Lager in mechanischen Uhren

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moscht

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Bin noch relativ neu im Uhrenbereich, also verzeiht mir meine Unwissenheit ;)

Also es geht um Folgendes: Ich gehe in eine höhere Technische Schule für Mechatronik, und dort ist Mechanik natürlich auch ein großes Thema. Tja, im Moment sind wir in einem der Fächer grad bei Lagern(Gleitlager, Wälzlager, Lagerpassungen...etc).

Irgendwie sind wir dann auf Kleinstlager gekommen, und weiter auf Lager in Uhren. Im Endeffekt hat der Lehrer auch keine Antwort auf die Frage gewusst, welche Lager an welchen Stellen in Uhren verwendet werden. Ein Plus wurde ausgeschrieben für den der ein Foto eines Wälzlagers in einer Uhr zeigen kann(hab ich mir schon geholt, war ein Kugellager in irgendeinem ETA Werk, am "Pendel(?)"

So, aber wie siehts dann mit anderen Lagerstellen aus? Die ganzen Wellen auf denen die Zahnräder etc. sitzen? Können da noch kleinere Wälzlager verwendet werden, oder sind das eher Gleitlager?
 
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soeckefeld

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Thomas_G.

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Das sind Gleitlager. Bei Mechanik im Normalfall künstlicher Rubin, in dem die Stahlwelle bzw. Achse läuft. Geölt sind die Steinlöcher ebenfalls.
Das Kugellager am Rotor das einzige in Uhren zumindest gängiger Bauart. Es gibt einige wenige Modelle, wo mehr Kugellager eingebaut werden. Jedoch meist nur im Aufzug der Automatik, wo das Drehmoment genügt. Im Gehwerk würden Kugellager eher für Stillstand sorgen.
Bei Quarzuhren werden auch Steine verwendet, oft aber auch Metallager, oder die Achsen laufen einfach im Platinenmaterial, Kunststoff oder Metall.
 
Tourbi

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Ist jetzt vielleicht etwas OT, aber das von soeckefeld eingestellte Bild dieses Rolex 3135
gibt doch etwas zu denken.
Die eloxierten Räder im Wechseltrieb der Automatik sehen aus wie neu.
Logisch, ist auch glashart das Zeug.
Das Sperrrad hingegen....wo liegen wohl die Partikel der abgeplatzte Beschichtung rum...
Rolex...ja, ich hab selbst eine...soll ich mal reinschauen?
 
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