Kienzle, reparieren lassen oder nicht....

Diskutiere Kienzle, reparieren lassen oder nicht.... im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Ich habe für ganz,ganz kleines Geld diese Kienzle mit Stiftankerwerk bekommen. Sie läuft nicht, wenn ich die Krone ziehe um die Zeit zu...
Peter Becker

Peter Becker

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Hallo

Ich habe für ganz,ganz kleines Geld diese Kienzle mit Stiftankerwerk bekommen.
Sie läuft nicht, wenn ich die Krone ziehe um die Zeit zu verstellen,dann läuft
der Sekundenzeiger auch, auch noch wenige Sekunden,nachdem die Krone wieder gedrückt wurde,dann ist aber wieder Stillstand.

Jetzt ist die Frage, einmal aus Sammlersicht und einmal aus Kaufmanns Sicht..
sollte man sie reparieren ???

Viele Grüsse

Peter

PS

Das ist sie...
 

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T

Thomas_G.

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Kaufmann: Bist bekloppt, das ist ne Leiche. Mülleimer auf, Uhr rein.

Sammler: Schönes Stück, nett anzuschauen. Mal sehen, was defekt ist. Nur verharzt? Das kann man ändern. Zugfeder - ach, das lohnt sich schon, so bis 40 Euro kanns kosten, aber dafür ist die Uhr dann echt ein Sammlerstück, was man auch nutzen kann.

Was gewinnt? Das weißt nur Du.
 
Waffenprofi

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Hallo!

kann mir nicht vorstellen, das es für 40,-- Eur erledigt ist. Meine Meinung zu Sammler und Kaufmann: Mülleimer!

Gruß
Henning
 
Peter Becker

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Ja, genau das ist es, sie hat viele,viele Jahre treu ihren Dienst getan,man darf
sie nicht einfach in den Müll werfen............sie hat 11 € gekostet,wurde nur
gekauft,da sie eigentlich nicht in einer Krims Krams Kiste enden sollte.......
Bei dem günstien Einstandspreis kann man eigentlich einige Euro an Reparaturen
investieren...........................
na ja, ich habe ja Zeit und kann noch etwas grübeln.....:super::-P

Viele Grüsse

Peter
 
purpur73

purpur73

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Zeig die doch nem Uhrmacher bei Dir in der Umgebung und lass Dir saagen was es kosten wird.Dann kannst Dich ja nochmal melden........;-)
 
Peter Becker

Peter Becker

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Nein, ich habe kein Bild des Werk,sie wurde mir angeboten als Stiftankerwerk 51/0b ... so stand es im Verkaufstext.

Viele Grüsse

Peter
 
uhrzeittier

uhrzeittier

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Einfach probieren, was ein Kostenvoranschlag sagt, und dann für Dich entscheiden, was Dir die Sache wert ist. Die Kosten würdest Du bei einem Weiterverkauf ohnehin nicht reinholen können :-)
 
Peter Becker

Peter Becker

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Einfach probieren, was ein Kostenvoranschlag sagt, und dann für Dich entscheiden, was Dir die Sache wert ist. Die Kosten würdest Du bei einem Weiterverkauf ohnehin nicht reinholen können :-)
Mit dem Thema Weiterverkauf beschäftige ich mich eh nicht....wie sagt man so
schön, ich bin Jäger und Sammler, was ich habe geb´ich nicht mehr her...:D:D:D:D

Viele Grüsse

Peter
 
W

wasabi

Gast
Jep, diesselbe hatte ich auch, leider war auch das ZB total dreckig und daher habe ich die wieder verkauft. Das Kaliber war aber totale Massenware, daher könnte es vielleicht auch in Deiner Gegend einen Uhrmacher geben, der noch einige Schlachtexemplare bei sich rumfliegen hat. Damit könnte der Preis vielleicht nochmal gedrückt werden. Meiner hatte bei meiner auch an die 40 Eur angesetzt.
Also in dem Erhaltungszustand und so selten wie diese ZB-Variante ist, könnte es sich vielleicht (!) noch lohnen. Aber eins steht schon fest: das investierte Geld siehst Du bei einem Verkauf nie wieder und richtig zuverlässig in Bezug auf Gangabweichung läuft eigentlich keine Kienzle und ich hatte davon schon ein paar...
Sind übrigens feste Stege, nicht wahr?
 
hiltibrant

hiltibrant

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@PeterBecker

'n Abend,

ich habe gerade eingeschaltet (wir hatten schließlich den ganzen Tag perfektes "Draußen-Wetter") und deinen Thread gesehen. Frage: was fehlt dem Werk denn? Eine Revision? Oder vielleicht Ersatzteile? Montier doch einfach das Ding, von dem der Kaufman sagt "Müll", auseinander (Aufzugswelle raus, Werk raus, Zeiger ab, ZB ab) und leg die übrige Karosse eine Nacht in Waschbenzin. Ich habe diverse Kienzle - Stiftanker, die diese Behandlung gut vertragen haben und vom "Müll" zum Schmuckstück mutierten. Und ich bin auch nur Laienschrauber, wenn auch ziemlich mutig bis leichtsinnig.

