Langzeitaufbewahrung - Material des Etuis?

Diskutiere Langzeitaufbewahrung - Material des Etuis? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Ich möchte ein paar meiner Uhren etwas länger einlagern und hab mich mal etwas umgeschaut. Jetzt gibt es ja generell Etuis mit Samt oder mit...
  • Langzeitaufbewahrung - Material des Etuis? Beitrag #1
K

Kabelkanal

Themenstarter
Dabei seit
13.07.2022
Beiträge
144
Hallo
Ich möchte ein paar meiner Uhren etwas länger einlagern und hab mich mal etwas umgeschaut. Jetzt gibt es ja generell Etuis mit Samt oder mit (Rinds-)Leder und ich frage mich, ob man da irgendwas beachten muss, damit es langfristig nicht zu Schäden kommen kann.
Kann es langfristig (Jahre) zu Problemen kommen, wenn das Metall (Stahl, Gold) lange Kontakt mit dem Leder oder Samt hat? Gibt es da ein Problem bei "billiger" Herstellung? (zb weil da bestimmte Chemikalien benutzt werden)

Vielen Dank schon mal
 
  • Langzeitaufbewahrung - Material des Etuis? Beitrag #2
Mueller27

Mueller27

Dabei seit
10.10.2010
Beiträge
14.598
Antwort: Nein.

Die ganzen billig hergestellten Uhrenkisten - die gerne auch mal chemisch müffeln - , ob vom Hersteller oder nicht, zerbröseln nach ein, zwei Jahrzehnten, aber Stahl kann das nichts anhaben.

Das ist ja genau der Vorteil von Stahl.

Es gibt genug Besitzer z.B. einer Omega oder Breitling, beides Marken deren 1990er-Jahre Kunstleder Boxen, bzw. Inlays, wirklich mies waren, die ihre Uhren problemlos über 20 Jahre in den Boxen aufbewahrt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Langzeitaufbewahrung - Material des Etuis? Beitrag #3
clocktime

clocktime

Dabei seit
18.05.2018
Beiträge
10.077
Ob die Ausdünstungen der Kunststoff-Boxen auf Dauer auch Uhrendichtungen beschädigen, würde mich auch Wunder nehmen. Also - besser Stahl/Metall, und die Uhren dann in Baumwolltücher einwickeln (kein Synthetik!).
 
  • Langzeitaufbewahrung - Material des Etuis? Beitrag #4
Mueller27

Mueller27

Dabei seit
10.10.2010
Beiträge
14.598
Ob die Ausdünstungen der Kunststoff-Boxen auf Dauer auch Uhrendichtungen beschädigen,


Dichtungen von Uhren unterliegen sowieso einem generellen Alterungsprozess und sind nach einer "Langzeiteinlagerung", wie sie dem Themenstarter vorschwebt, sowieso mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr voll intakt und sollten ersetzt werden.

Alte Grundregel des Uhrenfans: Jede Uhr die irgendwo 10 Jahre gelegen hat erst zum Uhrmacher zum Wadi-Test, und dann erst ins Wasser.
 
Thema:

Langzeitaufbewahrung - Material des Etuis?

Langzeitaufbewahrung - Material des Etuis? - Ähnliche Themen

Welche Vor und Nachteile haben eigentlich die unterschiedlichen Materialien?: Ich bin recht neu in der Uhrenwelt und mich interessiert das Thema einfach. Uhren gibt es ja aus unzähligen Materialien. Vor allem auch viele...
Wie "Profis" mit Uhren umgehen: Hallo zusammen, es gibt das Thema sicher irgendwo schon, ich konnte aber nichts finden, deshalb wage ich mal einen neuen Thread. Hier und da...
Breitling Superocean 42 schwarz (Ref. A17366) - die Luxusuhr, die keine sein will: Vielleicht kennt ihr das Gefühl ja: Es fehlt noch eine bestimmte Uhr, genauer ein bestimmter Uhrentyp? Dies war der Initialgedanke für diese...
"Geschaffen für die Welt der Erforschung und Entdeckung": Belohnung für meine "Forschung" oder auch Rolex Explorer 124270: Hallo liebe Gemeinschaft, Ich möchte hier in erster Linie meine neuste Errungenschaft, die m.E. nach an Perfektion und Liebe zum Detail in...
Supersymmetrie, Felder und eine Felduhr - Unimatic U2S-M: Supersymmetrie, Felder und Felduhr - Unimatic U2S-M Eine der jüngeren Theorien in der Physik beschäftigt sich seit langem mit der Frage der...
Oben