Künstliche Gelenke

Diskutiere Künstliche Gelenke im Small Talk Forum im Bereich Community; Da ich seit heute bereits 6 Wochen Eigentümer einer sog. TEP (Also Totale EndoProthese) im rechten Knie bin, wollte ich mal wissen wer von euch...
Grisu1972

Grisu1972

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Da ich seit heute bereits 6 Wochen Eigentümer einer sog. TEP (Also Totale EndoProthese) im rechten Knie bin, wollte ich mal wissen wer von euch sowas auch hat. Denke ja mal wir sind hier alle in einem etwas fortgeschrittenem Alter, wo man so langsam mit Ersatzteilen zu tun hat/bekommt.

Muss sagen, habe mir das leichter vorgestellt und quäle mich ganz schön mit meiner mittlerweile fast komplett verschwundenen Muskulatur, ebenso macht meine Gekenkkapsel bei jedem Schritt komplett zu.

Habe mich lange mit der Entscheidung gequält, aber da ich seit 10 Jahren Arthrose Grad 4 und massive Bewegungseinschränkungen hatte, habe ich mich dazu entschieden. Gefühlt war mein Knie bis ich 30 war dreimal komplett durchoperiert.

OP war am 8.3. , am 15.3. begann meine ambulante Reha bis morgen.
Jetzt endet morgen meine Reha und ich fühle mich, als könnte ich noch weitere 5 Wochen brauchen. Meine Ärztin in der Reha meint, das ich vor Ablauf der nächsten 6 Monate nicht an arbeiten denken soll. Natürlich übe ich wie irre.
Ich hoffe, es wird jetzt mal langsam besser.

Würde mich freuen, von Leidensgenossen zu hören.
 
Reiseuhr

Reiseuhr

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Ich habe - leider- mittlerweile Inplantete im rechten Ellbogen und im linken Knie, letzteres nach schwerem Unfall in 1999. Die Knie-TEP wurde im August 2020 vorgenommen, angesichts der schweren Vorschäden eine geplante OP mit maßangepassten Implanteten (von der Komplexität nicht vergleichbar mit einer reinen Verschleiß-OP). Ich bin nach knapp sechs Monaten wieder zur Arbeit gegangen.
Von daher empfehle ich - je nach ausgeführter Tätigkeit - weiterhin intensiv Physiotherapie in Anspruch zu nehmen. Eine Arbeitsaufnahme - je nach ausgeführter Tätigkeit -sollte aber bei einer reinen Verschleiß-OP irgendwann zwischen Mitte Juni und Mitte Juli möglich sein.
 
Aeternitas

Aeternitas

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Denke ja mal wir sind hier alle in einem etwas fortgeschrittenem Alter
😂
Oh Mann...als Du acht warst, da ging es doch erst mit Thomas Sullivan Magnum los...😝

Ich hoffe ehrlich gesagt auf zwei Dinge:
1. Die Nachricht, dass Knorpel sich regenerieren kann und deshalb konservativ nicht selten die bessere Behandlung ist.
2. Die Gentherapie voran schreitet.

Leider bedeutet Lockdown auch, dass man oftmals aus dem Training ist. Ich hoffe, dass es nochmals mit Fußball etwas wird, kenne aber viele jüngere, die nach längerer Pause nicht mehr rein gefunden haben. Vielleicht muss ich zur konservativen Therapie ja auch so ein Zeug wie Pilates machen...😭

Gute Genesung allen Patienten!
 
Peta

Peta

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Bin zwar noch nicht unmittelbar betroffen, mußte aber nach einem vernichtenden Urteil meines Hausarztes die Frau Orthopädin konsultieren.
Es war ohnehin klar, daß das Knie nach einer Meniskusop. 2018 nicht mehr fabriksneu ist. Jetzt kam eine Baker-Zyste hinzu und vermehrte Abnützung auch.
Frau Doktor hat empfohlen, beim Wandern immer einen Kniestrumpf zu tragen, Bergab gehen sein zu lassen, allgemein die Distanzen zu kürzen. Ich werde mich nach Schuhen mit weicherer Sohle umsehen und Einlagen tragen.
Mir ist klar, daß ich über kurz od. lang auch eine Prothese brauchen werde. Daher bin sehr an Euren Erfahrungen dazu interessiert!
Bin übrigens 62.
L.G
Peta
 
