Kamera und Fotothread

Diskutiere Kamera und Fotothread im Small Talk Forum im Bereich Community; Hallo! Einmal meine höchstpersönliche Meinung dazu - wie bei allem im Leben, manch einer kanns, manch einer nicht. Dementsprechend wird es auch...
A.l.e.x.

A.l.e.x.

Dabei seit
13.02.2010
Beiträge
530
Ort
Down Under
Ich habe nicht spezifiziert ob JPEF oder RAW....
RAW ist das Negativ, es wird durch die "Brühe" des RAW Konverters entwickelt, diese Kunst beherrschen jedoch sehr wenige wirklich gut. Dem RAW Komveter sagen, mach mal nen JEPG, kann gleich (bei der heutigen Technik) in JPEG knipsen. Wer seine Kamera und seinen "Film" kennt und weiß worauf er achten muss, wie beim guten alten Diapositiv
Hallo!

Einmal meine höchstpersönliche Meinung dazu - wie bei allem im Leben, manch einer kanns, manch einer nicht.

Dementsprechend wird es auch immer qualitative Unterschiede bei allem geben, so auch beim Geknipse, völlig egal ob analog, digital...

Gruß,
Alex
 
A

azzur.watch

Dabei seit
12.01.2019
Beiträge
282
... und das ist auch gut so.
Ich habe etwas provokativ geschrieben, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass die Menschen, die am meisten über Technik reden, oft keine vernünftigen Fotos hinbekommen. Die wissen alles über jeden Sensor und jede Bildstabilisierung aber ein Foto was "berührt" bekommen die wenigsten hin.
Für, die meisten würde Fototechnisch ein einfaches Handy genügen...

... Aber Canon, Nikon, Fuji,....wollen/sollen auch Geld verdienen...
 
MROH

MROH

Forenleitung
Dabei seit
30.11.2011
Beiträge
12.251
Ja, aber das hier ist natürlich der Kamera (und Foto)-Thread. ;-)

Und die Diskussion über Technik steht ja im Fokus hier. Wobei ich mir wünschen würde, wenn es auch ein wenig mehr um fotografische Methoden und Fertigkeiten gehen würde, als nur um Technik.

Ich habe etwas provokativ geschrieben, weil die Erfahrung gezeigt hat, dass die Menschen, die am meisten über Technik reden, oft keine vernünftigen Fotos hinbekommen.
Von mir aus kann jeder über Technik schreiben, soviel er will und auch auf eigene Fotos ganz verzichten. Aber die Fotos anderer als peinlich herabzuwürdigen, nur weil sie dem eigenen Verständnis von Fotografie nicht entsprechen geht gar nicht. Selbst wenn später die Spitzenfotos gezeigt würden, die man nach solchen Beiträgen, wie die von @revenger vermuten muss. Denn solche Aussagen tätigt hier kein anderer (und liefert so gar keine eigenen Fotos ab.)

Ich will aber noch auf einen anderen Punkt zu sprechen kommen, der wieder mit meinem Freund Robert Capa zu tun hat. Neben seinem berühmtesten Zitat (Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, warst Du nicht dicht genug dran) hat er noch folgendes gesagt:
"Die Wahrheit ist das beste Bild" und damit hat er beinahe alle Fotografen vom besten Bild weggerückt. Seit Beginn der Fotografie wird in Bildern die Wahrheit unterdrückt. Gelogen wäre zuviel gesagt. Aber ganz besonders heute in Zeiten digitaler Aufnahmen trifft das zu.

Wären wir der Wahrheit verpflichtet, würden wir alle in mit 50mm KB, in Farbe ohne Bildbearbeitung fotografieren und selbst da, wie @UFKAH richtig schreibt, fummelt die Kamerasoftware in den Bildern herum.

Wir beeinflussen natürlich die Wahrnehmung der Bildbetrachter. Wir verwenden Teleobjektive, um bei Portraits Gesichter gefälliger zu gestalten, verwenden Weitwinkel, um kleinen Räumen mehr Tiefe oder Landschaften mehr Weite zu verleihen. Wir zeichnen weich, schärfen nach, reduzieren oder verstärken Kontraste, ändern Sättigung, holen Tiefen hoch, senken Lichter ab, erstellen HDRI, etc. etc.
Kurz wir manipulieren die Wahrnehmung dessen, was war zu dem, wie wir wollen, dass andere es sehen.

