Juwelier Lindner, Timmendorfer Strand – Geschäftsaufgabe

Diskutiere Juwelier Lindner, Timmendorfer Strand – Geschäftsaufgabe im Werbeforum Forum im Bereich Werbeforum; Also mein 'Grauer' hat seine Uhren aus Italien und Spanien geholt, der hat dem Konzi dort keinen Endkunden abgenommen.
#42
Uhrbene

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Bei allem Respekt, Du kennst nicht seine Kostenstruktur und kannst demnach überhaupt nicht beurteilen ob und ab welchem Preis er etwas verdient hätte.
Das ist typisches Kundenverhalten, sorry.
Korrekt. Ob er bei 15% Rabatt 500, 200, 100 oder 10 Euro verdient hätte, weiß ich nicht. Sicher weiß ich aber, das er nun nichts verdient hat.
Vielleicht bin ich ein typischer Kunde?
 
#44
Uhrbene

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Immer an den Älteren kann man das nicht festmachen...der Juwelier wird von der 40-jährigen Tochter des Seniorchefs geführt. Ein 70-jahre alter Seniorchef eines Kaufhauses im Nachbarort hat sein Geschäft zum Mittelpunkt gemacht (Events, Aktionen, Kundenbindung...).

Zumindest die Anzahl an Jahren sind da wohl nicht ausschlaggebend. ;-)
 
#45
redsubmariner

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Hier können immer alle klug von Lösungen reden. Wer ist hier Einzelhändler? Mal so als kurze Frage? Ist hier jemand, der Uhren handelt? Ich handle Uhren seit 21 Jahren. 9 Jahre davon professionell. Der Kunde ist leider nicht so einfach wie man sich das denkt, und Geld verdienen war auch schon mal leichter. Sehr viele Kunden sind sogar ausgesprochen schwierig. Es dreht sich alles nur um den Preis. Vor allem ist es lustig, wie gross die Diskrepanz zwischen den Preisen ist, die mir private "Flipperkönige" für Ihre Uhren abnehmen wollen, und was sie selber bereit sind zu zahlen. Da steht alles Kopf. Das ist seit einigen Monaten total ausser Kontrolle wie noch nie zuvor. Ich weiss auch nicht, was los ist, was ich weiss, ist, dass die Leute echt nicht nachdenken. Ihre Uhren sollen den 3 fachen Marktpreis bringen, und zahlen wollen sie bald gar nichts mehr. Das funktioniert nicht. Und da tun mir die Geschäfte echt leid. Ich befürchte, dass wir ganz viele Pleiten sehen werden in den kommenden Jahren. So viele wie noch nie zuvor seit dem 2. Weltkrieg. Ich will nicht schwarzmalen, man kann immer noch was verkaufen. Aber es ist zunehmend schwerer. Ich arbeite global, deswegen geht es bei mir. Wäre ich nur von Deutschland abhängig, hätte ich 2017 geschlossen. Ich habe kaum Kosten, aber hätte ich 10 Angestellte und teure Miete in Toplage, dann würde ich auch schliessen. Ich glaube, dass die "Geiz ist geil" Mentaität mittlerweile noch durch "Gier ist geil" ergänzt und potentiert wird. Wer im Einzelhandel tätig ist, weiss wie sich das anfühlt und wie schwer es ist. Damit drücke ich nicht aus, dass alle Menschen so sind. Es ist keine Pauschalisierung. Aber, es gibt sehr viele, die so drauf sind. Und das muss man bewältigen. Wir werden sehen, wie sich das weiterentwickelt.

Ich habe mal Unternehmen saniert. Das war lustig.... Wer das als Erfahrung gemacht hat, weiss, wie hart es ist im Geschäft. Der Druck auf Geschäfte ist enorm, einerseits hohe Bürokratisierung, hohe Steuern, viele Regularien, andererseits ein anspruchsvoller Kunde, der sehr preisbewusst ist. Dazu das Internet. Na, das ist schon humorvoll. Oft liest man, dass zunehmend weniger Leute Unternehmen gründen, und das verstehe ich sehr gut. Wenn ich hier im Uhrforum lese, nehme ich an, dass nur sehr wenige Leute Unternehmer sind. Und ich könnte mir vorstellen, dass immer weniger Lust darauf haben. Das war in den 80er Jahren anders, da haben die Leute vom eigenen Unternehmen noch geträumt, waren risikofreudig. Ich kann gut verstehen, dass heute weniger Leute risikofreudig sein wollen. Das Risiko ist einfach zu gross, daneben zu langen.
 
