Junkers-Neuer Rekord!

Diskutiere Junkers-Neuer Rekord! im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Nein, kein Flugrekord. Mir ist da ganz was anderes aufgefallen. Es geht um diese Uhr: Junkers Chronometer, Ref 6620-1 Eta Valjoux 7753...
Tourbi

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Nein, kein Flugrekord.
Mir ist da ganz was anderes aufgefallen. Es geht um diese Uhr:



Junkers Chronometer, Ref 6620-1
Eta Valjoux 7753
Preis bis Ende 07: 1490,-€
Preis neu: 1950,-€

Geht's noch? Der Preisunterschied zwischen Normalversion (7750) und Chronometer waren eh schon 700,-€.

Wenn IWC den Preis für die Portugieser Automatik von 8600,- auf 8900,- anhebt, sind das 3,5%.
Bei Junkers machen die 460,- aber 23,6%!

Für so viel Geld hätte man die Uhr wenigstens überarbeiten können.
Außer dem Stundenzeiger sind nach wie vor alle Zeiger zu kurz. Die Länge der Stoppsekunde ist einfach lächerlich. Und das bei einem Chronometer :?


Gruß

Tourbi
 
carpediem

carpediem

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Nein. Geht nicht mehr. :twisted:
Dicker Hund. Könnte es sein, daß da mehrere an der Schraube gedreht haben ?
Ein Kumpel von mir hat sich gerade noch so eben einen Nomos Tangomat bestellt und weiß von auch nicht ganz unerheblichen Steigerungen zu berichten.

Grüße...carpediem.
 
Tourbi

Tourbi

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Anscheinend wollen einige Hersteller zumindest mit ihren Preisen in die Oberklasse, wenn's der Name denn nicht schafft.

Man nehme zB die neue Sinn U1000. Preise zwischen 2950,- und 3315,-€.
Da hol ich mir doch lieber noch eine "Speedy", oder einen "Grand Carrera".
Auch ne Breitling wäre drinn......


Tourbi
 
omegahunter

omegahunter

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dreh halt langsam durch, die hersteller! schuld sind wir selber daran! leider! :?
 
MBj

MBj

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mir ist in letzter Zeit auch extrem aufgefallen, daß viele die preise unverschämt erhöht haben.
Aber wie bereits gesagt, wir die Käufer sind selber schuld, solange wir solche Preise bezahlen.
Ist doch bei allem im Leben so. ist mir gerade aktuell beim Urlaub aufgefallen.

Für mich ein klares NoGo für Junkers und auch bei anderen mach ich da nicht mit.
 
S

SFG

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Hallo,

na vielleicht übernehmen die Uhrhersteller jetz die Preispolitik der Küchenehrsteller?

Erst wird ein abgehobener Fantasiepreis ausgewiesen, und danach die Küche zum halben Preis "verramscht"

Das freut doch ALLE !
-den Kunden, der das Schnäppchen seines Lebens gemacht hat -Er kann zumindest damit prahlen, das seine Küche (normalerweise) 30.000 Euronen gekostetabensollenwürde :!:

-und den Verkäufer, der 100% des veranschlagten Verkaufspreises bekommen hat, und das ohne nerviges Rumverhandeln... (VK 30.000 jetzt NUR NOCH 15.000 na wenn das kein Angebot ist Herr Müller!)

Aber der Kunde will eben besch... weden -iss so -leider.

Anyway... dann wird meine Junkers ja vielleicht auch noch "Wertvoll" :lol2:

Gruß Steffen
 
mahlekolben

mahlekolben

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Hallo zusammen!

Heute glaubt doch fast jeder, machen zu können, was er will.

Ich beschuldige hier deutlich die Umstellung auf eine Währung, die sich Euro nennt und innerhalb Europas bewertet wird, zusätzlich zur Anhebung der Merhwertsteuer von 16 auf 19 Prozent.

Beispiel: Ein dämlicher Artikel kostete 9,99DM.

Nach der Umstellung auf Euro (1EUR = 1,95583DM) hätte dieser Artikel 5,11 EUR kosten dürfen. Stattdessen steht 5,99EUR auf der Offerte.

Später dann kam die Umstellung auf 19% Mehrwertwteuer.

Unser Artikel (für 5,99EUR) kostete netto (abzgl. 16% MwSt.) 5,16EUR, dann zzgl. 19% MwSt. plötzlich 6,14EUR. Angeboten wird er dann für 6,99 Euros.

Unser Artikel von 9,99DM kostet heute also 13,67DM - oder halt 6,99 Euro - je nach Belieben.

Ich wage es nicht, diese Wertsteigerung in Prozent auszurechnen...

Heutzutage ist es soweit, dass Mütter zum Unterhalt durch Arbeit beitragen müssen - dafür benötigen sie dann einen Kindergartenplatz für 300 Euro...