Heldchen

Heldchen

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da wo die "Fohlen" spielen.....
Bin auch betroffen und habe seit nunmehr 7 Jahren eine Schlittenprothese im rechten Knie. War die beste Entscheidung. Dienstags operiert, Donnerstag kamen die Schläuche raus und Sonntags wurde ich entlassen. Zuhause flogen die Krücken sofort in den Keller und die anschließende Reha war ein Witz. Die einzigen Schmerzen die ich danach hatte war als mir die Klammern gezogen wurden. Die dusselige Arzthelferin hatte die Zange falsch rum gehalten und die Klammern zusammen gedrückt.
 
Grisu1972

Grisu1972

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Bin auch betroffen und habe seit nunmehr 7 Jahren eine Schlittenprothese im rechten Knie. War die beste Entscheidung. Dienstags operiert, Donnerstag kamen die Schläuche raus und Sonntags wurde ich entlassen. Zuhause flogen die Krücken sofort in den Keller und die anschließende Reha war ein Witz. Die einzigen Schmerzen die ich danach hatte war als mir die Klammern gezogen wurden. Die dusselige Arzthelferin hatte die Zange falsch rum gehalten und die Klammern zusammen gedrückt.
Habe schon oft gehört, das ein Schlitten (also Teilprothese) ziemlich problemlos ist.
Ich quäle mich nach 6 Wochen mit meiner Vollprothese noch immer sehr und an ein Laufen ohne Stützen ist nicht zu denken. Wenigstens ist die Beweglichkeit(allerdings passiv) jetzt schon besser als die letzten 10 Jahre vor der OP.
 
C

chroneo

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Da ich seit heute bereits 6 Wochen Eigentümer einer sog. TEP (Also Totale EndoProthese) im rechten Knie bin, wollte ich mal wissen wer von euch sowas auch hat. Denke ja mal wir sind hier alle in einem etwas fortgeschrittenem Alter, wo man so langsam mit Ersatzteilen zu tun hat/bekommt.

Muss sagen, habe mir das leichter vorgestellt und quäle mich ganz schön mit meiner mittlerweile fast komplett verschwundenen Muskulatur, ebenso macht meine Gekenkkapsel bei jedem Schritt komplett zu.

Habe mich lange mit der Entscheidung gequält, aber da ich seit 10 Jahren Arthrose Grad 4 und massive Bewegungseinschränkungen hatte, habe ich mich dazu entschieden. Gefühlt war mein Knie bis ich 30 war dreimal komplett durchoperiert.

OP war am 8.3. , am 15.3. begann meine ambulante Reha bis morgen.
Jetzt endet morgen meine Reha und ich fühle mich, als könnte ich noch weitere 5 Wochen brauchen. Meine Ärztin in der Reha meint, das ich vor Ablauf der nächsten 6 Monate nicht an arbeiten denken soll. Natürlich übe ich wie irre.
Ich hoffe, es wird jetzt mal langsam besser.

Würde mich freuen, von Leidensgenossen zu hören.
Grundsätzlich sind 6-12 Monate bis zur "Alltagstauglichkeit" völlig normal. Ist halt von sehr vielen Faktoren abhängig.

Grisu, ein gut gemeinter Rat:
Es macht wenig Sinn, sich hier oder woanders im Internet mit anderen Einzelfällen zu vergleichen. Deine OP, dein Körper so wie DEIN Heilungsverlauf ist schlicht nicht "vergleichbar"........das ist aber nur (m)eine Meinung.

Gute Besserung.
 
kärntendidi

kärntendidi

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Recht hat er, vergleichen bringt nix. Ich selbst habe eine Voll- oder Totalprothese, seit ca 4 Jahren und laufe seitdem mit Krücken und immer schlechter. Also nicht vergleichen.
Alles Gute
 
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