Kamera- und Fototalk

Diskutiere Kamera- und Fototalk im Fotografie Forum im Bereich Small Talk; Habe ich da etwa wieder so etwas wie Ai-S gehört und auch wieder so was generaliesiertes in Verbindung mit demnaus meiner Sicht despektierlichen...

revenger

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Habe ich da etwa wieder so etwas wie Ai-S gehört und auch wieder so was generaliesiertes in Verbindung mit demnaus meiner Sicht despektierlichen Begriff Altglas? :-D .
Altglas gehört in den entsprechenden Container. Ai-S wie auch alte AF Nikkore gehören an Kameras.

Hier mal bei Naheinstellgrenze das Ai-S 24mm f/2.8 bei Offenblende an der D800.
Nur auf die Schnelle den Blitz auf die Kamera und mal kurz den Hund belästigt. (Wenn es morgen passt, noch ein Bild mit Bokeh ;-)):

Screenshot_20210429-200941_Gallery.jpg
Ai-S 24mm f/2.8 bei 2.8
Und der Ausschnitt:

Screenshot_20210429-201019_Gallery.jpg
Ai-S 24mm f/2.8 bei 2.8
Habe noch das Ai-S 85 f/2.0 und das Ai-S 50mm f/1.4. Auch beide 1A ab Offenblende.

LG Henry
 
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revenger

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So, hier kommen jetzt doch schon erste Testbilder mit der D600. Bis auf eigene Unzulänglichkeiten in der Bedienung der neuen Kamera bin ich eigentlich zufrieden. Gleich zu Beginn das umstrittene Nikon AI-S 135mm/f2.8. ....
Super :super:.
Der Fokus sitzt nicht immer. Wenn er sitzt ist es sehr gut.

Versuche doch mal ein Tierauge bei 2.8 und ganz sorgfältiger Fokussierung, AF Feld wählen und nach Indikator fokussieren.

LG Henry
 
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revenger

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@Prince ja das ist mit Schnittbildindikator und/oder Prisma natürlich besser. Aber nur in der Mitte :-D .

Du kannst das AF Feld setzen, so wie auch bei jedem AF Objektiv. Dann stellst Du scharf und achtest auf den grünen Punkt, den Fokus Indikator unten links im Sucher. Wenn der leiüuchtet passt es. Sympathisch wie der Indikator ist, zeigt er Dir mit Pfeilen noch an, in welche Richtung Du falsch liegst, wenn er nicht leuchtet.

LG Henry
 

Prince

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Ja, den Indikator hab ich schon entdeckt, war trotzdem nicht ganz ohne. Leider werden die Augen im Alter auch nicht richtig besser... :-)
 

Minitech

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Bei Grabungen in meinem Schreibtisch fand sich eine Nikon F2A.

T1.jpg

Das Teil war vor etwa 15 Jahre überholt- aber seitdem nicht mehr benutzt worden.
Ein erstes Befingern ergab keine offensichtlichen Probleme.
Die Lichtdichtungen waren ok und ansonsten drehte und bewegte sich alles.
Stellte sich die Frage nach der Genauigkeit der Verschlusszeiten.

Nun gibt es - abgesehen von Profimessgeräten - eine Reihe von einfachen Konstruktionen,
die optisch oder akustisch die Verschlusszeiten mehr oder weniger genau messen können.

Eins dieser Geräte habe ich mal bestellt und ausprobiert.
Der "Photoplug" besteht aus einem Klinkenstecker mit eingebautem Fototransistor.
Dazu gehört eine App, die es im Google-Store gibt.
Das Ganze ist für Schlitz- und Zentralverschlüsse geeignet.

T2.jpg

Der Versuchsaufbau
T3.jpg

Nach der Verschlussauslösung wird die folgende Grafik angezeigt
T4.jpg

Der erste Peak zeigt den Beginn der Verschlussöffnung.
Der zweite Peak zeigt das Schließen des Verschlusses

Beide Punkte werden auf dem Display markiert und die Soll-Verschlusszeit (hier 1/60 Sekunde)
eingestellt.

Danach wird das Ergebnis angezeigt
T5.jpg

Soll: 1/60 Sekunde
Ist: 1/64,4 Sekunden

Man kann die Ergebnisse der gemessenen Zeiten in einer Liste speichern
T6.jpg

Im Ergebnis scheint mit der F2 alles in Ordnung zu sein.
Die Abweichungen liegen unter einer Blendenstufe.
Das würde auch für einen Diafilm reichen.

Ich habe dann noch einige andere Kameras nachgemessen, teils mit elektronisch gesteuertem Verschluss
(z.B. Nikon F4).
Die Ergebnisse waren plausibel.
Das Teil kann man empfehlen.

Grüße

Herbert
 

Zentra

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Guten Abend,
schöne Nikon F2 A hast Du :-D . Danke für den Hinweis auf Photoplug .