Hatte nicht eine Pizza circa fünf bis sieben DM gekostet? Handeln beim Pizzaservice wage ich mich nicht: sonst gibt' nixx - und hier stelle ich Faktor 2 in den Raum...

Hauptsache, Kraftstoffe werden (gesetzeswidrig) doppelt besteuert: Pro Liter Kraftstoff für die Hubkolbenwärmekraftmaschine eine Mineralölsteuer, die sich selbst um die Mehrwertsteuer vermehrt...

Ähnlich bei Alkohol, Tabak... und eben allem, was Spaß macht und gefällt - und von dem einfachen Bürger getragen wird!

Weil: an die Industrie darf der Pott nicht weitergereicht werden: Die ziehen sofort ins Ausland. Und die Kosten für den Bau der neuen Werkhallen trüge "D" oder "A" im Rahmen der EU weiter mit, nur die neuen Arbeitslosen zahlten wir selbst...

Das sei von mir aus zu Verkauf von (unter Anderem) Küchen gesagt...

(und jetzt blos nicht auf "Absenden" drücken, erst noch einmal durchlesen... - jepp, kann so losgehen)

:-D
 
SINNlich

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Mann, Ihr habt Probleme...

Unbenommen, die Euro-Einführung war eine staatlich sanktionierte Enteignung des Volkes, also der Arbeitgeber der Regierung. Den Rest besorgt das Kapital. Und warum? Weil hier richtig Kohle zu machen ist. Denn die Herren, die hier ihre Uhrensammlungen im Kiloeuro-Bereich vorstellen, müssen nur mal eine Uhr weniger im Jahr kaufen und schon ist alles wieder im Lot. Aber wer den Hals nicht voll kriegt... .;-) Das Sparvermögen in Deutschland ist eines der weltweit höchsten.

Keine Mutter muss arbeiten, es sei denn, die Familie will den Zweitwagen, drei Mal in den Urlaub und Papas neue IWC finanzieren. In der unteren Schicht sind es der DVD-Player und die Zigaretten. Meinetwegen darf das alles auch noch teurer werden. Wer den Hals nicht voll kriegen kann und "noch ne Speedmaster" und "noch ne Heuer" braucht, der muss sich über solche Teuerungen nicht wundern.

Langsam kotzt mich dieses Klagen aus dem Elfenbeintürmchen richtig an. Dann kauft doch einfach nicht! Heute definieren sich Uhrenmarken über den Preis und nicht mehr über die Qualität. Bei Sinn sieht man diese Tendenz deutlich. Und wenn jetzt auch schon so ne Popelmarke wie Junkers damit anfängt... .

Grüße

Axel

(Hach, das tat gut...;-) )
 
SINNlich

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Meine Freundin ist allein erziehend und kommt klar, natürlich arbeitet sie... . Wer leben will, muss auch arbeiten. Das ist aber hier nicht das Thema.

Grüße

Axel
 
Marignac

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SINNlich schrieb:
Meine Freundin ist allein erziehend und kommt klar, natürlich arbeitet sie... .
Kein Wunder bei den Uhren, die Du Dir leistest :lol:

(Sorry, couldn't resist)
 
SINNlich

SINNlich

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Seit wann muss ich Freundinnen und ihre Kinder durchfüttern? ;-)

Aber vielleicht kaufe ich gerade keine Breitling oder Omega, weil ich sie ab und zu zum Essen einlade? (von der IWC weiß sie nichts) :-)

Grüße

Axel
 
Marignac

Marignac

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Ja, Stichwort Omega - und damit zurück zum Thema.

Nach allem Gucken und Schauen hier im Forum gehört Omega zu den wenigen teuren Serien, die ich wirklich gelungen finde.

Ansonsten hat man wirklich den Eindruck, der Preis selbst sei ein Surrogat. Wenn das nicht pervers ist...
 
SINNlich

SINNlich

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Das ist es, was mich bei sogenannten "Luxusmarken" abschreckt. Der Begriff beschränkt sich manchmal auf luxuriöse Preise und einen bescheidenen Material- und Nutzwert. Image wird da vor wirkliche Qualität gesetzt. "Begehrt" ist oft nicht gleich "Gut". Omega ist so eine "Kindheitsmarke" die nach wie vor auf mich wirkt. "Einmal im Leben eine Omega".... ;-) Bei den steigenden Preisen hätte ich sie mir wohl schon im Grundschulalter leisten sollen. ;-) Ein ist schon mal klar, es wird eine 2894.52.91 oder 2599.80....

