Kein Mindestlohn in Deutschland?

Diskutiere Kein Mindestlohn in Deutschland? im Small Talk Forum im Bereich Community; Das Thema Mindestlohn wird langsam vor der Bundestagswahl wieder Thema. Jetzt meldet sich Wirtschaftsprofessor Schmidt in der BAMS zu Wort und...
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Malak

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Also ich bin dafür. Ein Mindestlohn hilft gegen Dumpinglöhne und Altersarmut. In Zukunft wird das Thema wichtiger. Wenn man vom Einkommen nicht mehr leben kann, nützt alles nix. Im Friseurhandwerk in Sachsen-Anhalt sind es nur 3,38 in der Stunde, Sachsen dagegen mit 3,82 €. Was meint ihr dazu?
 
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Königswelle

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Ich muss gestehen, dass ich früher auch einmal von einem Mindestlohn nichts gehalten habe. Aber zwischenzeitlich bin ich von der Notwendigkeit überzeugt.

Nicht nur, dass es einfach eine Frage von Fairness und Gerechtigkeit ist, dass man von einem Vollzeitjob auch leben können muss, finde ich die Praxis des "Aufstockens" einfach nur daneben. Das ist nichts anderes als eine Subvention von Unternehmen zu Lasten der Steuerzahler und vor allem der Beschäftigten.

Wenn eine Dienstleistung ohne Aufstocken so teuer ist, dass sie nicht mehr nachgefragt wird, dann ist sie halt nicht notwendig. Und wenn sie nötig ist, muss sie halt auch bezahlt werden. Menschen ein Leben lang trotz Arbeit im Prekariat zu halten (die Annahme, dass sich so ständig neue Sprungsbretter für die Betroffenen zu besser bezahlten Jobs bieten, hat sich ja nicht bestätigt), ist eines so reichen Lands wie Deutschland einfach nur unwürdig. Besser wäre es, das Geld in bessere Bildung anzulegen. Das hilft zwar den momentanen Aufstockern auch nicht sofort, aber langfristig ist das dringend nötig.

Menschen hierzulande mit einem Stundenlohn von 5 € oder noch weniger zu beschäftigen ist einfach nur beschämend. Meiner Meinung nach sind 8,50 € pro Stunden nicht zu viel, eher im Gegenteil!
 
haumti

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Ich finde auch das ein Mindestlohn nötig ist,allein schon weil es einfach unmöglich ist z.b. Friseure für 3,18€ arbeiten zu lassen.
Über die Höhe kann man sicherlich streiten.Ich wäre auch schon mit einem Mindestlohn von 7,50€ einverstanden.Ich weiß daß man davon auch nicht leben kann,aber 2 Millionen Deutschen würden damit sogar mehr bekommen als derzeit.

Gruß
Alex
 
SpeedCat

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Ich finde eigentlich die Argumentation von Schmidt ganz interessant - und nicht mal so unwahrscheinlich. Was sagt ihr denn dazu? Bisher habe ich nicht den Eindruck, daß ihr euch damit wirklich auseinandergesetzt habt. ;)
 
haumti

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Es ist schon klar das ein zu hoher Mindestlohn teilweise dann Arbeitsplätze kosten würde. Das sehe ich dann aber eher bei über 10€.
Viele Branchen die unter 7€ zahlen könnten bei einer zwangsweisen erhöhung des Lohn aber nicht einfach ins Ausland abwandern,z.b kann man nicht zum Haareschneiden nach China fliegen.
Die Brötchen müssen hier gebacken werden,das zu bewachende Gebäude kann man auch nicht nach Indien verlegen usw.
Dann muß man eben für einige Dienstleistungen mehr bezahlen,ansonsten wird das ganze ja durch Aufstocken vom Steuerzahler subventioniert.