Beispiel? Kuckst du HIER. Schick den Kaufmann in die Wüste zum Nachdenken und trau dich einfach :D.

Du kannst nur gewinnen bei dieser Uhr.
 
Peter Becker

Peter Becker

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Tja, ich beschäftige mich erst seit wenigen Monaten mit Uhren und habe dabei
meine Vorliebe für die älteren Schätzchen entdeckt, ich habe noch nie eine
Uhr selbst auseinander gebaut, wüsste im Moment auch garnicht,wie ich die
Bodenplatte entferne.... klar, ich habe mich etwas belesen und gesehen es gibt
spezielle Werkzeuge um die Rückplatten zu öffen, um das Werk einzuspannen, um
das Glas zu entfernen, dass sind aber alles noch rein theoretische Kenntnisse
von mir.

Was diese Uhr für ein Problem hat, kann ich deshalb leider nicht sagen,da ich sie
nicht öffnen kann.

Viele Grüsse

Peter
 
Aeternitas

Aeternitas

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Kannst sie mir auch schicken mit Rückporto dabei und ich schaue mal...

Ist ja fast im art deco Stil.
 
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walti

walti

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Tja, ich beschäftige mich erst seit wenigen Monaten mit Uhren und habe dabei
meine Vorliebe für die älteren Schätzchen entdeckt, ich habe noch nie eine
Uhr selbst auseinander gebaut, wüsste im Moment auch garnicht,wie ich die
Bodenplatte entferne.... klar, ich habe mich etwas belesen und gesehen es gibt
spezielle Werkzeuge um die Rückplatten zu öffen, um das Werk einzuspannen, um
das Glas zu entfernen, dass sind aber alles noch rein theoretische Kenntnisse
von mir.

Was diese Uhr für ein Problem hat, kann ich deshalb leider nicht sagen,da ich sie
nicht öffnen kann.

Viele Grüsse

Peter
Hallo Peter,

schön das sich jemand für die alten Ticker interessiert, mein Lob dafür. Nur mach imho bitte nicht den fehler den jeder Einsteiger im Vintagebereich mich auch eingeschlossen macht.

Mangels Erfahrung und wissen kauft man einfach zuviel Quantität ein und zuwenig Qualität. Was meine ich damit ?

Nun durch jede qualitativ und qualitativ beziehe ich auf die Qualität sämtlicher Komponenten wie Werk, ZB Gehäuse usw. die man kauft und dann evtl. für einen im Vergleich zum Kaufpreis sehr hohen Wartungsaufwand bindet man Kapital, welches man auch in den Erwerb einer qualitativ deutlich besseren uhr investieren könnte.

Stiftankerwerke sind qualitativ und das meine ich insbesondere im Bezug auf die Ganggenauigkeit einfach im Vergleich zu Uhren mit Schweizer Ankerhemmung zu schlecht.

Einfachste Qualität und billige Massenware, wenn eine Kienzle dann eine mit besserrem "Innenleben" auch die hat es gegeben.

Man bindet durch den Ankauf dieser uhren einfach zuviel Geld, anstatt 3 billige Uhren liber eine "gute" Uhr kaufen, du hast bessere Qualität sämtliche Komponenten, eine deutlich höhere Ganggenauigkeit und Stabilität und du versenkt einfach deutlich weniger Kohle.


Um einen Blick dafür zu bekommen habe ich damals mir einfach alles an Büchern beschafft die der Markt zum Thema Antikukuhren hergibt und die die für mich interessanten Infos enthielten, dadurch gewinnt man schon ungemein.

Als empfehlenswerte Autoren kann man hier Christian Pfeiffer Belli nennen oder Fritz von Osterhausen. Suche mal nach Büchern dieser Autoren. Auch von Anton Kreuzer gibt es ein paar hochinteressante Bücher, besonders zu erwähnen ist hier Omega Chronometer für das Handgelenk mit toller Übersicht zu den omegawerken inklusive Fotos und techinscher daten.

Oder mal online gucken :

Bei Ronald Ranfft zum Beispiel, hat ein tolles Werkarchiv !

http://www.ranfft.de/bidfun/

da findet man auch immer wieder schöne Uhren die sammelwürdig sind !

Oder hier gibt es auch tolle Infos :

Hauptseite/de

Lieber etwas sparen und in eine Topuhr investieren als zuviel Gled in Einfachstuhren zu investieren. Sicher kann man da auch anderer Meinung sein, aber ich persönlich habe nach meiner Lernpahase zum Einstieg gemerkt, das es einfach mehr Sinn ergibt, das Geld in Qualität zu investieren, als das es wie im Rausch zu verpulvern.

