Kapitalanlagen jenseits von Festgeldkonten

Diskutiere Kapitalanlagen jenseits von Festgeldkonten im Small Talk Forum im Bereich Community; Und den iX3 noch.. also 4 Modelle die funktionieren. Breite Masse ist auch wieder relativ - wie viele 3/5er fahren hier rum? Ein iX3, i4 ist...
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uhrenanfänger

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Und den iX3 noch.. also 4 Modelle die funktionieren.
Breite Masse ist auch wieder relativ - wie viele 3/5er fahren hier rum? Ein iX3, i4 ist preislich nicht höher. Die Frage ist, ob man den Leasingmarkt auch so bedienen kann mit den E-Autos bzw. ob das angenommen wird.
 
100th

100th

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Meint Ihr wirklich, das die Marktposition von BMW im Bereich E-Auto, sich deutlich auf den Kurs auswirkt, nur weil es keine massenkompatiblen E-Autos gibt?
Ich glaube das es ohne einen Massenmarkt (den hat mMn weder Tesla, NIO oder sonst wer mangels Kaufwilligen) auch keine massentauglichen Fahrzeuge braucht.
 
DerIngenieur

DerIngenieur

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Welchen Mehrwert UniDevice bzw. PPA Int. seinen potentiellen Kunden bieten soll erschließt sich mir jedoch nicht so recht. Als Großunternehmern frage ich doch direkt beim Hersteller der Endegräte an wenn ich meine Mannschaft mit den neuesten Geräten etc. ausstatten möchte.
 
Brasileiro

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Deutschland repräsentiert 4% des Weltmarktes (deshalb ist der deutsche Markt kein zuverlässiger globaler Trendindikator)aber alle deutschen Hersteller agieren global. Das tun NIO und Co nicht. Ohne Marke und Vertriebs/Servicenetz lässt sich im Konsumgüterbereich >10.000 Euro kein Geld verdienen. Das Handy bringt DHL und Service (inkl. Kennzeichen/Zulassung) braucht es nicht. Das ist bei Autos anders. Tesla hat das Thema Marke global (genial) geschafft und bei Vertrieb/Service schon beachtliches erreicht. Wer noch? Genau. Und je profitabler Tesla wird und die „alten Firmen“ E-Autos und Connectivity abdecken, desto schneller schließt sich die Lücke, die NIO & Co besetzen könnten. Disruption braucht Impact und Speed. Beides schiebt Elon durch die globale Öffnung der Fast Charger nochmal an. Ein Eintritt von Apple in den Markt (ich vermute hier ein vollautomatisiertes urbanes „Endgeräte/Ökosystem) würde u.U. Grossballungsräume revolutionieren.

Wo ist denn dann der Platz für NIO etc. ?
Das werden spannende Monate.
 
Spartakus

Spartakus

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Nach Stadler noch etwas Alstom ins Portfolio gepackt.
In der Hoffnung das Bombardier verdaut und nun eingepreist ist.
Sehe beide Titel eher als mittelfristiges Investment ( 5 Jahre) auch mit der Erwartung das die Themen Mobilität Elektroantriebe u.ä weiteren Schub bringen.

Übrigens, sehr guter Thread hier, in den ich gerne täglich schaue.
 
Prof.Calabash

Prof.Calabash

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Wer erinnert sich noch an Pilbara Minerals? Ich bin leider viel zu früh wieder raus... Jetzt wurde die 1€ Marke geknackt.
Ich hoffe der ein oder andere hier hat gehalten :)
 
VinC

VinC

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@Articus

Die Wohneigentumsquote der Haushalte, hat leider überhaupt nichts mit der Armutsgefährdung der Bevölkerung am Hut, in Rumänien ist die Armutsgefährdung in der EU am höchsten, die Wohneigentumsquote mit fast 96% jedoch auch.

Was gerne vergessen wird ist das ein Haus / eine Wohnung circa 1% der Baukosten pro Jahr konsumiert bzw. diese Kosten nach einigen Jahren dann gerne mal auflaufen. Kann man sich also gerade mal 1% Tilgung beim Kredit leisten, wird man über kurz oder lang, wie viele die Wohnung oder aber auch das Haus in den Zwangsversteigerungen finden.

Zusätzlich weiß jeder der bereits eine Eigentümerversammlung hinter sich hat, das bereits 10 Leute ausreichen, damit man graue Haare bekommt. Sitzt man dann mit 400 Parteien in einem Boot, zusätzlich ist die Anlage noch in die Länge gezogen, dann leidet da am Ende die Bausubstanz. Wenn viele Parteien in der Eigentümerversammlung sitzen funktioniert das nur bei in die Höhe und nicht in die Fläche gehenden Projekten. Weil der einzelne Eigentümer einen Aufgang der 100m weiter weg ist, als separates Haus sieht und an den Kosten für ein neues Dach nur ungerne seinen Anteil zahlt, wenn es jedoch darum geht das eigene Dach neu einzudecken ist so eine große Umlage natürlich von Vorteil.