Gruß
Alex
 
Königswelle

Königswelle

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Bisher habe ich nicht den Eindruck, daß ihr euch damit wirklich auseinandergesetzt habt. ;)
Naja, besonders viel hat der Gute ja auch nicht ausgesagt. ;-)

Natürlich muss man damit rechnen, dass einige Arbeitsplätze wegfallen. Das ist für die Betroffenen zwar bitter, aber weniger als vorher haben sie auch nicht. Wenn sie dann vielleicht noch die freie Zeit nutzen, um sich weiterzubilden oder sich vielleicht räumlich verändern ist das m. E. immer noch besser, als bis zur Rente (von denen sie dann auch wieder nicht leben können) in einem prekären Arbeitsverhältnis zu verharren.

Außerdem glaube ich nicht, dass alle Arbeitsplätze, die von der Maßnahme betroffen sind, nun wegfallen würden. Gerade in Branchen, die fast durchgehend Hungerlöhne bezahlen, ich denke da an Paketdienste oder das Bewachungsgewerbe, können ja gar nicht alle entlassen werden. Da muss man sich halt daran gewöhnen, dass diese Dienstleistungen teuerer bezahlt werden müssen. Wenn alle Anbieter gezwungen sind, ihr Preisniveau anzupassen, dann wird das auch akzeptiert.

Ausbeutung mit Unterstützung des Steuerzahlers muss nun wirklich nicht sein.
 
SpeedCat

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Stelle dir folgendes vor.

Ein kleiner Friseursalon, bestehend aus einem Meister und vier Angestellten. Die Angestellten werden beispielhaft mit € 3,50 bezahlt. So weit ja anscheinend kein unrealistisches Szenario. Gibt es jetzt einen Mindestlohn von € 7,-, was passiert dann?

a) Zwei Angestellte müssen entlassen werden, um die Kosten tragen zu können. Dabei fallen auf einmal 40% vom Umsatz weg. Die nächste Kündigung eines Mitarbeiters wird daher wahrscheinlich und der Salon wird über kurz oder lang eingehen.

b) Die Preise werden massiv erhöht, um die Kosten decken zu können. Ein einfacher Haarschnitt wird dann so teuer, daß er für viele Leute unerschwinglich wird. In der Folge gehen noch weniger Leute zum Friseur, der wiederum Leute entlassen muß oder die Preise weiter anheben muß.

c) Es wird keine Angestellten mehr in Friseursalons geben. Die Arbeitskräfte haben selbstständige Subunternehmer zu sein - und verdienen weiterhin ihre € 3,50, weil der Rest "anteilig" an den Saloninhaber abgeführt werden muß, um dessen Salonplatz nutzen zu dürfen.

Und, jetzt mal einfach ins Blaue geschossen, was passiert dann wohl? Ich prognostiziere mal, daß (um beim Beispiel zu bleiben) etliche Friseure einfach mehr "nebenbei" machen werden. So unter Freunden für ein Trinkgeld. Kombiniert man diese Möglichkeit mit der Annahme, daß viele Leute sich unter normalen Bedingungen einen Haarschnitt nicht mehr leisten können oder wollen, ist da ein riesiges Potenzial für Schwarzarbeit gegeben. Es gibt daher deutlich verminderte Steuereinnahmen, die Probleme verlagern sich und und und.

Wenn man diese Entwicklungsmöglichkeit mal durch mehrere Branchen betrachtet, könnte das gut und gerne im Chaos enden. Entweder wir erleben eine Flut von Selbstständigen, die unterhalb der Einkommensgrenze herumkrepeln, keinen anderen Job finden und dann vom Staat gefördert werden wollen, oder essentielle Dienstleistungen werden derart teuer, daß sie niemand mehr bezahlen kann oder will. Letzteres Beispiel angenommen, besteht die Gefahr daß sich diese Spirale aus zur Kostendeckung notwendigen Preissteigerungen und zwangsläufiger Nichtnutzung der Dienstleistungen immer schneller dreht und etliche Branchen komplett aussterben oder ins Ausland verlagert werden. Will man das wirklich?

