Kamera und Fotothread

Diskutiere Kamera und Fotothread im Small Talk Forum im Bereich Community; Wie kommt Ihr eigentlich alle darauf, eine DSLR sei beim Thema Uhrenfotografie die beste Wahl? Teurer + größer + schwerer =besser? :hammer...
Chronischer_Fall

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Wie kommt Ihr eigentlich alle darauf, eine DSLR sei beim Thema Uhrenfotografie die beste Wahl? Teurer + größer + schwerer =besser? :hammer:

Selbstverständlich hat das System seine Vorteile, vor allem, was die Flexibilität und die individuellen Eingriffsmöglichkeiten anbelangt - Kenntnisse derselben vorausgesetzt!

Gegenüber der analogen Zeit hat sich jedoch auch einiges konstruktiv bedingt verschoben. So sind z. B. die angegebenen Brennweiten längst nicht mehr real, sondern (bis auf wenige Ausnahmen im hochpreisigen Profi-Bereich) Kleinbild-Äquivalente. Gerade die kompakten Kameras verfügen über besonders kleine Sensoren (meist von 1/,8 bis 1/2.5'' Diagonale). Diese haben vor allem den Nachteil, dass bei höheren Empfindlichkeiten das Bildrauschen besonders stark zunimmt. Das ist aber für heimische Uhrenmakros vergleichsweise uninteressant. Dort überwiegen viel mehr die Vorteile des Formates: relativ hohe Lichtstärke bei kompakten Abmessungen (preiswert zu produzieren), geringe Naheinstellgrenze und damit großer Abbildungsmaßstab (hier wohl das entscheidenste Kriterium!) sowie großere Schärfentiefe (was oft als Nachteil gewertet wird, macht sich bei Makros eher positiv bemerkbar).

Gerade bei Makroaufnahmen ist es so, dass man ein Vielfaches in ein DSLR-System investieren muss, um überhaupt auf das Niveau vieler Kompakter zu kommen! Kit-Objektive mit Makrofunktion sind Schrott. Wer darin einen Vorteil gegenüber einer Kompakten sieht, ist nicht selten ein Opfer des Marketings oder seiner Status-Fantasien! Vernünftige Makroobjektive kosten mindestens so viel wie die teuersten Kompakten. Und selbst davon haben die meisten Schwierigkeiten, im konkreten Anwendungsfall den integrierten Minilinsen Paroli zu bieten: der Abildungsmaßstab bleibt geringer, die Lichtstärke ist kaum besser und die Schärfentiefe bei Offenblende lässt zu wünschen übrig. Dazu kommt, dass Makroobjektive häufig für andere Anwendungen konzipiert sind (z. B. die Insektenfotografie; Stichwort: Fluchtdistanz) und daher mit recht langen Brennweiten daher kommen. Das ist in Innenräumen nicht nur unpraktisch, es vergrößert die Verwacklungsgefahr und reduziert die Schärfentiefe zusätzlich.

Deshalb lautet mein Rat: wer explizit Detailaufnahmen von Uhren wünscht, der sollte sich nach einer guten Kompakten mit ordentlichem Abbildungsmaßstab und vernünftiger Signalverarbeitung umsehen (die gerade sehr populäre Panasonic TZ-3 ist dafür übrigens ausgesprochen ungeeignet). Das gilt selbst für Leute, die bereits ein DSLR-System besitzen (und sonst nicht viel mit Makros am Hut haben).

Ich weiß, wovon ich rede, fotografiere selbst seit 20 Jahren mit SLRs und habe auch schon jede Menge digitaler Kompakter nutzen dürfen. Uhrenfotos ohne Makroobjektiv sind damit immer ein Graus!
 
SINNlich

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@ CF

Provoco ergo sum?

