Kundo Jahresuhr, Drehpendelsicherung

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Mäusemanne

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Hallo Uhrenfreunde,

als Neuling in diesem Forum habe ich mich von den vielen guten Beiträgen über Jahresuhren anstecken lassen.
Nachdem ich schon Dutzende von Wanduhren, Regulatoren, Standuhren und anderen Großuhren vor dem Schrott gerettet habe, hab ich in der Bucht jetzt diese schöne Jahresuhr erwischt.
(Es ist schon die zweite, die erste läuft seit 3 Wochen ...)
Kundo_1.jpg

Inzwischen hab ich sie zerlegt und gereinigt, das Werk ist wieder beisammen und läuft, schau mer mal wie lange.

Allerdings habe ich zwei Problemchen damit.

Zum Einen fehlt die Pendelsicherung komplett, siehe Foto.
(das Foto hab ich bei "Der Stromer" geklaut, hoffentlich kommt da keine Abmahnung)
Pendelsicherung_4.jpg

Kann mir einer ein Foto von der Unterseite der Grundplatte mit Sicherung oder einen Skizze der Sicherung zukommen lassen, so daß ich die anfertigen kann?
Oder hat vielleicht sogar einer so ein Teil übrig?? Wie dick ist das Blech? 1,5mm?

Wie ist die Länge der Pendelfeder einzustellen ? Muß die Feder bei eingerasteter Pendelsicherung lose oder stramm sein ? Foto ?

Des weiteren sind 2 von den Zifferblatthaltern ausgebrochen, wie kriege ich das Zifferblatt von der Grundplatte ab, ohne das Zifferblatt zu beschädigen ? Vermutlich muß ich die 3 Einkerbungen zurückklopfen und dann das Zifferblatt vorsichtig abhebeln?
Zifferblatt_2.jpg


Zifferblatt_1.jpg


Ansonsten bin ich sehr zuversichtlich, daß ich das Teil wieder hinkriege. Wie gesagt, alle Teile sind sauber und das Werk läuft schon !

US_1.jpg


Kundo_2.jpg


Gruß aus dem Schwabenland,
Manne
 
Der Stromer

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Herzlich willkommen hier im Forum, Manne.

So so. Eine Großbaustelle hat er sich da angelacht, der Manne, der :lol:.

Als erstes zum Pendel:
Am Pendel selbst, da, wo die Feder eingehangen wird, ist ein "Kragen" zu sehen. Mit dem wird das Pendel zur Sicherung in die Grundplatte eingepasst und der Hebel nach rechts geschoben. Damit ist das Pendel fest mit dem Werkstuhl verbunden. Allerdings muss dann noch ein Splint durch das Loch links geschoben werden, damit sich diese Konstruktion bei Erschütterungen nicht löst und das Pendel nach unten Plumpst.
!,5 mm Messingblech. Die erste Niete hat einen Rand, der greift über den Rand des Werkstuhl. Da, wo der Ausschnitt in der Bodenplatte ist, ist auch ein etwas kleinerer Ausschnitt in diesem Hebel. Der passt genau in den Kragen des Pendels. Die Schraube ist der Lagerpunkt des Hebels.

Zur Pendelfeder:
Am Pendelhals ist eine Druckfeder angebracht. Oben drückt die Feder an den besagten Hals und unten liegt sie auf einer nach unten offenen Topfscheibe. Die Pendelfeder muss nun mit dem unteren Block UNTER dieser Scheibe mit einem Stift in dem großen Loch im Hals des Pendels befestigt werden. Dadurch wird die Pendelfeder, wenn das Pendel in der Sicherung sitzt, auf Spannung gehalten. Sinnvoll durchdacht, aber für den Hobbyjahresuhrenschrauber ein Graus. Denn die Pendelfeder muss auf 1, max 2 Millimeter genau zugeschnitten werden, denn der Hals des Pendels darf nirgends schleifen oder beim drehen anschlagen! Und ist die Feder zu lang, sitzt das Pendel unten bereits in der hübschen, aber nutzlosen Halterung auf.

Leider habe ich im Moment diesen Schieber nicht zur Hand. Aber eine Möglichkeit: in der Bucht nach KUNDO oder Kieninger & Obergfell suchen und mit etwas Glück ein Schlachtwerk...
Ps.: Diese Mimik ist auch bei den ersten Quarz-Drehpendeluhren von KUNDO verbaut. Nur so als Tipp.