Man müßte einfach mal durchrechnen, was volkswirtschaftlich weniger Schaden verursacht. Das Ausrotten einer kompletten Einkommensschicht (salopp formuliert), die damit nötige Förderung von Unternehmen, die Steuerausfälle und die Mehrkosten durch eine gestiegene Zahl von Arbeitslosen ODER das Aufstocken einer kompletten Einkommensschicht, um alle Folgeaspekte zu vermeiden. Und wenn man dann noch die soziale Komponente dazunimmt - was zum Beispiel eine drastisch steigende Arbeitslosenzahl für einen Effekt auf die Stimmung in der Bevölkerung haben würde - ist man ganz schnell im Blindflug unterwegs.

Bevor jetzt einer sagt das wäre alles viel zu vereinfacht: Jo, ist klar. Für eine kompliziertere Betrachtungsweise fehlt es hier aber an Zeit und Platz. Und für eine beispielhafte Verdeutlichung der Umstände, die man bei solchen Dingen zu berücksichtigen und vor allem auch zu verantworten hat, dürfte es reichen.
 
Bernie_Rain

Bernie_Rain

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@ Königswelle: Guter Beitrag (#3).

...finde ich die Praxis des "Aufstockens" einfach nur daneben. Das ist nichts anderes als eine Subvention von Unternehmen zu Lasten der Steuerzahler und vor allem der Beschäftigten.
So ist es. Dem ist nichts hinzuzufügen.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

...Viele Branchen die unter 7€ zahlen könnten bei einer zwangsweisen erhöhung des Lohn aber nicht einfach ins Ausland abwandern,z.b kann man nicht zum Haareschneiden nach China fliegen. Die Brötchen müssen hier gebacken werden, das zu bewachende Gebäude kann man auch nicht nach Indien verlegen usw.
Genauso sehe ich das auch. Das Totschlagargument des Verlustes von Arbeitsplätzen ist zumeist schlicht neoliberale "Propaganda".
 
S

Sunny_1965

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Letztlich ist der Konsument das Problem, der das billigste nimmt (oder nehmen muss, aber den meine ich hier nicht).

Etwas mehr Großzügigkeit derjenigen, die es sich leisten können, wäre volkswirtschaftlich hilfreich.
 
U

Uhrinator

Gast
I
Nicht nur, dass es einfach eine Frage von Fairness und Gerechtigkeit ist, dass man von einem Vollzeitjob auch leben können muss, finde ich die Praxis des "Aufstockens" einfach nur daneben. Das ist nichts anderes als eine Subvention von Unternehmen zu Lasten der Steuerzahler und vor allem der Beschäftigten.
Absolut richtig :super:!!!
 
SpeedCat

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Großzügigkeit und Geschäftssinn schließen sich nicht mal ansatzweise aus. Von vielen Leuten, bei denen Geld anscheinend eine nicht mehr so ganz große Rolle spielt, hört man außerdem oft genug daß sie dort hin gehen, wo die Leistung am besten ist / man sich am besten betreut fühlt / man die kürzeste Anreise hat etc.

Daß Leute "die es sich leisten können" immer strikt zum billigsten Anbieter rennen halte ich für ein Gerücht. Dieses Argument zieht nicht und ist mir ein wenig zu kurz gedacht. Die paar Konsumenten die trotz anderer Möglichkeiten knauserig sind und sich halb dämlich sparen dürften eine ziemliche Minderheit sein.

Gerne hätte ich auch ein paar Gedanken gelesen zum Thema "gesellschaftliche Stimmung". Wie würdet ihr der Bevölkerung erklären, daß nach der Einführung eines branchenübergreifenden Mindestlohnes leider etliche Leute den Job ganz verloren haben und viele Geschäfte dicht machen mussten, weil der Mindestlohn einfach nicht vom Geschäft getragen werden konnte? Daß es zu Jobverlusten kommen könnte bzw. würde scheint ja niemand zu bestreiten. Aber über die Folgen denkt irgendwie auch niemand nach, oder!?
 