#46
Uhrbene

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Boris, alles was Du sagst, ist richtig. Trotzdem ist eben auch so, dass ich ganz wenig Kreativität bei den Händlern mit Ladengeschäft erkenne, das Problem anzugehen. Und das wird - jenseits jeder Schuldzuweisung auf die bösen Käufer, die bringt überhaupt nichts - zum Ruin für viele führen.

Ich selbst hätte hundert Ideen, was man machen kann. Mit einem jungen Angestellten eines anderen Konzis bin ich nun im Austausch. Viele wollen aber einfach nicht, haben wenig Ahnung von der Materie, und wollen sich nicht einarbeiten. Das ist auch Realität.
 
#47
RalfBerlin

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Bei allem Respekt, Du kennst nicht seine Kostenstruktur und kannst demnach überhaupt nicht beurteilen ob und ab welchem Preis er etwas verdient hätte.
Das ist typisches Kundenverhalten, sorry.
Ihr habt beide Recht. Uhrbene, wenn er sagt, dass ein Juwelier eine Handelsspanne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit realisiert, wenn er zu 85% vom Hersteller-UVP verkauft. Handverlesene Marken mögen da eine Ausnahme sein. Du hast Recht, wenn Du auf den Gewinn abzielst, der eben nicht bei jeder Uhr hängen bleiben muss, wenn ich ein mindererfolgreicher Unternehmer bin. Ohne steuerliche Faktoren und stark simplifiziert: Wenn ich jeden Tag 3 Uhren mit einer Handelsspanne von je 500 Euro verkaufe, mich meine Ladenmiete, meine Mitarbeiter, meine Versicherungen, meine Zinslast usw. (=die von Dir genannte "Kostenstruktur") aber 3.000 Euro pro Verkaufstag kosten, verliere ich pro verkaufter Uhr 500 Euro.

Bin da aber eher bei Zeit-Reisender. Ich würde jetzt nicht gern sogar noch was auf den offiziellen Listenpreis drauflegen, nur damit ein schlecht wirtschaftender Juwelier seine ruinöse Kostenstruktur stemmen kann :roll:

@Submariner: bin Unternehmer, aber kein Einzelhändler.
 
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#49
Rockhound

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Kann man sich ein Produkt nicht leisten, wenn man nicht bereit ist, eine völlig überzogene UVP zu bezahlen?
 
#50
Libertarian

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Ich kann das absolut verstehen mit 60 aufzuhören, jeder der mal im Einzelhandel war oder noch ist wird mich verstehen.
Das Geschäft ist einfach mühsam geworden die letzten Jahre. Kundenbindung/treue gibt es kaum noch, der Kunde
will nur noch billig billig billig, von der Internet-Konkurrenz ganz zu schweigen.
Mimimi. Dann muss man sich eben bemühen. Außerdem dreht sich dieser Planet. Und "DEN" Kunden gibt es sowieso nicht.

Sorry für die harte Retoure. Einzelhandel ist mir nicht fremd, kenne auch beide am Timmendorfer Strand aufgrund einer früheren Tätigkeit als Schmuckhandelsvertreter - und dass es genau anders geht, beweisen nur allzu viele. Was auch eine Rolle spielen mag, dass "Timmendorfer Strand" schon lange nicht mehr die Exklusivität als Reiseziel hatte, wie das in den 60ern oder 70ern mal war. Mit "St. Martin" oder den Malediven ist nicht leicht, mitzuhalten, und ewig auf Stammkunden setzen, die auf die 100 zugehen, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
 
#51
limuxx

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Es prallen einfach zwei Welten aufeinander hier. Ich selbst habe meine Ausbildung im Einzelhandel gemacht und bin froh darüber - und weiß auch deswegen dass was falsch läuft.

Das mit den Arbeitsplätze ist Murks. Der Onlinemarkt beschäftigt tausende Programmierer, Unternehmer, Lieferanten, Lageristen, Anwälte und co. Der onlinemarkt nimmt keine Arbeitsplätze weg, er verschiebt diese nur.

Warum verkaufen die Einzelhändler nicht einfach online?
Warum investieren die nicht Stück für Stück in den Ladenausbau? Gerade bei Uhren kann man doch „geile“ Erlebnisse schaffen. Und sei es auch nur aus Spaß ein Ferrarischlüssel und eine Vollgold-Krone mit der die Kids für instagram ein Foto machen und danach die normale Sub kaufen und im Golf nach Hause fahren. Oder sich ein paar Werbegesichter einladen. Seit meine Freundin weiß das Hummels eine Heuer 01 trägt soll ich die holen anstatt der Omega. Bla bla bla.... ein Aquarium wo eine Rolex drin versenkt ist und paar Fische die drumrumschwimmen.

Ja - es kostet Geld. Aber das heißt nicht ausgeben sondern investieren. Und ja - ein 70 jähriger ist vielleicht zu alt für sowas. Wo ist die Nachfolge?