Meine Wahl für eine vollwertige DSLR wäre eine Olympus, weil eben Objektive und (vergrößerte) CCD aufeinander abgestimmt sind. Die Qualität ist damit optimal, zumal die Zuikos erstklassig sind. Als Mann vom Fach und Besitzer einer kompletten Olympus-aSLR-Ausstattung kann ich mir ein Urteil darüber erlauben. Auch zu Minolta. Zu viele Kollegen haben Ärger mit der Mechanik der Kameras gehabt. Ich habe einer Volontärin leider mal eine empfohlen... .

Kompaktkameras und ihre Markrofunktionen sind Spielzeug im Vergleich zu einer SLR und einem Markoobjektiv, das speziell für diese Aufgabe berechnet und gebaut wurde. Diese "Pinoccio"-Objektive und "Flachmänner" mit Floating-Elements, aber nur drei Linsen, von Kompakten taugen für wirkliche Marko-Fotografie nur bedingt.

Im übrigen ist (fast) alles weitere, was CF zu Kompakten, Lichtstärke und dem Vergleich zur SLR geschrieben hat, falsch. Sorry.
Nur ein Beispiel: Natürlich gibt es Markro-Wechselobjektive in verschiedenen Brennweiten. von 50 bis 150 Milimeter. Es macht einfach keinen Spaß, wenn man ein Uhrwerk fotografieren will und dabei mit der Linse das Licht abschattet und mit der Frontlinse fast auf das Uhrenglas kommt. Ich bekomme regelmäßig Wutanfälle, wenn ich mal eine simple Nahaufnahme mit meiner Nikon Coolpix S 1 machen möchte. Entweder der Blitz versaut die Aufnahme, oder das Licht reicht selbst bei gutem Tageslicht nicht aus, weil ich zoomen muss, um einen adäquaten Ausschnitt zu bekommen und dann die Lichtstärke in den tiefsten Keller fällt. Da geht nichts ohne ein Stativ. Mein 105er SLR-Makro hat Lichtstärke 2,5. Konstant!

Aber in einem hat er recht: Es ist natürlich teurer, in gute Technik zu investieren. Und Leute, die ab und zu mal ein Blümchen oder ihre Uhren fotografieren wollen, sind mit hochwertigen Kompaktkameras auch gut bedient. Dazu habe ich ja schon Empfehlungen geschrieben. Handycams sind für mich durch die Bank Schrott, wenn man mehr will, als sich die Bilder auf einem Monitor zu betrachten oder zu posten.


@ Dmx82

Eine gute analoge SLR-Ausrüstung würde ich nicht so ohne weiteres verschrotten. Zum einen ist sie in puncto Abbildungsleistung den meisten digitalen Kameras (noch) überlegen zum anderen muss man eine Menge Kohle in eine komplette Objektivpalette investieren, um den gleichen Spaß an einer DSLR zu haben. Im Zweifelsfall fotografiere ich mit der aSLR und scanne Bild oder Negativ ein. Das reicht allemal für die digitale Veröffentlichung und für adäquate Ausducke bis 20 mal 30 Zentimeter.

Grüße

Axel
 
eastwest

eastwest

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SINNlich schrieb:
Als Mann vom Fach

Zu viele Kollegen haben Ärger mit der Mechanik der Kameras gehabt.
Totschlagargumente! Also auch Du "Provoco ..."?

eastwest
 
SINNlich

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Moin eastwest,

ich erkläre Dir sehr gerne per PM, was an den Minoltas meiner Kollegen alles kaputt gegangen ist. Es würde aber den Rahmen unseres kleinen Threads sprengen, da es hier nicht ausschließlich um diese Marke geht.

"Als Mann vom Fach": Ich hatte mit 15 mein erstes Fotolabor und habe mein Hobby zum großen Teil meines Berufes gemacht. Ich fotografiere täglich beruflich mit DSLR, jahrzehntelang mit aSLR und ebenfalls mit Kompaktkameras in a und D für die Presse und privat. Aber auch da sprechen meine Argumente beredter als meine hier auszuklamüsernde Vita ;-) ;-)

Also hier ausnahmsweise mal kein provocare... ;-)


Valeas!