Außer @Mapkyc, der fotografiert mit 35mm (50mm KB) in Vollautomatik. Wie ich finde eine bemerkenswerte dokumentarische Grundhaltung zur Fotografie.
 
a-way-of-life

a-way-of-life

Dabei seit
06.06.2011
Beiträge
971
Ort
Wo die Ruhr in den Rhein mündet
Ich möchte mich um Gottes Willen nicht loben, aber ich fotografiere fast ausschließlich in RAW und beinahe immer im 50 mm Bereich. Bildverarbeitung ist bei mir meist auf Zuschneiden beschränkt aus Faulheit meinerseits. Was ich für das Wichtigste beim Fotografieren halte ist vor dem auslösen den Blick für das Motiv zu haben. Ein Motiv zu erkennen ist die Kunst des Fotografen.
 
R

rega

Dabei seit
13.12.2012
Beiträge
1.673
Der Unterschied ist auch nicht groß, bzw. nicht in der Totalen sichtbar. Dazu muss man in der vollen Auflösung in die 100% Ansicht. Und dort ist sehr wenig Unterschied sichtbar. Das was sofort auffällt ist die bessere Farbwiedergabe der Fuji und auch die Schattenzeichnung ist besser, als bei der Nikon.
Ich finde da sind deutliche Unterschiede sichtbar, was den Wasserfall an sich angeht. Obwohl die Fuji sogar etwas länger belichtet hat, ist der Wasserfall bei der Nikon deutlich weicher. Oder täusche ich mich?
 
T. Freelancer

T. Freelancer

Dabei seit
19.04.2009
Beiträge
15.477
Ort
Von A bis Z
Sogar das Gehirn verarbeitet bzw. manipuliert in gewisser Weise die Wirklichkeit. Ich denke man sollte Fotos nicht mit so etwas wie "Wahrheit" überfrachten. Letztendlich gibt es die nicht auf Fotos und von Fotos ausgehend.
 
febrika3

febrika3

Dabei seit
28.01.2010
Beiträge
2.740
Ort
mitten im Pott
Sogar das Gehirn verarbeitet bzw. manipuliert in gewisser Weise die Wirklichkeit. …
Ja! Das fängt schon damit an, dass es das Bilder unserer Linse „Auge” umdreht. Auch Farben werden ja von Mensch zu Mensch unterschiedlich wahrgenommen.

Wer da nun ein RAW oder das nachträglich bearbeitete Bild verteufelt, der vergibt eventuell viele Möglichkeiten, die im Original noch stecken. Dafür muss man dann aber noch mal an ran ans Bild. Das geht nicht direkt bei der Aufnahme. Als Ex-Großformatfotograf (immerhin bis zu 8x10 inch), der fast ausschließlich auf Diamaterial gearbeitet hatte, hat das schon einige Jahre der Umgewöhnung bedurft. Geht aber ;)

@ Wasserfall Fuji/Nikon
Ich finde es immer schwierig ein Originalbild am Monitor zu beurteilen, zumal über die Forensoftware gepostet, die alles noch einmal kleiner rechnet. Es gibt so viele Faktoren, die die Qualität eine Bildes beschreiben können. Bei mir ist das z.B. auch die schiere Dateigröße, auch wenn max. 0,1 % meiner Bilder überhaupt richtig groß benötigt werden. Das sehe ich am Bildschirm aber nur, wenn ich einen 100% Ausschnitt (oder sogar mehr) poste.
 
MROH

MROH

Forenleitung
Dabei seit
30.11.2011
Beiträge
12.251
Wer da nun ein RAW oder das nachträglich bearbeitete Bild verteufelt, der vergibt eventuell viele Möglichkeiten, die im Original noch stecken.
Auch das Verteufeln der nachträglichen Bildbearbeitung halte ich persönlich für ganz großen Quatsch. Ich selbst fotografiere ausschließlich in RAW und entwickle die Bilder anschließend in C1. Dabei finde ich die JPEGs aus den Fuji-Kameras teilweise so interessant, dass ich versucht bin, mal Bilder ooc zu verwenden.

