Kapitalanlagen jenseits von Festgeldkonten

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uhrenanfänger

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Vielleicht für den ein oder anderen als Alternative zum Festgeld interessant:

Bei der Rabobank gibt es 0,5% Zinsen auf ein Tages-Festgeld-Mischkonto. Abbuchungsfrist beträgt 90 Tage. Also nicht wirklich ein Tagesgeldkonto, mit 90 Tagen aber im Rahmen.

Bei der CosmosDirekt gibt es einen flexiblen VorsorgePlan, Guthaben zum 1. immer voll oder teilweise auszahlbar. Die Staffelung ist ganz ok:
1.Jahr: 0,50 %
2.Jahr: 0,80 %
3.Jahr: 1,20 %
ab dem 4. Jahr: 1,70 %

Allerdings: Sparraten, maximal 1000/Monat. Ich kann also nicht eine Einmalzahlungen vornehmen. Sonst konnte ich nichts negatives entdecken auf den ersten Blick.

Und ja, natürlich alles unter der Inflation. Aber für das RK1-Kapital doch die etwas “bessere” Option als 0%.
 
fletch01

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Ich würde in einer Zeit, wo die Zinsen so niedrig sind nie mein Geld langfristig anlegen

Zumindest nicht in Sparpläne
 
uhrenanfänger

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Bei diesem Sparplan kannst du ja immer zum 1. des Monats dein Geld auszahlen und auch die Sparraten einstellen/beenden. Das ist für mich dann nicht langfristig. Wenn du es nicht brauchst wird es (irgendwann) auch mit der Verzinsung attraktiver, sollte die Zinswende kommen kündigst du einfach.
 
uhrenanfänger

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Die angefallenen Zinsen bekommst du doch jährlich bzw. dann anteilig ausgezahlt. Ich hab mich allerdings noch nicht näher damit befasst, irgendwo muss noch ein “Aber” im Kleingedruckten kommen befürchte ich.
 
Articus

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Die einzigen vernünftigen Alternativen sind Wertpapiere und Sachwerte. Die Wahl zwischen beidem hängt vom Charakter und den persönlichen Interessen ab. Mehr ist zu dem Thema in dieser Allgemeinheit eigentlich nicht zu sagen.
 
uhrenanfänger

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Du steckst aber nicht all dein Vermögen in Wertpapiere oder Sachwerte, sondern teilst das aufgrund deiner persönlicher Risikobereitschaft ja in verschiedene Assetklassen auf. Und für eben den sicheren Teil gibt es sowas - das ist natürlich nichts um Rendite zu erzielen, dafür aber auch mit deutlich niedrigeren Risiko. Ist halt die Frage was für ein Ziel man sich steckt und wie hoch die Risikobereitschaft ist.
 
Articus

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Doch, ich persönlich habe sogar fast alles in Immobilien. Für was anderes war ich zu faul und zu risikoavers und ich kann mich dennoch nicht beklagen;-)

(Ausgefeilte Anlagestrategien mit "Assetklassen" und regelmäßigen Umschichtungen sind ohnehin erst bei Vermögen notwendig, die hier wie anderswo sehr selten vertreten sein dürften. Aber wenn man daran Spaß hat und Zeit dafür aufwenden möchte kann man es natürlich auch als Hobby betreiben.)
 
fletch01

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Meine Wertpapiere Investitionen sind 20% seltene Erden 20% Rohstoffe 10% China 20% Europa 25% Welt > als Fonds unterlegt mit monatlicher Besparung

die restlichen 5% in Aktien
 
uhrenanfänger

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(Ausgefeilte Anlagestrategien mit "Assetklassen" und regelmäßigen Umschichtungen sind ohnehin erst bei Vermögen notwendig, die hier wie anderswo sehr selten vertreten sein dürften. Aber wenn man daran Spaß hat und Zeit dafür aufwenden möchte kann man es natürlich auch als Hobby betreiben.)
Ich denke grundsätzlich macht das unabhängig vom Vermögen schon Sinn sich mal mit seiner persönlichen Risikobereitschaft auseinanderzusetzen (und ab 6-stelligen Vermögen würde ich entsprechend in die Assets aufteilen). Und ich glaube diese Vermögen gibts hier doch öfters. Natürlich kann man aber auch sagen sowas ist erst ab z.B. Vermögen von 20 Mio. notwendig. Jeder Jeck ist anders und das ist ja auch gut so ;)
 
Articus

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Natürlich, schrieb ich ja. Kann man aber muss man nicht. Das ist wie gesagt auch stark eine Frage der Neigung. Gegen seine Neigung und seine Interessen zu investieren sollte man generell nicht tun.
 