Wobei ich diesen beitrag sicher nicht als Bashing von Kienzle sehen möchte, auch die hatten ja mal eine Superia einen zertifizierten Chronometer von feinster Qualität, aber das Gros der Uhren dieser Marke bestand halt aus Uhren einfachster Qualität, die auf Dauer einfach keine Freude bereiten werden.

Also lieber geduldig suchen mit einem Blick für Qualität und damit langfristig besser fahren das ist die Quintessenz !

LG

Walti
 
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Peter Becker

Peter Becker

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bei Marburg a.d. Lahn
Ja, da hast Du vollkommen Recht, es gibt inzwischen einige,die mich "einbremsen",damit ich nicht diesen Fehler mache.

Ich bin auch inzwischen so weit,dass ich mich eeeeeiiiiigentlich nur noch auf
Glashütte konzentriere,da diese Uhren mir gefallen, es sagt aber nicht,wenn ich
eine schöne Uhr anderer Hersteller sehe,dass ich nicht schwach werde.
Hier muss ich auch wieder die Überlegung ins Spiel bringen,dass man sich nicht
verzetteln darf, um einer Sammlung auch einen Sinn zu geben,dass fällt mir aber
im Moment noch arg schwer.

Viele Grüsse und Danke für die Tipps

Peter
 
L

Lowang

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Wenn es jetzt ein Erbstück wäre wurde ich sie richten lassen. Aber wenn Du zu der Uhr keinen``Bezug´´ hast dann Mülleimer.
Ich sehe das immer in unserem Laden wenn Kunden kommen um ein Möbelstück restaurieren zu lassen. Die leute die Erinnerungen an das Möbelstück haben denen ist der preis ``fast´´ egal hauptsache es sieht wieder super aus. Leute die irgendeinen Ramsch auf dem Flohmarkt gekauft haben lassen es meistens bleiben außer sie haben einen super Schnapp gemacht. (Was aber unter 1000 Fällen einmal vorkommt)
 
Uhrenfritz

Uhrenfritz

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Hallo Peter...

Mein Rat dazu ist das Angebot von @Aeternitas anzunehmen. Ich bin überzeugt er wird Dir die Uhr wieder herrichten. Ich denke mir sie braucht eine gründliche reinigung im Reinigungsbenzin und ölung. Dies hatte ich auch schon mit Timexen gemacht die dann alle wieder gut liefen. Bei Deiner Kienzle ist sogar der Vorteil dass Unruhe und Anker einen eigenen Kloben haben und separat auszubauen sind. Man kann dann am schluss gut prüfen ob das Räderwerk wieder sauber abläuft.

Gruess hampe...
 
walti

walti

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Ja, da hast Du vollkommen Recht, es gibt inzwischen einige,die mich "einbremsen",damit ich nicht diesen Fehler mache.

Ich bin auch inzwischen so weit,dass ich mich eeeeeiiiiigentlich nur noch auf
Glashütte konzentriere,da diese Uhren mir gefallen, es sagt aber nicht,wenn ich
eine schöne Uhr anderer Hersteller sehe,dass ich nicht schwach werde.
Hier muss ich auch wieder die Überlegung ins Spiel bringen,dass man sich nicht
verzetteln darf, um einer Sammlung auch einen Sinn zu geben,dass fällt mir aber
im Moment noch arg schwer.

Viele Grüsse und Danke für die Tipps

Peter
Hallo,

exakt Peter, das ist es !!!! Es muß ein "roter Faden" erkennbar sein.

LG

Walter
 
Peter Becker

Peter Becker

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@Uhrenfritz.....

Danke für den Rat, ich stehe schon mit ihm in Verbindung, er wird die Uhr mal
"unter die Lupe" nehmen und schaun,was da los ist.:super::super::super:

Viele Grüsse

Peter
 
hiltibrant

hiltibrant

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Sorry, daß ich mich nochmal einmische :-D...

Willst du deine Kompetenzen als Feinmechanikschrauber ausbauen, dann geht an "Billigware" kein Weg vorbei: schließlich will man lernen - und dabei darf auch was schiefgehen, oder?

Willst du eine Sammlung aufzubauen, in der alles vom Feinsten ist, geht am Einsatz erhöhten Kapitals auch da kein Weg vorbei - verständlicherweise aber dann auch mit möglicherweise notwendig werdender professioneller Hilfe, also mit noch einmal erhöhtem Einsatz. Schließlich sind "Schnäppchen in 1a Qualität", die keiner Revision bedürfen, wirklich dünn gesät, z.B. die hier, die mich in der Bucht schlappe 10€ gekostet hat:



Ein bißchen Gehäusepolitur und ein neus Band dazu - das war mein handwerlicker und finanzieller "Aufwand" für eine Uhr mit Steinankerwerk von Otto Epple.

Natürlich: man könnte solche Uhren hier im Uhrforum von zuverlässigen Anbietern kaufen - auch das würde ja eine Sammlung aufbauen.

Und so muß jeder (zuküftige) Vintagefreund sich immer mindestens zwischen diesen Alternativen entscheiden.
 
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