Beginnend beim Bildausschnitt über die Bildbearbeitung (Entwicklungsprozess in der Dunkelkammer) produziert ein Fotograf eine Fotografie, die seine Sicht der Dinge, darstellt. Daran finde ich auch gar nichts Verwerfliches. Im Gegenteil, ich finde es höchst kreativ und bin immer gespannt, die Welt durch die Augen der anderen zu entdecken. Das macht meines Erachtens sowohl die Fotografie als auch die Malerei aus.
 
funchal

funchal

Dabei seit
09.04.2013
Beiträge
3.255
Ort
Am Main
Moin moin,

bin derzeit auf der Suche nach einer neuen Kamera, nachdem bei meiner Ricoh der Auslöser zeitweise nur noch verzögert funktioniert.

Sollte ein kleiner Allrounder sein bis 500 Euro, am liebsten mit Sucher. Die oben genannte Canon grfällt mir ganz gut, ist halt ohne Sucher. Hat jenand ne Idee evtl käme such eine gebrauchte Fujifilm infrage...
 
MROH

MROH

Forenleitung
Dabei seit
30.11.2011
Beiträge
12.251
Die Kamera ist gut, aber es fehlt noch ein Objektiv und dann ist der Preisrahmen gesprengt.
Die hier würde mit Objektiv preislich passen:
Lumix GX80
 
T. Freelancer

T. Freelancer

Dabei seit
19.04.2009
Beiträge
15.477
Ort
Von A bis Z
Objektive gibt es für die ja ohne Ende; mit Adapter noch mehr. :D

Wobei mir auffällt, dass am OM FT Adapter das 35 mm Zuiko Makro etwas abblasst, obwohl ich schon das Farbschema vivid an der Panasonic laufen habe. :hmm:
 
Zuletzt bearbeitet:
loginvergesse

loginvergesse

Dabei seit
06.11.2017
Beiträge
770
Ort
Muc
definiere klein!
Meine Frau hat ja seit kurzem die Olympus OMD-EM10III mit dem 14-42 Kit. Die ist auch wirklich nett. Aber: sie ist überraschenderweise auch nicht kleiner als meine A6000 mit der Kitlinse.
@funchal : als kleine immerdabei Allroundkamera würde ich mir mal die Sony RX100iii anschauen. Ein bisschen fummelig, aber wirklich sehr fein
 
Zuletzt bearbeitet:
funchal

funchal

Dabei seit
09.04.2013
Beiträge
3.255
Ort
Am Main
So klein, dass sie sich beim Spazieren gehen gut in der Jackentasche transportieren lässt, sollte sie sein.

Ist aber kein Muss, grossteils fotografiere ich neine Uhren.


Die GX80 gefällt mir ganz gut, muss ich mir heute Abend, wenn ich vom Dienst (@loginvergesse auch Klinik;-)) nach Hause komme mal genauer anschauen.
Die hat so nen Vintage look, das gefällt mir gut.

Thx schonmal für die Tips.
 
I.v.e

I.v.e

Dabei seit
06.09.2015
Beiträge
4.173
Ort
🏔hinter den 7 Bergen🏔
Ich finde da sind deutliche Unterschiede sichtbar, was den Wasserfall an sich angeht. Obwohl die Fuji sogar etwas länger belichtet hat, ist der Wasserfall bei der Nikon deutlich weicher. Oder täusche ich mich?
Der Wasserfall ist tatsächlich weicher, was aber auch am etwas anderem Schärfealgorithmus liegen kann.
Ich finde die Fuji kann grün perfekt, was man bei den Wasserfällen mMn deutlich sehen kann.
Nicht nur grün, sondern die Farbabstimmung und Sättigung der einzelnen Farben ist bei der Fuji grandios. Die Farben leuchten förmlich. Um das bei der Nikon nachzuahmen, muss man an die einzelnen Farbkanäle gehen.
Aber wie schon gesagt, ich suchte kein Haar in der Suppe. Mir war es nur wichtig zu wissen, dass die Fuji meinen Anforderungen entspricht - sprich mit der Nikon auf Augenhöhe liegt. Als ich dann eine Hochzeit mit beiden Kameras fotografieren konnte, wurde meine Erwartungshaltung nicht enttäuscht.