Die Ironie ist ja: man verkauft städtische Wohnungen, weil die mitunter Defizitär sind und wirft dann aus einer anderen Kasse Millionen raus um sozialen Wohnungsbau bzw. Wohnraum zu fördern. Muss ich nicht verstehen, kann mir auch niemand erklären wo der tiefere Sinn liegen soll.

Hätte man damals begonnen den Glasfaserausbau wie angedacht durchgezogen und nicht aus versehen kleine schwarze Koffer eingesammelt, hätten wir heute 100% Glasfaserausbau im gesamten Bundesgebiet: ein volkswirtschaftliches Plus, das man sich nicht ausmalen kann. Stattdessen haben wir nun in einigen Bereichen 3 Glasfaserkabel oder noch mehr liegen, weil jeder Anbieter sein eigenes Süppchen kocht.

LTE Ausbau: identische Story.

Man stelle sich mal vor, man würde andere Bereiche auch so betreiben; ich baue mir meine eigene Autobahn von Berlin nach Hamburg, weil ich die Strecke sehr oft fahre... Meine Frau bekommt ein eigenes Gleis von München nach Hamburg - ich glaube man bekommt bei der Vorstellung recht schnell ein Gefühl dafür, das da sachlogisch irgendetwas falsch läuft.

Ich meine: klar, ich verstehe das man das Netz der direkten Konkurrenz nicht nutzen möchte, aber solche Infrastruktur braucht man einmal und das in guter Qualität; die wenigsten Wohnungen verfügen über einen eigenen Aufzug, der nur von einem Mieter genutzt wird und sonst niemanden, sondern das ist geteilte Struktur.

Welchen Profit haben wir dadurch das Krankenhäuser in privater Hand sind? Sie machen lieber die OPs die richtig viel Geld bringen, als OPs die unbedingt notwendig sind. Da ist die Logik immer "darf es noch etwas mehr sein?" Das bezahlt die Allgemeinheit, ist in vielen Fällen kein positiver Mehrwert für den Patienten, aber man schaut gerne weg. Man macht das Fenster auf und klatscht für die Leute, um sie dann wieder in unfassbar lange Schichten zu schicken und dafür auch noch bescheiden zu bezahlen.

Mir als Vermieter, kann es ja nur Recht sein, das es keinen oder kaum noch wirklich erschwinglichen Wohnraum gibt, wir haben in Berlin eine Fehlzahl an Wohnungen, die werden die nächsten 20 Jahre nicht gebaut. 15-25 Euro pro m² werden schnell bezahlt, die Anzahl der Bewerber ist enorm. Wenn man sich auf Kleinanzeigen umschaut, da bieten Familien bis zu 8 oder 10.000Euro für die Vermittlung einer Wohnung.

Der privaten Hand ist das nur Recht, die öffentliche Hand jedoch hat geschlafen, hat Grundstücke verkauft, die heute noch immer brach liegen und somit die Optionen aus der Hand gegeben: finde ich persönlich, schade und falsch. Denn wenn ich eine teure Wohnung anbiete, mit guter Lage und Ausstattung punkte: dann ist das ein fairer Deal. Aber einzig und alleine mit der Tatsache "es ist verfügbar" zu punkten, finde ich persönlich falsch.

Man wusste schon Anfang der 2000er das die Situation schlimm werden wird und man hat nicht dagegen gesteuert und daher würde ich mir wünschen, das man mit ein wenig mehr Weitsicht plant, handelt und agiert.
 
Articus

Articus

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@VinC Ich habe auch nicht von einem statistischen Wahrscheinlichkeitswert gesprochen sondern von einer realen Armutsbremse. Die Frage wäre, wie es den Rumänen ohne Wohnungseigentum ginge. In D ist die Eigentumsquote zu niedrig und es ist ein Trauerspiel, dass da nicht endlich mal umgesteuert wird.

Auch für andere Bereiche gilt m.E., dass nicht die Privatisierung per se schlecht ist sondern einfach schlecht privatisiert / reguliert wurde.

Für bestimmte Sektoren denke ich auch, dass der Staat eine sehr hohe Gewährleistungsverantwortung hat, die flächendeckender Privatisierung entgegensteht. So auch im Gesundheitswesen.

Um das alles im Detail zu diskutieren bräuchten wir aber ein eigenes Forum😉
 
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Brasileiro

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Kurzer Einwurf: Der Abverkauf bei Unilever kommt mir ein bisschen übertrieben vor, meint ihr nicht auch?

Der FTSE hat heute keinen so guten Tag und die Ankunft der steigenden Kosten als Vorbote der Inflation bei Consumer goods mag der auch nicht. Ich denke hier wird auch eine kleine Sektorkorrektur vorweg genommen.
 
Maikeru

Maikeru

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Kurzer Einwurf: Der Abverkauf bei Unilever kommt mir ein bisschen übertrieben vor, meint ihr nicht auch?

Fast 3€. Da werden auch einige Stop-Losses gerissen worden sein
UniLever war im Februar bei 43€ von daher ist das noch nicht wirklich interessant für mich zum Nachkaufen.

