Kapitalanlagen jenseits von Festgeldkonten

Diskutiere Kapitalanlagen jenseits von Festgeldkonten im Small Talk Forum im Bereich Community; Deshalb schrieb ich ja - wenn die Blase platzt...und das wir eine Blase haben beim Betongeld, dürfte ja wohl nicht in Zweifel stehen....:ok:
Articus

Articus

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Doch, in dieser Allgemeinheit steht das schon in Zweifel. Eine Blasentendenz gibt es nur in wenigen Regionen und auch dort meist nur im Luxussegment. So auch der Tenor der einschlägigen Branchenreports. Was die Tagespresse dazu so zusammenschreibt sollte man als Investor nicht allzu ernst nehmen. Die meisten Preissteigerungen (so auch in Berlin) sind die Nachholung normaler Entwicklungen, im europäischen Kontext ist selbst Berlin-Mitte noch weitgehend unterbewertet.
 
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Mahlzeit,

Ich denke Gold (im Gegensatz zu Silber) ist keine Investition zum Geldvermehren, sondern eine Absicherung des „liquiden“ Vermögens.

Sprich fünfzig Krügerrand-Münzen lassen sich relativ Problemlos transportieren und reichen für einen „Neuanfang“ wenn’s wirklich hart auf hart kommt.

In weit das für jeden nötig oder sinnvoll ist, muss jeder selbst abwägen.

Große Erträge sind damit über eine längere Laufzeit kaum zu erwirtschaften (Umtauschgebühren,etc.).

Silber als „Notgroschen“ zuhause ist eine Option, nur sind rund 20 Euro eine Unze. Sprich 100 Euro sind 150 Gramm gewicht, damit ein „Vermögen“ zu transportieren ist deutlich aufwendiger und noch dazu wird Silber (teilweise) hoch besteuert - im Gegensatz zu Gold.

Essen kann man beides nicht, praktischen Nutzen hat Gold und Silber für den normalsterblichen auf nicht wirklich.

Als Anlage möglich, also Ertragsobjekt Gold meiner Meinung nach nicht!

Schönen Abend,

-M-
 
Uhrakel

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Ich schrieb ja, wenn d
Doch, in dieser Allgemeinheit steht das schon in Zweifel. Eine Blasentendenz gibt es nur in wenigen Regionen und auch dort meist nur im Luxussegment. So auch der Tenor der einschlägigen Branchenreports. Was die Tagespresse dazu so zusammenschreibt sollte man als Investor nicht allzu ernst nehmen. Die meisten Preissteigerungen (so auch in Berlin) sind die Nachholung normaler Entwicklungen, im europäischen Kontext ist selbst Berlin-Mitte noch weitgehend unterbewertet.
Entschuldige bitte....aber schau mal bei Immoscout oder Immonet vorbei und guck Dir mal die Preise an.
 
Uhrakel

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Mahlzeit,

Ich denke Gold (im Gegensatz zu Silber) ist keine Investition zum Geldvermehren, sondern eine Absicherung des „liquiden“ Vermögens.

Sprich fünfzig Krügerrand-Münzen lassen sich relativ Problemlos transportieren und reichen für einen „Neuanfang“ wenn’s wirklich hart auf hart kommt.

In weit das für jeden nötig oder sinnvoll ist, muss jeder selbst abwägen.

Große Erträge sind damit über eine längere Laufzeit kaum zu erwirtschaften (Umtauschgebühren,etc.).

Silber als „Notgroschen“ zuhause ist eine Option, nur sind rund 20 Euro eine Unze. Sprich 100 Euro sind 150 Gramm gewicht, damit ein „Vermögen“ zu transportieren ist deutlich aufwendiger und noch dazu wird Silber (teilweise) hoch besteuert - im Gegensatz zu Gold.

Essen kann man beides nicht, praktischen Nutzen hat Gold und Silber für den normalsterblichen auf nicht wirklich.

Als Anlage möglich, also Ertragsobjekt Gold meiner Meinung nach nicht!

Schönen Abend,

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Nichts anderes habe ich damit erreichen wollen. Mir geht es primär um die Absicherung vor dem Totalverlust. Und da ist nunmal Gold eine sichere Sache.
 
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Radomega.

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Dabei unterschlägst du insbesondere das signifikant höhere Einkommen in den Regionen Europas an die wir uns „angleichen“.