Zum Thema Bild - Motiv - Bearbeitung:

Als ich angefangen habe zu fotografieren gab es nur Film oder Dia (Polaroid mal außen vor). In meiner fotografischen Lernphase musste ich dann Schmerzhaft feststellen, dass alle Negativfilme im Labor einer Grundbearbeitung unterliegen. Dies hatte zur Folge, dass viele meiner Belichtungskorrekturen einfach glattgebügelt wurden. Für mich blieb, ab dem Zeitpunkt, nur der Umstieg auf Diafilm übrig. Beim Diafilm gibt es solche Prozesse nicht und man bekommt genau das Bild wie es belichtet wurde. Dies war dann der Startschuss meiner fotografischen Leidenschaft.

Ich finde man sollte es ein wenig unterscheiden, es gibt schon einen Unterschied zwischen einer Dokumentation und z.B. Landschaftsaufnahmen oder Produktfotografie. Bei einer Dokumentation ist es wichtig Momente, Augenblicke festzuhalten, da spielt die reine technische Sache eine untergeordnete Rolle - da saufen halt die Lichter und Schatten mal ab, oder der Ausschnitt ist nicht perfekt.
Das kann man sich bei der Landschafts- und Produktfotografie nicht leisten. Es muss der Ausschnitt und die Belichtung sorgfältig gewählt werden. Teilweise muss ein Stativ die Kamera halten.
Bei mir steht immer das Motiv im Vordergrund, entweder ich habe was im Kopf und suche danach, oder ich sehe es und drücke auf den Auslöser. Am PC stellt sich die Frage, ob es einer Optimierung oder Künstlerischen Bearbeitung bedarf.
Für mich spielt es eine große Rolle, Emotionen zu transportieren und den Menschen Bilder zu präsentieren, die sie zum Träumen, bzw. in eine andere Welt bringen.
Da hilft es nicht, das Bild „out of Cam“ zu belassen. Es fehlt immer Kontrast, es sind immer Sensorflecken zu entdecken. Schon diese Kleinigkeiten stören mich und es ist auch nicht weiter schlimm, wenn man seine persönliche Note in die Bearbeitung einfließen lässt.

Hier mal ein Beispiel meiner persönlichen Note:
BE3B9A69-18E2-4BA5-8D37-283871B18A87.jpeg76FD0710-9F74-4E2D-9E43-00955118CDB1.jpeg677BFBB8-FD8D-479F-A5CB-DD15B4397603.jpegFCBF4671-6F77-44AE-B0CB-F78601241C9B.jpeg

Diese Bilder zeigen nicht viel, aber was sie zeigen erzeugt Emotionen. Diese Bilder sind alle technisch nicht sehr aufwändig. Sie sind alle etwas überbelichtet und minimal nachbearbeitet (Kontrast, Farbe, Sensorflecken). Die Kunst bei diesen Bildern besteht darin, den Ort, die Jahres- und Uhrzeit zu kennen, um sie so ablichten zu können. Dies sind nur wenige Tage im Jahr und genau das macht auch die Fotografie für mich aus, zu wissen, wann ich wo hin muss. Und wenn ich es Wetterbedingt nicht dieses Jahr schaffe, dann eben nächstes, oder übernächstes Jahr. Kommt Zeit, kommt Bild - in diesem Sinne... 😎🍻
 
Zuletzt bearbeitet:
S

sicknote

Dabei seit
05.03.2018
Beiträge
46
Ich finde deine Bilder wirklich sehr gut. Weniger ist oft mehr. Du zeigst nur das Nötigste und überlässt dem Betrachter den Rest. Man sieht, dass du dir wirklich Gedanken machst und das auch an der Bearbeitung.
Wenn du lust, kannst du dir ja auch mal meine Homepage anschauen, wobei ich deine Klasse (noch) nicht erreiche. :) Leider komme ich in letzter Zeit kaum noch zum fotografieren.
Www.sicknotepix.com.
Für mich ist die Kamera ein Werkzeug und jeder präferiert da halt eine Marke. Für mich ist es immer der Mensch hinter der Kamera entscheidender. Ein super Fotograf wird auch mit der ältesten Schrottkamera noch ein gutes Bild bekommen, während der schlechte Fotograf mit der tollsten Ausrüstung, teuersten Kamera und dem besten Bearbeitungsprogramm kein gutes Bild machen wird.
 