Was gestern bei Harley Davidson abgegangen ist (von 47$ im PreMarket auf 39$) war imho richtig heftig.
Da dürften sich viele die Finger verbrannt haben, die im PreMarket auf gute Zahlen gehofft haben (die eigentlich auch gar nicht so schlimm waren).

Auf die Ergebnisse von Intel bin ich heute sehr gespannt.
 
VinC

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@VinC Ich habe auch nicht von einem statistischen Wahrscheinlichkeitswert gesprochen sondern von einer realen Armutsbremse.😉

Articus, du stellst folgendes in den Raum: unter Thatcher wurden Wohnungen privatisiert und darum gibt es in UK eine Armutsbremse, dann lass dir gesagt sein: die Eigenheimquote in UK ist höher als die in Deutschland, die Armut auch. Fakten nachzulesen bei Statista. Rumänien ein loderndes Beispiel dafür das ein Eigenheim einen nicht vor Armut schützt.

Ich habe mir um etwas zu den Zahlen sagen zu können bei Statista die Daten gezogen und die Armut über die Eigenheimquote aufgetragen; es verwundert einen nicht, einen direkten offensichtlichen Zusammenhang erkennt man nicht, man müsste zu viele Werte streichen um dies oder jenes damit belegen zu wollen.

Unter Thatcher wurde aber sehr viel privatisiert und man kann sich nun darüber streiten ob gerade dies ein Grund ist warum die Schere weiter auseinander geht und die Armut im Land höher liegt als in anderen Ländern.

Solche Szenarien der Art "was wäre gewesen wenn" bringen einen ja nicht weiter, mir ist jedenfalls kein gutes Beispiel bekannt wo ich sage "die Privatisierung war ein riesen Erfolg" und das aus Sicht des Volkes. Das ein Unternehmer, eine Unternehmensgruppe davon massiv profitieren kann, das möchte ich nicht abstreiten. Die Frage ist nur: wer zahlt dafür die Zeche?

Es sind nämlich nicht die Leute, die am Existenzminimum leben, es sind die armen Helden, die genau einen Euro mehr verdienen als um irgendeinen Zuschuss zu bekommen und die Teuerung voll tragen müssen. Die dadurch nicht mal kalt oder langsam sondern in einem relativ schnellem Tempo die Sinnhaftigkeit ihres Handels hinterfragen müssen.

Wohnungen zu verkaufen nur um dem Vermieter dann die Mieten zu überweisen; ich finde das einfach zu kurz gedacht.

Wir können uns gerne darauf einigen, das es in diesem Thread einen Sturm des Jubels geben müsste, gute Chancen in eine neue AG zu investieren, die durch massive Substanzkürzungen eine ordentliche Rendite erwirtschaftet. Nur grundsätzlich finde ich es besser, wenn meine Steuergelder bei den Leuten ankommen die sie brauchen und nicht bei denen, wo der Teufel auf den größten Berg... Jeder kennt den Spruch.

Was man niemals vergessen darf: schuldet ein privates Unternehmen dem Staat etwas, geht es in die Insolvenz und der Staat schreibt dies ab. Der Staat hat diese Option nicht, daher kann die private Hand bei jedem Deal nur gewinnen. Lohnt es sich am Ende nicht; Reißleine, Insolvenz. Lohnt es sich für den Staat nicht: der muss in den sauren Apfel beißen, ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil auf einer Seite und dessen sollte man sich bewusst werden.
 
Articus

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@VinC Du verstehst mich nicht. Natürlich ist in einem wirtschaftlich schwachen Land das Armutsrisiko höher als in einem starken, egal ob mit oder ohne Wohneigentum. Daraus lässt sich überhaupt nichts ableiten. Wenn du die Auswirkungen des Faktors Wohneigentum betrachten willst, brauchst du schon ansonsten annähernd identische Vergleichsgruppen.

Die Privatisierungen in UK waren in vielerlei Hinsicht ein Erfolg. Sie haben einen kurz vor der Insolvenz stehenden, handlungsunfähigen Staat wieder fit gemacht. In einzelnen Bereichen wurde übertrieben, in vielen anderen das Richtige getan. Das sehen dort übrigens mittlerweile auch viele so, die nicht dem generell eher privatisierungsfreudigen politischen Lager zugehören.
 
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Radomega.

Radomega.

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Selbst der Dax hat eine deutlich (!) bessere Performance als Unilever auf Sicht der letzten 20 Jahre, wenn man einen so defensiven Wert dann auch langfristig betrachtet…
 
Maikeru

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Selbst der Dax hat eine deutlich (!) bessere Performance als Unilever auf Sicht der letzten 20 Jahre, wenn man einen so defensiven Wert dann auch langfristig betrachtet…


43€ ist ne schöne Unterstützungszone. Die sollte natürlich nicht gerissen werden.

Die Performance von ca. 4% ist ok für eine "Rentneraktie". ;-)
Es gibt bessere Aktien, aber auch wesentlich schlechtere ...
 
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