Axel
 
DocThor

DocThor

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hmmm...auch ich habe schon von den anscheinend allgemeinen Ausfällen der Minolta DSLRs gelesen.
Nun habe ich seit 2 Jahren eine D5D, diese hat mittlerweile 26tsd Auslösungen hinter sich und funktioniert einwandfrei wie am erste Tag. Somit kann ich die Ausfälle absolut nicht bestätigen. Die Minolta habe ich mir damals geholt weil es eine der letzten neuen D5D war, die Sony Alpha gerade auf den Markt kam und noch zu teuer war und ich keine neue D7D bekommen konnte. Da ich vorher schon analog mit Minolta unterwegs war, kam aufgrund der schon vorhandenen und nutzbaren Objektive kein anderes System in Frage. Diesen Entschluss habe ich bisher noch nicht bereut.
Und nein...meine Kamera wird nicht nur bei schönem Wetter im trockenen Wohnzimmer genutzt. Die muss auch schon mal bei Nebel mit raus oder wird mit an den Strand genommen, wird Kilometerweit durch den Wald getragen oder muss noch mehr Kilometer im Rucksack auf dem Rad vertragen. Keine Probleme bisher :)
 
Dmx82

Dmx82

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SINNlich schrieb:
Eine gute analoge SLR-Ausrüstung würde ich nicht so ohne weiteres verschrotten. Zum einen ist sie in puncto Abbildungsleistung den meisten digitalen Kameras (noch) überlegen zum anderen muss man eine Menge Kohle in eine komplette Objektivpalette investieren, um den gleichen Spaß an einer DSLR zu haben. Im Zweifelsfall fotografiere ich mit der aSLR und scanne Bild oder Negativ ein. Das reicht allemal für die digitale Veröffentlichung und für adäquate Ausducke bis 20 mal 30 Zentimeter.
Eben, genau das ist mein Problem, soll ich jetzt wieder so einen Haufen Kohle investieren, ohne das ich (von der Entwicklung mal abgesehn) massive Vorteile davon habe? Mir wäre echt leid um die Ausrüstung! Ich denke ich werde mein Schätzchen mal reaktivieren, wenn es mir wirklich "zu blöd" ist kann ich ja noch immer wechseln... Bin den Luxus von "Anstecken und Ausdrucken" ja doch schon von meiner Kleinen Digicam gewöhnt...(Casio Exilim, typischer Übereilter Fehlkauf :oops: )

lg Chris
 
SINNlich

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Moin DocThor,

ohne das vertiefen zu wollen. Die Minoltas wurden im Pressealltag natürlich deutlich härter rangenommen und vor allem wesentlich öfter ausgelöst, als dies bei Privatpersonen, auch wenn sie engagiert fotografieren, vorkommt. Ich habe gar nichts gegen Minolta. Ich habe ja auch schon emal eine alte X 300 einer Volontärin empfohlen. Die hatte bald eine andere.. Also, bitte kein Markenkrieg! Das Thema ist eh obsolet. Minolta gibts nicht mehr. Und wenn DSLR, dann nur eine aus der jüngsten Generation... Da gibt es gute Einsteigermodelle von Canon und Nikon, oder von Fuji, Olympus... ad infinitum.. ;-)

Grüße

Axel

@ Dmx82
Auch ich bleibe meinen aSLR treu.. Und fotografiere gerne mit uraltem Rollfilm oder mit Zeiss Ikon oder Retina... . ;-)

Grüße

Axel
 
Chronischer_Fall

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Axel,

ich verstehe nicht, was mein Beitrag mit Provokation zu tun hat. Ich schreibe am liebsten über Dinge, zu denen ich eine eigene Meinung habe, bzw. zu denen m. E. noch nicht alles Relevante gesagt wurde, als den tausendsten Bestätigungsbeitrag abzusondern. Wenn ich dabei wohlmöglich als Querulant oder Provokateur angesehen werde, entsteht das im Auge des Betrachters.