Doch, in dieser Allgemeinheit steht das schon in Zweifel. Eine Blasentendenz gibt es nur in wenigen Regionen und auch dort meist nur im Luxussegment. So auch der Tenor der einschlägigen Branchenreports. Was die Tagespresse dazu so zusammenschreibt sollte man als Investor nicht allzu ernst nehmen. Die meisten Preissteigerungen (so auch in Berlin) sind die Nachholung normaler Entwicklungen, im europäischen Kontext ist selbst Berlin-Mitte noch weitgehend unterbewertet.
 
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@Uhrakel

Denke zur totalen Absicherung ist Gold (in Verbindung mit etwas Einfallsreichtum) das vernünftigste Mittel was aktuell verfügbar ist.

Sollte es zu einem privaten Goldbesitzverbot kommen muss man halt abwägen wie brav und was man abgibt und/oder was man wie (anonym, Antik, Euro-Münzen) kauft.

Das schöne an Gold ist halt (aktuell) die einfache Verfügbarkeit und der (noch) anonyme Kauf.

Und als persönlicher Aspekt ist das in der Hand halten von Goldmünzen ein schönes Gefühl - wie ich empfinde.

Schönen Abend,

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Articus

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Ich schrieb ja, wenn d


Entschuldige bitte....aber schau mal bei Immoscout oder Immonet vorbei und guck Dir mal die Preise an.
Keine Ursache, ich kenne die Preise sehr gut. Guck vielleicht mal was eine Wohnung in der Innenstadt von Prag oder Warschau kostet, von London und Paris rede ich gar nicht;-)

@radomega Leider auch falsch, in den genannten Städten ist das durchschnittliche Einkommen keineswegs höher. Aber selbst in Paris, wo gut verdient wird, ist das Verhältnis Einkommen/Wohnungskosten wesentlich ungünstiger als hier im failed state:

Paris: Hauptstadt ungleicher Wohnverhältnisse - derStandard.at
 
Uhrakel

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Articus. Du erklärst mir jetzt die Ursachen der Blase mit der Blase und ihren Ursachen.
Erkläre mir doch einfach mal die Rendite Möglichkeiten, wenn eine Wohnung den Preis von 40 Jahreskaltmieten hat?
Ich verstehe das nicht.:prost:
 
B1884

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Ich weiß nicht wieso ein Invest in Edelmetall in Konkurrenz zu Immos stehen soll. Von daher verstehe ich die Diskussion gerade nicht. Beide Investments sind für sich valide und je nach weiterer Entwicklung, die niemand orakeln kann, gut.

Ich investiere seit vielen Jahren in Schwermetall als Absicherung für meine Aktiengeschäfte. Und ich kann nichts schlechtes dabei finden.

@Uhrakel : Degussa, Proaurum, ESG, Heubach, usw sind alle gut. Weil einer gefragt hat: Alle versenden diskret und unscheinbar. Bis vor einigen Monaten z.H. Heubach als „Schrauben und Nägel“. Wenn du also jemanden mal in einem Gold-Investmenttreff hörst er habe sich Nägel gekauft, dann weißt du wo. Seit einigen Monaten versendet er unter einer anderen Bezeichnung. Die verrate ich jedoch nicht.

Ob Barren oder Münzen ist bei Gold irrelevant. Bei Gold zählt nur die Stückelung und die Fungibilität. Also nichts exotisches kaufen und je nach Investmenthöhe in sinnvoller Stückelung. Aufpreise sind oft gering. Und obs mal 10 Euro mehr sind, wen juckts. Ich kauf gerne historische Münzen die kaum Aufgeld haben und gern gesehen werden aber auch gerne Heraeus Kinebarren.

Und wegen der Krise und der Kuh. Mal ehrlich, Gold war nie für eine Krise geeignet. Da nimmt man dich sonst aus wie eine Weihnachtsgans. Gold ist um nach der Krise einen besseren Start zu haben. Und da ich eh nicht an apokalyptische Zustände glaube, werde ich mein Gold, das als Absicherung dient, in der nächsten Krise auch in Papier wandeln und mir davon schöne Bluechips kaufen. Ich hänge wenig dran. Noch weniger hänge ich am Silber. Das Zeuchs stopft nur das Bankschließfach voll.
 