Kaliber 66

Kaliber 66

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Bei uns gibt es den Mindestlohn schon lange, liegt heuer bei £ 6.19. Das man davon nicht leben kann, ist klar, doch verhindert er Extrem Dumping. In Germany ist einfach das Problem mit all den Abgaben ein erschwerender Faktor und allem voran die allgegenwaertige Jammerfraktion besonders jener sogenannter Arbeitgeber(in Wirklichkeit nehmen die ja die Arbeit der Arbeiter und Angestellten in Anspruch), die selber wenigstens sechsstellige Summen einstreichen. Das eigentliche Problem liegt nicht bei irgendwelchen Wirtschaftskundlern, sondern im System des Kapitalismus begruendet. Waere Deutschland kein Niedriglohnland, waeren sie nicht Exportweltmeister. Schaut Euch um und ihr werdet sehen, dass die gute Wirtschaftslage nicht in jedem Fall kongruent sein muss zum allgemeinen Lebensstandard grosser Gruppen der Bevoelkerung, besonders der hart arbeitenden.
 
haumti

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@ SpeedCat
also das Beispiel mit dem Friseur zeigt doch deutlich das hier Arbeitsplätze künstlich subventioniert werden. Wenn der Lohn in dieser Branche(wo es besonders Krass ist) sich verdoppelt,müssen auch die Preise angehoben werden.Allerdings nicht verdoppelt,da ein Friseursalon 60% seiner Kosten Lohnkosten sind.
Das sich dann keiner mehr einen Haarschnitt leisten kann ist unrealistisch (wie oft gehst du zum Friseuer ?)
Das dann alle Friseure selbständige werden und einen Teil ihres Verdienstes an den Salon abzuführen ist nicht Sinn der Sache und auch nicht Korrekt.
Das ist allerdings sache des Staates und seiner Kontrollbehörden dies zu unterbinden,was er z.b.im Fall Hermespakete nur unzureichend getan hat.
Da ergeben sich viele Probleme hin zu Schwarzarbeit hin,ganz klar. Aber deswegen zu kneifen und zu sagen -ja gut mehr wie 3,50€ ist nicht drin geht überhaupt nicht.
Als Anhaltspunkt für die Höhe des Mindestlohnes kann ein Blick auf unsere EU-Nachbarländer wie Frankreich,Luxenburg,Niederlande,Belgien usw sein wo er bei 8,50 - 10€ liegt.

Gruß
Alex
 
Sectorfan

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Was für einen gequirlten Dünnpfiff der da von sich gibt, kann ich kaum glauben :shock: wird jetzt der zu befragende Wissenschaftler Pflicht in den Unternehmen :hmm: das sieht mir eher danach aus, als will sich der "neue" Wirtschaftsweise gleich mal profilieren und von einem steigenden Lohnniveau, hat letztendlich auch die Friseurin etwas, wenn sich wieder mehr den Gang zum Friseur leisten können. ;-)
 
Malak

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@Kaliber 666

China ist mit dumping seit Jahren Exportweltmeister.


Jeder sollte von seiner Arbeit leben können. Aufstocken finde ich schrecklich. Da wird Ausbeutung von armen Mitarbeitern vom Staat belohnt.
 
SpeedCat

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Das sich dann keiner mehr einen Haarschnitt leisten kann ist unrealistisch (wie oft gehst du zum Friseuer ?)
Dieses "keiner" habe ich ja gar nicht geschrieben, schau noch mal nach. ;) Nur werden es deutlich weniger Leute sein als bisher. Wer sich vielleicht jetzt alle sechs Wochen die Haare schneiden lässt, weil er nicht öfter kann, wird entsprechend seltener gehen oder sich eine günstigere "Feierabendalternative" suchen. Wie oft ich in diesem Falle zum Friseur gehe ist völlig unerheblich.