Fast übersehen:
Das Ziffernblatt. Ja, die Einkerbungen "Platt machen". Mit etwas Gefühl dann die Lünette (den Rand) abnehmen, das Blatt fällt Dir dann schon entgegen, die beiden Füßchen wieder zügig Einnieten - sie müssen schwergängig drehbar bleiben - und wieder zusammen.

Alles kein Hexenwerk.
 
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Mäusemanne

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OK, danke Rolf-Dieter,

das mit der Pendelsicherung hab ich kapiert. Da ich grade kein passendes Messingblech gefunden habe, hab ich mir da erst mal was provisorisches aus kupferbeschichtetem Glasfaserkunststoff (Elektronik-Platinen) gebastelt. Das funktioniert und sieht von weitem auch gut aus, Endlösung kommt spater ...
Das Zifferblatt ist auch wieder fest, hab in die 3 vermessingten 6-Kantbolzen einfach je ein M2.5 Gewinde gebohrt und dann kleine Senkschräubchen mit Loctite reingedreht,. Fertig.
Am Samstag kam noch die neue Pendelfeder an, hatte aber keine Zeit mehr. (Donnerstag bei Eb.. geordert, Samstag da, aus dem Schwarzwald ! ).
Schau mer mal, wie's weitergeht,

Gruß Manne
 
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Hallo Freunde,

die Uhr ist beieinander und läuft .... :prost:

Allerdings viel zu schnell. Deshalb muß ich die Spezialisten nochmal löchern.

Aufgrund der Abmessungen und der Pendelfederlänge gehe ich davon aus, daß es eine Kundo Junior ist. Alle Pendelfederanbieter listen da entweder Horolovar 0.058 oder Nivarox mit 0.060 mm auf. So eine ist jetzt drin.
Ursprünglich glaubte ich, daß die Uhr 12 Schwingungen pro Minute machen muß. Die Uhr lief geringfügig schneller. Deshalb habe ich die Feder abgeschliffen bis sie mit Pendeleinstellung in der Mitte genau 12 Schläge gemacht hat. Dann mal laufen lassen: Nach 1 Stunde war sie genau 72 Minuten weiter :motz:.

Also Zahnräder abgezählt und gerechnet. Mist, die muß 10 Schläge pro Minute machen. Aber Feder soweit abwetzen ? Das wird wohl nix ...

Jetzt meine Fragen:
1. Welches Werk ist das genau? Platinen sind 70 x 43,6 mm Innenweite 23 mm, Federlänge ca 94 mm von Loch zu Loch
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2. Stimmt meine Überlegung mit 10 Halbschwingungen pro Minute?

3. Welche Feder gehört da rein? (Bzw. Wie weit muß ich die Nivarox 0.06 abschleifen, bis das passt?)

4. Wie weit muß die Gabel von der oberen Bohrung weg?

Im Netz habe ich dazu Angaben von entweder 4.5 oder 11 mm gefunden, mit 11 läuft sie mit ca 270° Ausschlag, mit 4,5 mm macht sie etwa 400°, bleibt aber nach 5 min stehen. Das Hemmungsrad ist absolut OK, auch die Paletten. Fall und Hebung sind astrein, auch rechts und links gleich. Die Gabel hat etwa 0.03 Luft.
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Dazu noch folgendes: Ohne Anker läut das Werk bereits an, wenn die Zugfeder nur 1/4 Drehung aufgezogen ist. Aber nur, wenn der Minutenzeiger nach unten geht. Muß er nach oben, sind etwa 1,5 Umdrehungen der Feder notwendig. Der Zeiger wiegt ja fast nix. Ist das normal?
Alle Lagerbohrungen sind sauber und die Zapfen blitzeblank. Sehr feines mineralisches Öl.

@rolf-Dieter: Die Pendelsicherung ist fertig, siehe Foto oben.

Wenn euch dazu was einfällt, gebt mir mal bitte etwas Unterstützung....

Gruß Manne
 
Der Stromer

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Hä hä hä :D Manne kann nicht lesen!