A.l.e.x.

A.l.e.x.

Dabei seit
13.02.2010
Beiträge
530
Ort
Down Under
Der Wasserfall ist tatsächlich weicher, was aber auch am etwas anderem Schärfealgorithmus liegen kann.

Nicht nur grün, sondern die Farbabstimmung und Sättigung der einzelnen Farben ist bei der Fuji grandios. Die Farben leuchten förmlich. Um das bei der Nikon nachzuahmen, muss man an die einzelnen Farbkanäle gehen.
Aber wie schon gesagt, ich suchte kein Haar in der Suppe. Mir war es nur wichtig zu wissen, dass die Fuji meinen Anforderungen entspricht - sprich mit der Nikon auf Augenhöhe liegt. Als ich dann eine Hochzeit mit beiden Kameras fotografieren konnte, wurde meine Erwartungshaltung nicht enttäuscht.

Zum Thema Bild - Motiv - Bearbeitung:

Als ich angefangen habe zu fotografieren gab es nur Film oder Dia (Polaroid mal außen vor). In meiner fotografischen Lernphase musste ich dann Schmerzhaft feststellen, dass alle Negativfilme im Labor einer Grundbearbeitung unterliegen. Dies hatte zur Folge, dass viele meiner Belichtungskorrekturen einfach glattgebügelt wurden. Für mich blieb, ab dem Zeitpunkt, nur der Umstieg auf Diafilm übrig. Beim Diafilm gibt es solche Prozesse nicht und man bekommt genau das Bild wie es belichtet wurde. Dies war dann der Startschuss meiner fotografischen Leidenschaft.

Ich finde man sollte es ein wenig unterscheiden, es gibt schon einen Unterschied zwischen einer Dokumentation und z.B. Landschaftsaufnahmen oder Produktfotografie. Bei einer Dokumentation ist es wichtig Momente, Augenblicke festzuhalten, da spielt die reine technische Sache eine untergeordnete Rolle - da saufen halt die Lichter und Schatten mal ab, oder der Ausschnitt ist nicht perfekt.
Das kann man sich bei der Landschafts- und Produktfotografie nicht leisten. Es muss der Ausschnitt und die Belichtung sorgfältig gewählt werden. Teilweise muss ein Stativ die Kamera halten.
Bei mir steht immer das Motiv im Vordergrund, entweder ich habe was im Kopf und suche danach, oder ich sehe es und drücke auf den Auslöser. Am PC stellt sich die Frage, ob es einer Optimierung oder Künstlerischen Bearbeitung bedarf.
Für mich spielt es eine große Rolle, Emotionen zu transportieren und den Menschen Bilder zu präsentieren, die sie zum Träumen, bzw. in eine andere Welt bringen.
Da hilft es nicht, das Bild „out of Cam“ zu belassen. Es fehlt immer Kontrast, es sind immer Sensorflecken zu entdecken. Schon diese Kleinigkeiten stören mich und es ist auch nicht weiter schlimm, wenn man seine persönliche Note in die Bearbeitung einfließen lässt.

Hier mal ein Beispiel meiner persönlichen Note:
Anhang anzeigen 2984613Anhang anzeigen 2984614Anhang anzeigen 2984615Anhang anzeigen 2984616

Diese Bilder zeigen nicht viel, aber was sie zeigen erzeugt Emotionen. Diese Bilder sind alle technisch nicht sehr aufwändig. Sie sind alle etwas überbelichtet und minimal nachbearbeitet (Kontrast, Farbe, Sensorflecken). Die Kunst bei diesen Bildern besteht darin, den Ort, die Jahres- und Uhrzeit zu kennen, um sie so ablichten zu können. Dies sind nur wenige Tage im Jahr und genau das macht auch die Fotografie für mich aus, zu wissen, wann ich wo hin muss. Und wenn ich es Wetterbedingt nicht dieses Jahr schaffe, dann eben nächstes, oder übernächstes Jahr. Kommt Zeit, kommt Bild - in diesem Sinne... 😎🍻
Hallo!