DRE-DAH

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Bei Immobilien würde ich zu einem großen, offenen Immobilienfond greifen. Bringt derzeit mehr (2 ... 4% p.a.), als die marktüblichen Tagesgeld-Renditen und ist auch sicher. Aber man kommt auch zeitnah an sein Geld wieder ran. Nachteil: Man muss meistens erstmal einen Ausgabeaufschlag zahlen, da ist die Wertsteigerung von 1 ... 2 Jahren schon mal vorab weg.

Aber ab dann ... naja, gibt sicher risikoreichere Anlagen, die erkauft man sich aber mit Gewinn- aber auch Verlust-Potential. Ich denke, dass ich, je älter ich werde, meine riskanteren Anlagen mehr und mehr in sicherere umschichten werde, um mögliche Verluste zu minimieren. Oder wie seht Ihr das?
 
Uhrakel

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Wenn eine Krise kommt und die Blase im Immobiliensektor platzt, sehe ich persönlich Immobilien zur Zeit nicht als den heißen Shice. Mittlerweile zahlt man für eine Immobile Preise in Höhe von 40 Netto Kaltjahresmieten....wo bleibt da der Anreiz?
Der Zug mit Immobilien ist schon längs abgefahren...und Leute die Immobilien haben, sollten jetzt verkaufen und anders investieren...soviel Kohle wie sie zur Zeit dafür bekommen, wird es sicherlich nicht wieder geben.
 
Mueller27

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Bei Immobilien würde ich zu einem großen, offenen Immobilienfond greifen. Bringt derzeit mehr (2 ... 4% p.a.), als die marktüblichen Tagesgeld-Renditen und ist auch sicher. Nachteil: Man muss meistens erstmal einen Ausgabeaufschlag zahlen, da ist die Wertsteigerung von 1 ... 2 Jahren schon mal vorab weg.
So ist es, ich habe auch so ein Ding als Beimischung, der hauseigene Immobilienfond (Gewerbeimmobilien in Deutschland) der Commerzbank.
Davon kaufe ich jedes Jahr nach, das macht mir meinen Bankberater zum besten Freund. :-)

Seit dem ich im Kleingedruckten mal den Ausgabeaufschlag/Provisionen und dass auch in den späteren Jahren zusätzlich zu den Verwaltungskosten weiter jährlich Provisionen an die Bank zurückfließen, gelesen habe, verstehe ich auch, warum mein Bankberater seinen Immobilien-Fond so gerne mag.

Aber "Leben und leben lassen" - von irgendwas muss die Commerzbank ihre eigene Miete bezahlen, und ich kann nicht übers Bankensterben in der Provinz klagen und dann auf der anderen Seite nicht mehr deren Produkte kaufen -beides geht nicht.

Carsten
 
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nightflight01

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Der Zug mit Immobilien ist schon längs abgefahren...und Leute die Immobilien haben, sollten jetzt verkaufen und anders investieren...soviel Kohle wie sie zur Zeit dafür bekommen, wird es sicherlich nicht wieder geben.
das hat man die letzten Jahre aber auch schon gedacht und gesagt...
Und Teil 1 Deiner Aussage stimmt natürlich auch.
 
Articus

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Immobilien jetzt verkaufen? Der war gut... In Berlin geht es trotz Mietensozialismus munter weiter mit dem Wertanstieg (je nach Lage 8-12% p.a.) und dass in der deutschen Hauptstadt die Immobilienpreise jemals fallen glaubt wohl ernsthaft niemand. Im Gegenteil - selbst periphere Lagen werden hier sukzessive von den Wertsteigerungen erfasst, der sog "Speckgürtel" wächst immer weiter. Natürlich gibt es auch überteuerte Luxusobjekte, aber das sind ja nicht die typischen Investitionsobjekte. Was jetzt schwierig ist, ist allein der Neueinstieg. Das macht z.B. in Berlin keinen Sinn mehr, aber auch hier gibt es noch genug Lagen in D mit Wachstumspotenzial, die Suche wird aber immer schwieriger.
 
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