Grüße

Axel
 
carpediem

carpediem

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Tja...wo geht eine "Luxusuhr" an ?
Eine Monster aus E-Bay für 50 €s zeigt die gleiche Zeit an wie eine Sinn oder eine Omega. Alle Uhren zeigen mehr oder weniger die gleiche Zeit an - mehr oder weniger genau.
Bescheidener Material und Nutzwert ? Wenn es uns nur um die Uhrzeit ginge, wäre alles ganz einfach. Ist es aber nicht. Deswegen gibt es ja Foren wie dieses.
Lassen wir mal den Marken Protz und das Imponiergehabe und alles in die Richtung außen vor.
Was bleibt dann übrig ? Das persönliche Empfinden. Der Geschmack. Das Gefühl für Schönheit, möglicherweise. Begehrlichkeiten.
Ich habe es selbst schon erlebt, daß ich vor etwas gestanden habe, was sonst kein anderer baut. Und das kostet xxxxx.
Mist. Was tun ? Frag Dich, ob es Dir das wert ist, daß das, was Du da gerne haben willst, so teuer ist und das war´s. Jeder für sich.
Und damit´s nicht ganz so einfach wird, gibt es dann hin und wieder Dinge zu kaufen, die offensichtlich bei gleicher Optik ganz empfindliche Preisunterschiede aufweisen. Vom Beschißfaktor (billiges Innenleben) ganz zu schweigen.
Der Umkehrschluß, daß alles Teure zu teuer ist, kann man nicht verallgemeinern und funktioniert nun mal nicht, wenn sich man ein bestimmtes Objekt gerne haben will.
Wie hat Axel gesagt: "Image wird da vor wirkliche Qualität gesetzt". Ja und nein. Neben Image und Qualität gibt es noch die Schönheit eines Objektes und das kann - wenn man Pech hat - ganz schön teuer sein. KANN, nicht MUSS !
"Begehrt" ist oft nicht gleich gut". Korrekt. Ist Dir aber auch egal, wenn Du verliebt bist. In was oder wen auch immer.
Ich persönlich knüpfe Begehrlichkeiten nicht an Markennamen, sondern das Objekt der Begierde.

Ach ja...und ehrlich gesagt finde ich auch viele Objekte zu teuer.
Vielleicht habe ich das falsche Hobby....

nachdenkliche Grüße...carpediem.
 
RiGa

RiGa

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Omega-Präsident Urquhart bringt es auf den Punkt:
"Früher kaufte man eine Uhr fürs Leben.
Jetzt kauft man Design, technische Meisterleistungen, Geschichte und Emotion."


Das nur so am Rande!

Gruß, Richard
 
Kube

Kube

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Das Problem ist aber, dass viele Einschaler keine technischen Meisterleistungen bringen. Standardwerke, hübsch verpackt, da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis einfach nicht.
 
SINNlich

SINNlich

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Es ist bei vielen, wie carpediem es geschrieben hat: Wenn man etwas haben will, weil es einfach gefällt, ist der Preis Nebensache.

Grüße

Axel
 
Sedi

Sedi

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Hi,
Tja irgendwann wird auch Schluß sein mit der Preisspirale, weil dann niemand mehr das Zeug kauft. Klar bisher ging's anscheinend noch, aber ich bin sicher, daß das nicht ewig so weitergeht. Mal ehrlich: Wer kauft ne Junkers für 2k? Ich sicher nicht. Mechanische Uhren sind halt größtenteils doch Luxusartikel und da kann man auch nicht ewig an der Preisschraube drehen, weil niemand sowas wirklich braucht (im Gegensatz zu Sprit, Strom oder Preisen für Brot, Wasser und andere "lebensnotwendige" Dinge). Höherer Preis -> geringere Nachfrage ist glaube ich ein gut belegtes volkswirtschaftliches Prinzip. Irgendwann tut's halt echt weh, aber im Moment scheint's noch munter weiter zu gehen und viele sind bereit die Preise zu zahlen.

Gruß, Sedi :-D
 
J

John Silver

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Ein höherer Preis führt zwar zur geringeren Verkaufszahlen, aber insgesamt kann es für den Hersteller durchaus lohnenswert sein. Denn wenn der Preis, wie jetzt bei Junkers, um satte 500 € angehoben wird, dann bedeutet das unterm Strich, daß der Hersteller deutlich mehr Kohle pro Uhr einstreicht, und zwar bei gleichgebliebenen Herstellungskosten. Da kann man etwas geringere Absatzzahlen verkraften, denn selbst wenn der Gesamtumsatz zurückgeht, kann der Gewinn gleich bleiben oder gar steigen.

Die andere Frage ist dann eben, wie man den höheren Preis rechtfertigen will. Und hier kommt es lediglich aufs Marketing an. Die meisten Kunden hiterfragen nicht. Sie glauben so gut wie jeden Schrott, den ihnen die Werbung und die Verkäufer auftischen. Die überwiegende Mehrheit der potentiellen Kunden kann den Herstellungspreis einer Uhr nicht mal im Ansatz einschätzen. Und wenn bestimmte Marketingstrategien bisher ausgereicht haben, um eine Uhr für 1500 € zu verkaufen, dann ist es durchaus anzunehmen, daß dieselben Marketingtricks dieselbe Uhr auch für 2000 € verkaufen.
 
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