Du hast eine NIVAROX-Feder eingebaut? In allen meinen Post hier und anderswo habe ich geschrieben, dass NIVAROX-Federn ca. 30% BREITER sind und daher viel zu stark (Uhr läuft viel zu schnell). Da es keine Tabellen für NIVAROX gibt, schreibe ich Fragenden IMMER HOROLOVAR. So. Du darfst also wieder ins Sparschweinderl greifen und Dir HOROLOVAR .0023" (0,058mm) Federn kaufen. Die bekommst Du z.B. hier: Schatz 53 Jahrestag/400 Tage Uhr. 0023 Federung Feder Draht-HOROLOVAR | eBay .

Das Werk hört auf das Kaliber "Miniatur" Platine nach Terwilliger: 1381 aus 1975.
Abmassungen der Feder: Unterkante oberer Block bis Oberkante Gabel = 4 mm. Vorausgesetzt, die Beschläge sind original.

Zu Deiner Frage: 1/4 Umdrehung ist in Ordnung. 1,5 sind aber zu viel, da stimmt etwas nicht.
Warum eigentlich, glaubt den hilfsbereiten Menschen hier keiner, wenn geschrieben wird: ...für Uhren Sorte 3 - 5 oder ähnliches??? Schreiben wir das nur, weil wir schreiben wollen?

Natürlich kann jeder das Öl nehmen, das er will. Auch heiß gepresstes Erdöl Brent. Ist ja seine Uhr.

So. Also die Reinigungsarie noch mal von vorne und dann ölen mit Sorte 3 - 5. Und die NIVAROX als Leergeld abschreiben und die richtige HOROLOVAR einbauen, dann gehts auch:ok:

Für die, die es wissen: Natürlich kann man auch NIVAROX-Federn verwenden. Aber die müssen IMMER angepasst werden! Ich habe noch nie eine NIVAROX verbaut und die hat auf Anhieb gepasst.

Noch ein Tipp zur korrekten Feststellung der Beats: Uhr 3 Umdrehungen aufziehen; Minutenzeiger auf 9 stellen; Ankerstift hin- und her bewegen (von Hand) und zählen: Ist der Minutenzeiger 1 Minute weiter und man hat z.B. 10 Beats gezählt, so ist das die richtige Schlagzahl für diese Uhr. Das Pendel muss in diesem Fall 10 x von Umkehrpunkt zu Umkehrpunkt pendeln. Dann geht die Uhr richtig.

Nochn Tipp: Bei Jahresuhren gibt es 6, 8, 10 und 16 Beats als Standard.
 
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Mäusemanne

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HäHä :-) schön, daß ich Dir durch meine Unwissenheit eine Freude bereiten konnte ...

OK, das mit der Nivarox Feder wusste ich nicht, bei etlichen Anbietern wird die als geeignet gelistet.
Aber jetzt nochmal Geld ausgeben? Du weisst nicht, was eine ordentliche Schwabenseele davon hält. Ich werde da mal in 2 cm² Schleifpapier investieren !

Danke für die genaue Spezifizierung des Werkes. :super:
Bei Selva wird das als Junior/56 gelistet, daran hab ich mich bisher gehalten. Dort wird dafür auch Nivrox angeboten. Gekauft hab ich's natürlich anderswo. (Schwabenseele ...) Mit dem Abstand der Gabel spiel ich noch ein bisserl rum, wird schon klappen.

Öl: klar, Hühnerdreck schmiert auch. Aber ich denke, daran liegt's nicht.

Deinen Beats-Test hab ich grade gemacht, sind tatsächlich 10/min bzw. 50/5min.

Die Uhr läuft jetzt seit ca. 4 Std gleichmässig durch, halt zu schnell. Der Drehwinkel hat sich bei ca 200° eingependelt, mit 6mm Abstand OK-Gabel - UK-obere Klemmung. Setz ich dann noch höher wenn ich die Feder abgeschliffen habe.

Muß jetzt anderweitig malochen :???:, mach dann am Sonntag weiter ...

Gruß Manne
 
Der Stromer

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Eine Antwort muss noch sein: Selva ist gut für Bastelwerkzeug und so, aber nicht für Ersatzteile, bei denen es auf Qualität und Genauigkeit ankommt. Und NIVAROX für Jahresuhren, mechanische, zeugt von absoluter Unkenntnis der Materie. Siehe auch die Zuordnung der Uhr als Junior. Die Junior ist ein anderes Kaliber.