Sehr schön, gefallen mir sehr!

Wozu ich kurz was anmerken möchte - und zwar nicht bezogen auf dich und die Bilder hier, die tatsächlich mein Interesse geweckt haben und daher für mich sehr gut funktionieren - ist das Wecken von Emotionen.

In meinen Augen ist das eine DER überstrapaziertesten Foto-Floskeln überhaupt. Technisch mag es mittlerweile sogar richtig sein, seit auch "Interesse" mehr oder weniger als Emotion anerkannt wird.

Ansonsten ist es in meinen Augen oft der krampfhafte Versuch, irgendwas reingedrückt zu bekommen ("Kunst" braucht gelegentlich eine ordentliche Begründung, damit zumindest irgendwer sagt, es sei "Kunst"). Wie oft hört man bei (handwerklich toll gemachten) Landschaftsaufnahmen von "Emotion". Für mich spielt sich außer Interesse aber selten etwas ab.

Ich denke zB an "Moon over Hernandez" - live gesehen überaus interessant, aber eine darüber hinausgehende Emotion weckt es in mir nicht im Ansatz.

Wie seht Ihr das? Braucht/habt Ihr außer "Interesse" noch andere Emotionen (und ich beziehe mich jetzt nicht auf fotojournalistische Bilder)?

Gruß,
Alex
 
Thema:

Kamera und Fotothread

Kamera und Fotothread - Ähnliche Themen

  • Mondlandung: Hasselblad 500EL - Die Kamera zur Uhr

    Mondlandung: Hasselblad 500EL - Die Kamera zur Uhr: Wenn es nicht hierher gehört, bitte verschieben, für Moonwatch Fans aller Art aber möglicherweise interessant...
  • [Erledigt] Sony RX 100 Kamera

    [Erledigt] Sony RX 100 Kamera: Hallo, Zum Verkauf steht eine Sony RX 100 Cyber Shot - Kamera (detaillierte technische Angaben bitte der Sony Homepage entnehmen). Die Kamera...
  • [Erledigt] Kamera Fuji X20

    [Erledigt] Kamera Fuji X20: Verkaufe hiermit gemäß der Forenregeln eine 4 Jahre sehr gut erhaltene alte Fuji X20. Die Kamera ist voll funktionsfähig und kommt mit originalem...
  • [Verkauf] Kamera: NIKON 801s mit NIKON Originalobjektiv 35-70, 3.5-4.5 AF

    [Verkauf] Kamera: NIKON 801s mit NIKON Originalobjektiv 35-70, 3.5-4.5 AF: Bekanntlich dürfen hier im Marktplatz außer Uhren als einziges noch Kameras angeboten werden, eine Möglichkeit die ich gerne wahr nehme. Zum...
  • Ähnliche Themen
  • Mondlandung: Hasselblad 500EL - Die Kamera zur Uhr

    Mondlandung: Hasselblad 500EL - Die Kamera zur Uhr: Wenn es nicht hierher gehört, bitte verschieben, für Moonwatch Fans aller Art aber möglicherweise interessant...
  • [Erledigt] Sony RX 100 Kamera

    [Erledigt] Sony RX 100 Kamera: Hallo, Zum Verkauf steht eine Sony RX 100 Cyber Shot - Kamera (detaillierte technische Angaben bitte der Sony Homepage entnehmen). Die Kamera...
  • [Erledigt] Kamera Fuji X20

    [Erledigt] Kamera Fuji X20: Verkaufe hiermit gemäß der Forenregeln eine 4 Jahre sehr gut erhaltene alte Fuji X20. Die Kamera ist voll funktionsfähig und kommt mit originalem...
  • [Verkauf] Kamera: NIKON 801s mit NIKON Originalobjektiv 35-70, 3.5-4.5 AF

    [Verkauf] Kamera: NIKON 801s mit NIKON Originalobjektiv 35-70, 3.5-4.5 AF: Bekanntlich dürfen hier im Marktplatz außer Uhren als einziges noch Kameras angeboten werden, eine Möglichkeit die ich gerne wahr nehme. Zum...
  • Oben