt; Hallo Kevin, klasse Dokumentation! Vielen Dank für‘s teilhaben lassen. Gruß Michael

Michael1981

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Hallo Kevin, klasse Dokumentation! Vielen Dank für‘s teilhaben lassen.
Gruß Michael
 

ROLTUD

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😉 Vorzügliche Foto-Doku. Danke für die Bemühungen und für die interessanten Erläuterungen. 👍

Der Kunststoff-Anteil überrascht mich.
 
Zuletzt bearbeitet:

loetrich

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Auch von mir vielen lieben Dank für die toll fotografierte Revision 😊 und dann noch dein erster Beitrag hier👍
Toller Beitrag, gerne mehr davon.
Grüße
 

watchhans

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Ein exzellenter Beitrag und sehr gute Bebilderung der einzelnen Schritte!
Ich bin bei meinen Arbeiten immer zu faul, Fotos zu machen.
 

Schraubendreher

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Hallo Quecksilber,

das ist ein sehr schöner und detaillierter Bericht über eine Revision bei diesem sehr anspruchsvoll zu wartendem Werk. Der Bericht lässt es so einfach aussehen. Aber wenn man so ein Werk selbst mal bearbeitet hat, weiß man wie übel es konzipiert ist und warum die meisten Uhrmacher die Finger davon lassen. Ich übrigens auch. Das tue ich mir nicht an.

Vielen Dank:
der Schraubendreher
 

5231N1324O

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Wäre es eventuell möglich, das Ganze zu einem Artikel zusammenzufassen und in den redaktionellen Teil zu befördern? Da wäre es auf Grund seiner Qualität sicher gut aufgehoben und würde eventuell auch andere motivieren, Werksrevisionen zu erläutern und zu bebildern.
Das Forum würde sehr davon profitieren, wenn es mehr Einblicke in die konstruktiven Aspekte von Uhren gäbe.

Beste Grüße,
Christoph
 

sigi

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Ich finde es immer wieder schön wenn junge motivierte Uhrmacher nachkommen.
Viele Erfolg und Dankeschön für die tolle Bilderserie.
Der Aufbau des Druckprüfers für WD kommt mir bekannt vor 😀
 

hermannH

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Hallo

Sehr schöner Bericht von einem der interessantesten Werke die ich kenne!
Die Orfina steht auf meiner persönlichen Liste der schönsten Armbandstoppuhren ganz oben.

@Schraubendreher

Einfach mal probieren. Wenn du ein El Primero machen kannst, geht ein 5100er auch. ;-)

Gruß hermann
 

LBeck

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Wielange benötigst du für so eine anspruchsvolle Arbeit? Manche finden ja die Preisgestaltung der Uhrmacher sehr gehoben. Deine Dokumentation zeigt deutlich wieviel Arbeit eine fachgerechte Durchführung erfordert und das ist meiner Meinung nach durchaus auch einen hohen Preis wert. Qualität hat eben auch einen Preis.
 

Quecksilber

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Vielen Dank für das ganze Lob!! Ich hab mir wirklich sehr viel Mühe gegeben.

Wielange benötigst du für so eine anspruchsvolle Arbeit?

Darüber rede ich eigentlich nicht so gerne. Wenn man es richtig machen will, braucht schon ein wenig mehr Zeit. Auch beim Regulieren. Bei Vintageuhren passt häufiger mal was nicht so richtig und dann muss man nochmal umdenken und eine Lösung finden. Das kostet manchmal auch wirklich viel Zeit.
 

LBeck

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Kann ich nachvollziehen, sonst rechnen einige den Stundenlohn aus und sehen diesen als zu hoch an. Aber ich erwarte vom Uhrmacher genau diese Sorgfalt und da sind dann auch gute Löhne gerechtfertigt.
 

Pseikobilly

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Vielen Dank für den tollen Beitrag:super:
Hat man als Uhrmacher eigentlich Handbücher für die unterschiedlichen Werke? Oder beruht das Zerlegen bzw. der Zusammenbau rein auf Erfahrungswerten und Wissen?
 