Ich bin da vor Jahren auch drauf reingefallen. Haben dann Reklamiert und musste mir am Telefon anhören, dass ich ja keine Ahnung von Drehpendeluhren hätte :ok:
Seither kaufe ich HOROLOVAR in USA oder Portugal.

:lol:Ps.: Merke! Schadenfreude ist die reinste Freude. Und "Schwaben" sind wegen Geiz aus ihrer Heimat ausgewiesene Schotten:lol:
 
Mäusemanne

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Deiner Schadenfreude muß ich jetzt einen empfindlichen Dämpfer versetzen. Die Uhr läuft seit Sonntag mit ca -15 sec/Tag :D
Und zwar mit der Nivarox-Feder und meinem Salatöl ... Ätsche :lol:



3029049

Aber nun mal zur Sache. Du hattest natürlich Recht mit der Nivarox Feder, die ist genau 0,6 mm breit und 0.060 mm dick. Die defekte Orginalfeder ist nur 0.52 mm breit und 0.054 dick. Spasshalber habe ich meine Schwabenseele mal eingebremst und mir eine Horolovar 0.058 für teures Geld geleistet. Die ist ebenfalls nur 0.5 breit und 0.055 dick !

3029074 3029075:-P
Nun sind meine Messwerkzeuge natürlich schon etwas angebraucht und in den Absolutwerten wohl nicht mehr so genau, aber die relativen Unterschiede dürften durchaus stimmen.

Meine Nivarox Feder musste ich insgesamt um ca. 6µ abschleifen. Entspricht jetzt also etwa der Dicke der Orginalfeder, ist aber nach wie vor breiter.

Das hab ich mit 600er Schleifpaper, beidseitig ca 120 Züge gemacht. Dabei hab ich die Feder im Pendel gelassen und nur die Gabel und die obere Halterung entfernt, und dann mit einem 2 cm breiten gefalteten Schleifpapierstreifen mit mässigem Druck zwischen den Fingern abgezogen. Zwischendurch natürlich ca 5x wieder zusammen gebaut zum Test.
Inwieweit sich die jetzt auf der Feder vorhandenen Schleifriefen auf die Lebensdauer auswirken, werde ich wohl nicht mehr erleben ...

Nachdem die Uhr jetzt mit etwa halb aufgezogener Triebfeder lief, habe ich die Triebfeder komplett entspannt und dann in halbumdrehungs Schritten aufgezogen und getestet. Solange der Minutenzeiger zwischen 2 und 4 war, hat etwa 1/2 Umdrehung zum Laufen der Uhr gereicht. (trotz meinem Salatöl, ca 9€/Liter :-P) Zw. 8 und 10 waren ca 1,5 Umdrehungen notwendig ! Deshalb hab ich dann den Minutenzeiger ausgewuchtet. Auf die dem Zeiger gegenüberliegende Nabenrückseite habe ich ca. 0,15 Gramm plattgedrücktes Lötzinn mit Sekundenkleber angepappt. Danach die Zugfeder nochmal entspannt und dann 1 Umdrehung aufgezogen. So läuft sie jetzt seit ca 3 Tagen .... :prost:

Übrigens, vor ca 5 Wochen hab ich eine Haller Jahresuhr wiedererweckt. dafür hab ich auch eine Nivarox Feder verwendet, die ich ebenfalls deutlich abschleifen musste. Nur hab ich da nix gemessen.
Bei dieser Uhr war aber das Hauptproblem der Kunststoff-Anker. Die Paletten haben da keinerlei lös- und feststellbare Klemmung und sind im Anker schwergängig verschiebbar. Das geht aber nicht mit Gefühl, sondern nur ruckartig. Da musste ich mir extra einen feinfühlig verstellbaren Anschlag basteln ... Egal, auch die läuft seither gut. Muß ich noch genau regulieren, wird schon... ;)