Zum Thema: Selbstverständlich lassen sich mit einem Makroobjektiv an einer (D)SLR im Zweifelsfall stets bessere Ergebnisse erzielen. Das habe ich nicht bestritten! Aber unter Abwägung von Kosten, Nutzen und Befähigung des Users (die Fragestellung als solche läßt da leider schon Zweifel aufkommen) erscheint es mir reichlich konstruiert, ein System statt einer Kamera zu empfehlen.

Deiner Argumentation kann ich auch nur bedingt folgen. Aus welchen Elementen die Optik der Kompakten besteht, ist für das Ergebnis - speziell im betrachteten Anwendungsfall - zunächst irrelevant. Ausserdem wird ein Gerät aus der Rubrik Hemdtaschen-Flachmann so oder so ausscheiden. Dass die Lichtstärke "in den tiefsten Keller fällt", wie Du es formulierst, lässt vermuten, dass die Beschäftigung mit dem billigen Zeugs bei Dir eher theoretisch erfolgt. Bauartbedingt ist nämlich genau das meist nicht der Fall! Suche doch mal wahllos drei halbwegs aktuelle Kompakte heraus und vergleiche die Offenblenden bei KB-Äquivalent 105mm mit denen eines bezahlbaren Makros (das immer noch teurer sein wird als eine komplette Knipskiste; an der Stelle: was ist das für ein 105er, das Du besitzt, was hat es gekostet und wie oft setzt Du es als Profi ein, na?). Abgesehen davon, das Problem mit der Verschattung durch zu geringen Abstand dürfte im Fall von Uhren eher unbedeutend sein. Das liegt schon an der Lichtführung, die hier kaum bis garnicht mit der Objektivachse korrelieren dürfte, oder? Und ein Objektiv, das bereits im leichten WW um mehrere Stufen abblendet - so sugeriert es zumindest Deine Aussage - kommt in "vernünftigen" Regionen eh nicht vor.

Noch etwas: ein 50er Makro ist schon deshalb eher unpopulär (und wird auch nicht von allen angeboten), da es kaum anderweitig gescheit verwendbar ist (im Gegensatz zu den Längeren, die wenigstens noch als Porträtlinse taugen). Je nach System stellt es ausserdem effektiv meist ein 75er, 80er oder gar 100er dar.

Nach meinen Erfahrungen ist eine halbwegs vernünftige Knipse mit Makrofunktion zudem im konkreten Fall fast jeder Kit-Lösung vorzuziehen (dummerweise ist aber genau das die Ausstattung, die das Gros der DSLR-User ihr Eigen nennt; soviel dazu, wohin diese verkappte "Was-nix-kostet-is-nix-wert"-Argumentation oft führt). Mein aktuelles Equipment ist vielleicht um die 2.500 bis 3000 € wert (komme ohne "Luxus-Objektive" aus). Aber ein Makro ist noch nicht einmal dabei - trotz Uhrenverrücktheits-Befund :-D! So viel zu den Relationen.

Ich will nicht an Deinen Kompetenzen zweifeln. Aber die Antwort: "SLR-System" in Relation zur Frage nach einer Kamera für Uhrendetails (nicht nach einem Objektiv, System o. ä.!) erinnert mich irgendwie daran: Mit welcher Straßenbahn komme ich am besten zu meiner Oma? Nimm 'nen Bully und investiere gleich noch in ein Tuning mit Ferrari-Motor - egal, ob Du überhaupt einen Führerschein besitzt und das notwendige Kleingeld über hast. ;)
 