Uhrakel

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Ich weiß nicht wieso ein Invest in Edelmetall in Konkurrenz zu Immos stehen soll. Von daher verstehe ich die Diskussion gerade nicht.
Ich wollte diese Reise auch nicht machen.
Nur wenn hier Immobilien so angepriesen werden als Investment, dann stellt sich mir schon die Frage, wie sich das rechnet....wenn eine Wohnung mittlerweile mehr als das 40 fache der Nettokalt Jahresmiete kostet.
Ich hab mir Gold als Backup gekauft...nicht als Renditeobjekt.
 
Articus

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Articus. Du erklärst mir jetzt die Ursachen der Blase mit der Blase und ihren Ursachen.
Erkläre mir doch einfach mal die Rendite Möglichkeiten, wenn eine Wohnung den Preis von 40 Jahreskaltmieten hat?
Ich verstehe das nicht.:prost:
Ich hatte doch geschrieben, dass es schwierig ist, jetzt noch einzusteigen. Andererseits: Mit etwas Mühe erzielbare Nettomietrendite immer noch 2%; jährlicher Wertzuwachs (konservativ) 8%; Gesamtrendite 10% p.a. (bei mir sind es im Schnitt um die 12%). Verlustrisiko bei guter Lage: zero (s. dazu meine Ausführungen bezüglich vermeintlicher Blasen).
 
Articus

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Ja, in Berlin würde ich auch nichts mehr kaufen, in Leipzig oder Brandenburg an der Havel aber durchaus.
 
Uhrakel

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Wenn sich das rechnet....aber der Markt den ich beobachte, rechnet sich nicht. Selbst hier auf dem Land...im platten Schleswig Holstein liegen Wohnungen in einem Preisbereich, der 40 Netto Kaltjahresmieten entspricht...in den Blasen München, Frankfurt, Stuttgart dürfte das noch um einiges höher liegen.
 
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mapo91

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Wurde eigentlich schon von jemandem erwähnt, dass in Schleswig Holstein der Kaufpreis ca. 40 Netto Kaltjahresmieten beträgt? 🤔
 
Articus

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Wenn sich das rechnet....aber der Markt den ich beobachte, rechnet sich nicht. Selbst hier auf dem Land...im platten Schleswig Holstein liegen Wohnungen in einem Preisbereich, der 40 Netto Kaltjahresmieten entspricht...in den Blasen München, Frankfurt, Stuttgart dürfte das noch um einiges höher liegen.
Kannst du vielleicht mal ausführen, was du mit "sich rechnet" eigentlich meinst? Wenn ich eine Wohnung kaufe, 10 Jahre halte und dann mit der beschriebenen Wertsteigerung verkaufe, "rechnet" sich das auch bei einem Kaufpreis, der 40 JahresNKM beträgt.
 
Uhrakel

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Kannst du vielleicht mal ausführen, was du mit "sich rechnet" eigentlich meinst? Wenn ich eine Wohnung kaufe, 10 Jahre halte und dann mit der beschriebenen Wertsteigerung verkaufe, "rechnet" sich das auch bei einem Kaufpreis, der 40 JahresNKM beträgt.
Wenn Du davon ausgehst, dass Du die Wohnung in 10 Jahren auch noch zu dem Preis los wirst....was ich bei einer Blase aber bezweifle.
 
UFKAH

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Wurde eigentlich schon von jemandem erwähnt, dass in Schleswig Holstein der Kaufpreis ca. 40 Netto Kaltjahresmieten beträgt?
Ich denke schon. Hast du es überlesen und benötigst einen Link zum Posting? :prost:

Bin ich der einzige Depp hier, der sich an die klassische Dreiteilung hält > Immobilien, Sachwerte, Wertpapiere?
Wahrscheinlich nicht, oder?
Nutzt hier noch jemand einen klassischen Vermögensverwalter?
 
nightflight01

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Solange wir von den Niedrigzinsen nicht wegkommen, bleiben Investitionen in nicht beliebig vermehrbare Güter (also bspw. Immobilien und Gold - NICHT aber Geld! :wand: ) eine ziemlich sichere Bank.
Platzen wird da m.E. so schnell nichts - denn die Niedrigzinsen müssen zum Erhalt des Systems weiterlaufen.
Das Problem bei Immobilien (wie der Name schon sagt) im Gegensatz zu bspw. Gold ist halt, dass sie im Ernstfall nicht schnell verfügbar sind. Auch sind sie für den Staat ein zu 100% transparentes Vermögen, was auch ein gewisses Risiko in sich birgt...
 
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