Es ist ein Teufelskreis. Kein invest = weniger geld. Weniger Geld - kein invest.
Wie viele Hotels haben nun Röhrenbildschirme in Deutschland? Etliche. Ob ich da nochmal hingehe? Nein!
Man kann es steuerlich geltend machen, abschreiben und schon ist man „modern“.

Von mir aus soll der Konzi am Strand sitzen und beim Tauchausflug dir DeepSea mitgeben zum anschauen unter Wasser. 50€ Nutzungsgebühr, 2000€ Pfand auf der CC geblockt und AGBs dass man die die Krone nicht aufschraubt. Der andere stellt das ein ppk Modell zur Omega rein. Und das sind jetzt wirre überspitzte Ideen, die aber den Kern nahekommen.
 
#52
C

Criz

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"Und, es sind immer die gleichen: Es sind die „Geiz (oder Gier) ist Geil-Typen“.
Es sind nicht die, die sich die Produkte und Dienstleistungen wirklich leisten können."

Gott schütze die Verallgemeinerungen...

Welchen Schluss müsste ich jetzt daraus ziehen, dass "echofiere" statt echauffiere geschrieben wurde? Fehlende Bildung?

Don´t judge a book by the cover, viele sehr reiche Menschen feilschen gerne, obwohl sie es nicht müssten.
 
#53
Uhrbene

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Über überzogene oder nicht überzogene UVPs zu diskutieren bringt niemand was. Dass die Leute informiert sind und im Falle von Luxusuhren keine UVPs zahlen, ist ein Fakt, auf den ein Händler reagieren muss. Moralische Diskussionen mögen berechtigt sein oder nicht, auf der Diskussionsebene wird man als Händler nicht überleben. Daher bewusst mal das andere Beispiel des Kaufhausinhabers, dessen Laden floriert - und eigentlich ist das für ein Kaufhaus nach meiner laienhaften Einschätzung noch schwerer als für einen Juwelier.
 
#56
redsubmariner

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Ich hole diese Unterhaltung in den privaten Bereich und melde mich.

Boris, alles was Du sagst, ist richtig. Trotzdem ist eben auch so, dass ich ganz wenig Kreativität bei den Händlern mit Ladengeschäft erkenne, das Problem anzugehen. Und das wird - jenseits jeder Schuldzuweisung auf die bösen Käufer, die bringt überhaupt nichts - zum Ruin für viele führen.

Ich selbst hätte hundert Ideen, was man machen kann. Mit einem jungen Angestellten eines anderen Konzis bin ich nun im Austausch. Viele wollen aber einfach nicht, haben wenig Ahnung von der Materie, und wollen sich nicht einarbeiten. Das ist auch Realität.
 
#57
webby64

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Tja das Phänomen kennen wir überall. Aber alle klagen, wenn die Innenstädte leerer werden, aber jeder kauft immer billiger im Internet...
Da nehme ich mich auch nicht aus, gerade bei Uhren...
Bei Uhren verlocken natürlich auch die doch recht hohen Margen, undn icht jerder benötigt Beratung...

Nur bei Bücher bin ich meinem lokalen Buchhändler treu.

Zum Thema Bücher und Uhren gibt es zwei tolle Romane (wen es interessiert)
Steffen Kopetzky "Grand Tour" (schwere Kost)
Christoph Ransmayr "Cox oder Der Lauf der Zeit" (Klasse Literatur!)
 
#58
clocktime

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Was erschwerend hinzukommt, ist der globale Onlinehandel, allen voran Amazon. Die werden noch sehr viele Geschäfte zerstören. Das wird noch viele Jobs eliminieren. Und da kommt auch irgendwann der Punkt, wo Geschäfte in Innenstadtlagen leerstehen werden. Dann wird es mal interessant für den gewerblichen Immobilienmarkt?
Was läuft falsch? Dass es den Online-Handel gibt? Sicher nicht, sondern dass viele auf den "Geiz-ist-geil"-Zug aufspringen. Wer von Euch hat noch nicht bei einem Konzi eine Uhr angeschaut und hinterher im Internet bestellt? Dürften wohl einige sein...:roll:
Ich hatte vor zwei Wochen ein nettes Beispiel: Der ortsansässige Juwelier führt Oris, das ist für ihn die teuerste Marke. Ich wollte unbedingt ein Modell kaufen, das er nicht vorrätig hatte. Bin rein gegangen und habe gesagt, dass ich das Modell gerne nehme und definitiv kaufe. Vorher war ich bei den Grauen recherieren, was der Markt hergibt und das ist bei Oris ziemlich viel.