Gruß Herbert
 

Ellroy

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Den Photplug besitze ich auch, muß aber gestehen diesen noch nie benutzt zu haben.Bei SW aber sicher nicht so wichtig,im Zweifel lieber mehr Licht geben
Den Filmomat des Herstellers find ich schon interessanter, für das Geld bleibe ich dann aber bei meiner Kindermanndose bzw Entwicklungsschale für 4x5.
Filmomat — Filmomat
Gruß Detlef
 

T. Freelancer

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Ich habe die Streifen jetzt getrocknet, geschnitten und abgeheftet. Sieben Bilder sind für mich Interessant. Der Rest . . .
Aber alles Richtung Lochkamera. Die Lichtdichtungen der Ricoh sind wohl hinüber. Das ergibt dann alles zusammen einen sehr analogen, Vintage-Look :ok:
So wie in Kaffee oder grünem Tee entwickelt.
Hat aber trotzdem Spaß gemacht und für mich viel Spannung gebracht :D
 
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Mueller27

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Die Lichtdichtungen der Ricoh sind wohl hinüber.
Das ist natürlich immer ärgerlich.


Gerade wenn es darum geht sich in das neue Thema Filmentwicklung einzuarbeiten, das an sich schon einige Variablen hat, wäre es eine gute Idee gewesen dafür zumindest einen Film zu nehmen von dem man weiß, dass er 100% korrekt belichtet ist, also Negative mit korrekter mittlerer Dichte enthält.
Eigentlich ist das der einzige Weg um seinen eigenen Entwicklungsprozess in mehreren Durchgängen quasi "zu eichen" und Routine zu entwickeln.


Aus meiner - wenngleich länger zurückliegenden Erfahrung - mit der S/W Selbstentwicklung kann ich Dir noch drei Tips für Anfänger mitgeben:

- Am Anfang immer den gleichen Film benutzen, und sich auf diesen einschießen.

- Ein Bild auf jedem Film immer mit "Mittlerem Grau" belichten, z.B. auf einen sog. Graukeil belichtet. Damit hat man nach der Entwicklung auf jedem Film ein Testbild an dem man erkennen kann, ob man richtig entwickelt hat, oder zu stark oder zu schwach.

- Und die immer gleiche Kamera mit korrekten Verschlusszeiten nehmen. Nur so kann man sicher sein, dass verunglückte Filme dann am eigenen Entwicklungsprozess lagen und diesen dann mit jedem Durchgang ein Stück verbessern bis man Routine hat.

Viel Erfolg und Freude bei deinem weiteren Weg mit der Selbstentwicklung.
 

T. Freelancer

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Danke für Deine Rückmeldung. :super: Das erste Mal kann ja nur ein Test sein.
Grundsätzlich ist mir das klar. Ich kann aber nur aus Fehlern lernen. Wenn ich jetzt die OM2 oder T90 genommen hätte, hätte ich mir 2 Fehlerquellen ja schon im Vorfeld genommen :hmm:
(nämlich Kamerawechsel und Lichteinfall zu haben).

Außerdem hatte ich gerade die Ricoh dabei und in dem spontanen Anflug von Fotoambitionismus aus dem PKW geholt und den ebenfalls dort verbrachten Film (:roll:) eingespult.
Die Ricoh hatte ich nur dabei, weil ich vorher Papierentwicklung mit Ihr (und der paper exposer App) versucht hatte. Da kann man den Rückendeckel so schön leicht abmontieren :-D.

Ich bin halt versucht mehrere Erfahrungsschritte in einem zu machen um den Prozeß zu beschleunigen.
Es wird aber auch von den "Fachleuten" jedes mögliche Detail beleuchtet und meiner Meinung nach mehr oder weniger aufgebläht. Dafür bin ich nicht der Typ.

Im Prinzip weiß ich. oder glaube zu wissen, an welcher Stellschraube ich als nächstes drehen werde, und dann kommt der verdammte Wunsch einen anderen Film auszuprobieren. :D

P.S. : meine depth of field Taktik beim "Bilder machen" ist auch nicht ganz aufgegangen.
P.P.S.: "Eichen" ist ja immer schwierig, wenn es gerade bei S/W Entwicklung gar keinen Standard gibt.
 
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revenger

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Ich möchte hier meinen Beitrag Kamera- und Fototalk nochmal aufgreifen und ergänzen.
Es ging um das Thema der Abbildungsleistung alter Objektive. Insbesondere auch bei Offenblende, da deren Abbildungsqualität bzw. -leistung hier ja bezweifelt wurde. Es war gar von Entsorgung die Rede.

Hier nach dem Ai-S 24mm f/2.8 nun das Ai-S 85mm f/2.0:

Screenshot_20210502-192006_Gallery.jpg
Ai-S 85mm f/2.0 bei f= 2.0

Und der Ausschnitt 1000x daraus:

Screenshot_20210502-194645_Gallery.jpg
Ai-S 85mm f/2.0 bei f= 2.0 Ausschnitt 1000x

1/250 s, f=2.0 (Offenblende) Aufhellblitz frontal. Also Quick and Dirty mal eben auf die Schnelle.

LG Henry

PS: @Prince , noch einmal das Ai-S 135mm f/2.8 bei Offenblende und ganz sauber fokussiert.
 
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