Quecksilber

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Kann ich nachvollziehen, sonst rechnen einige den Stundenlohn aus und sehen diesen als zu hoch an. Aber ich erwarte vom Uhrmacher genau diese Sorgfalt und da sind dann auch gute Löhne gerechtfertigt.

Das Problem ist, dass Leute, die sich mit diesem Thema nicht so wirklich auseinandersetzen, einfach nicht wissen, was für eine Arbeit darin steckt. Es gibt in meinem Beruf (natürlich auch in anderen) viele schwarze Schafe, die das nur Halbherzig machen oder die Uhr kaputt pfuschen. Und gleichzeitig auch Billiger anbieten. Und die Leute, die sich nicht so wirklich auskennen gehen natürlich dahin, wo es am billigsten ist. Siehe Angebote in der Bucht. Da leiden dann andere drunter.

Vielen Dank für den tollen Beitrag:super:
Hat man als Uhrmacher eigentlich Handbücher für die unterschiedlichen Werke? Oder beruht das Zerlegen bzw. der Zusammenbau rein auf Erfahrungswerten und Wissen?

Es gibt tatsächlich für Uhrwerke Schmierpläne und Serviceanweisungen. Auch für das Lemania 5100. Bei speziellen Konstruktionen und Bauteilen, ist das auch sinnvoll darauf zurück zugreifen. Überwiegend wird aber vieles auf Erfahrungswerten und Wissen gemacht. Man kann das selbst sehen welches Bauteil Reibung ausgesetzt ist und welches nicht. Das Prinzip ist nämlich oft gleich.
 

hermannH

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Hat man als Uhrmacher eigentlich Handbücher für die unterschiedlichen Werke? Oder beruht das Zerlegen bzw. der Zusammenbau rein auf Erfahrungswerten und Wissen?

Beides - zumindest bei mir.

Der Kunststoff-Anteil überrascht mich.

Das Werk ist ein typisches Erzeugnis der 70er.
Heute würde man das sicherlich nicht so machen, aber damals schien Plastik die Zukunft zu sein. Ein fataler Irrtum wie wir heute leidvoll wissen.

Gruß hermann
 

Schraubendreher

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Moin.

Ohne Gewähr für die Richtigkeit, da ich keine brauchbare Quelle nennen kann.

Aber mir hat vor Jahren mal jemand von Sinn am Telefon erzählt, dass das Lemania 5100 ursprünglich als Einwegwerk konzipiert wurde. Sprich es sollte nicht revidiert, sondern immer durch ein neues Werk ersetzt werden. Hintergrund sei wohl gewesen, dass das die Wartung von Militäruhren, insbesondere Fliegerchronos, für die Werkstätten der Streitkräfte leichter machen sollte. Deshalb ist dieses Werk so serviceunfreundlich und enthält so viel Plastik. Insbesondere die Nylonteile im Chronomechanismus und die Chronobrücke aus transparenten Kunststoff.

Das wurde aus diversen Gründen dann wohl verworfen, vermutlich aus Kostengründen (wie immer). Auf jeden Fall fand das Werk dann auch seinen Weg in hochwertige zivile Armbanduhren und heute haben wir als Uhrmacher den Salat.

Wie gesagt, ohne Gewähr für die Richtigkeit. Das Telefonat ist bestimmt 15 Jahre her und ich weiß nicht mehr mit wem ich da gesprochen habe. Aber in Anbetracht der furchtbaren Konstruktion des 5100 finde ich das nachvollziehbar.

Bis dann:
der Schraubendreher
 

Majozini

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Hallo Kevin,

Absolut toll dokumentiert und saubere Arbeit, weckt Vertrauen und zeigt wie viel Arbeit und Können von Nöten ist...

Die Uhr wird übrigens gerade auf Ebay Kleinanzeigen zum Kauf angeboten...
 
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