Ich also rein, mitgeteilt ich würde sehr gerne Modell X kaufen, gerne bei Ihnen, aber nicht zu der UVP, sondern mit Rabatt. Kritischer Blick, was ich mir vorstelle. Ehrliche Antwort: Keine Ahnung, beim Grauhändler kostet sie soviel, das verlange ich selbstverständlich nicht, würde liebend gerne bei Ihnen kaufen, was er denn anbietet. Das wars dann. Zweifel, dass der Preis beim Grauhändler geht, Fragen, was das für merkwürdige Händler seien und nix Angebot. Ich habe dann verzweifelt nochmal gesagt, dass ich wirklich gerne bei Ihnen kaufen würde und sie doch bitte mal nachdenken, was sie mir geben wollen. Umsonst.

Mit 15% Rabatt hätte ich bestellt, der Graue gibt 30%.
Auf 10% hätte er sich evtl. runterhandeln lassen. Ein Problem ist aber, dass der Graue vermutlich keinen Laden und keine Angestellten finanzieren muss. Damit spart er viel Geld, sodass er die 30% Rabatt gut geben kann. Gleichzeitig macht genau das die "alteingesessenen" Geschäfte kaputt...
 
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#59
sigthorson

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Ich kann die verschiedenen Meinungen hier schon gut nachvollziehen, aber ich verstehe dieses ""Geiz-ist-geil"-Mentalitätsargument" nicht wirklich. Der Uhrenhandel bekommt nach und nach eben die Folgen der Digitalisierung zu spüren und viele Interessenten wollen augenscheinlich gerne auf die exklusiven Serviceleistungen der Juweliere verzichten, wenn es im Internet billiger ist. Dass dies sich negativ auf die Ladengeschäfte auswirkt ist klar, aber meiner Meinung nach hat das nichts mit geänderten Mentalitäten zu tun, die Leute kennen heute einfach den Marktpreis und immer weniger sind eben bereit für das identische Produkt x-Euro mehr zu bezahlen. Früher hatte man hier einfach weniger Transparenz und weniger Auswahl.
 
#60
clocktime

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Der Uhrenhandel bekommt nach und nach eben die Folgen der Digitalisierung zu spüren und viele Interessenten wollen augenscheinlich gerne auf die exklusiven Serviceleistungen der Juweliere verzichten, wenn es im Internet billiger ist. Dass dies sich negativ auf die Ladengeschäfte auswirkt ist klar, aber meiner Meinung nach hat das nichts mit geänderten Mentalitäten zu tun, die Leute kennen heute einfach den Marktpreis und immer weniger sind eben bereit für das identische Produkt x-Euro mehr zu bezahlen. Früher hatte man hier einfach weniger Transparenz und weniger Auswahl.
Wenn es nur das wäre...
Zwei Beispiele:
1) Vor ca. einem Jahr hatte ich eine einfachere Automatik, die mit 25s/Tag zu sehr aus dem Rahmen lief. Also zurück zum Verkäufer. Die wollten die Uhr einschicken, weil sie keinen Uhrmacher mehr im Haus haben. Dumm gelaufen, die Uhr ist auf dem Postweg verloren gegangen oder gestohlen worden. Egal, der Verkäufer hat mir einen sehr guten Gutschein gegeben - stimmte so für mich.
2) Ich hatte zuletzt eine Certina, die für meinen Geschmack zu sehr daneben lief. Gemäss Certina-Reglement war sie durchaus noch im Rahmen. Aber ich habe die Uhr zu einem Konzi gebracht, bei dem ich mal eine andere Certina-Uhr gekauft habe, die er mir damals kostenlos sehr gut einreguliert hat. Die aktuelle Uhr hatte ich woanders gekauft. Auch diese Uhr hat er mir im COSC-Rahmen einreguliert :super:, auch wenn ich dafür zahlen musste. Alternative wäre gewesen, die Uhr einzuschicken - das wäre nicht so genau geworden. Für das Einsenden hätte ich auch zahlen müssen, da es kein eigentlicher Garantiefall war...
Das Geschäft muss sich irgendwie lohnen, damit sowohl der Konzi als auch seine Angestellten daran verdienen.
Ich hatte sowohl meine Oris als auch meine Longines bei demselben Konzi gekauft, auf beide hatte über zwischen 10% und 15% Rabatt - ist also ok. Dass er immer noch gut daran verdient, ist mir auch klar. Aber vom Verdienst muss er seine Angestellten zahlen und das Ladengeschäft auch. Beim "Grauen" wäre ich sicher noch besser weggekommen. Aber was bringt es mir, wenn ich superbillig einkaufe, aber plötzlich mit der Uhr ein Problem habe - und kein Konzi supporten möchte? (Abgesehen davon, dass so ein Konzi nicht mehr lange existiert, wenn die Leute beim Grauen kaufen.)
 
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