Das dann alle Friseure selbständige werden und einen Teil ihres Verdienstes an den Salon abzuführen ist nicht Sinn der Sache und auch nicht Korrekt.
Wieso ist das nicht korrekt? Sag halt Franchise dazu oder sonstwas. Mietsalons gibt es heute schon in ausreichender Anzahl, da läuft es schon genau so. Und wird die monatliche Platzmiete nicht bezahlt, arbeitet man dort nicht weiter. So gut wie jeder Paketzusteller ist heute "Subunternehmer im Auftrag von XY". Und was bekommen die Jungs für ihre Arbeit? Letztens habe ich aus erster Hand erfahren, daß teilweise pro Tour (sic!) niedrige, zweistellige Centbeträge (sic!) gezahlt werden. Hier haben weder Staat noch Kontrollbehörden etwas unterbunden. Wie auch. Willst Du jemandem die Selbstständigkeit untersagen oder ihm die Branche "Transportgewerbe" verbieten? Wohl kaum. Jetzt ist es im Falle der Paketzusteller ja noch so, daß Schwarzarbeit extrem erschwert wird, da jedes Paket inzwischen nachverfolgt werden kann. Hier würde ein nicht autorisierter "Schwarzfahrer" kein Paket ausgehändigt bekommen, weil es dann nicht mehr versichert wäre. Wie würde man aber im Friseurgewerbe vorgehen? Und was ist mit den Leuten, die sich von Mama die Haare schneiden lassen, weil die *früher* mal Friseurin war? Ich behaupte, diese Dinge kannst Du nicht kontrollieren, geschweige denn wirkungsvoll reglementieren.

Nur zur Klarstellung: Ich finde einen Mindestlohn an sich toll. Ich wäre absolut dafür, die Arbeitnehmer so weit auf selbstständige Füße zu stellen, daß sie keine Unterstützung vom Staat mehr in Anspruch nehmen müssen. Nur jeder bisherige Ansatz ist dabei zu kurz gehopst. Einfach einen Mindestlohn zu befürworten bzw. einzuführen ohne sich über die Folgen im Klaren zu sein geht furchtbar in die Hose. Und bevor die Politiker den großen ruf der Bevölkerung vernehmen und wie oft genug in blinden Aktionismus verfallen, sollte man zumindest mal jedes mögliche Szenario im Kopf durchgespielt haben.
 
Bernie_Rain

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...Und bevor die Politiker den großen ruf der Bevölkerung vernehmen und wie oft genug in blinden Aktionismus verfallen...
Da mach Dir mal keine Sorgen, die Herrschaften kümmert der Wille der Bevölkerung einen Furz, meistens.
 
Ettler

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Einen Mindestlohn finde ich sinnvoll und er muss unbedingt so weit über Hartz4-Niveau liegen, damit sich Arbeit lohnt!
Ich finde es traurig, dass Menschen trotz eines "Full-Time-Jobs" übers Amt aufstocken müssen, weil sie unter dem Hartz4-Niveau liegen.
Allein aus diesem Grund wird ein Mindestlohn gebraucht, damit jemand, der Vollzeit arbeitet, nicht zum Bittsteller wird.
 
Mueller27

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Ich wäre absolut dafür, die Arbeitnehmer so weit auf selbstständige Füße zu stellen, daß sie keine Unterstützung vom Staat mehr in Anspruch nehmen müssen.
Sorry Speedcat,

was ich in Deutschland 2013 sehe ich doch in der Realität genau das Gegenteil des von Dir gezeichneten Bildes:
Ich bin Steuerzahler hart am %-Höchstsatz und ich subventioniere mit dem ganzen Aufstocker-Wahnsinn damit aber keine Arbeitnehmer, sondern ich subventioniere die Arbeitgeber.

Dein Zitat von oben würde ich gerne 1:1 umdrehen:
Ich wäre absolut dafür, dass die Arbeitgeber (...) keine Unterstützung vom Staat mehr in Anspruch nehmen müssen.

Gruss, Carsten

P.S. und noch drangehängt:

Ich für meinen Teil glaube seit 2008 in allen Wirtschafts-Themen weder Wirtschaftsweisen, Experten, Szenarien, VWL-Theoremen u.a. sondern nur noch ausschließlich meinem Bauchgefühl. Volkswirtschaftlich gut und richtig ist, was sich richtig anfühlt, und nicht was man erst in Szenarien hochrechnen muss.
 
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