SINNlich

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@ CF

Cool bleiben und nicht gleich in den Smileytopf greifen. Ich habe nicht behauptet, jedermann solle sich ein SLR-System zulegen. Ich sage nur, dass es immer besser ist, als eine Kompakte. Und da stimmst Du mir ja zu. Im übrigen habe ich ebenfalls Kompakte empfohlen. Das ignorierst Du leider. Merkwürdige Straßenbahn-Vergleiche helfen hier nicht, sie verwirren.
"an der Stelle: was ist das für ein 105er, das Du besitzt, was hat es gekostet und wie oft setzt Du es als Profi ein, na?). " Da kann ich das Tamron 2,5/105mm-Marko nur empfehlen. Ich verwende es auch gerne als Portait-Objektiv, weil es auch bei größter Öffnung scharf zeichnet und dann eine für Portraits vorteilhafte, geringe Schärfentiefe aufweist.
Und um das jetzt abzschließen: Niemand, der es mal probiert hat, verwendet die Pseudo-Markro-Einstellung (und das ist es bei Kompakten und SLR-Zooms, geht Bauart bedingt gar nicht anders) bei der Weitwinkelfunktion. Und wenn man zoomt, sinkt die Lichtstärke. Das kannst Du sogar am Objektiv ablesen, die variable Lichtstärke steht vorne, auf der Frontlinsenfassung.
Und das "billige Zeugs", das ich kenne, besteht aus einer ganzen Reihe von Kompakten, weil mein Chef nämlich Kamerasammler ist. Der kauft immer die neuesten Modelle und gibt sie dann als Arbeitsgeräte gerne weiter. Aktuell habe ich eben die Nikon S 1 als Zweitkamera. Na, da habe ich mich schon ein wenig provoziert gefühlt. Wieso willst Du das denn wissen? ;-) Es hat nichts mit dem Thema zu tun.

So und ich bitte Dich im Sinne des Forums: Spar Dir eine Replik oder mach das als PM, denn es geht hier am Thema vorbei. Ich äußere mich auch nur, weil ich sachlich falsche Informationen so nicht stehen lassen möchte. Zu fachlichem Dialog bin ich gerne bereit - via PM Ok? ;-)

In diesem Sinne

SINNlich
 
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SINNlich schrieb:
Und wenn man zoomt, sinkt die Lichtstärke. Das kannst Du sogar am Objektiv ablesen, die variable Lichtstärke steht vorne, auf der Frontlinsenfassung.

Wenn Du das bereits für eine mitteilenswerte Erkenntnis hältst, wundere ich mich über garnichts mehr. :wink:

Aber gut, alles weitere per PM (auch wenn ich es etwas befremdlich finde, dass eine threadrelevante Diskussion - zumal im Small Talk - auf PM-Ebene gehievt werden soll, nur weil sich zwei nicht so recht einig sind. Aber vielleicht erfahre ich ja dort noch, was denn "alles falsch" in meinem Beitrag war. Auf die von mir angesprochenen, nicht unwesentlichen Punkte Abbildungsmaßstab und Schärfentiefe gehst Du überhaupt nicht ein. Statt dessen hat man fast den Eindruck, Du würdest Dich persönlich beleidigt fühlen. "Im Sinne des Forums ..." ? :roll: )
 
SINNlich

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"Auf die von mir angesprochenen, nicht unwesentlichen Punkte Abbildungsmaßstab und Schärfentiefe gehst Du überhaupt nicht ein."

Habe ich schon mehrfach. Also nochmal: Nahaufnahmen, - und nur das können Kompakte - haben nichts mit Markoaufnahmen zu tun. Das sind Vergrößerungen über den Maßstab 1:1 hinaus. Je größer das Speichermedium (in diesem Fall CCD), desto höher die Informationsdichte. Kompakte können allenfalls bei den niedrigen Auflösungen auf dem Computermonitor überzeugen. Echte Markroaufnahmen gehen nur mit Markoobjektiven und dafür braucht man eine SLR, denn die Qualität der Objektivrechnung ist wesentlicher, als die des Speichermediums. Aber für die hier im Forum gezeigten Aufnahmen reichen Kompakte allemal. Und für normale Aufnahmen außerhalb des Nahbereichs sind viele Kompakte den SLR ebenbürtig und einige sogar überlegen.