3029207

Gruß
Manne
 
Der Stromer

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Tja. Wen Man(ne) es richtig macht, gehts auch. Nur nochmal zur NIVAROX: Bei den Standardfedern ist die Breite nicht so problematisch. Aber die Midget-Uhren reagieren sehr ärgerlich auf die Breite. Und noch etwas zu NIVAROX. Dieses Material gibt es in insgesamt 5 Qualitätsstufen und die letzte ist so schlecht, wie eine Bronzefeder.
Zur HALLER: Da gehe ich nie mehr dran. Hast Du die Paletten mal verschoben, reißt der Kunststoff (bei mir 3 x nach 14 Tagen, 2 Monaten und 1/2 Jahr. Mehr als ärgerlich und ich habe mit einem Spezialwerkzeug von KUNDO gearbeitet - mit Feingewinde.

Aber sonst: :klatsch::prost:
 
Mäusemanne

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So, die Kundo läuft jetzt seit Ende April mit nur 1 Umdrehung Zugfederspannung, Abweichung in 12 Tagen jetzt etwa +15 Sekunden. Da muss ich noch dranbleiben und beobachten, das ist noch unbefriedigend ...
@stromer: Mit Nivarox Feder und billigst-Öl :lol:. Danke für deine Tipps, ohne die hätt's länger gedauert. Wenn ich mal in deine Gegend komm, oder du in meine: :prost: (trotz meiner schwäbischen Grundeinstellung)

Gruß Manne
 
M

milou

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Hallo zusammen, ich habe diesen Austausch mit Interesse gelesen! Ich habe drei Jahresuhren (vielleicht sind es auch nur Monatsuhren?) die angeblich nie richtig funktionierten. Ich habe mal an einer ohne Erfolg herumgefummelt und habe sie wieder zur Seite gelegt. Demnächst werde ich mich etwas ernsthafter damit auseinander setzen. Ich wäre schon zufrieden, wenn sie am laufen bliebe. Meine Schwester hat mir gesagt, dass sie immer wieder stehen blieb. Sie hatte sie mal einem Uhrmacher gebracht und der hat es auch nicht hingekriegt sie am Laufen zu halten. Ich hoffe, dass mit Hilfe Eurer Expertise es klappen wird.
 
Mäusemanne

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Dann fang mal an, milou. Wird schon klappen :D
 
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milou

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Ich muss noch Malerarbeiten abschliessen, dann geht es los. Ich muss mir dann als erstes die vom Stromer erwähnten Holovar Federn besorgen.
"Wird schon klappen" ist gleich gesagt! Wie auch immer, ich wäre schon glücklich, wenn eine der drei Uhren einfach am Laufen bliebe. Die Regulierung wäre dann die zweite Etappe.
 
M

milou

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Also hier ist die Kiste mit den 3 "Jahresuhren" mehr oder weniger montiert bzw. demontiert.

DSC_0926.JPG

Ich habe die Rückplatte zweier Werke (Koma) abgemessen: 77,5 X 42.
Die Form der Gewichte ist entweder kugelförmig oder doppelkonisch.

Hier ist noch ein weiteres Bild mit dem Werk ohne Haube:

DSC_0927.JPG

Es sind zwei Kundo Uhren und eine Silvoz. Wobei in der Silvoz ein Koma -Werk drin ist.
Ich habe ein zusätzliches Koma-Werk, das mir ein Uhrmacher gegeben hat. Da fehlt aber die Zugfeder, die war gebrochen.
Die Uhr ohne Haube (in schlechtem Zustand) habe ich von einem Flohmarkt zurückgebracht. Wenn ich daran das Anker entferne läuft das Räderwerk einwandfrei. Nur das Pendel ging nicht lange hin und her. Ist auch kein Wunder die Feder hatte einen Knick. Damals habe ich sie einfach zur Seite gelegt und nie eine Ersatzfeder gekauft, weil ich nicht wusste welche ich bestellen soll.
Die zwei Kundo Uhren sind mit Kundo-Werken ausgestattet (steht wenigstens auf der Rückplatte). Die Dimensionen der Werke scheinen die gleichen wie für das Koma-Werk zu sein. Ich habe die zwei Hauben nicht entfernt.

Welche Pendelfeder soll ich für das Koma-Werk kaufen und wo am besten?
Danke im Voraus für Eure werte Hilfe!
milou
 
Thema:

Kundo Jahresuhr, Drehpendelsicherung

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