Grüße

Axel
 
T

Thosse

Gast
Hallo , also so richtig stimmt das nicht was Ihr da schreibt.
Auch Kompaktkameras verfügen über gute Macro Eigenschaften (Objektiv) gegenüber einer DSLR Kamera kosten Sie nicht soviel wie ein Macro Objektiv .
Ich habe gut 2 Jahre mit meiner Minolta 7i gearbeitet und war und bin noch heute von der Abbildungsqualität begeistert. Mit der A1 und A2 hat Minolta auch ein sehr gutes Werkzeug gebaut aber ich denke die ganze Dimage Serie war für dem Markt und die Ausstattung die diese Kameras haben zu gut.
Nach der A2 folgte die A200 war für mich ein Lachblatt hatte weniger Funktionen und noch nicht einmal eine Synchronisationsbuchse für einen externen Blitz. Danach war ende Sony hat alles gekauft. Macht heute weiter mit einem Minolta Modell wo Sony drauf steht.
 
G

Geisterfahrer

Gast
Kennt einer die SAMSUNG Digimax S1000? Wenn ja ist die gut?
Geist
 
D

Django

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Müden
Ich hab eine Digimax 370,bin recht zu frieden.
Die Bilder hier im Forum sind mit ihr gemacht.
 
Paulchen

Paulchen

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Django schrieb:
Ich hab eine Digimax 370,bin recht zu frieden.
Die Bilder hier im Forum sind mit ihr gemacht.
Sei mir nicht böse, aber diese
https://uhrforum.de/viewtopic.php?t=637&highlight=bilder
Bilder schafft jede halbwegs vernünftige Digicam. :wink:

@Geisterfahrer
Für das Geld 10 Megapixel? Gerade hier ist weniger oft mehr.
Ich würde ein wenig mehr Geld ausgeben und bspw. eine
Canon Powershot 720 IS kaufen. Ich habe den Vorgänger und bin mehr als zufrieden.
Beispiel:





usw.

Guck auch mal hier:
http://forum.watchtime.ch/viewtopic.php?f=12&t=17718
 
frohlex

frohlex

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Die 1000er kenne ich nicht, aber ich habe eine Digimax L85, mit 1-cm-Makro, das funktioniert ganz gut. Nur habe ich meistens nicht genug Geduld für schöne Fotos.

Jedenfalls ist die Megapixel-Zahl nicht entscheidend, für mich ist wichtig, dass ich nah an das Motiv herankann und die Kamera auch sonst gut bedienbar ist, ein gutes Display hat und - am wichtigsten - eine feine Optik.

Und darauf achten, dass das Stativgewinde in der Mitte ist - das ist bei der Samsung L85 nicht so, da habe ich beim Kauf gepennt. Aber sonst bin ich zufrieden.
 
Schaumig

Schaumig

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Mal für Doofies.....Makro heisst, das man damit auch Nahaufnahmen machen kann?

Ich such als Photomuffel ne Kamera die Basisansprüchen genügt, würd die hier ausreichen?
http://www.kodak.com/eknec/PageQuerier.jhtml?pq-path=10761&pq-locale=de_DE

Mir ist schon klar das es für mehr Geld mehr Kamera gibt, aber ich leg aufs Photographieren im Grunde nicht viel wert. Die Kamera soll halt für Schnappschüsse und ggf. Nahaufnahmen, z. B. meiner Uhr, ohne besonderen künstlerischen Anspruch taugen nicht mehr und nicht weniger.

Klar, nen bischen besseres Ergebnis als von der Handycamera (Sony K 750 i)erwarte ich da schon.
 
eastwest

eastwest

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Für Geist wohl viel zu spät; aber die Digimax S 1000 ist für ihren Preis absolute Spitze. Ich habe sie seit vielen Monaten als Zweitkamera, falls mir die Große mal zu schwer ist, als Ersatz, falls die Akkus leer oder die Karte voll ist und für Fahrten, auf denen ich um die Große Angst hätte.

Tolle Bilder, eingängige Bedienung, viele Einstellmöglichkeiten usw. Einziges Manko: Nur dreifacher Zoom. Dafür aber sehr gute und einfache Makrofunktion.

Ich habe sie mir schon zweimal gekauft (erste ist geklaut worden).

eastwest
 
Thema:

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